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Die Götterkriege #5

Der Inquisitor von Askir

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Auf Wunsch von Desina nimmt Wiesel ein äußerst riskantes Amt an – das des Inquisitors von Askir. Die junge Kaiserin weiß, dass sie ihren Ziehbruder damit in Lebensgefahr bringt. Doch sie braucht einen Vertrauten in dieser mächtigen Position, auch wenn Wiesel das ganze Kaiserreich dabei aufs Spiel setzen wird...

575 pages, Paperback

First published March 10, 2014

8 people are currently reading
153 people want to read

About the author

Richard Schwartz

55 books297 followers
Richard Schwartz ist das Pseudonym eines deutschen Schriftstellers (* 1958 in Frankfurt am Main), unter dem der Fantasy-Romanzyklus Das Geheimnis von Askir und dessen Fortsetzung Die Götterkriege veröffentlicht werden.

Richard Schwartz hat eine Ausbildung als Flugzeugmechaniker und ein Studium der Elektrotechnik und Informatik absolviert. Er arbeitete als Tankwart, Postfahrer und Systemprogrammierer und restauriert Autos und Motorräder. Am liebsten widmet er sich jedoch fantastischen Welten, die er in der Nacht zu Papier bringt – mit großem Erfolg: Seine Reihe um »Das Geheimnis von Askir« wurde mehrfach für den Deutschen Phantastik Preis nominiert. Zuletzt erschien die neue Reihe „Die Eisraben-Chroniken“.

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Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Wortmagie.
529 reviews80 followers
October 24, 2017


„Der Inquisitor von Askir“ ist ein Zwischenband in Richard Schwartz‘ Epos „Die Götterkriege“, der zwischen Band 4 und 5 angesiedelt ist. Damit folgt der Autor einer Tradition, die er bereits im ersten Zyklus „Das Geheimnis von Askir“ etablierte. Die sechsteilige Reihe wurde ebenfalls um einen Zwischenband erweitert, Die Eule von Askir, der zwischen Band 5 und 6 gelesen werden sollte. Ich wusste das damals nicht, was mir nun im Nachhinein große Probleme bereitet. Ich habe Die Eule von Askir bis heute nicht gelesen, weil ich nicht weiß, wie ich das ohne einen Reread der gesamten ersten Reihe bewerkstelligen soll. Glücklicherweise war mir hingegen klar, wie „Der Inquisitor von Askir“ einzuordnen ist und konnte diesen halben Band zum vorgesehenen Zeitpunkt lesen.

Eine aufregende Schatzsuche hatte sich Wiesel anders vorgestellt. Garantiert hatte er nicht angenommen, mit der Suche nach dem Gold des alten Kaisers seine eigene Haut retten zu müssen. Der Meisterdieb steckt bis zum Hals in Schwierigkeiten. 10 Tage vor der Krönungszeremonie seiner Ziehschwester Desina wurde er schlafend neben der blutbesudelten Leiche der angesehenen Bardin Refala aufgegriffen. Wiesel mag vieles sein, doch ein kaltblütiger Mörder ist er nicht. Er wurde hereingelegt. Gejagt von der unbeugsamen Inquisition muss er seine Unschuld beweisen. Er gräbt tief in den uralten Geheimnissen Askirs und entdeckt ein abscheuliches Intrigengeflecht, das Desina vom Thron fernhalten soll. Ihm bleiben nur wenige Tage, seinen Namen reinzuwaschen, die Pläne gegen Desina zu vereiteln und das Rätsel eines Goldschatzes zu lösen, der seit Jahrhunderten als verschollen gilt. Das Schicksal Askirs liegt in seinen Händen.

