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Der Geschmack von Sommerregen

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Gibt es Liebe auf den ersten Blick? Bisher hat Sophie an so etwas nicht geglaubt. Aber als sie Mattis das erste Mal sieht, diesen Jungen mit seinen geheimnisvollen, dunklen Augen, explodiert die Welt in Funken sprühendem Gold. Noch nie hat sie so für jemanden empfunden, und sie kann ihr Glück kaum fassen, als sich herausstellt, dass es ihm mit ihr genau so geht. Sophie ist sich sicher: Mattis ist der Richtige. Mit ihm kann sie sich auch mehr vorstellen, als nur zu knutschen. Doch bestimmt hat so ein Mädchenschwarm wie Mattis schon viele Freundinnen gehabt und auch mehr Erfahrung als sie …

320 pages, Hardcover

First published June 11, 2013

111 people want to read

About the author

Julie Leuze

37 books8 followers

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Community Reviews

5 stars
70 (26%)
4 stars
92 (34%)
3 stars
66 (24%)
2 stars
29 (10%)
1 star
8 (3%)
Displaying 1 - 30 of 39 reviews
Profile Image for G.S. Lima.
Author 8 books465 followers
September 17, 2016
Young Adult Roman der zur Hälfte ein New Adult Roman ist & eine 16-jährige Protagonistin beinhaltet. Nicht so ganz meins und ich glaube ich bin auch einfach zu alt für Bücher mit einer prota die fast 4 Jahre jünger ist als ich. Knapp 3 Sterne
Profile Image for sarah.booksanddreams.
1,331 reviews37 followers
October 20, 2021
Eigentlich ein schönes Jugendbuch über die erste große Liebe, der Einzigartigkeit eines jeden Menschen und den Mut zu sich selbst zu stehen.

Die Charaktere waren authentisch, wenn auch klischeehaft.
Mit Sophie und Mattis treffen das unsichere & zurückhaltende Mädchen
und der souveräne & beliebte Junge aufeinander.

Ihre Geschichte ist recht goldig & erhellend.
Der Schreibstil angenehm und leicht.

Beim Klappentext habe ich eher in die Richtung Fantasy gedacht,
erfuhr jedoch Wissenswertes über Hypersensibilität und Synästhesie.
Gerade in Bezug auf diese 2 Themen, hätte ich mir dann aber doch noch etwas mehr Einblicke gewünscht,
da vor allem Letzteres für Sophies Familiengeschichte eine enorme Rolle spielt.

Im Mittelpunkt steht jedoch eher die Liebesgeschichte und das Schulcliquen-Drama,
was irgendwie sehr hormongesteuert und oberflächlich wirkte.

Insgesamt war die Geschichte aber doch ganz nett zu lesen, irgendwie süß
und vor allem aufschlussreich.

3,5 Sterne
Profile Image for Mo Na.
46 reviews2 followers
July 18, 2013
Innerer Monitor? Bitte was? mir fehlen die Worte...
Profile Image for Andrea.
924 reviews46 followers
August 28, 2019
sehr schönes nicht immer jugendfreies Jugendbuch mit einem spannenden Thema und tollen Protagonisten
Profile Image for prettywhenyouread.
148 reviews
July 30, 2020
Uhh bei diesem Buch bin ich etwas zwiegespalten.
Die Idee von einer Protagonistin mit Synästhesie (Die Verbindung von Farben mit Gefühlen etc. Informiert euch darüber😍) ist echt mega interessant.
Aber das ganze Teenie Drama drumherum.. Naja.
Die Liebeschichte an sich ist ganz süß, obwohl ich echt nicht verstehe wieso der Typ im Buch so angehimmelt wird von jedem🙄
Das Buch ist einfach voll mit Klischees die man einfach schon 100 Mal gesehen hat.
Zudem betreibt die liebe Sophie (Prota) gerne Slut shaming, was komplett nicht sein muss!!
Gegen Ende wird das Buch aber spannender, man erfährt mehr über das Farbensehen und die Geschichte dahinter.
Im Endeffekt war ich nicht enttäuscht, jedoch hätte man diese Idee besser umsetzen können🤷🏻‍♀️
Profile Image for Bücherhexlein.
7 reviews
April 6, 2014
Ich umschlinge Matthis`Rücken so fest, dass ich selbst kaum mehr Luft bekomme, und alle Farben in mir verabschieden sich, alle bis auf das Gold, das aufstrahlt, funkelt und glänzt.

Zugegeben ich lese normal eigentlich mehr Urban Fantasy und deshalb wurde mir etwas mulmig als ich gebeten wurde ausgerechnet für eine Lovestory eine Rezension zu schreiben, aber ich muss sagen ich bin froh das es so gekommen ist. Denn sonst wäre mir ein wirklich sehr schönes und gefühlvolles Buch entwischt.

Sophie ist sechzehn und anders als die Mädchen in ihrem Alter denn sie sieht Farben. Ja ihr habt schon richtig gelesen; Farben. Wie muss man sich das vorstellen? Im Buch wird es so erklärt das Sophie ihre tiefsten emotionalen Empfindungen mit den verschiedenen Farben verknüpft. Ihre Mutter und auch Sophie selbst halten das jedoch vor allen anderen geheim so das Sophie mit niemanden darüber reden kann. Zudem fürchtet sie sich tief in ihrem innersten davor das sie eventuell geistig gestört sein könnte.Trotzdem ist Sophie ein sehr liebenswerter Charakter den man ziemlich schnell liebgewinnt. Jedenfalls war das bei mir so.

Mattis ist der nächste im Bunde, ein Traumtyp der selbst ein Geheimnis hat. Immer wenn alle anderen nach der Schule noch etwas unternehmen verschwindet er. Auch als er sich mit Sophie trifft richtet er es immer so ein, das möglichst nur wenige andere Menschen dabei sind. Auch ihn hab ich gleich ins Herz geschlossen weil er sich nichts um die Meinung anderer schert und zu Sophie steht. Süß fand ich das er seine eigene Unsicherheit nie ganz verbergen konnte.Ein echt lieber Typ den man wirklich gerne selber zum Freund hätte.
Die Nebenfiguren haben mir auch gut gefallen; Lena ihre Freundin fand ich gut, über Oma Anna hätte ich gerne noch etwas mehr gelesen aber auch die Zicken waren richtig gut beschrieben. Ebenso Sophies Eltern.


Die Handlung: Sophie ist ein ganz normales sechzehnjähriges Mädchen und einem ganz besonderen "Problem"; sie nimmt zusätzlich zu ihren Gefühlen die passenden Farben für sich wahr. Natürlich verheimlicht sie das erfolgreich vor allen anderen, wer will schon als "Freak" gelten? Auch ihre Mutter rät ihr das mit den Farben ganz schnell zu vergessen. Doch das kann Sophie nicht.
Als der neue, Mattis, in der Schule auftaucht löst er in ihr ein wahres Farbenspektakel aus und Sophie verliebt sich Hals über Kopf in ihn.Damit beginnt für sie nicht nur eine aufregende Zeit mit sich, ihren Farben und Mattis klar zukommen. Sie lernt auch Dinge aus ihrer Vergangenheit kennen die bis dahin unter Verschluss gehalten wurden und beginnt sich ihren Herausforderungen zu stellen. Überall begleitet von ihrer bunten Innenwelt und ihrer immer stärker werdenden liebe zu Mattis.
Schreibstil: herrlich leicht und flüssig zu lesen. Die Beschreibungen der einzelnen Farbe zu Sophies Gefühlen hat mir sehr gefallen und mich Sophie auch besser verstehen lassen.

Herrlich geschrieben und wunderschön romantisch ist Autorin Julie Leuze ein wunderschöner Liebesroman für Jugendliche mit einem interessanten Thema ( Synästesie ) gelungen. Was mir sehr gefallen hat waren die vielen, sehr gefühlvollen Beschreibungen von Sophies Gefühlen Mattis gegenüber. Auch wenn manche Szenen dann schon etwas detaillierter geschildert wurden. Da ist mir die Altersempfehlung ab 14 Jahren fast ein klein wenig zu nieder, aber das macht ja nichts.


♥ B E W E R T U N G ♥

Der Geschmack von Sommerregen erhält 4 von 5 Schmetterlingen
Profile Image for Anna-Lisa.
825 reviews75 followers
September 18, 2013
Erst ein paar Worte zum Cover: Wunderschön und einfach zur Geschichte passend! Außerdem kommt die Gestaltung des Hardcovers ohne Schutzumschlag, dafür mit abgerundeten Ecken dazu! Es ist ein richtiger Hingucker im Regal!

Ich muss gestehen, dass ich nach der Inhaltsangabe einen Fantasyroman erwartet habe, doch weit gefehlt! Die Geschichte enthält überhaupt keine Fantasyelemente, sondern ist eine zeitgenössische Liebesgeschichte, die ich persönlich eher unter die Kategorie "Junge Erwachsene" stecken würde, da auch das Thema Sex eine recht große Rolle spielt.

Julie Leuze hat eine Geschichte erschaffen, in der es um Liebe, Vertrauen, Ängste, Erwachsenwerden, Sexualität und ein außergewöhnliches Familiengeheimnis geht. Die Autorin hat einen unglaublich gefühlvollen Schreibstil, der den Leser sofort gefangen nimmt und dafür sorgt, dass man die Gefühle und Ängste der Charaktere nachempfinden kann, mit ihnen mitleiden und mitlieben kann. Die Seiten flogen nur so dahin, nachdem ich das Buch begonnen hatte.

Sophie wohnt in einem bayrischen Dorf und eines Tages kommt ein neuer Schüler aus München - Mattis - in ihre Klasse. Es ist Liebe auf den ersten Blick, doch nicht alles ist so einfach, denn Sophie hat ein Geheimnis und das soll sie, nach ihren Eltern, am besten auch bewahren.
Sophie lernt nicht nur mit Ängsten und Gefühlen umzugehen, sondern auch, zu sich selbst zu finden, zu dem zu stehen wer sie ist. Aber nicht nur Sophie hat ein Geheimnis, sondern auch Mattis, der ebenfalls nicht gerne darüber spricht. Auch er hat Ängste, die ebenfalls wunderbar und nachvollziehbar dargestellt wurden. Nicht nur die Liebe und das Vertrauen der beiden, sondern auch ihre Sexualität wurde wunderbar von Julie Leuze dargestellt, ich konnte die Liebe zwischen den Charakteren förmlich spüren. Einfach wunderbar!

Neben Sophie und Mattis gibt es auch noch Sophies Familie, die man als Leser manchmal gerne lynchen würde, weil sie ein Riesengeheimnis um die Geschehnisse der Vergangenheit machen, was Sophie zusätzlich hemmt. Dazu kommt Mattis' Familie, die wunderbar herzlich und offen ist. Außerdem ist da noch Sophies beste Freundin Lena, die eine wirkliche beste Freundin ist, wie man sie aus dem eigenen Leben kennt, und deren Freund Leon. Ich mochte Lena total gerne!
Auch die Schulklasse, in die die Jugendlichen gehen, wird dem Leser näher gebracht. Man erfährt nach und nach, was Sophie passiert ist, welche Rivalitäten es in der Klasse gibt und auch das Thema Cybermobbing und Mobbing generell klingt in der Story leise mit an.

Es gab stellenweise Phasen, in denen hätte ich Sophie gerne geschüttelte, damit sie sich endlich auf die Suche macht, um das Familiengeheimnis und damit auch ihr eigenes Problem zu lösen. Ich habe mir gewünscht, dass sie zu Mattis und auch zu Lena mehr Vertrauen fasst und ihre Ängste endlich ablegt. Gleichzeitig konnte ich mich aber richtig gut in Sophie hineinversetzen und die Ängste und auch ihr Zögern verstehen. Daher habe ich davon abgesehen, einen Stern abzuziehen, weil ich mich immer wieder gefragt hätte, wie ich in ihrer besonderen Situation mit den Dingen umgegangen wäre.

