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Sommer
"Sommer: für ein paar Tage der Zeitgenosse der Rosen sein; atmen, was um ihre aufgeblühten Seelen schwebt."
In zahllosen Gedichten und Texten besingt Rainer Maria Rilke den Sommer: Er schreibt von der erotischen Spannung, die sich an einem heißen Sommertag zwischen zwei Menschen aufbauen kann, beschwört prächtige Sternennächte und mondbeschimmerte Wege im sommerlichen Garten, erfreut sich an einem ländlichen Garten mit seinen "zusammengezimmerten Apfelbäumen" oder an einem wilden Rosenbusch, der dem Wanderer entgegenduftet.
In zahllosen Gedichten und Texten besingt Rainer Maria Rilke den Sommer: Er schreibt von der erotischen Spannung, die sich an einem heißen Sommertag zwischen zwei Menschen aufbauen kann, beschwört prächtige Sternennächte und mondbeschimmerte Wege im sommerlichen Garten, erfreut sich an einem ländlichen Garten mit seinen "zusammengezimmerten Apfelbäumen" oder an einem wilden Rosenbusch, der dem Wanderer entgegenduftet.
- GenresPoetry
114 pages, Paperback
First published May 20, 2012
About the author
Rainer Maria Rilke
1,937 books7,343 followersA mystic lyricism and precise imagery often marked verse of German poet Rainer Maria Rilke, whose collections profoundly influenced 20th-century German literature and include
The Book of Hours
(1905) and
The Duino Elegies
(1923).
People consider him of the greatest 20th century users of the language.
His haunting images tend to focus on the difficulty of communion with the ineffable in an age of disbelief, solitude, and profound anxiety — themes that tend to position him as a transitional figure between the traditional and the modernist poets.
His two most famous sequences include the Sonnets to Orpheus , and his most famous prose works include the Letters to a Young Poet and the semi-autobiographical The Notebooks of Malte Laurids Brigge .
He also wrote more than four hundred poems in French, dedicated to the canton of Valais in Switzerland, his homeland of choice.
People consider him of the greatest 20th century users of the language.
His haunting images tend to focus on the difficulty of communion with the ineffable in an age of disbelief, solitude, and profound anxiety — themes that tend to position him as a transitional figure between the traditional and the modernist poets.
His two most famous sequences include the Sonnets to Orpheus , and his most famous prose works include the Letters to a Young Poet and the semi-autobiographical The Notebooks of Malte Laurids Brigge .
He also wrote more than four hundred poems in French, dedicated to the canton of Valais in Switzerland, his homeland of choice.
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Community Reviews
Displaying 1 - 3 of 3 reviews
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October 2, 2017Ich liiiiiebe Rilke und das war genau das was ich gerade gebraucht habe.. ich habe mehr als die Hälfte geliiiiiiiebt und mein Buch hat jetzt so einige schöne kleine Eselsohren *-* ❤️
August 15, 2025
Ich bin!
So rufts vom Willigen und Nahen.
Ich bin! antwortet ihm aus uns ein Schrein, doch als wir dann an uns vorbeigeschahen wo war der Seiende?
Wo war das Sein?
Denn wir sind nur die Schale und das Blatt.
Der große Tod, den jeder in sich hat, das ist die Frucht, um die sich alles dreht.
Und mein Favorit:
Menschen bei Nacht
Die Nächte sind nicht für die Menge gemacht.
Von deinem Nachbar trennt dich die Nacht,
und du sollst ihn nicht suchen trotzdem.
Und machst du nachts deine Stube licht, um Menschen zu schauen ins Angesicht, so mußt du bedenken: wem. Die Menschen sind furchtbar vom Licht entstellt, das von ihren Gesichtern träuft, und haben sie nachts sich zusammengesellt, so schaust du eine wankende Welt durcheinandergehäuft.
Auf ihren Stirnen hat gelber Schein alle Gedanken verdrängt, in ihren Blicken flackert der Wein, an ihren Händen hängt die schwere Gebärde,
mit der sie sich bei ihren Gesprächen verstehn;
und dabei sagen sie:
Ich und Ich und meinen:
Irgendwen.
So rufts vom Willigen und Nahen.
Ich bin! antwortet ihm aus uns ein Schrein, doch als wir dann an uns vorbeigeschahen wo war der Seiende?
Wo war das Sein?
Denn wir sind nur die Schale und das Blatt.
Der große Tod, den jeder in sich hat, das ist die Frucht, um die sich alles dreht.
Und mein Favorit:
Menschen bei Nacht
Die Nächte sind nicht für die Menge gemacht.
Von deinem Nachbar trennt dich die Nacht,
und du sollst ihn nicht suchen trotzdem.
Und machst du nachts deine Stube licht, um Menschen zu schauen ins Angesicht, so mußt du bedenken: wem. Die Menschen sind furchtbar vom Licht entstellt, das von ihren Gesichtern träuft, und haben sie nachts sich zusammengesellt, so schaust du eine wankende Welt durcheinandergehäuft.
Auf ihren Stirnen hat gelber Schein alle Gedanken verdrängt, in ihren Blicken flackert der Wein, an ihren Händen hängt die schwere Gebärde,
mit der sie sich bei ihren Gesprächen verstehn;
und dabei sagen sie:
Ich und Ich und meinen:
Irgendwen.
May 29, 2025
Ich liebe es, wie Rilke es jedes Mal schafft, meine Sinne für die Natur zu schärfen. Seine Sprache verzaubert den Alltag, macht das Unsichtbare sichtbar und lässt darin eine ganze Welt aufleuchten. Rilke schreibt nicht nur über die Dinge, er lässt sie neu erscheinen🩷erinnert mich an Waldspaziergänge mit meinem Opa
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