Germania unui sfârşit de lume. Oameni care şi-au pierdut individualitatea, devenind o masă amorfă copleşită de jeg şi durere. O lume în care abrutizarea, violenţa şi abuzul sunt reversul cumplit al unei civilizaţii opulente şi perfect tehnologizate, menită autodistrugerii. Rinul, ca un Gange al tuturor păcatelor posibile, adăposteşte pe malurile lui poveşti de groază care nu mai intereseaza pe nimeni, în afara lui Martin Kessler. Pornit în căutarea unui adevăr vandabil, jurnalistul descoperă că în labirintul mahalalelor improvizate se ascunde un personaj ale cărui planuri sunt imposibil de ghicit. Adâncindu-se in mizerie, Kessler ajunge faţă în faţă cu Moloh. Şi atunci începe coşmarul...
Der Roman handelt in einer nicht allzu fernen Zukunft, in der das Rhein-Ruhr-Gebiet zu einer Megalopolis verschmolzen ist, mit allen Schattenseiten wie riesigen Slums entlang des Rheinufers, organisierter Kriminalität und einem Heer neuzeitlicher Sklaven, die unter anderem in einer unterirdischen „Subville“ schuften und dahinvegetieren.
Die Medizinerin Sina Anders arbeitet für eine Hilfsorganisation und erhält durch die Vermittlung ihres Ex-Mannes, eines hochrangigen Managers, die Möglichkeit, eine Erkundung der „Subville“ durchzuführen. Doch zum Schrecken ihres Partners Kiran kehrt sie völlig verändert zurück und verschwindet schließlich, nachdem eine medizinische Untersuchung Erschreckendes zutage gebracht hat.
Gleichzeitig organisieren unbekannte Geldgeber die Sanierung der Rheinufer-Slums, in deren Folge es ebenfalls zu einer seltsamen Wesensänderung der Bewohner kommt. Kiran und Sinas Kollege Konrad kommen einer Verschwörung auf die Spur, die in ihrem Ausmaß alles bis dahin Vorstellbare übertrifft.
Kiran wird bei seinen Aufklärungsversuchen an Orte geführt, gegen die die Höllen von Dantes „Inferno“ wie Abenteuerspielplätze erscheinen. Manchmal gibt der Autor den Beschreibungen exotisch-gruseliger Schauplätze – wie etwa einem von mutierten Bakterien verseuchten Stadtviertel – etwas zuviel Raum, was der Qualität des Romans jedoch kaum Abbruch tut. Die Handlung bleibt bis zur letzten Seite spannend und die geschilderten gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen erscheinen so unwahrscheinlich nicht.
Aus meiner Sicht kann Iwoleits Roman mit ambitionierten Werken der aktuellen angloamerikanischen SF-Literatur durchaus mithalten, was das überschaubare Publikumsinteresse um so bedauerlicher erscheinen lässt. Allerdings deckt sich dieses Phänomen mit meiner persönlichen Erfahrung, dass Science Fiction jenseits des Trivialen beim hiesigen Genrepublikum generell ein Akzeptanzproblem hat.
O viziune intunecata a unui viitor bolnav, culminand intr-o apocalipsa ca un orgasm nesatisfacator. Si o scriitura exacta, rece. Si personaje la fel de defecte ca lumea in care mor. Ati ghicit, n-o sa recitesc cartea asta niciodata. Dar nu-mi pare rau ca am citit-o... :)