"Der Geschmack von Sommerregen" ist ein wunderbarer, gefühlvoller Liebesroman, der nicht nur Jugendliche und junge Erwachsene berühren und träumen lassen wird. Ein wunderbarer Roman für einen verregneten Herbstnachmittag! ♥
Profile Image for Marcia.
309 reviews
October 27, 2013
Meine Meinung
Das Buch wollte ich schon haben, als es erschienen ist, aber irgendwie kam ich mal wieder nicht dazu es mir zu kaufen. Und irgendwann ist es ehrlich gesagt ist es auch irgendwann in Vergessenheit geraten, was wirklich sehr schade ist. Allerdings habe ich dann auf Facebook entdeckt, dass jemand das Buch vertauscht und da war ich natürlich Feuer und Flamme und habe alles dafür getan es zu ergattern, was ich dann ja letztendlich auch zum Glück geschafft habe. Allerdings kam das Buch an, als ich im Urlaub war und das hat mich irgendwie ganz schön deprimiert, weil mir mein Papa am Telefon gesagt hat, dass es da ist, aber ich es ja nun nicht lesen konnte. Ich war schon so gespannt auf die Geschichte, weil ich mir gedacht habe, dass das absolut ein Buch für mich sein könnte und ich auch immer nur Gutes über das Buch gehört habe. Allerdings verlasse ich mich persönlich was Bücher angeht nicht so gerne auf die Meinung anderer. Zumindest nicht nur, denn ich muss mich immer selbst von einem Buch überzeugen. Deswegen hat es mich fast verrückt gemacht, dass ich das Buch nicht lesen konnte. Dafür hat es aber schon auf mich gewartet, als ich vom Flughafen Heim kam. Ich persönlich hätte mich am liebsten sofort drafgestürzt und angefangen es zu lesen, aber da war noch ein anderes Buch, was ich im Urlaub angefangen habe, womit ich leider überhaupt nicht klarkam, aber wie ihr mich kennt, wollte ich trotzdem dieses Buch unbedingt beenden (was ich letztendlich aber nicht geschafft habe). Genau deswegen musste das Buch noch bis gestern Abend warten. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe angefangen es zu lesen *lach*.

Die Geschichte hat mich schon begeistert, als ich mir das erste Mal den Klappentext bei Amazon durchgelesen habe. Ich war Feuer und Flamme für die Geschichte und konnte gar nicht mehr abwarten das Buch zu lesen. Irgendwie hatte ich sofort das Gefühl, dass das genau das richtige Buch für mich ist und, dass ich es lesen und lieben werde. Wie gesagt hat mich der Klappentext bei Amazon überzeugt, dass ich das Buch unbedingt lesen muss und mir einen eigenen Eindruck von der Geschichte machen muss, was ich inzwischen allerdings sehr verwunderlich finde, weil der Klappentext zwar das Wichtigste auf den Punkt bringt, aber irgendwie auch nicht. Ich weiß ich höre mich an, als sei ich verwirrt, aber wenn ich euch gleich erkläre worum es genauer geht, werdet ihr hoffentlich merken, was ich mit meinem Gefasel meine. In der Geschichte geht es um die 16-jährige Sophie, die mit ihren Eltern in einem kleinen Ort in Bayern wohnt. Sie besucht (soweit ich mich erinnern kann) ein Gymnasium und eigentlich scheint ihr Leben auf den ersten Blick total normal, doch das ist es nicht, denn Sophie sieht Farben. Das hört sich erstmal normal an, da jeder Mensch Farben sieht, aber Sophie hat Farben vor Augen, die ihre Gefühle widerspiegeln. Z.B. färbt sich alles gold wenn sie glücklich ist gold oder wenn sie einsam ist wird alles frostig silber. Sophie hat Angst anderen davon zu erzählen, weil ihre Mutter ihr immer einbläut, dass sie verrückt wird wenn sie allen davon erzählt und ihre "Farben" beachtet. Ihre Mutter denkt, dass sich Sophie das alles nur einbildet und es einfach nur ignorieren braucht. Aber in Wirklichkeit hat ihre Mutter nur Angst, dass Sophie so wie ihre Oma wird, denn ihre Oma hat auch diese Farben gesehen und ist letztendlich in der Psychatrie gelandet. Manchmal wünscht sich Sophie nichts sehnlicher, als allen zu erzählen, dass sie anders ist. Vor allem fällt es ihr sehr schwer ihr Geheimnis vor ihrer bestne Freundin Lena geheimzuhalten, der sie sonst alles anvertraut und die auch ihr alles sagt. Doch von einem Tag auf den anderen ändert sich Sophies ganzes Leben, denn auf einmal kommt ein neuer Junge in ihre Klasse. Er heißt Mattis, kommt aus München und sieht unglaublich gut aus, sodass es Sophie den Atem verschlägt. Er braucht sie nur einmal anlächeln und um sie ist es geschehen. Eigentlich denkt Sophie, dass sie bei Mattis nie eine Chance haben wird, weil sie nur "Durchschnitt" ist und jedes Mädchen aus der Schule ihn anhimmelt, aber dann kommt eins zum anderen und Mattis küsst gerade sie. Sophie könnte so glücklich sein, aber ihr Geheimnis belastet sie sehr. Sie fragt sich ob Mattis sie überhaupt lieben kann, wenn er von den Farben erfährt oder ob er wirklich sie selbst liebt, wenn er nichts von ihren Farben weiß. Mattis gibt Sophie die Stärke ihrem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. Aber auch Mattis verbirgt etwas vor den anderen und er hätte nie gedacht, dass Sophie ihm dieses Geheimnis entlocken würde. Dies ist eine Geschichte von einer Liebe, die beiden über sich hinauswachsen lässt und sie zu etwas besserem macht, als sie je waren: etwas ehrlichem ! Dies ist die Geschichte von Sophie und Mattis. Ich hoffe ihr habt jetzt gemerkt, dass Amazon das mit den Farben zwar augeführt hat, aber so, dass man es als normal empfindet, denn ich habe das einfach für eine Metapher gehalten. Für mich ist nämlich genau das das Wichtigste und Interessanteste an dieser Geschichte, denn so etwas gibt es wirklich und das lässt die Geschichte nicht so kitschig bzw rosarot erscheinen sondern gibt ihr Authenzität und Tiefe. Ich habe bei der Geschichte an einigen Stellen richtig doll geweint, aber auch gelacht und ich muss sagen, dass ich nach dem Klappentext nur eine kitschige Liebesgeschichte erwartet habe, aber genau das ist sie nicht, denn sie ist so viel mehr. Sie hat Tiefgang, Gefühl, ist realistisch und macht den Leser glücklich, aber auch traurig. Ich habe schon lange keine so grandiose Geschichte mehr gelesen und war am Ende richtig traurig, dass ich das Buch ausgelesen habe. Ich wär gerne noch länger bei Sophie und Mattis geblieben.

Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen, da keiner von ihnen in irgendeiner Weise perfekt war oder sich zumindest so gegeben hat. Das stört mich persönlich nämlich meistens in Büchern, weil ich mich dann immer so mies fühle, weil ich definitiv nicht perfekt bin. Dann kann ich persönlich überhaupt keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Außerdem ist es mir besonders wichtig, dass ich mich in Charakteren wiederfinde bzw mich mit ihnen identifizieren kann und genau das war in diesem Buch der Fall. Denn ich konnte mich mit der Protagonistin total identifizieren, auch wenn ich keine außergewöhnliche Krankheit habe, aber ich weiß wie es ist ein Familiengeheimnis zu haben und wie schwer es ist den Menschen davon zu erzählen. Vor allem weiß ich aber wie viel Mut dazu gehört das zu offenbaren, was für einen selbst das Schlimmste überhaupt ist. Aber genug von mir geredet... Let's start with Sophie. Sophie ist 16 Jahre alt und wohnt zusammen mit ihren Eltern in einem Haus in einem kleinen Ort, der meiner Erinnerung nach Wending oder so ähnlich heißt. In ihrer Freizeit fotografiert sie total gerne, weil sie findet, dass jedes Detail es wert ist gesehen zu werden. Sie hat die Liebe zum Detail und deswegen werden ihre Fotos auch immer total schön. Dabei kann sie richtig entspannen und muss nicht immer daran denken, was an ihr alles nicht normal ist und sie denkt auch nicht mehr an ihre Probleme, die sie deswegen hat, denn Sophie sieht Farben auf ihrem "inneren Monitor", d.h. sie sieht Farben, die ihre Gefühle beschreiben. Z.B. wird alles Gold wenn sie glücklich ist oder es wird alles frostig silber wenn sie einsam ist. Für Sophie ist es sehr schwer, weil sie von ihren Eltern eingebläut bekommen hat, dass sie sich das alles nur einbildet und, dass das schon weggeht wenn sie es nur lange genug ignoriert. Aber für Sophie wäre es so, als wenn sie ignorieren würde, dass sie atmen muss. Sowieso schweigen ihre Eltern dieses Thema lieber tod, als ihr zu erklären, warum Oma Anne damals in die Psychatrie gekommen ist, denn Sophie weiß, dass ihre Oma auch Farben sieht. Ihre Eltern wollen ihr partout nichts darüber erzählen, aber sie weiß, dass ihre Oma etwas schlimmes gemacht haben muss, das ihre Mutter sehr verletzt hat. Sowieso ist Sophie nicht glücklich in ihrer Familie, denn ihre Eltern wollen immer alles harmonisieren und alles schlechte wird sowieso tod geschwiegen, denn niemand soll denken, dass sie nicht eine absolut harmonische Bilderbuchfamilie sind. Sophie merkt wie sie nach und nach immer nervöser wird, weil sie den Leuten nichts erzählen kann, aber sie hat auch Angst vor den Reaktionen. Besonders fertig macht es sie, dass sie es nicht ihrer besten Freundin Lena erzählen kann, weil sie ihr sonst alles anvertraut. Doch dann ändert sich alles von einen Tag auf den anderen, denn in Sophies Klasse kommt ein neuer Junge, names Mattis. Sophie ist vollkommen verwirrt als sie ihn das erste Mal sieht, weil sich Farben auf ihrem "Monitor" bilden, die sie noch nie zuvor gesehen hat. Sie weiß nicht was mit ihr los ist, aber irgendwann merkt sie, dass es Liebe auf den ersten Blick ist. Doch sie würde nicht mal im Traum daran denken, dass Mattis sich auch für sie interessieren könnte, wo doch jedes Mädchen ihn anhimmelt. Doch dann küsst er sie und Sophie merkt, dass sie den Mut haben will und ihm ihr größtes Geheimnis anzuvertrauen bzw, dass er ihr den Mut gibt dem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. Er lässt sie über sich selbst hinauswachsen und gibt ihr endlich Selbstbewusstsein, denn vorher war sie eher schüchtern. Wie gesagt mag ich Sophie total gerne, weil ich mich total in ihr wiedergefunden habe. Ich mag sie total gerne, weil sie so natürlich ist, denn sie ist nicht immer mutig und zweifelt oft an sich selbst, aber gerade das macht sie meiner Meinung nach aus. Mattis ist neu aus München hergezogen und das von einer Großstadt in ein Kufkaff, aber das scheint ihm gar nichts auszumachen. Er geht sowieso nicht gerne unter viele Leute und trotzdem ist er das Gesprächsthema Nummer 1 an der Schule, weil er unverschämt gutaussieht und auch noch richtig sympathisch und cool drauf ist. Jedes Mädchen wünscht sich seine Freundin zu sein. Sogar die Klassenzicke, aber auch Klassenschönheit Nummer 1 möchte ihn sich angeln, aber es scheint, als würde Mattis das gar nicht interessieren, denn er interessiert sich viel mehr für Sophie. Und auch Mattis hat ein Geheimnis, das er noch nicht vielen anvertraut hat, aber genauso wie er Sophie hilft, hilft Sophie ihm mit diesem Außergewöhnlichen umzugehen. Mattis geht in seiner Freizeit total gerne schwimmen und Bogenschießen. Dabei blüht er voll auf und man merkt ihm seine Leidenschaft dafür total an. Ich mochte Mattis von Anfang an, auch wenn ihr erst dachte, dass er so voll der Player ist, aber genau das ist er ja nicht. Er ist ehrlich, aufrichtig und vor allem ist er überhaupt nicht eingebildet. Er interessiert sich nicht für die Schönheit Vivian, sondern ihm kommt es auch auf den Charakter an und genau deswegen mag ich ihn so gerne. Ich meine welches Mädchen wünscht sich nicht so jemanden wie ihn als Freund ?!

