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Gesammelte Schriften II: Philosophische Frühschriften 1922 - 1932
470 pages, Paperback
First published January 1, 1987
About the author
Max Horkheimer
144 books316 followersMax Horkheimer (1895–1973) was a leader of the so-called “Frankfurt School,” a group of philosophers and social scientists associated with the Institut für Sozialforschung (Institute of Social Research) in Frankfurt am Main. Horkheimer was the director of the Institute and Professor of Social Philosophy at the University of Frankfurt from 1930–1933, and again from 1949–1958. In between those periods he would lead the Institute in exile, primarily in America. As a philosopher he is best known (especially in the Anglophone world), for his work during the 1940s, including Dialectic of Enlightenment, which was co-authored with Theodor Adorno. While deservedly influential, Dialectic of Enlightenment (and other works from that period) should not be separated from the context of Horkheimer's work as a whole. Especially important in this regard are the writings from the 1930s, which were largely responsible for developing the epistemological and methodological orientation of Frankfurt School critical theory. This work both influenced his contemporaries (including Adorno and Herbert Marcuse) and has had an enduring influence on critical theory's later practitioners (including Jürgen Habermas, and the Institute's current director Axel Honneth).
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July 28, 2026
"Die Utopie möchte das Leid der gegenwärtigen Gesellschaft streichen, das Gute an ihr für sich allein behalten, abert sie vergißt, daß die guten und die schlechten Momente nur verschiedene Seiten des gleichen Zustandes sind, weil sie auch auf den gleichen Bedingungen beruhen." (242)
"Nein, die abnehmende Qualität des Übels, das man anrichten kann, schlägt nicht in die bessere Qualität des Charakters um." (320)
"Sei mißtrauisch gegen den, der behauptet, daß man entweder nur dem großen Ganzen oder überhaupt nicht helfen könne [...] Sie rationalisieren ihre Unmenschlichkeit." (341)
"Daß man es zu nichts gebracht hat, verzeiht nur der Glaube, daß man es zu etwas hätte bringen können." (385)
"Die Schande dieser Ordnung liegt nicht darin, daß es einigen besser, sondern daß es vielen schlecht geht, obgleich es allen gut gehen könnte. Nicht daß es Reiche, soindern daß es angesichts der menschlichen Fähigkeiten heute Arme gibt, spricht ihr das Urteil." (416f.)
"Nein, die abnehmende Qualität des Übels, das man anrichten kann, schlägt nicht in die bessere Qualität des Charakters um." (320)
"Sei mißtrauisch gegen den, der behauptet, daß man entweder nur dem großen Ganzen oder überhaupt nicht helfen könne [...] Sie rationalisieren ihre Unmenschlichkeit." (341)
"Daß man es zu nichts gebracht hat, verzeiht nur der Glaube, daß man es zu etwas hätte bringen können." (385)
"Die Schande dieser Ordnung liegt nicht darin, daß es einigen besser, sondern daß es vielen schlecht geht, obgleich es allen gut gehen könnte. Nicht daß es Reiche, soindern daß es angesichts der menschlichen Fähigkeiten heute Arme gibt, spricht ihr das Urteil." (416f.)
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