„Der Inquisitor von Askir“ als Zwischenband zu bezeichnen, ist meiner Ansicht nach nicht ganz korrekt. Er fügt sich nahtlos in den Mehrteiler ein. Die Geschichte, die sich darin rund um den beliebten Dieb Wiesel abspielt, hat durchaus eine Bedeutung für die übergeordnete Handlung der Reihe „Die Götterkriege“ und bereitet kommende Ereignisse und Entwicklungen vor. Ich konnte beinahe hören, wie sich die Rädchen knirschend auf ihre Position drehten und somit den bald bevorstehenden Showdown einläuteten. Vermutlich qualifiziert sich „Der Inquisitor von Askir“ nur deshalb nicht als vollwertiger Band, weil Havald, Leandra und Serafine maximal in der Peripherie auftauchen und Wiesel, der bisher als charmante Nebenfigur etabliert wurde, das gesamte Rampenlicht erhält. Ich fand diese Verschiebung der Perspektive großartig. Die Protagonist_innen der Reihe sind sympathisch, doch ich war immer der Meinung, dass sie, pardon, alle einen Stock im Hintern haben. Wiesel hingegen ist locker, lässig, unbeschwert und herrlich humorvoll. Er spielt mit seinem Image des gewitzten, dreisten, bis an den Rand der Arroganz selbstbewussten Diebes, wird oft unterschätzt und kann doch nicht völlig verbergen, dass er erstaunlichen Tiefgang besitzt. Ich mochte es, in seine Emotionen und Denkmuster einzutauchen und sehe in ihm einen prototypischen Robin Hood, der auf seine Art versucht, Askir und seine Schwester Desina zu unterstützen. Die Lektüre hat wirklich Spaß gemacht; ich habe gern Zeit mit Wiesel verbracht. Außerdem erscheint mir Richard Schwartz in „Der Inquisitor von Askir“ zu seinen Wurzeln zurückzukehren. Der Aufbau der Handlung erinnerte mich stark an den allerersten Band Das Erste Horn, weil dort ebenfalls nach einem Mörder gefahndet wird. Natürlich mutiert diese Ausgangssituation schnell. Schwartz verkompliziert Wiesels Ermittlungen im Fall der getöteten Bardin Refala durch zahllose weitere Komponenten und wie immer verzettelt er sich soweit, dass das Gesamtkonstrukt unübersichtlich wirkt. Es war schwierig, ihm ununterbrochen zu folgen und ich muss gestehen, dass ich mittlerweile abschalte, sobald die Verwandtschaftsverhältnisse der Figuren zur Sprache kommen. Ich lese einfach drüber, da ich die Hoffnung aufgegeben habe, zu erfassen, wer da jetzt mit wem verwandt und/oder verschwägert ist, wer wiedergeboren wurde oder wiederauferstanden ist und warum sich Charaktere, die seit Jahrhunderten tot sein müssten, bester Gesundheit erfreuen. Stattdessen konzentrierte ich mich voll auf die Suche nach dem Schatz des alten Kaiserreiches, die ich erfrischend abenteuerlich und äußerst spannend fand. Askir verbirgt viele Geheimnisse – dieses ist sicherlich eines der interessantesten und verfügt sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart über eine politische und wirtschaftliche Ebene. An dieser Stelle muss ich Richard Schwartz zu Gute halten, dass er sein Universum durch ein komplexes ökonomisches System bereicherte, das der Realität gar nicht so unähnlich ist. Selbst Askir folgt bis zu einem gewissen Grad den Gesetzen des gierigen Kapitalismus, wodurch sich die Rolle der Inquisition klarer herauskristallisierte. Dumm nur, dass sie jetzt ausgerechnet hinter Wiesel her ist.

Ich freue mich unheimlich, für einen Band von „Die Götterkriege“ endlich 4 Sterne rausrücken zu können – auch wenn es sich „nur“ um einen Zwischenband handelt. Bisher hatte ich das Gefühl, mich sehr anstrengen zu müssen, um mich von den negativen Aspekten dieses Zyklus nicht entmutigen zu lassen und weiterhin daran zu glauben, dass sich das Lesen irgendwann lohnen wird. „Der Inquisitor von Askir“ ist nun nicht der große Knall, der all meine Knoten platzen ließ, aber er lockert die Handlung der Reihe deutlich auf, weil das Buch von der grundlegenden Attitüde des Protagonisten Wiesel geprägt ist. Obwohl Richard Schwartz es wieder einmal übertrieb und die Geschichte komplizierter gestaltete, als sie hätte sein müssen, genoss ich die Lektüre und hoffe, dass Wiesel in den Folgebänden etwas mehr Freiraum erhält, um eine Alternative zu den sonst sehr ernsthaften Figuren der Reihe anzubieten. Es wird Zeit für ein wenig Leichtigkeit in „Die Götterkriege“.
Profile Image for Tintendrache.
279 reviews14 followers
August 7, 2019
...Da ich die Bücher alle in ihren Sammelbänden lese, hatte ich keine Ahnung, dass das "nur" eine Art Zwischenband war. JETZT wird mir einiges klar! Ich habe mich zwischendurch nämlich gefragt: Okay, die Geschichte ist super, ich mag Wiesel, alles ist klasse, aber ... wie genau passt das jetzt zur Story?
Nicht, dass es keine wichtigen Details gibt, und ich empfehle definitiv die Lektüre des Buches VOR der Lektüre von "Die Macht der Alten" (und vor allem das Ende, sonst ist man sehr verwirrt), aber es wäre gut zu wissen gewesen, dass das Buch ein wenig ausgelagert ist. Was aber natürlich nicht in die Bewertung einfließt.
Also: Ein tolles Buch, lest es!
Profile Image for Daydreamer.
237 reviews10 followers
September 26, 2019
Bewetung: 4/5 Sternen

Synopsis:
Kurz vor Desinas Krönung wird Wiesel in einen Mordfall mithineingezogen und als der Hauptverdächtige behandelt. Wieder geht es um mehr als nur diesen einen Fall, denn hinter diesem Angriff scheint ein uralter Feind zu stecken, dem Wiesel und seine Freunde nun auf die Spur kommen müssen.