Der Schreibstil hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, da er durch Sophies Farben sehr bildhaft ist. Die Geschichte ist aus der personalen Sicht von Sophie geschrieben, sodass man immer ihre Gefühle miterleben kann. Da Sophie sonst eigentlich eher verschlossen ist was ihre Gefühle angeht, war das wirklich sehr gut, weil man sonst fast gar nichts davon mitbekommen hätte. Ihre Gefühle wurden ja sogar durch ihre Farben farblich dargestellt, was mir sehr gut gefallen hat und dem Schreibstil irgendwie was magisches und vor allem besonderes gegeben hat. Der Schreibstil ist zwar jugendlich, aber enthält keine Slang- oder obszöne Ausdrücke, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, weil dies erstens überhaupt nicht zu Sophies Charakter gepasst hat und zweitens ich solche Ausdrücke auch fast nie benutze, weil ich das absurd finde, weil es in unserer Sprache so viele schöne Ausdrücke gibt, die man benutzen kann. Wie gesagt ist der Schreibstil durch Sophies Farben sehr bildhaft, aber er ist des weiteren auch noch sehr voll mit Metaphern, was ich sehr gerne mag. Was so mit am wichtigsten für mich ist, ist, dass der Schreibstil gut lesbar ist und man das Buch wenn die Geschichte gut ist dank des Schreibstils verschlingen kann und das war hier absolut der Fall. Ich hatte das Gefühl, dass ich das Buch gerade erst begonnen habe und schon hatte ich es auch schon beendet. Alles in einem ein meiner Meinung nach perfekter Schreibstil, der sehr gefühlvoll ist und perfekt zu der Protagonistin und somit auch zu der Geschichte passt. Besser geht es echt nicht !

Der Titel hat mich schon beim ersten Lesen sehr interessiert, da ich mir darunter gleich eine Liebesgeschichte vorstellen konnte. Denn ich persönlich verbinde mit Sommerregen immer Liebe. Ich weiß auch nicht so genau warum das so ist, aber es ist halt einfach so. Außerdem ist "Der Geschmack von Sommerregen" für mich ein Ausdruck dafür, dass man den Regen schmeckt, wenn man sich im Regen küsst. So eine Szene gibt es tatsächlich im Buch. Des Weiteren passt der Titel natürlich sehr gut zu dem Cover. Ich finde man hätte für den Titel keine bessere Wahl hätte treffen können, weil der Titel sehr gut passt und sehr neugierig macht, wenn man das Buch das erste Mal in der Hand hält. Man möchte wissen was hinter diesem wunderschönen und vor allem außergewöhnlichen Titel steckt.

Das Cover finde ich persönlich nur wunderschön. Ich habe schon lange kein so simples, aber so aussagekräftiges Cover gesehen, das so gut zu der Geschichte und vor allem auch zu dem Titel passt. Ich bin begeistert von dem Foto, was man ausgewählt, da es wirklich im Laufe der Geschichte einen Kuss im Regen gibt und, da das Foto wie schon gesagt perfekt zum Titel passt. Allerdings hätte ich es wundervoll gefunden, wenn das Cover blau oder gold eingefärbt gewesen wär. Warum das so ist, verrate ich nicht. Dazu müsst ihr das Buch lesen. Aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Naja so richtig meckern ist es ja noch nicht mal sondern eher ein Verbesserungsvorschlag falls es nochmal eine Neuauflage gibt. Alles in allem ein grandioses Cover, das meiner Meinung nach perfekt passt und wunderschön anzusehen ist.

Mein Fazit
"Der Geschmack von Sommerregen" von Julie Leuze ist für mich eins der besten Bücher, was ich je gelesen habe bzw lesen durfte. Dies ist keine kitschige Liebesgeschichte, bei der man nach den ersten paar Seiten schon sicher weiß, dass es ein Happyend geben wird bzw wie die Geschichte ausgeht. Nein, diese Geschichte ist so gefühlsbeladen, mitreißend, authentisch und vor allem tiefgründig. Sie ist ganz anders, als man dank des Klappentextes erwartet. Sie ist meiner Meinung nach perfekt, denn sie hat mich zum Lachen, aber auch zum Weinen gebracht und hat mir gezeigt, dass man nur die richtigen Leben in seinem Leben braucht, um über sich selbst hinauszuwachsen und zu einem besseren Menschen zu werden. Auch die Charaktere haben mir absolut zugesagt, weil sie perfekt zu der Geschichte gepasst haben und keiner von ihnen in irgendeiner Weise perfekt war. Man konnte sich als Leser mit ihnen identifizieren und hat die ganze Zeit mit ihnen mitgefiebert. Ich finde, dass vor allem die Protagonistin Sophie der Autorin sehr gut gelungen ist. Der Schreibstil passt wie die Faust aufs Auge zu der Protagonistin und vor allem zu der Geschichte. Er ist sehr bildhaft und genauso gefühlvoll wie die Geschichte selbst. Vor allem aber ist er super schnell und schön zu lesen, sodass man als Leser das Gefühl hat, dass man doch gerade erst mit dem Buch begonnen hat obwohl man es schon fast beendet hat. Die Wahl des Titels und des Covers hätte man eigentlich nicht besser machen können. Allerdings habe ich natürlich mal wieder eine kleine Verbesserung an dem Cover gefunden, aber die ist nicht lebensnotwendig und, dass das nicht vorhanden ist, macht das Buch ja auch in keinster Weise schlechter.
Ich vermisse jetzt schon Sophie und Mattis und hätte am liebsten noch mehr Zeit mit den beiden verbracht.
Profile Image for Leselurch.
231 reviews23 followers
December 28, 2014
*Worum geht's?*
Die 16-jährige Sophie hat ein Geheimnis: Sie fühlt in Farben. Jede noch so kleine Gefühlsregung lässt sie bunte Farben auf ihrem inneren Monitor sehen. Doch das muss sie um jeden Preis unterdrücken. Niemand darf wissen, was sich in ihr abspielt, wenn sie nicht wie ihre psychisch kranke Großmutter enden will! Das hat Sophies Mutter ihrer Tochter deutlich zu verstehen gegeben. Deshalb hat sich Sophie stets im Hintergrund gehalten und das stille Mauerblümchen gespielt. Aber dann kommt der attraktive Mattis in ihre Klasse, der ihr Herz mit nur einem Lächeln zum Rasen bringt. Schon bald wird Sophie klar, dass hinter den Farben, die Mattis in ihr hervorruft, viel mehr steckt als eine naive Verliebtheit: Sie liebt ihn. Wenn sie allerdings eine ernsthafte Beziehung mit Mattis führen will, darf nichts zwischen ihnen stehen. Er muss von ihren inneren Farben erfahren. Doch dafür muss Sophie erst einmal selbst herausfinden, was mit ihr los ist...

*Meine Meinung:*
Julie Leuze erzählt in ihrem Debüt "Der Geschmack von Sommerregen" eine wunderschöne Geschichte über das Erwachsenwerden, die große Liebe, den Wert der Freundschaft und vor allem die Suche nach sich selbst. Und das tut sie auf eine natürliche, zauberhafte Weise, wie ich sie noch nie gelesen habe. Denn Julie Leuze erzählt nicht bloß eine Geschichte: Sie erzählt das Leben. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, schildert die unterschiedlichsten Facetten, bringt Höhen und Tiefen zur Sprache - und tut dies alles mit einer Authentizität, die einen augenblicklich mit Leib und Seele gefangen nimmt.

Die 16-jährige Sophie ist die Protagonistin von "Der Geschmack von Sommerregen". Sie ist ein stilles, in sich gekehrtes Mädchen, das ein großes Geheimnis hütet: Sie fühlt in Farben. Jede Gefühlsregung lässt Farben aufwallen, die sie auf ihrem inneren Monitor sehen kann. Sophie weiß, dass ihre inneren Farben nicht normal sind, und hat große Angst davor, jemandem von ihnen zu erzählen. Ist sie eine Irre, eine Wahnsinnige? Ihre Sorgen belasten sie so stark, dass sie sich lieber zurückzieht. Sophie ist ein Mauerblümchen durch und durch, ein liebenswertes Mädchen mit einer Besonderheit, mit dem man sich schnell identifizieren kann.

Da die Geschichte aus Sophies Sicht erzählt wird, bekommt man ihre farbenfrohe Sicht auf die Welt hautnah zu spüren. Dank Leuzes Schreibstil bekommt man die Möglichkeit Sophies Gefühlsfarben mit eigenen Augen sehen zu können, mit dem eigenen Herzen fühlen zu können. Ich war schon auf der ersten Seite von dieser seltsamen, aber wunderschönen Perspektive fasziniert und habe mich oftmals dabei ertappt, dass ich Sophie um ihre Gabe - trotz ihrer Sorgen! - beneidet habe.

Mattis lernt man direkt auf der ersten Seite als unfassbar attraktiven und anziehenden jungen Mann kennen. Alle Mädchen stehen auf ihn, alle Jungs wollen mit ihm befreundet sein und schon nach seinem ersten Tag an der neuen Schule ranken sich unglaubliche Gerüchte um ihn. Nach so einer Vorstellung möchte man als Vielleser des Genres am liebsten genervt aufseufzen. Noch so einen oberflächlichen Schönling, der viel zu perfekt und makellos ist, braucht die Buchwelt nun wirklich nicht! Die Autorin führt ihre Leser allerdings geschickt an der Nase herum, denn Mattis ist nicht der, für den man ihn zu Beginn hält. Mattis steckt voller Überraschungen und beweist im Geschichtsverlauf immer wieder, wie tiefgründig seine Persönlichkeit ist. Er ist ein vielschichtiger Charakter, der ebenso authentisch ist wie Sophie und der einem mit jeder Seite mehr ans Herz wächst. Je näher man ihn kennenlernt, desto häufiger gerät man mit Sophie ins Schwärmen. Mattis ist besonders - und das in so vielerlei Hinsicht!

Sophie vollzieht von der ersten bis zur letzten Seite eine enorme Entwicklung von der stillen grauen Maus zu einer selbstbewussten jungen Frau. Diese Veränderung kommt allerdings nicht von jetzt auf gleich, sondern in authentischen kleinen Schritten, die vor allem durch ihre Beziehung zu Mattis angetrieben werden. Sophie und Mattis verlieben sich schnell und auch das Thema Sex nimmt rasch eine entscheidende Rolle innerhalb des Romans ein, aber man bekommt niemals das Gefühl, dass Leuze einen Charakter überstürzt handeln lässt. Alles hat seinen Sinn und alles an diesem Buch passt perfekt zusammen. Die junge Autorin hat ein großes Talent für ihre vielschichtigen Figuren, denn sie schafft es mit Leichtigkeit sie realistisch und echt darzustellen wie manch anderer Autor es nicht einmal mit größter Mühe schafft. Leuzes Figuren sind so lebendig, dass man ihnen schon morgen persönlich auf der Straße begegnen könnte. Es sind Personen, wie das Leben sie schafft, mitsamt ihren Stärken und Schwächen und ihren Schicksalen, die sie prägen.

