Ich gebe 2 Sterne. Grund:
Der erste Teil hat mir persönlich besser gefallen. In diesem Teil gab es 3-4 Perspektiven. Wie im ersten Teil hat man einen kleinen Epilog, bei dem das Opfer noch lebt. Doch in der Geschichte hat es noch zwei andere Akteure - einmal Koban, und einmal Birgit. Im letzten Teil war es nur der Täter als zweite Perspektive, wenn ich mich recht erinnere. Das hat mir persönlich mehr gefallen.
Dazu hat Birgit selber gefühlt mehr recherchiert und herausgefunden als Sarah selbst. Natürlich, sie war auch die beste Freundin, aber irgendwie fand ich das nicht bedingt notwendig? Gleichzeitig fand ich es aber interessant, dass man von beiden verschiedenes erfahren hat. Eben, wusste nicht, was ich davon halten sollte.
Kobans Perspektive fand ich unnötig. Er hat weder wichtige Hinweise geliefert noch war er für den roten Faden wichtig, ausser am Schluss natürlich. Es scheint, als wäre es bei ihm nur um den Charakter gegangen. Oder sollte man verstehen, warum er am Schluss so gehandelt hat? Oder sollte man einfach am Leben teilhaben?
Am Ende verstand ich den Plottwist nicht. Ich hatte auch Fragen, wie viel hat Sarah von dem Gespräch in der Kanzlei mitgekriegt? Auch fand ich die Tat selber zu kurz erklärt, ich hab es zuerst nicht richtig verstanden. War verwirrt, warum Jurit die Waffe hätte haben sollen, weil Koban nicht explizit genug festgestellt hat, was für eine Rolle sie dabei spielte.
In dieser Geschichte ging es wirklich nur um die Recherche, und das im Verlauf immer mehr Details rauskommen. Ich hab da irgendwie den Höhenpunkt verpasst oder nicht erkannt. Ich habe auch länger für das Buch gebraucht als sonst, weil es mich nicht gefesselt hat.