Das einzig schlechte, das ich über diesen Krimi sagen kann, ist, dass er viel zu schnell weggelesen ist.
Ein Krimi, der irgendwie dann doch kein Krimi mehr ist, weil hier mit Humor nicht gespart wird. Deswegen ist dies auch eine Leseempfehlung an alle, die sonst keine Krimis lesen. Wer dagegen blutrünstige Massenmörder bevorzugt, ist bei diesem Buch an der falschen Stelle.
Von Anfang an waren mir die beiden Protagonistinnen, allen voran Elfriede, total sympathisch. Man muss sie einfach mögen.
Natürlich sind die anderen, "bösen" Charaktere etwas überzeichnet (obwohl ich nicht ausschließen möchte, dass sich nicht genug Leute mit schlimmen Chefs rumschlagen müssen), aber genau das macht dieses Buch aus - es bringt einem zum Lachen, man fiebert mit und, ganz untypisch für einen Krimi, man hofft darauf, dass der Mörder ungeschoren davon kommt.
Zum Brüllen komisch ist auch Mops Amadeus, von dem ich ruhig noch mehr hätte lesen können.
Der Schreibstil ist locker und flüssig, die kurzen Kapitel sehr angenehm zu lesen.
Der Perspektivenwechsel innerhalb der Buches ist sehr gut gelungen und erhöht die Spannung.
Das fiese an diesem Buch ist, dass man viel zu leicht auf falsche Fährten geführt wird. Aber mehr darf ich dazu nicht verraten, ohne zu spoilern.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung - auch für Leute, die keine Krimis mögen!