Wie eben bereits erwähnt, spielt Sex eine große Rolle in "Der Geschmack von Sommerregen". Julie Leuze kehrt es nicht unter den Tisch, sondern behandelt das Thema einfühlsam und behutsam. Sie beschreibt sie intimen Momente zwischen Sophie und Mattis explizit, aber nicht billig, sondern romantisch und sinnlich. Damit schafft die Autorin das, woran viele andere Jugendbücher scheitern. "Der Geschmack von Sommerregen" ist endlich einmal ein Buch, dass die Lust und die Leidenschaft von Jugendlichen nicht totschweigt oder sie auf eine abstruse Weise darstellt, die sich in Wirklichkeit niemals so abspielen würde. Julie Leuze ist eine Meisterin der Authentizität - und das spürt man in diesem Punkt besonders stark.

Ein absolutes Highlight des Romans war für mich die unverfälschte und natürliche Familiendynamik zwischen Sophie und ihren Eltern, vor allem ihrer Mutter. Sophie kapselt sich im Verlauf der Geschichte immer mehr von ihren Eltern ab. Selbstredend kommt es da zu Konflikten, wie sie jeder Jugendliche kennt: Man liebt seine Eltern, hat Sehnsucht nach ihnen, hat aber trotzdem den Wunsch nach Eigenständigkeit. Sophie steckt mitten in dieser Phase und muss für sich die beste Lösung für dieses Problem finden. Julie Leuze behandelt das Familienleben so realistisch, dass einem die Problematik selbst nahegeht. Dabei ist es völlig egal, ob man es als Jugendlicher gerade selbst erlebt oder ob man sich als Erwachsener bloß daran erinnert.

Julie Leuzes Schreibstil ist großartig zu lesen und lässt einen rasend durch die Seiten fliegen. Ihre Sprache ist frisch und lebendig und spiegelt die Art einer 16-jährigen Jugendlichen authentisch wider. Sie fängt die Welt auf eine besondere, gar poetische Weise ein, die einen vollkommen in das Buch abtauchen lässt. Leuze findet stets die richtigen Worte, um ihre Leser direkt ins Herz zu treffen und mitzureißen.

*Cover:*
Ich liebe dieses Cover! Es passt perfekt zu einer Contemporary-Liebesgeschichte und lädt einfach zum Schwärmen ein. Besonders gefällt mir, dass nur die Schrift eine Farbe hat, obwohl sich doch der gesamte Roman um Sophies innere Farben dreht. Das schwarz-weiße Cover strahlt eine grandiose Atmosphäre aus!

*Fazit:*
"Der Geschmack von Sommerregen" von Julie Leuze ist besonders - und das in absolut jeder Hinsicht, von den Charakteren bis hin zur Handlung. Es ist eine wundervolle und emotionale Liebesgeschichte, die mich tief berührt und bewegt hat. Julie Leuze schreibt so authentisch, so echt, dass ich sprach- und atemlos an jeder Seite ihres Romans hing. Dieses Debüt ist einzigartig und unvergesslich! Für "Der Geschmack von Sommerregen" vergebe ich 5 Sterne.
Profile Image for Sarina.
1,536 reviews
September 3, 2016
„Mattis Blick ruhte so nachdenklich, tief und dunkel auf mir, seine Wimpern waren so schwarz und dicht, sein Aftershave stieg mir so kühl und herb in die Nase, dass mein innerer Monitor in einem wahren Farb-Feuerwerk explodierte und mich völlig benommen zurückließ.“ (S.26)

Zum Buchinhalt

Sophie ahnt nicht, dass ein halbes Lächeln alles auf den Kopf stellen wird. Dass ein einziger Blick aus schokoladenbraunen Augen ausreichen wird, um ihre Welt in Funken sprühendes Himmelblau zu tauchen. Dass ein einziger Kuss ihr den Mut verleihen wird, dem Familiengeheimnis auf den Grund zu gehen, das ihr Leben bis jetzt bestimmt hat. Mattis ahnt nicht, dass Sophie ihm entlocken wird, was er vor allen anderen verbirgt. Dass er sich mit ihr so sicher fühlen wird wie noch mit niemandem zuvor. Beide ahnen nicht, dass ihre Liebe sie über sich selbst hinauswachsen lassen wird.

Zum Schreibstil

Julie Leuze schreibt wunderbar leicht, ja fast poetisch. Besonders gut ist es ihr gelungen mir Sophies „inneren Monitor“ vor Augen zu führen und das Farbenspiel in ihrer Wahrnehmung richtig toll in die Geschichte einzubinden. Das Thema der Synästhesie hat mich dadurch sehr angesprochen. Gleichzeitig hat es mich auch neugierig gemacht, sodass ich nach Beenden noch ein wenig darüber recherchiert habe.

Meine Meinung

Als ich dieses Buch mit diesem wunderschönen Cover Anfang des Jahres in einer Neuerscheinungsvorschau gesehen habe, ist es sofort auf meine Wunschliste gewandert. „Eine einfache Liebesgeschichte wird es wohl sein“, war mein Gedanke als ich den Klappentext überflogen habe. „Nicht mehr aber auch nicht weniger.“

Wie sehr ich mich mit dieser Einschätzung getäuscht habe, wurde mir erst mit dem Auftauchen der ersten begeisterten Rezis klar. Und auch beim Lesen habe ich recht schnell gemerkt, dass es in „Der Geschmack von Sommerregen“ um weitaus mehr geht als eine simple Teenagerliebelei. Die Geschichte ist viel tiefgründiger und sensibler.

Sophie nimmt Gefühle und Emotionen anders als ihre Mitmenschen wahr. Freude getaucht in Zitronengelb, verliebtes Gold, ein hoffnungsvolles Elfenbeinweiß, giftig grüne Eifersucht, Weinrot als Zeichen für Glück. Würde es allerdings nach ihren Eltern gehen, sollte sie keinen Gedanken daran verschwenden, sondern die Farben unterdrücken und bloß niemandem davon erzählen. Sophie steckt in einem Zwiespalt. Auf der einen Seite möchte sie die Farbe nicht leugnen, gehören sie schließlich zu ihr und sind ein Teil ihres Lebens. Außerdem möchte sie der Sache gerne auf den Grund gehen und wissen warum ihre Eltern so ein Theater machen und sich so vehement über ihre Großmutter Anne ausschweigen. Auf der anderen Seite ist Sophie auch verängstigt, da sie glaubt als verrückt abgestempelt zu werden, wenn sie ein Wort über ihre Farben verliert. Also schweigt sie lieber.

Sophie war mir gleich sympathisch und ich konnte mich auf anhieb mit ihr identifizieren. Sie ist eher das schüchterne, unscheinbare, zurückhaltende Mauerblümchen. Als der attraktive Neue in ihr Leben tritt, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn, obwohl sie sich bewusst ist, dass sie keine Chance bei ihm haben wird. Umso überraschter ist sie, als Mattis doch Interesse an ihr zu haben scheint…

Mattis…wie soll ich ihn beschreiben, ohne mit dem Schwärmen anzufangen. Er ist um es kurz zu halten einfach zu schön um wahr zu sein. Hach ja, beim Lesen habe ich mich auch ein wenig in ihn verliebt ♥ Lieb, nett, verständnisvoll, sensibel…sind nur ein paar Adjektive die auf ihn zu treffen. Mattis würde alles für Sophie tun und er tut es auch. Darüberhinaus hilft er ihr selbstbewusster zu werden, sodass aus dem unscheinbaren Mädchen eine mutige junge Frau wird.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich langsam und wird von Frau Leuze sehr einfühlsam erzählt, sodass es einfach nur schön zu beobachten ist wie Mattis und Sophie ihre Gefühle füreinander entdecken. Gleichzeitig bekommt der Leser Sophie’s schlechtes Gewissen und ihre Zweifel mit. Soll sie Mattis von ihrem Farbensehen erzählen? Auf Lügen und Geheimnisse lässt sich schließlich keine Beziehung aufbauen. Aber verlieren möchte sie ihn auch nicht.

„Liebe ohne Vertrauen ist zum Scheitern verurteilt. (…) Wie soll ich das schaffen, vertrauen, wenn ich nie gelernt habe, wie es geht?“ (S.218)

Sophie lernt, dass es nichts bringt Probleme, Geheimnisse etc. zu verdrängen und zu verschweigen nur um möglichen Ärger, Unverständnis und Ablehnung zu vermeiden. Dadurch wird es nämlich nicht besser…Im Gegenteil! Weglaufen scheint im ersten Moment die einfachste Lösung zu sein, aber irgendwann holt ein alles wieder ein – so sehr man sich auch dagegen sträubt. Man muss sich seinen Ängsten stellen, die Wahrheit akzeptieren.

„Solange ich denken kann, habe ich meinen Eltern nach dem Mund geredet, habe ihnen gesagt, was sie hören wollten, und alles war gut. Doch wenn der Druck zu stark wurde und ich von dem angefangen habe, was mich wirklich beschäftigt –die Farben, meine Unsicherheit, mein falsches Leben, in dem keiner ahnt, wer oder wie ich wirklich bin -, dann haben meine Eltern abgeblockt. Immer.“ (S.40)

Sehr überrascht hat mich wie weit die Autorin die Themen Liebe und Sex einbindet. In einem Jugendbuch sind ausführlichere Liebesszenen sonst eher weniger aufzufinden. Mir hat das wirklich gut gefallen, vor allem da sie es auf so eine feinfühlige Art darstellt, dass es zu keine Punkt irgendwie unpassend oder obszön wirkt.

Mein Fazit

Julie Leuze hat es geschafft, dass ich, nachdem ich die ersten Zeilen gelesen hatte, sicher war ein 5-Sterne-Buch in den Händen zu halten. Der Geschmack von Sommerregen erzählt eine einfühlsame Liebesgeschichte mit sehr viel Tiefgang und wunderbaren Charakteren, die mir ans Herz gewachsen sind. Einmal begonnen konnte und wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Sophie und Mattis Geschichte hat mir wunderschöne Lesestunden bereitet. Es war einfach nur perfekt! Ich habe definitiv ein neues Lieblingsbuch gefunden :)
Profile Image for V.
1,025 reviews41 followers
November 25, 2020
Ah Mensch, das war wirklich was. Ich dachte mit jeder Seite, dass die Sophie nicht dümmer werden kann. Sie war so naiv und hat sich... na so komisch benommen. Keine Ahnung. Sie kann gar nicht googeln. Und ich verstehe überhaupt nicht, warum eine Autorin so viele Vorurteile in die Geschichte einbauen würde - wer zum Psychologen geht, ist ein Spinner. Wer sich einmal betrunken hat, ist ein Alkoholiker. Es gibt gute Menschen und böse Menschen, nichts dazwischen. Sex ist das Wichtigste. Sophie liebt Mattis, weil er so verdammt sexy ist. Und ich könnte weitere Beispiele nennen, die mich aufgeregt haben.

Ein Plus für mich: Ich habe das ganze Buch laut vorgelesen, um meine Aussprache zu verbessern. Und ich spüre tatsächlich eine Verbesserung, wenn auch nur kleine.

Aber sonst kann ich dieses Buch nicht empfehlen. Vielleicht bin ich nur zu alt dafür, aber vielleicht gibt's einen Grund dafür, warum ich das Buch in Kaufland für 3 Euro gekauft habe.
Profile Image for veronika.
4 reviews
October 5, 2021
Bin enttäuscht
Dieses Buch ist rein inhaltlich komplett klischeeversülzt.
Und außerdem weit weg von der Realität.