Meine Meinung:
Ich mochte die Geschichte, auch wenn einige Enthüllungen definitiv vorher zu erkennen waren und das Ganze gefühlt dadurch in die Länge gezogen wurde, dass die Leute nicht untereinander kommunizierten. Was mich ziemlich genervt hat, weil man dadurch viele Dinge so viel schneller hätte erklären können. Das Ende wirkte ein wenig komisch, gequetscht und bietet trotzdem einen recht guten Abschluss des Ganzen.

Ich bin sehr froh, wieder mehr von Wiesel zu sehen, weil ich ihn und Marla einfach liebe. Seine Entwicklung über die Bücher hinweg ist wundervoll und er muss einem einfach ans Herz wachsen. Auch Kyra, die hier mehr oder weniger neu eingeführt wird, macht eine schöne Entwicklung durch.

Und endlich, endlich, gibt es ein wenig mehr aus Xiang! Während die anderen Reiche meist ja irgendwie mit eingebaut wurden, blieb dieses Reich eher außen vor. In diesem Buch wird nun endlich damit begonnen, die Handlungsstränge dieser Reiche zusammenzuführen. Die Politik mit all ihren Intrigen wurde auch hübsch aufgezeigt und ebenso die Probleme, die Desina als Kaiserin so hat.

Der Stil ist ganz gut, auch wenn manche Szenen wirklich nur noch als melodramatisch zu beschrieben sind. Also, das war dann schon ein wenig zu dick aufgetragen. Sonst fand ich die verschiedenen Sichtweisen schön und interessant.
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Zur Rechtschreibung muss ich noch etwas sagen: Im Gegensatz zur Vorgängerreihe gibt es in dieser deutlich mehr Fehler. In diesem Buch gab es stellen, an denen ich das Gefühl hatten, man hätte sie kürzen können/sollen. Es gab Buchstabenverdreher und einfache Fehler und oft wurde nur „jemand“ geschrieben, obwohl meiner Meinung nach eine andere Form dieses Wortes besser geklungen hätte. Es hört sich in meinen Ohren einfach besser an, wenn man sagt „Wir brauchen jemanden“ Als „wir brauchen jemand.“

Das Cover gibt wieder einen kleinen Bonus und so erhält das Buch vier Sternchen.
Profile Image for Emorg Aly.
34 reviews
April 5, 2023
Hab vor 8 Jahren das erste Bücher Reihe in einem Tauschregal gefunden. Es war in einem erbärmlichen Zustand und wurde eigentlich von mir aus dem Regal genommen um es zu entsorgen.

Doch eine Vollsperrung und damit viel Zeit; brachten mich dazu dem kaputte Buch, eine Change zu geben. Als sie Vollsperrung nach über 6 Stunden aufgehoben wurde, hat ich das Ende, diese Exemplares, erreicht. Seite 271,5 🤣

Aus diesem Zufall entstand eine, fast zwei Jahre andauernde, Freude. Immer wenn ich den nächsten Band fand wurde dieser in kürzester Zeit verschlungen. Gekauft habe ich jedoch absichtlich kein einzige der insgesamt 15 Bücher.
Profile Image for Steffissource (Steffi) .
367 reviews
April 2, 2025
Sehr cool

Ein weiterer toller Teil der Reihe „Götterkriege“ (der chronologisch fünfte Teil). In „der Inquisitor von Askir“ lernt man Wiesel etwas mehr kennen, worauf ich mich sehr gefreut habe. Die Kapitel aus seiner Sicht erzählt zu bekommen war toll. Daneben geht die Story der Reihe weiter und das genauso fesselnd, abwechslungsreich und faszinierend wie bisher. Alles in allem kann ich auch diesen fünften Teil der Reihe klar empfehlen.
Profile Image for Romana.
78 reviews1 follower
March 22, 2019
Back to old formes and a bit sillier books. Richard Schwartz does best when he's giving you less powerful and more whitty characters. It was a breath of fresh air Inthe middle of a huge war water against Tarlak!
Profile Image for Oliver.
149 reviews2 followers
September 10, 2014
Bestes Askirbuch seit langem, aber es gehört zwischen Die Götterkriege 4 und 5.
Displaying 1 - 8 of 8 reviews

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