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Genau mein Beutelschema

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Ein Hipster kommt selten allein

Mark, Anfang 30, hat’s nicht leicht: Älterwerden an sich ist schon nichts Schönes, und spätestens wenn man mit Begriffen wie Postironie nichts mehr anfangen kann, weiß man, dass jung die anderen sind. Dann trifft er Christina, eine Frau, die ihm in jeder Hinsicht voraus ist – außer beim Alter. Ihr Werdegang ist schon mit Anfang 20 beeindruckender als Marks typische Berliner Bohème-Karriere, und er muss sich ins Zeug legen, um mit ihr mitzuhalten. Als er einem merkwürdigen Hipster-Schwund in Neukölln auf die Spur kommt, wird endgültig klar, wie hart das Dasein zwischen Nachtleben und Tagträumen sein kann. Schon bald muss er sich entscheiden – zwischen Musikertraum, Brotjob und Frau mit Stoffbeutel.

"Wahnsinnig und witzig, magisch und real, albern und ernst und dabei eingängig wie ein Hit aus den 90ern." Marc-Uwe Kling

240 pages, Paperback

First published June 18, 2013

2 people are currently reading
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About the author

Sebastian Lehmann

26 books10 followers
Born in the BRD, aber schon länger so etwas wie Autor und/oder Poetry Slammer etc. in Berlin. Organisiert und moderiert den Kreuzberg Slam und die PotShow. Mitglied des Autorenkollektivs Lesedüne. So in der Art.

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Community Reviews

5 stars
9 (8%)
4 stars
26 (24%)
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2 stars
14 (13%)
1 star
3 (2%)
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Katrin.
125 reviews14 followers
September 16, 2013
"Mir ist dein unbedruckter Stoffbeutel aufgefallen. So etwas habe ich noch nie gesehen. Woher kommt das?" (S. 21)

Inhalt:
Mark ist Anfang 30 und lebt in Tiergarten, einem nicht so hippen Stadtteil von Berlin. Nach dem Philosophiestudium zog es ihn in die Kleinanzeigenabteilung eines Berliner Stadtmagazins, wo er seitdem einen tristen Arbeitsalltag erlebt. Auf einer Party in Neukölln lernt er eines Tages Christina kennen, eine Frau, die genau in sein Beutelschema fällt und so ganz anders als er ist - Hip(ster), beliebt und mit coolem Job. Fortan lernt er durch sie und ihren Mitbewohner Dr. Alban ganz neue Seiten an Berlin kennen - Club Mate, die Rütli Schule und No-Name Bars.
Was aber hat es mit dem Verschwinden von Hipstern auf sich? Und wieso gehört er plötzlich auch zu den Opfern? Fragen über Fragen...

Meine Meinung:
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Lustiger Titel, coole Aufmachung - da bewerbe ich mich zur Leserunde - und gewinne! Jedoch hat mich der Inhalt nicht ganz so überzeugt. Benjamin Griffey würde wohl sagen: Dieses Buch hat weniger Inhalt als ein ganzes Casper-Album. Hat mich die Story bis zur Hälfte noch fesseln können und zu einigen Schmunzlern hinreißen lassen, so empfand ich den zweiten Abschnitt nur verwirrend, langgezogen und ohne zufriedenstellendes Ende. Zu viele Fragen blieben einfach offen und auch der Schreibstil konnte mich auf Dauer nicht begeistern.
Dennoch: Das Buch hatte auch sehr gute und lustige Stellen, was nicht vergessen werden sollte. Die Charaktere sind gut beschrieben. Besonders gelungen finde ich, dass Marky jeder neuen Bekanntschaft ein Pseudonym gibt. So tauchen in der Geschichte unter Anderem Kurt (Cobain), Gary (Barlow) und H.P. Baxxter auf. Songtitel als Kapitelüberschriften zu benutzen war ebenfalls eine frische Idee. Auch die Beschreibung der heutigen Jugend und Jugendkultur ist gut gelungen. Lehmann scheint zu wissen, wovon er spricht.
Der beiliegende Beutel mit Druck war ein schönes zusätzliches Goodie =)

Fazit:
Genau mein Beutelschema ist ein Buch, das zu Anfang zu gefallen weiß, aber ab der Hälfte stark nachlässt - genau so wie die Wirkung nach dem Genuss von Club Mate. Hipster, Science Fiction, Verwirrungen und keine Ahnung was man will. Geschmunzelt werden kann zwischendurch trotzdem immer mal.
In the End: Leider fiel der Roman von Sebastian Lehmann nicht ganz in mein Beutelschema.
89 reviews
September 17, 2013
In "Genau mein Beutelschema" geht es um "Marky Mark", der mit seinen Anfang 30 einen Job hat, der ihm nicht gefällt, der ein Leben lebt, das ihn nicht ganz erfüllt und der auch keine feste Beziehung hat. Bis er Christina Aguilera kennenlernt. Und ihren interessanten Mitbewohner Dr. Alban. Und die ganzen Hipster und Kapuzenpullijugendlichen darf man natürlich auch nicht vergessen.

Ich möchte meine Rezension kurz halten, um nicht zu viel zu verraten. Ich kann jedoch sagen, dass ich beim Lesen oft laut auflachen musste, einige Male vor mich hin gegrinst habe und mich manchmal sogar die Spannung richtig in ihren Bann gezogen hat. Das Buch ist wirklich sehr interessant geschrieben und beim Lesen wird es nie langweilig. Auch für Nicht-Berliner ist dieses Buch ein Muss.

Leider konnte mich das Buch nicht zu Hundert Prozent überzeugen. Es sind noch viele Fragen offen, was jedoch sicherlich der Plan des Autors war, jedoch fehlt mir da einfach etwas. Deshalb gibt es leider nur 4 Sterne.
Trotzdem möchte ich nochmal anmerken, dass das Buch wirklich super geschrieben ist, mir die Schrift auf dem Cover und im Buchinneren richtig gut gefällt und die Idee wirklich etwas anders ist, was natürlich ein Pluspunkt ist. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
Profile Image for Taaya .
924 reviews4 followers
October 16, 2017
Ich fürchte, der Roman ist nur etwas für Berliner im Alter bis 18 - oder die wenigen, die auch volljährig noch Opfer so alberner Trends wie Hipstern, Yolo und Co. sind.
Wenn man etwas unabhängiger ist, oder zumindest noch nie in Berlin war, kann man sich nicht einmal minimal dafür interessieren.
Leider habe ich nicht einmal geschmunzelt. Die Charaktere sind einfach nur merkwürdig (wenn man Hipster scheiße findet, warum will man dann unbedingt mit ihnen Party machen und befreundet sein?), pseudo-intellektuell und farblos. Ziemlich unrealistisch obendrein. Kein Mensch ist so oberflächlich im Aufbau seines Lebens, das kann ich einfach nicht glauben.
Und später wird zwanghaft versucht, dem ganzen noch irgendeinen Plot aufzudrücken, was leider nicht gelingt.

So sind die Popkulturreferenzen das einzig gute am Buch.
Profile Image for Miss Bookiverse.
2,236 reviews87 followers
May 3, 2019
Auch 6 Jahre nach Veröffentlichung noch witzig und relativ aktuell. Am lustigsten ist es wahrscheinlich, wenn du dich ein wenig mit Berlin und der dortigen Hipsterszene auskennst. Der Humor hat mich an Marc-Uwe Kling erinnert.
Profile Image for Marlene.
173 reviews4 followers
April 25, 2017
Leicht repetitiv, aber das ist ja Sebastians Style :D
Displaying 1 - 6 of 6 reviews

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