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Lob der Disziplin: Eine Streitschrift

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List, Berlin, 2006. 173 S., 21 cm, Pappband mit Schutzumschlag, (Exlibris auf Vorsatz) - Mit einer handsignierten Widmung des Autors auf Vorsatz. Datiert am 15.11.06. -

Hardcover

First published January 1, 2007

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Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for Auri90.
121 reviews6 followers
May 14, 2014
Bernhard Bueb war Dreißig Jahre lang Leiter des Eltieinternats Salem. In diesem sehr provokanten Buch schildert er seine Erfahrungen und löst eine hefitge Erziehungsdebatte aus. Auf seine Streitschrift gab es schoon einige vernichtende Antworten...

Für die Vorbereitung auf eine Prüfung, und auch aus eigenem Interesse, habe ich mir dieses sehr provokante Buch vorgenommen.....und muss den Kritikern recht geben. Ich habe noch nie so ein schlechtes Buch gelesen. Und damit spiele ich nicht etwa auf den Schreibstil an, die 170 Seiten lassen sich flüssig, gut und schnell weglesen. Sprachlich finde ich es gut. Aber der Inhalt ist ein Witz....bei welchem man sich nicht vorstellen mag, dass der Autor seine Äußerungen Ernst meint.

Zwischenzeitlich hat man den Eindruck, dass er sich mehrfach widerspricht, was einfach daran liegt, dass er das Wort Disziplin nicht eindeutig benutzt. Am Ende bleibt die Frage, was ist denn nun für ihn Disziplin? Es handelt sich hauptsächlich nur um die Aneinanderreihung plakativer Phrasen, ohne genaue Erklärung wie er sich das in der Praxis vorstellt. Disziplin scheint für ihn ein Geheirezept zu sein, in Anbetracht der Tatsache, dass er sein Leben lang nur mit Schülern aus "gutem Hause" zu zun hatte und die wahren Erziehungsbrennpunkte nie erfahren hat, erscheint dies alle eher lächerlich. Außerdem ist das Buch bespickt mit unglaublichen Metaphern, so vergleich er beispielsweise die Erziehung eines Kindes mit der konsquenten Erziehung eines Hundes.....Alles was man in diesem Buch über das Internatsleben in Salem erfährt lässt mich nur laut ausrufen: "Oh Gott, da will ich niemals hin, die armen Kinder." - Drogentests, Gerichtsverhandlungen, Kontrollen..etc.....anscheinend wird keinerlei Vertrauen in die eigenen Schüler gesetzt. Kann man dann sein Geheimrezept als wirksame Erziehung betrachten? - wohl eher nicht.

Zu guter Letzt, enthält dieses Buch keine einzige Literaturangabe, obwohl mit vermeintlichen Zitaten nur so um sich geschmissen wird - woher genau stammen sie? Auf welche erziehungswissenschaftlichen Theorien bezieht er sich?

Fazit: ein wirklich nicht lesenswerter "Erfahrungsbericht"!

*Bernhard Bueb: Lob der Disziplin. Eine Streitschrift. Ullstein 2008. 174 S. 8,95€.*
Profile Image for Monika.
60 reviews2 followers
December 8, 2012
So sehr ich Disziplin und Ordnung in der Erziehung schätze, so sehr mißfällt mir der Grundton des Buches. Etwa die These, Mütter würden durch Kinder die Leere in ihrem Leben füllen - schlicht mittelalterlich. Sicher gibt es solche Fälle, aber hier wird das als Normalfall dargestellt. Und wo sind in diesem Geflecht die Väter? Vor allem aber halte ich die unterschwellige Aussage, Fremderziehung in einem Internat sei der Erziehung durch Eltern vorzuziehen, für schlicht falsch. Dafür gibt es zu viele schlechte Lehrer und Erzieher, an Schulen und sonstigen Einrichtungen. Vertrauensvolle Zusammenarbeit erscheint mir der bessere Weg. Herr Bueb macht Kinder zu sehr zu Objekten und wird ihnen dadurch nicht gerecht.
Profile Image for letters from delli.
17 reviews
August 20, 2024
Mich hat dieses Buch einerseits nachträglich zum nachdenken gebracht über Disziplin, Gemeinschaftsgeist, Erziehung etc. , aber auch mit einem ernüchternden Gefühl zurück gelassen. Ich bewerte das Buch mit 3,5.

Ich habe den Standpunkt dieses Buches als einen konservativeren empfunden. Ich finde einige Punkte wichtig und richtig. Werte wie Tugend, Tüchtigkeit, Zivilcourage und Verzicht, die in unserer Zeit des Individualismus, Kapitalismus und Egoismus, gewissermaßen verloren gehen. Zitate über den Wert von Moral und Zeit, die seine Argumenten untermauern. Andere Punkte fand ich weniger zeitgemäß. Jedoch ist das Buch auch von 2006, daher kann es dem Puls der Zeit auch nicht mehr ganz entsprechen.