Kurzzusammenfassung:
Mattis kommt an die Schule, alle finden ihn heiß, Sophie blickt ihm einmal in die Augen und weiß sofort dass er der eine ist, sie treffen sich ein paar Mal, als sie zusammenkommen kennen sie sich 2 Wochen, nach 1 Woche folgt die große Liebeserklärung.
Soviel zu den Beiden.
Es geht auch noch um Sophies Synästhesie. Ihre Mutter sagt ihr dass sie aufhören soll sich das einzubinden und irgendwie findet sie dann ihre Großmutter von der nie gesprochen wird, fährt zu ihr hin und der Grund warum dir Beiden keinen Kontakt haben ist weil die Oma versucht hat die Beiden (sie und S. Mutter) zu töten.

Das ist irgendwie zu heftig und passt vor allem nicht mit der Liebes Story von den beiden zusammen weil dem einem Thema viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde als dem andernem.

2 Sterne gibt es für den Schreibstil und den sympathischen Protagonisten
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Profile Image for Denise Books, Histories and Secrets.
79 reviews15 followers
March 9, 2017
Inhalt
Sophie ahnt nicht, dass ein halbes Lächeln alles auf den Kopf stellen wird. Dass ein einziger Blick aus schokoladenbraunen Augen ausreichen wird, um ihre Welt in Funken sprühendes Himmelblau zu tauchen. Dass ein einziger Kuss ihr den Mut verleihen wird, dem Familiengeheimnis auf den Grund zu gehen, das ihr Leben bis jetzt bestimmt hat. Mattis ahnt nicht, dass Sophie ihm entlocken wird, was er vor allen anderen verbirgt. Dass er sich mit ihr so sicher fühlen wird wie noch mit niemandem zuvor. Beide ahnen nicht, dass ihre Liebe sie über sich selbst hinauswachsen lassen wird. Sophie und Mattis. Mattis und Sophie.
Quelle: Bastei Lübbe

Meine Meinung
Sophie hat eine ganz besondere Gabe, denn sie kann ihre Gefühle den schönsten und verschiedensten Farben zuweisen. Reumütiges Violet, freudiges Gelb, süsses Weiss, bitteres Oliv oder verliebtes Gold, jedes einzelne Gefühl nimmt sie durch eine andere Farbe wahr. Leider denken nicht alle so positiv über ihre Art mit Gefühlen um zu gehen und nachdem ihre Mutter ihr jahrelang verboten hat, diese auch nur zu erwähnen, hat sie den Eindruck, dass etwas mit ihr nicht stimm. Als sie jedoch Mattis kennen lernt und sich vor Gefühlen nicht mehr retten kann, muss sie einfach wissen, wieso sie so ist wie sie nun einmal ist und sucht in der Vergangenheit der Familie nach Antworten.
Unsere Blicke schlingen sich umeinander und plötzlich habe ich das Gefühl, er kann bis tief in meine Seele schauen - bis hin zu meinem Geheimnis - zu den blauen Wellen, der goldenen Gischt, dem roten Funkenregen.
Der Neue in der Klasse ist so süss, da hat Sophie natürlich keine Chance! Mehr Klischee könnte man schon zu beginn gar nicht haben. Und dann gibt es natürlich auch die obligatorische Clique der Coolen und Tussis, die sich sofort um den Geheimnisvollen schönen Mattis scheren. Alles altbekannt und doch hat Geschmack von Sommerregen etwas an sich, dass mich von Anfang an packen konnte. Was mir dann am besten an dieser Geschichte gefallen hat? Das was sie uns allen vermitteln möchte! Jeder von uns sollte sich so akzeptieren wie er ist und jeder hat seine Besonderheiten. Es sind meistens die ungewöhnlichen Eigenschaften, die uns zu dem machen, was wir sind.

Fazit
Auch wenn der Verlauf der Geschichte nicht wirklich originell und teilweise doch sehr voraussehbar war, konnte mich die Autorin mit ihrem Debüt durchaus unterhalten. Schlussendlich habe ich mir einfach etwas mehr Tiefgang, vor allem über diese Art Gefühle als Farbe wahr zu nehmen und ein etwas besser ausgearbeitetes Ende gewünscht.
Profile Image for Bia.Kman.
148 reviews2 followers
September 22, 2018
3 Sterne. Die Idee der Geschichte hat mich richtig gut angesprochen. Deshalb habe ich mir das Buch aufgrund des Klappentextes gekauft. Allerdings ist das Buch ausbaufähig. Ich fand die erste Hälfte sehr lahm und alles ist so vor sich hingedümpelt. Erst nach der Hälfte würde es interessanter, als das Mädchen endlich ihrer Sache angenommen hat. Es war mal ein anderer Gedanke und die Moral aus dem Buch ist zweifelsohne die Richtige. Für Teenies sicher lesenswert. Ich bin mit 30 dann wohl schon etwas zu alt.
Profile Image for jule.
105 reviews7 followers
October 19, 2013
Inhalt:

Sophie ahnt nicht, dass ein halbes Lächeln alles auf den Kopf stellen wird. Dass ein einziger Blick aus schokoladenbraunen Augen ausreichen wird, um ihre Welt in Funken sprühendes Himmelblau zu tauchen. Dass ein einziger Kuss ihr den Mut verleihen wird, dem Familiengeheimnis auf den Grund zu gehen, das ihr Leben bis jetzt bestimmt hat. Mattis ahnt nicht, dass Sophie ihm entlocken wird, was er vor allen anderen verbirgt. Dass er sich mit ihr so sicher fühlen wird wie noch mit niemandem zuvor. Beide ahnen nicht, dass ihre Liebe sie über sich selbst hinauswachsen lassen wird. Sophie und Mattis. Mattis und Sophie. (AMAZON)


Schreibstil:

Julie Leuzes Schreibstil ist locker und leicht wie Zuckerwatte im Sommer. Man blättert so schnell durch die Seiten, das man denken kann es erwischt einen eine warme Sommerbrise. Die Autorin schreibt sehr emotional und vor allem bunt. Details beschreibt sie genau - aber nicht zu exakt - und Gefühle und Gedanken bringt sie wunderschön und jugendlich auf den Punkt. Die Worte plätschern nur so flüssig dahin wie ein kleiner Bach in dem sich der blaue Himmel des Sommers spiegelt.



Meine Meinung:

In manchen anderen Rezensionen, habe ich mich ja wieder über die typische "graue Maus" Geschichte ausgelassen und das ist bei "Der Geschmack von Sommerregen" wirklich genauso. Sophie ist unscheinbar und still und da kommt doch tatsächlich so ein mega-heißer Typ in ihre Klasse, bei dessen Anblick allen Mädchen Herzchen in den Augen stehen.
Doch trotz diesem Klischee habe ich das Buch nicht abgeschrieben, wie die vorherigen in dieser Art. Denn die Autorin zaubert eine ganz wunderbare Geschichte mit vielen Farben und Gefühlen ins Buch, von der man allein schon beim Anblick des Covers noch nichts ahnt. Denn in den Seiten versteckt sich ein wahrer Regenbogen.

Sophie ist wie schon erwähnt die graue Maus im Buch und hat nur wenige - dafür aber sehr gute - Freunde. Im Laufe des Buches ist sie mir immer symphatischer geworden und die Naivität, die manchmal aus ihr herausgekommen ist, hat mich dann am Ende auch nicht so sehr gestört. Am Ende hat sie richtig Größe und Charakter gezeigt und konnte sich endlich ihren Problemen stellen und den Lästereien der übrigen Mädchen, die auch sehr gerne an Mattis' Seite gestanden hätten, die Stirn zeigen. Sophie fühlt sich auch in ihrer Familie nicht richtig wohl, denn sie hat immer das Gefühl, dass ihre Mutter ihr etwas verschweigt und sie sucht krampfhaft nach dem Grund und stellt sich auch teilweise gegen die Anweisungen ihrer Mutter, was mir auch sehr gefallen hat. Denn Sophie ist ein ganz besonderes Mädchen mit einem ganz besonderen Innenleben.

Der Junge, der alle Mädchen - unter anderem Sophie so um den Verstand bringt, heißt Mattis. Er scheint die reine Perfektion zu sein und ist der Junge, den sich jedes Mädchen wünscht. Leider hat mir diese derartige Perfektion nicht so gut gefallen, durch die er manchmal auch kaum mehr menschlich gewirkt hat. Ein Mensch ist nun mal voller Fehler und kleinen Macken und das sind ja eigentlich die Dinge, die einen Menschen liebenswert machen.

Was bei mir persönlich auch dazu geführt hat, dass ich dem Buch eine gute Eulenanzahl gegeben habe, war, dass sich endlich mal eine Autorin getraut hat, das Tabu-Thema Sex in Jugendbüchern nicht totzuschweigen oder gar zu überspringen. Es war zwar sehr detailreich, aber trotzdem konnte man langsam in das Thema hineinkommen und sich sozusagen innerlich darauf vorbereiten. Die großen Gefühle, die Leuze beschrieben hat, konnte man sogar regelrecht knistern hören.

Dass ich dem Buch nicht volle Punktzahl gegeben habe, liegt daran, dass es mir am Ende alles irgendwie viel zu schnell ging. Die ganzen Geheimnisse von Mattis und Sophie werden plötzlich aufgelöst, ohne dass der Leser noch ein paar mehr Hintergrundinformationen erfahren konnte. Das hat bei mir viele Fragezeichen zurückgelassen und ich musste mir diesen Teil selbst denken.
Auch Mattis hätte ich mir - wie schon erwähnt - ein wenig menschlicher gewünscht.



Fazit:

Julie Leuze hat hier eine ganz neue Idee mit vielen bunten Farben zur Geschichte werden lassen. Wenn man sich mit Sophies Problem noch nie vorher beschäftigt oder davon gehört hat, erscheint das Ganze anfangs auch ein wenig als Fantasy Geschichte und der Leser wird erst ganz am Ende aufgeklärt. Die Autorin geht einfühlsam und sehr emotional auf Themen wie Sexualität, Liebe, Freundschaft und Probleme in der Familie ein. Trotz der paar Kritikpunkte also eine farbenfrohe Geschichte, die allen Mädchen ab 14 nur wärmstens zu empfehlen ist.

Profile Image for LeFaBook.
142 reviews
February 19, 2014
Wieder mal ein Buch was mich durch seine wünderschöne Aufmachung total begeistert hat und

ein neuer Zuwachs in meinem Bücherregal werden musste, die runden Buchecken machen das ganze zu einem echten Hingucker und das Cover das so schön schlicht gestaltet ist, intim und einfühlsam wirkt, gibt einem auch einen schönen ersten Einblick auf die Liebesgeschichte von Sophie und Mattis!


Zusammen mit ihren Eltern lebt die 16.Jährige Sophie in dem kleinen abgelegen Städtchen Waldingen, in der Nähe von Müchen. In den Augen ihrer Klassenkameraden ist Sophie das Mauerblümchen, mit den etwas zu dick geratenen Augenbrauen. Doch Sophie ist das egal, sie hat ihre beste Freundin Lena mit der sie seit Kindertagen durch dick und dünn geht, doch eines kann Sophie selbst mit Lena nicht teilen, ein Geheimnis das Sophie und ihre Eltern seit langem hüten...

Sophie sieht Farben. Mit jedem Gefühl das Sophie hat und erlebt, erscheinen auch die unterschiedlichsten Farben vor ihrem sogenannten "inneren Monitor". Ihre Eltern verbieten ihr über diese Farben zu sprechen und zwingen sie diese zu unterdrücken, denn ihre geisteskranke Oma hat auch diese Farben gesehen...

Hinter alldem steckt noch viel mehr, wovon Sophie bisher nichts ahnt. Ein Familiengeheimnis, dass Sophies sicht auf die Dinge und ihr Leben von Grund auf ändern wird.

