Auf ihrer Flucht vor ALVEA müssen Lynn, Clare und Gregor zusammenarbeiten und über sich hinauswachsen. Während sie jederzeit mit einem Angriff durch Apis rechnen, sitzt ihnen außerdem der Release der neuen V-Sights Generation im Nacken. Eine plötzliche Attacke aus dem Hinterhalt wirft die Frage auf, ob wirklich nur ALVEA hinter all dem steckt. Um ihre eigene Freiheit und die der Menschheit zu bewahren, bleibt ihnen nichts anderes ü Sie brauchen Unterstützung. Doch bald schon wendet sich die Zeit gegen sie und der Kampf scheint bereits verloren, ehe er überhaupt begonnen hat …
„V-Sights – Nur die Realität zählt“, von Veronika Carver, ist der zweite Band zur „V-Sights“-Reihe. Veronika Carver spinnt mit einem actionreichen Schreibstil weiter die dystpoische Geschichte rund um die V-Sights, den Schwarm und allem was dahinter steckt. In Settings bewegen wir uns zwischen Flucht durch einsame Pfade in den Fjorden, kohlrabenschwarze Länder und einer Militärbasis, die alles vereint. Es war nicht nur abwechslungsreich, sondern verband locker und doch mit einer Schwere verschiedenen Schichten einer Gesellschaft, die im Gesamtbild einen sehr düsteren, dystopischen Blick zeigten. Lynn, Clare und Gregor entwickelten sich durch Herausforderungen von hochmodernder Technik und naturnahen Überlebenskämpfen in vielen Bereichen weiter und lernten, so empfand ich, wie beides im Einklang harmonieren und dann disharmonieren kann. Es war faszinierend zu lesen, wie sie da mit gestellten Konflikten umgehen. Auch persönlich gesehen gab es noch ein, zwei Geheimnisse, die mich überraschen konnten. Der Spannungsbogen war am Anfang sowie in der Mitte des Buches straff und gab gutes Tempo vor. Nur gegen Ende hin flaute er etwas ab. Mit der Geschichte selbst, sowie dem Ende, bin ich etwas wenig im Einklang. Ich mochte die Ansätze sowie die Idee, auch wie es bis zum Mittelteil behandelt wurde, aber an einer Stelle im Plot, wo es sich nochmal twistete und die Story in eine Bahn lenkte, bekam ich das Gefühl, dass persönlichen Werte der Charaktere und auch Änderungen die sie sich für die Welt vorstellten, für die sie gekämpft haben, nicht mehr so wichtig waren. Ebenfalls machte mich die Auflösung des gesamten Konflikts unzufrieden und ich dachte mir ein ums andere Mal, dass da hätte mehr herausgekitzelt werden können. War es gewagt, da es neu und grundsätzlich anders als klassische Dystopien war und somit ein guter Pulspunkt? Ja! Mangelte es mir dennoch an Umsetzung? Leider ja.
Fazit. Spannender Abschluss, der auf jeden Fall gelesen werden sollte!
Band 1 war bereits mega gut, aber Band 2 hat es noch getopt. Die Geschichte rund um die V-Sights lässt uns erneut in ein Szenario abtauchen, was man sich viel zu schnell sehr gut vorstellen kann. Ein Filter der unsere Welt schöner macht und uns den Müll den wir produzieren nicht mehr sehen lässt.
Die bereits mehr oder weniger lieb gewonnenen Charaktere Claire, Gregor und Lynn sind wieder mit dabei. Während Gregor im ersten Band noch nicht ganz greifbar und eher ein Nebencharakter wse, bekommt er nun ebenfalls mehr Aufmerksamkeit. Die Entscheidungen sind erneut nachvollziehbar und es macht Spaß die drei zu begleiten.
Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Es wurden einige unerwartete Wendungen eingebaut, welche die Spannung echt bis zu letzt aufrecht erhalten.
Das Cover ist wieder mega schön und macht auch neugierig auf die Fortsetzung.