„Wer sein selbst Meister ist und sich beherrschen kann, dem ist die weite Welt und alles Unterthan.“ - Herr seiner Zeit sein.

Einige Zitate aus dem Buch fand ich dennoch sehr treffend. genauso wie den Satz „äußere Ordnung führt zu innerer Ordnung“.

Insgesamt ein Standpunkt, den man durchaus respektieren sollte aufgrund seines Lebens Erfahrungsschatz, aber mit dem ich nicht in allen Punkten der Strenge und Autorität über ein stimme.
Profile Image for Johanna.
118 reviews7 followers
December 27, 2019
So sehr ich manche Ansichten des Autors grundsätzlich nachvollziehen kann, verachte ich den allgemein negativen Ton des Buches. Dem Leser wird ein negativer Zugang zu Pädagogik geboten und durch schrecklich viele Verallgemeinerungen die Meinung des Autors aufgezwungen. Erziehung ist ein so individuelles und weites Feld. Hier darf man nicht mit elitären und altmodischen Ansätzen Unmut bestätigen. Ich kann gut nachvollziehen, warum dieses Buch kontrovers diskutiert wird. Außerdem hätte ich mich über Literaturnachweise der Zitate sehr gefreut (UNI)...
Profile Image for Bioapfelschorle.
2 reviews
May 24, 2021
Bueb stellt in dieser Streitschrift sehr fragwürdige Erziehungsvorstellungen vor und wie Kinder/Jugendliche zu sein haben. Er verpackt das ganze sehr überzeugend in Anekdoten aus seiner Zeit als Schulleiter eines Internats. Hinter seinen Ideen steckt meiner Meinung nach ein relativ pessimistisches Menschenbild, das diese begründet. Ich finde, dass es durch aus sinnvollere, liebevollere Erziehungspraktiken gibt, die Kinder/Jugendliche auch auf ihr zukünftiges Leben vorbereiten, ohne vollkommene Unterwürfigkeit zu fordern.
Profile Image for Alessandro Giuliani.
Author 25 books6 followers
August 1, 2017
Elogio del buon senso. Librino agile, scorrevole, che difende a ragione l'importanza di un contesto strutturato e di figure autorevoli, oltre che benevole, per la maturazione della personalità dei giovani. La facilità di lettura e diversi spunti interessanti compensano alcuni difetti (qualche ovvietà, qualche ripetizione, qualche generalizzazione, qualche banalizzazione...).
Profile Image for Ronja.
26 reviews
June 26, 2023
Ein sehr gelungenes Buch zum Thema Erziehung. Es regt einen in vielen Punkten zum Nachdenken an, auch wenn ich nicht allem zustimme.
Man merkt aber, dass das Buch aus dem Jahr 2006 stammt. Ich weiß nicht ob eine konservative Meinung wie diese heutzutage noch leicht einen Verleger finden würde.
Profile Image for Julian.
19 reviews
July 21, 2009
"Lob der Disziplin: Eine Streitschrift" ist schon vom Namen her etwas provokativ - zumindest beißt es etwas im Gemüt, wenn man Disziplin loben soll. Doch auf den 176 Seiten führt Bueb Argumente für seine Auffassung von Erziehung ins Feld - und das zu großen Teilen überzeugend. Er verbindet sogar rechte und linke, politische Spektren, wenn er auf der einen Seite für eine starke Arbeitsethik - und damit Worte wie Pflicht, Fleiß und Unterordnung - und auf der anderen Seite auch für die flächendeckende Einführung von Ganztagsschulen plädiert. Sein Plädoyer für die Disziplin beruht dabei aber nicht auf einer auf sich selbst begründeten Logik, sondern - und das ist m.M.n. die Stärke - dient dem Zweck der Entfaltung der eigenen Freiheit und Selbstbestimmtheit.
Dennoch bleiben einige kritische Passagen. So degradiert er die Kleinfamilie zur "Restfamilie" und lässt die Großfamilie neu auftrumphen oder. Nichtsdestoweniger bietet Bueb einigige interessante Denkanstöße.
Profile Image for DaydRHEAmer.
2 reviews
January 24, 2009
..this book serves as an intelligent and important inspiration for everyone who is either an educator and /or parent. It provides useful tips and reassurance whilst keeping highest ethic and moral principles close in touch with realistic goals.
Profile Image for Rosanna .
486 reviews29 followers
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March 14, 2018
Bueb è uno studioso di filosofia e di teologia, ma per 30 anni della sua vita ha fatto il preside di un collegio privato tedesco.
Questo piccolo saggio nasce dalla constatazione del fallimento dei metodi educativi antiautoritari e libertari del dopo '68, esortando al coraggio della severità.
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