Ryū Murakami (村上 龍) is a Japanese novelist and filmmaker. He is not related to Haruki Murakami or Takashi Murakami.
Murakami's first work, the short novel Almost Transparent Blue, written while he was still a student, deals with promiscuity and drug use among disaffected Japanese youth. Critically acclaimed as a new style of literature, it won the newcomer's literature prize in 1976 despite some observers decrying it as decadent. Later the same year, Blue won the Akutagawa Prize, going on to become a best seller. In 1980, Murakami published the much longer novel Coin Locker Babies, again to critical acclaim.
Takashi Miike's feature film Audition (1999) was based on one of his novels. Murakami reportedly liked it so much he gave Miike his blessing to adapt Coin Locker Babies. The screen play was worked on by director Jordan Galland. However, Miike could not raise funding for the project. An adaptation directed by Michele Civetta is currently in production.
Murakami has played drums for a rock group called Coelacanth and hosted a TV talk show.
Auch der zweite Band war für mich ein spannendes Meisterwerk. Gerade die Dynamik und Spannung der letzten Kapitel war so hoch, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen. Alles in allem betrachtet waren beide Bände sehr gelungen - wo Band I noch mit vielen Namen und Details, die für die Vorstellung notwendig waren, aufwartete, hat Band II dann richtig gut die Vorbereitung aus Band I genutzt und eine unglaubliche Spannung erzeugt. Sehr empfehlenswert für Liebhabende von Dystopien in der Neuzeit, dieses Szenario ist aus meiner Sicht sehr realistisch dargestellt und hat mir sehr viel Freude beim Lesen bereitet.
Weniger politisch, dafür deutlich spannender als Band 1. Moralvorstellungen werden dem Leser mit voller Wucht um die Ohren gefeuert. Für mich ist Ryu Murakami DIE Entdeckung des Jahres.
Die Fortsetzung von "In Liebe, dein Vaterland" steht dem ersten Buch in nichts nach. In absolut nichts. Ist vielleicht sogar noch einen Deut besser. Intensiver, da sich die Handlung nun natürlich zuspitzt.
Wieder beweist Murakami sein erzählerisches Händchen. Vor allem dann, wenn er den Leser dazu bringt, mit einer Gruppe von Mördern und sozial Auffälligen mitzufiebern und mitzuhoffen. Die Ishida-Gruppe ist keinesfalls eine von den "Guten", dennoch muss der Leser bald feststellen, dass er hofft, dass sie Erfolg haben. Das Gut-Böse-Schema wird so auf interessanteste Art und Weise durchbrochen.
Mir fehlte eigentlich nur ein Nachwort oder ein paar Quellenangaben zu Aussagen, die der Autor in seinen Büchern gemacht hat. Oder zu gewissen Darstellungen. Da sich der Text jedoch an keiner Stelle nach Propaganda anfühlt (nicht so wie andere Bücher), kann ich auch ohne leben. Interessiert hätte es mich aber trotzdem.
Diese Duologie ist ein Überraschungsfund und hat mich auf Ryu Murakami-Geschmack gebracht. Denn jetzt schon kann ich sagen, dass diese beiden Bücher zu meinen Jahreshighlights gehören.