Sie ist zu einer perfekten Schauspielerin geworden und keiner ahnt wie es wirklich tief in ihrem Inneren aussieht. All das ist jedoch erstmal vergessen, als der umwerfend gutaussehnde Mattis, Sophies neuer Mitschüler aus München in ihr Leben tritt.

Mattis ist anders. Er wird von allen bewundert, alle Mädchen sind hin und weg von ihm und auch Sophie ist nach einem Blick von ihm, der himmelblau-goldene Farben vor ihrem inneren Monitor erscheinen lässt,

hin und weg von Mattis. Mattis, der die Ruhe Partys vorzieht, Mattis der auch von Sophie, seit dem ersten Moment fasziniert ist. Sophie und Mattis. Mattis und Sophie.

Die Liebe auf den ersten Blick, die die Autorin Julie Leuze, einem so authentisch und einfühlsam vermittelt,

sodass man am liebsten auch einen Mattis an seiner Seite hätte.

Nachdem sich Sophie und Mattis sich mehrmals getroffenen haben und sie sich schließlich ihre Liebe gestehen, scheint die Welt der beiden perfekt.

Doch der Hass der Schulzicken, die einfach nicht verstehen können wieso Mattis sich für die unscheinbare Sophie entschieden hat, macht trübt den schulalltag der beiden und in Sophie wächst leise Unsicherheit ob Mattis es wirklich ernst mit ihr meint, denn ein Vorfall in der Vergangenheit belastet Sophie immernoch sehr.

mattis ahnt von alldem nichts. Die Liebe der beiden wird immer stärker und leidenschaftlicher,

doch bevor sophie sich voll und ganz auf Mattis einlassen kann, muss er erst die "wahre" sophie kennenlernen, dass Geheimnis von Sophies innerem Monitor (den Farben) erfahren.

bevor sophie jedoch diesen schritt geht, möchte sie zuerst herrausfinden was es mit diesen farben auf sich hat. Ist es eine Krankheit? Als Sophie per Zufall erfährt, dass ihre "geisteskranke" Oma, sich in gar keiner Klinik aufhält, sondern in München lebt, fasst sophie einen Entschluss.

Die einzige die ihr die Wahreit über ihren inneren Monitor und die Farben erzählen kann, ist ihre Oma!

Sophie machrt sich auf den Weg um dass geheimnis zu lüften, doch ist es bis dahin schon zu spät?

Die Gedankengänge von Sophie, die Liebe und das verlangen, die Sophie für Mattis empfindet und die gleichzeitige Angst und Unsicherheit, was dieser von ihrem Geheimnis denken könnte, schildert die Autorin wunderschön und einfühlsam.

Eine Liebesgeschichte, die einen berührt und nicht nicht mit Kitsch überflutet ist, sondern leicht und

locker geschildert wird und durch die symphatischen und reelen Charaktere, die man direkt ins herz schließt,

einfach jedem zu empfehlen ist. Man ist von der ersten seite an, in der geschichte gefangen...

Einfach wundervoll und ein absolutes MUST READ !!!
Profile Image for Caro.
221 reviews
April 23, 2014
Erster Satz:

"Der Neue schwappt himmelblau über mich hinweg, mit Spuren von Schwarz und glitzernden Funken aus tiefem, geheimnisvollem Gold."

Meine Rezension:

Bei diesem Jugendbuch merkt man schon am ersten Satz, dass es etwas Besonderes ist, denn bei keinem anderen wird man mit so vielen Farben konfrontiert. Wenn man in einer Situation ist wie die Protagonistin, beschreibt man eine unbekannte Person nach dem Aussehen, Sophie aber macht dies mit Farben. Der Leser mag vielleicht verwundert sein, aber schnell lernt man die wahren Gründe für dieses Farbensehen kennen.


Die Protagonistin Sophie ist anders, als sie sich gibt, sie selbst sagt, dass sie sich verstellt ihrer Eltern wegen. Denn Sophie sieht ihre Gefühle in Farben in ihrem Inneren, aber diese Farben zeigt sie keinem. Ihre Eltern raten ihr immer wieder, diese Farben auf ihrem inneren Monitor zu unterdrücken, damit sie nicht in die Psychatrie wie ihre Oma Anne kommt.

"ich schaue aus dem Seitenfenster des BMW und fange an zu träumen. Davom, dass ich in einem hippen Stadtviertel wohne, zwischen Künstlern, Punks und Esoterikfans. Ich würde mich nie mehr verstellen, vor niemandem. Denn das müsste ich in der Stadt nicht: ich wäre ein Freak unter vielen." (S. 38)



Sie aber kann diese Farben nicht unterdrücken, da sie ein ganz wichtiger Teil von ihr sind. Noch nicht mal ihre beste Freundin Lena weiß von ihrem Geheimnis.


"Solange ich denken kann, habe ich meinen Eltern nach dem Mund geredet, habe ihnen gesagt, was sie hören wollten, und alles war gut. Doch wenn der Druck zu stark wurde und ich von dem angefangen habe, was mich wirklich beschäftigt - die Farben, meine Unsicherheit, mein falsches Leben, in dem keiner ahnt, wer und wie ich wirklich bin -, dann haben meine Eltern abgeblockt. Immer. Haben mich an Oma Anne erinntert und an die Psychatrie. Haben mir Angst gemacht, um mich vor mir selbst zu schützen."

(S. 40)


Doch als Mattis und Sophie sich kennenlernen, wissen die beiden nicht, wie viel der eine dem anderen gibt. Und wozu sie angespornt werden. Denn auch Mattis ist anders, er geht direkt nach der Schule nach Hause und unternimmt nie etwas mit seinen Klassenkameraden. Zwischen den beiden gibt es die Liebe auf den ersten Blick.


"Ich forsche in Mattis' Gesicht, ob er ahnt, wie nach er der Wahrheit gekommen ist. Ober er fühlt, wie anders ich bin. Doch alles, was ich finde, ist ein tiefer Blick aus dunklen Augen, ein Blick, der für kleine, scharfte, tintenblaue Stromstöße in meinem Bauch sorgt. Und als wir in einträchtigem Schweigen das Ufer entlanglaufen, Mattis meinen Rucksack trägt und ich ihn in Gedanken mit Noah Brunner vergleiche - der während unserer kurzen Beziehung nie und nimmer auf die Idee gekommen wäre, mir freiwillig irgendetwas abzunehmen -, da denke ich, dass nicht nur ich anders bin.

Sondern er auch."

(S. 60)


Durch Mattis steht Sophie zu sich und geht dem Familiengeheimnis um Oma Anne auf den Grund. Dann erst kann sie sich auf ihn einlassen, weil sie es als falsch empfindet, wenn er die wahre Sophie nicht kennt.


Geschrieben ist das Buch aus Sophies persönlicher Sicht in der Gegenwart, sodass man ihre gesamten Farbemotionen haarklein mitbekommt. So wird dem Leser eine einmalige Geschichte präsentiert.


Fazit:

Ein wirklich tolles Jugendbuch, welches einem tolle und bunte Lesestunden bietet.

Man sollte es wirklich lesen, denn ein Buch, welches sich mit Hochsensibilität und Synästhesie befasst, wie dieses gibt es selten.
Profile Image for Jacquy.
435 reviews
January 16, 2014
Inhalt:
Sophie hatte bisher kein Glück mit Jungs. Ihr letzter und bisher einziger Freund hat es nicht ernst mit ihr gemeint und sie mit der Trennung sehr verletzt, worüber sie immer noch nicht vollständig hinweg ist. Als Mattis in ihre Klasse kommt, ranken sich direkt jede Menge Gerüchte um den stillen Mitschüler, der nach dem Unterricht direkt verschwindet und sich nie im Freibad blicken lässt. Sophie ist sofort von ihm fasziniert und verliebt sich in ihn, ohne ihn überhaupt zu kennen. Doch dann treffen sie sich zufällig und obwohl Sophie sich ziemlich ungeschickt anstellt, scheint er sie auch zu mögen. Es könnte die Liebe ihres Lebens werden – wäre da nicht ihr Geheimnis, das sie ihm auf keinen Fall erzählen kann.

Meinung:
Sophie kann Farben sehen. Und nicht nur die Farben, die tatsächlich da sind, sondern ihr „innerer Monitor“ färbt sich je nach ihren Gefühlen ein. So hat jedes Gefühl seine eigene Farbe und Konsistenz und Sophie sieht sie vor ihrem inneren Auge. Sie befürchtet, verrückt zu sein, besonders, weil es ihrer Großmutter ähnlich geht und sie ihr Leben seitdem in der Psychiatrie verbringt. Was genau dazu geführt hat, bekommt sie allerdings nicht aus ihrer Mutter heraus, egal wie oft sie fragt. Da es etwas Schlimmes sein muss, das mit den „Fähigkeiten“ ihrer Großmutter zu tun hat, erzählt sie niemandem von ihrer Eigenart, nicht einmal ihrer besten Freundin. Dann entwickelt es sich allerdings zum Problem, dass sie derartige Geheimnisse hat, und nicht nur die Beziehung zu ihrer Freundin steht auf dem Spiel.

Mattis scheint eher ruhig und in sich zurückgezogen zu sein. Obwohl er sich in der Schule mit seinen Mitschülern unterhält und niemanden abweist, ist er nie dabei, wenn sie sich nachmittags im Freibad oder am Wochenende in der Disko treffen. Sophie ist fasziniert davon, dass er sich nicht darum kümmert, was die anderen Jugendlichen denken und mag ihn nur noch lieber, als sie ihn tatsächlich kennen lernt.

Das kennenlernen zwischen den beiden Hauptfiguren findet schnell statt, allerdings verbringen sie auch viel Zeit miteinander. Diese erlebt man als Leser nicht komplett mit, sodass man nicht mit Gesprächen, die sich um Alltägliches drehen, überschüttet wird. Trotzdem finden natürlich viele Treffen statt, an denen man teilhaben kann.
Sophie stellt sich anfangs etwas ungeschickt an, wenn es darum geht, sich mit Mattis zu unterhalten, allerdings steht schnell fest, dass es sich bei den beiden um ein absolutes Traumpaar handelt. Die beiden verhalten sich sehr süß, aber nicht so, dass es zu kitschig wirkt.
Sophie vertraut Mattis vollkommen und beschließt früh, dass sie ihn in ihr Geheimnis einweihen möchte, traut sich lange Zeit aber nicht, aus Angst, er könne sie für verrückt halten und ihr den Rücken zukehren.
Beide sind tolle und außergewöhnliche Charaktere, die ich sofort ins Herz geschlossen habe.

Es machte mir großen Spaß, die Entwicklung der Beziehung zwischen Mattis und Sophie mitzuerleben. Die Liebesgeschichte ist so schön, dass ich beim lesen fast durchgehend gelächelt habe, und die Gespräche sind einfach toll. Da Sophie nicht weiß, was es mit ihrer Fähigkeit auf sich hat, bleibt auch dieses Geheimnis lange ungelöst und es ist interessant, mitzuerleben wie sie mehr über sich selbst und ihre Familie herausfindet.

Fazit:
Eine perfekte Liebesgeschichte mit tollen Charakteren und einem außergewöhnlichen Hintergrund.
5*/5 Punkten
Profile Image for Favola.
405 reviews115 followers
July 15, 2013
bitteres Oliv
flauschiges Weinrot
freudiges Zitronengelb
süsses Sahneeis-Weiss
reumütiges Violett
verliebtes Gold

Sophie nimmt Emotionen auf ihrem inneren Monitor als Farben wahr. Laut ihren Eltern soll sie diese Farben unterdrücken und niemandem etwas davon erzählen. Zwar verängstigt sie diese Besonderheit, doch Sophie kann und will sie nicht verleugnen, denn sie ist ein Teil von ihr. Zu gern möchte sie der Sache auf den Grund gehen, wissen, warum sie so anders ist, doch ihre Eltern beherrschen die Taktik des Verdrängens sehr gut und so kommt Sophie keinen Schritt weiter. Sie ahnt, bei wem sie Hilfe bekommen könnte, nämlich bei ihrer Grossmutter Anne, die für ihre Mutter jedoch ein rotes Tuch ist.

Als dann der äusserts attraktive, ruhige Mattis in ihre Klasse kommt, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn, muss aber feststellen, dass sie sich erst richtig auf ihn einlassen kann, wenn sie mit sich selbst im Reinen ist.

Die Geschichte ist aus der ich-Perspektive von Sophie geschrieben und so erleben wir sehr gut ihren "inneren Monitor". Julie Leuze hat dieses Farbenspiel in Sophies Wahrnehmung richtig toll in die Geschichte eingewoben und bereichert damit ihren wunderbar leichten, zum Teil schon fast poetischen Schreibstil.
Das Thema der Synästhesie hat mich sehr angesprochen und ich fand es richtig spannend und erfrischend umgesetzt.

Die beiden Protagonisten sind nichts Neues in der Buchwelt. Sie fristet ein ruhiges, unscheinbares Mauerblümchen-Dasein, er ist der äusserst attraktive Neue, den sich alle gerne angeln würden. Mattis ist beinahe zu gut um wahr zu sein - vor allem für seine 16 Jahre erscheint er mir wahnsinnig reif. Da hätte ich mir doch ein bisschen mehr Ecken und Kanten gewünscht.
Und auch die Nebencharaktere sind eher von der Stange als Massanfertigungen. Da treffen wir die durchgestilte Oberzicke, den plötzlich eifersüchtigen "Ex"-Freund und die leicht eingeschnappte beste Freundin.

Doch all dies hat dem Lesegenuss keinen Abbruch getan. "Der Geschmack von Sommerregen" ist eine sehr einfühlsame Liebesgeschichte mit Tiefgang, denn neben dem Entdecken ihrer Gefühle für Mattis muss Sophie noch das eine oder andere Geheimnis ihrer Familie lüften und sich selber kennen und akzeptieren lernen.

Überrascht war ich jedoch, wie weit die Autorin in Sachen Liebe und Sexualität geht. Noch nie habe ich in einem Jugendbuch so detailliert beschriebene Liebesszenen gelesen. Auf der einen Seite ist es ganz bestimmt sehr gut, wenn Jugendliche so eine feinfühlige Art des sich näher kommens erfahren, und auch realisieren, dass man nein sagen soll, wenn man noch nicht soweit ist, doch auf der anderen Seite, finde ich es in einer Geschichte ab 14 nicht nötig. Wenn das Buch nämlich verfilmt würde, müsste da ganz bestimmt ein FSK 16 drauf stehen.
Die erotischen Passagen sind aber wie das ganze Buch wirklich feinfühlig und schön beschrieben und lassen die Schmetterlinge im Bauch tanzen.

Fazit:
"Der Geschmack von Sommerregen" ist eine sehr emotionale, tiefgründige und prickelnde Liebesgeschichte, die mich vor allem durch den farbenprächtigen Schreibstil überzeugen konnte. Einmal begonnen, konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Sophie und Mattis haben mir definitiv den Sommer versüsst!
Profile Image for Aki .
799 reviews14 followers
September 22, 2014
Sophie ist eher ein Mädchen, welche nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen muss und es auch gar nicht will. In ihrer Klasse ist sie fast schon unscheinbar und eher für sich, bis plötzlich Mattis auftaucht. Ein einziger Blick in seine Augen reicht aus und sie ist ihm völlig verfallen. Ein einziges Lächeln von ihm reicht aus und sie schmilzt förmlich dahin. Nie hätte sie es für möglich gehalten, dass auch er sich für sie zu interessieren beginnt und an die berühmte Liebe auf den ersten Blick hat sie schon gar nicht geglaubt.
Beide können sich aus verschiedensten Gründen nicht richtig aufeinander einlassen und ahnen dabei nicht, dass ihrer beide Leben sich nun von Grund auf verändern werden. Sophies, welche einem Familiengeheimnis auf die Spur kommt, welches sie so nie für möglich gehalten hätte und Mattis, welcher sich bei Sophie so sicher und geborgen fühlt, wie noch nie in seinem bisherigen Leben.
Schon, als Sophie Mattis zum ersten Mal sieht, verliebt sie sich total in ihn, wenn auch anfangs hoffnungslos. Mattis ist der Mädchenschwarm der Schule und alle gutaussehenden Mädchen sind hinter diesem Schnuckel her. Sophie gehört natürlich nicht zu diesen Mädchen und rechnet sich keine wirklichen Chancen aus. Sophie trägt nämlich ein Geheimnis mit sich herum, welches sie denken lässt, dass sie geisteskrank ist, welches sie denken lässt, sie ist verrückt und wird irgendwann einmal in der Psychiatrie landen, genau wie ihre Oma vor ihr.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Buch schon vor ein paar Tagen ausgelesen habe und lange darüber nachgedacht habe, wie genau ich denn überhaupt darüber schreiben soll, wie genau ich meine Meinung darüber äußern soll, ohne dass ich gleich - wieder - angegriffen werden, denn für mich war das Buch eher.. naja, eine kleine Enttäuschung.
Es ist das übliche Klischee.. unglaublich toll aussehender Junge, verliebt sich in das "hässliche Entlein" der Schule, welche dadurch für die anderen fast schon "berühmt" wird. Sie trägt ein Geheimnis mit sich rum, welches er zum Teil aufdecken will, auch wenn er selbst nicht besser ist und ein Geheimnis mit sich rumschleppt, welches nur sie zu verstehen scheint, sobald es ans Licht kommt.
Auch, was die Geheimnisse der beiden an sich angeht, war ich etwas enttäuscht und hätte mir ein wenig mehr Handlungsbedarf gewünscht. Für Sophie reicht lediglich ein Gespräch mit ihrer Oma, bevor sie mit sich wieder völlig im Reinen ist und das, obwohl sie im Vorfeld nicht einmal Nachforschungen darüber gestellt hat, was es tatsächlich mit ihrer Gabe auf sich hat. Ihre Eltern waren der Ansicht, es darf niemand davon erfahren, also war das halt so. Von Mattis will ich gar nicht erst anfangen, denn er war für mich einfach nicht der perfekte Traummann, als welchen die Autorin ihn hat versucht dazustellen.
Vielleicht bin ich inzwischen einfach zu alt für Bücher solcher Art, aber mich konnte es absolut nicht überzeugen. Allein die Tatsache, dass ich es recht schnell durch hatte und mir Lena, als Sophies beste Freundin, noch am sympatischsten war, lässt die Meinung nicht ganz so negativ ausgefallen, dennoch heisst das Fazit lediglich: Kann man lesen, muss man aber nicht.
860 reviews15 followers
October 12, 2015
Inhalt:

Stell dir vor du könntest deine Gefühle in einer Farbenbracht vor dir sehen und du würdest es gern der Welt mitteilen in welch tollen Farben die Liebe, Hoffnung, Trauer, Sehnsucht uvm. Erstrahlt, aber deine Eltern wollen es nicht. Es ist peinlich, unglaubwürdig und jeder würde dich für verrückt erklären, ist ihre Meinung darüber mit der sie dich Mundtot machen!
Genauso ergeht es Sophie. Für sie strahlt die Welt ihrer Gefühle in wundervollen Regenbogenfarben und nur sie allein kann diese sehen. Gerne würde sie ihr Talent mit anderen teilen, doch ihre Eltern verbieten es ihr aus Angst, dass sie genauso endet wie ihre Großmutter, die nach der Offenbarung ihrer Gabe in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wurde.
Jedoch ändert sich Sophies Denkweise mit einem Schlag als der Neuling auf der Schule ankommt. Mattis lässt Sophies Leben und Gefühle in einem ganz anderen Licht erstrahlen und sie fühlt sich von der ersten Sekunde als sie ihn sah magisch von seinem Lächeln und den schokobraunen Augen angezogen. Sie kommen sich näher und Sophie beschließt endlich mit ihrem Geheimnis herauszurücken. Doch wie wird Mattis reagieren oder sollte Sophie ihren Plan nochmals genauer überdenken?

Meine Meinung:

„ Der Geschmack von Sommerregen“ ist ein verträumter Jugendroman, der durch seine etwas andere Art sehr außergewöhnlich und sympathisch wirkt. Julie Leuze hat mit viel Feingefühl eine Thematik aufgegriffen, die jeder von uns Lesern kennt. Das erste Verliebt sein, der erste Kuss, der erste Sex und alles was dazugehört. Auch der Umgang mit der seltenen Erkrankung der Protagonistin ist sehr detailliert und greifbar geschildert.

Man spürt von Beginn an die Besonderheiten, die dieser Jugendroman ausstrahlt und wird auf die Reise der ersten großen Liebe von Sophie und Mattis eingeladen. Die beiden Hauptprotagonisten haben eine sehr sympathische, charismatische Ausstrahlung. Jeder von ihnen ist auf seine Art einzigartig. Sophie eher die verträumte, schüchterne und etwas zurückgezogene Jugendliche, die im Kampf um ihr Geheimnis zu schützen, einige Dinge in Kauf nimmt um die andere eher einen riesigen Bogen machen. Mattis, dass komplette Gegenteil von Sophie. Draufgängerisch, selbstbewusst und alles andere als schüchtern beschreitet er seinen Tag und nimmt das Leben so wie es kommt oder gestaltet es so wie er gerade Lust hat.

Der Schreibstil ist malerisch gestaltet, Emotionen so deutlich spürbar beschrieben als erlebe man das Chaos der Gefühle gerade selbst, detailliert und flüssig, dass man gar nicht merkt wie man sich dem Ende dieser tollen Liebesgeschichte nähert. Ein Schreibstil den man einfach genießen und erleben muss.

Das Cover ist genauso verträumt romantisch gestaltet wie seine Handlung selbst.

Fazit:
Die erste große Liebe und ihre Hindernisse werden von der Autorin so schön und realistisch beschrieben, dass man selbst in die Zeit als man diese erleben durfte zurückversetzt wird.
Romantisch geschrieben und authentisch verfasst! Eine Leseempfehlung für alle die an die große Liebe glauben oder das Gefühl der ersten Liebe erneut erleben möchten!
Profile Image for Katja.
362 reviews2 followers
May 22, 2014
Mattis und Sophie, das ist eine besondere Liebe, weil beide ein Geheimnis mit sich herumtagen, das alle anderen nicht wissen dürfen, aber es trotzdem ihr Leben wahnsinnig bestimmt.
Trotzdem schaffen sie es, sich ineinander zu verlieben und versuchen das Beste aus ihrer Liebe zu machen.

Das erste, was mich an dem Buch wahnsinnig angesprochen hat, war das Cover. Es ist einfach eine Schwarz-Weiss-Fotografie, die vielleicht Sophie und Mattis zeigt, wie sie im Sommerregen stehen. Wirklich passend zu dem Buch, wie ich finde.

Die Liebe zwischen Sophie und Mattis ist anders, aber irgendwie auch ganz normal. Da begegnen sich zwei Teenager, bei denen ein Blick ausreicht und die Liebe ist einfach da.
Gut, die Idee an sich ist jetzt nichts neues, weil Julie Leuze zu Beginn des Buches doch einige Klischess bedient, aber die Umsetzung zieht einen als Leser wahnsinnig in den Bann und man möchte wissen, was aus den beiden wird, gerade wenn sie beide mit offenen Karten spielen und zu ihren Geheimnissen stehen.

Thematisch ist das Buch wirklich gut durchgacht, weil man merkt, dass sie die Autorin mit den Geheimnissen von Sophie und Mattis wirklich Gedanken gemacht und es Dinge sind, die man wirklich nicht jeden Tag antrifft.
Der auch sehr lockere Umgang mit dem Thema Sex und Erotik hat mir gefallen, weil es heute wirklich selbstverständlich ist und genauso geht Julie Leuze mit diesem Thema auch um.

Mit Sophie und Mattis schafft Julie Leuze zwei Charaktere, in die man sich wirklich verliebt, weil sie einfach so wahnsinnig symapthisch sind und eben nicht zu irreal sind. Sie könnte praktisch in jeder Nachbarschaft wohnen oder auf jede Schule gehen. Sophie ist ein einfaches Mädchen, das aber ihr Geheimnis sehr belastet. Mattis ist aber auch ein sportlicher Junge, der sich versucht in seine neue Umgebung einzufinden, dem das aber schon das ein oder andere Problem macht.

Besonders gut hat mir neben der klugen Geschichte der Schreibstil von Julie Leuze gefallen. Er ist so locker und leicht, man fühlt sich aber trotzdem von ihm gefesselt und möchte einfach immer weiter lesen. Ich hatte wirklich Schwierigkeiten, das Buch aus der Hand zu legen und habe mich dann gewundert, warum es plötzlich schon ausgelesen war.

Die kurzen Kapitel kommen auch den jungen Lesern sehr entgegen, würde ich jetzt mal sagen. Man kann praktisch auch mal nur kurz in das Buch reinschauen und hat schon ein Kapitel gelesen. Das Buch ist ab 14 Jahren empfohlen, aber auch ältere Leser können sich gut mit diesem Buch unterhalten. Aber mit der Altersangabe liegt der Verlag, würde ich jetzt mal einschätzen, wirklich richtig.

Fazit:
Der Geschmack von Sommerregen ist ein wirkliches Wohlfühlbuch, dass eine schöne Liebesgeschichte erzählt, die einfach mal anderes ist. Sie verliert aber trotz der Leichtigkeit nicht an Tiefe und deswegen gibt es einen absolute Leseempfehlung von mir.
Profile Image for Nicole.
166 reviews14 followers
July 28, 2013
Mattis ist ein echter Traumtyp. Er sieht gut aus, wie ein Modell, ist nett und charmant. Sophie ist ein wenig unscheinbar, in ihrer Klasse nicht gerade beliebt und wird viel gehänselt. Außerdem hat sie ein Problem, denn sie sieht und fühlt Farben, was ihre Eltern ihr mit aller Macht versuchen ausreden. Das macht Sophie fertig, denn sie kann nichts dagegen tun. Als Mattis neu in die Klasse kommt, verliebt sich Sophie sofort in ihn. Doch Mattis ist anders. Er interessiert sich nicht für seine Klassenkameraden und kommt auch zu keiner Party. Als Sophie ihn zufällig am See trifft kommen die beiden ins Gespräch und sich näher und entdecken schließlich sogar Gemeinsamkeiten …

[ACHTUNG, IM WEITEREN GGF. SPOILER]

“Der Geschmack von Sommerregen” ist ein locker, leichter Roman, der mir ein paar unbeschwerte und schöne Lesestunden beschert hat. Sophie war mir als Figur gleich sehr sympathisch, obwohl sie ab und an ein wenig naiv ist, aber sie ist ein normaler Teenager. Normal, wenn die Sache mit den Farben nicht wäre. Sophie fühlt nämlich in Farben. Wer so etwas nicht kennt, der wird leicht daran denken, dass dies ein Fantasie-Roman sein könnte, aber das stimmt nicht. Es wird zwar erst ganz im Buch erklärt, aber was Sophie kann, gibt es tatsächlich. Sophie ist Synästhetikerin. So nennt man diese Wahrnehmungsmöglichkeit.
Ich fand es sehr interessant so etwas Mal in einem Buch verarbeitet zu lesen und finde, dass die Autorin diese Fähigkeit hier sehr gut dargestellt und erklärt hat.
Auch an Mattis gibt es eine Besonderheit, er hat nämlich eine Hochsensibilität, was bedeutet, dass er sehr, sehr stark auf alle Reize reagiert und deswegen gerne lieber für sich ist. Während Mattis Eltern aber sehr offen mit der Besonderheit ihres Sohnes umgehen, verstecken Sophies Eltern sie lieber und versuchen es Sophie auszureden. Man kann sich wohl vorstellen, unter welchem Druck Sophie dadurch immer steht, vor allem auch, weil sie selbst ihre ‘Begabung’ für etwas unnatürliches und schlimmes hält.

Die Geschichte selbst ist die Geschichte einer jungen Liebe, die Geschichte zweier Jugendlicher, die ihren Platz im Leben suchen und sich finden. Die Autorin schreibt sehr locker und intensiv, so dass es Spaß macht die Geschichte zu verfolgen, auch wenn die Spannung Mal nachlässt.

Das Cover fand ich zu Beginn zwar sehr schön, muss jetzt nach Beendigung des Buches allerdings sagen, dass ich ein wenig mehr Farben schöner gefunden hätte. Das hätte noch ein wenig mehr zum Buch gepasst und vielleicht wäre als Titel “Der Geschmack von Sommergrün” auch besser gewesen?
Insgesamt aber ein sehr, sehr schöner Roman und für jugendliche Leser bestens geeignet!
Profile Image for Celina.
6 reviews
Read
October 3, 2013



Sophie ahnt nicht, dass ein halbes Lächeln alles auf den Kopf stellen wird. Dass ein einziger Blick aus schokoladenbraunen Augen ausreichen wird, um ihre Welt in Funken sprühendes Himmelblau zu tauchen. Dass ein einziger Kuss ihr den Mut verleihen wird, dem Familiengeheimnis auf den Grund zu gehen, das ihr Leben bis jetzt bestimmt hat. Mattis ahnt nicht, dass Sophie ihm entlocken wird, was er vor allen anderen verbirgt. Dass er sich mit ihr so sicher fühlen wird wie noch mit niemandem zuvor. Beide ahnen nicht, dass ihre Liebe sie über sich selbst hinauswachsen lassen wird. Sophie und Mattis. Mattis und Sophie.

Der neue schwappt himmelblau über mich hinweg, mit Spuren von Schwarz und glitzernden Funken aus tiefem, geheimnisvollem Gold.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass mir die abgerundeten Ecken von dem Buch total toll finde! Mal was anderes!
An sich ist die Story die gleiche wie man in so ziemlich jedem Liebesroman findet: "normales" Mädchen verliebt sich in total beliebten Jungen, sie kommen zusammen und alles ist prima.
Nicht, dass ich was gegen solche Bücher habe, sonst würde ich sie ja nicht lesen, allerdings ist es auf Dauer ein wenig langweilig. Hier ist es aber schön gemacht, denn durch die Synästhesie von Sophie wird alles noch mal ein bisschen dramatischer und es geht nicht ausschließlich um die Beziehung zwischen Sophie und Mattis.
So stehen hier eigentlich zwei Handlungen im Vordergrund, zum einen die Beziehung von Sophie und Mattis und zum anderen das "Problem" mit der Synästhesie. Für die, die das Buch noch nicht gelesen haben und nicht wissen was Synästhesie bedeutet: Sophie bekommt ihre Gefühle als Farben auf ihrem sogenannten "inneren Monitor" abgebildet. Zunächst dachte ich es wäre ein Fantasy-Element, aber Synästhesie ist sogar wissenschaftlich erforscht.
Die Beziehung zwischen Sophie und Mattis finde ich irgendwie ziemlich süß. Hier ist noch ein zwar etwas längeres, aber wie ich finde sehr schönes Zitat:



Sophie ist meiner Meinung nach eine sehr sympathische Protagonistin. Durch den wunderschönen Schreibstil der Autorin kann man sich leicht in sie hineinversetzen.
Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass ich absolut keine Ahnung habe wieso das Buch "Der Geschmack von Sommerregen" heißt, ich habe da keine Verbindung gefunden, aber na gut. Wenn ich es nur übersehen habe, sagt mir bitte, bitte Bescheid!

Schöne Story, viel Gefühl und absolut lesenswert! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!


859 reviews7 followers
August 11, 2013
Von einem Augenblick zum nächsten verliebt sich Sophie in den neuen Mitschüler Mattis und auch er fühlt sich unweigerlich zu ihr hingezogen. Nach und nach kommen sich die beiden näher, doch beide haben ein Geheimnis. Sophie muss sich dem Familiengeheimnis stellen, sonst könnte es sie und Mattis entzweien...

"Der Geschmack von Sommerregen" ist ein Roman für junge Erwachsene von Julie Leuze.

Auf den ersten Blick erscheint dieser Roman wie ein ganz normaler Liebesroman für junge Erwachsene; Mädchen verliebt sich in gut aussehenden Jungen, beide kommen zusammen, es herrscht pure Glückseligkeit,..
Doch fängt man erst einmal an zu lesen, offenbart sich mit "Der Geschmack von Sommerregen" ein vielschichtiger Roman, in dem nicht alles nur rosarot zu geht, sondern es auch Dinge herauszufinden und Hürden zu überwinden gilt.

Dieser Roman lebt definitiv von der wunderschönen Liebesgeschichte der beiden Hauptprotagonisten, aber auch das Entdecken von Sophies Geheimnis, sowie das Ergründen des großen Familiengeheimnisses, macht einen großen Teil der Vielschichtigkeit dieses Romans aus, wodurch er eine einzigartige Lebendigkeit ausstrahlt und sich vom 08/15- Liebesroman wegbewegt und zu etwas Eigenständigem wird.

Gefühle, in allen Variationen, erwecken diesen Roman zum Leben und machen ihn zu dem, was er ist. Nämlich zu einer wundervoll und feinfühlig erzählten Geschichte, ohne stereotype Helden oder jedwede Klischees. Gefühle werden mit jedem Wort greifbar und übertragen sich in ihrer gesamten Form auf den Leser, der nicht nur mitfühlt, sondern auch mitleidet.

Trotz all dieser Facetten und Tiefgründigkeit fühlt man sich als Leser nie bedrückt, sondern alles wirkt angenehm leicht; leicht wie der Sommerregen.

Das romantische Element liest sich wirklich wunderschön und animiert den Leser zum Träumen. Weder kitschig noch überzogen real findet Julie Leuze ein tolles Mittelmaß, das nicht nur jüngeren Lesern das Herz erwärmt, sondern auch älteren Leser das Gefühl des Jungseins ein Stück weit wieder zurückgibt.

Fazit: Mit "Der Geschmack von Sommerregen" ist Julie Leuze ein wirklich einfühlsamer und wunderschöner Roman gelungen, der selbst genrefremde Leser zu begeistern weiß.
Profile Image for Silentreader.
29 reviews1 follower
July 30, 2013
Sophie sieht ihre Gefühle als Farben vor Augen. Das hört sich zunächst nach der Ausgangssituation für einen Fantasyroman an. Doch bei diesem Buch handelt es sich um ein realistisches Jugendbuch über Synästhesie und Hochsensibilität. Im Mittelpunkt steht natürlich eine Liebesgeschichte. Und was könnte schöner sein, als die erste Liebe in Farben zu schildern? Sophies Liebe ist tintenblau, mit goldenen Spitzen und roten Funken. Auch wenn sich das sehr romantisch anhört, bleibt das Buch doch nah an der Wirklichkeit und verzichtet weitestgehend auf verklärenden Kitsch. Ganz im Gegensatz zu vielen anderen Jugendbüchern wird Sex explizit thematisiert mit all der Unsicherheit, den Enttäuschungen und peinlichen, aber auch großartigen Momenten, die damit einhergehen.
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