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Clyátomon - Die Schlacht um die versunkenen Reiche

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Atlantis – versunkenes Land der Sage, seit Jahrtausenden lockt dein Ruf diejenigen, die dafür empfänglich sind. Viele träumen von dir, einige folgen dem Drängen deiner Stimme und suchen nach dir und manche kehren nie zurück …


Auch Andreas, Marc und Manuela zieht es mit unerklärlicher Gewalt an und in die See. Immer unerträglicher wird ihnen ihre Existenz an Land, bis eine sternklare Sommernacht die Wende in ihrem Leben bringt. Wirklichkeit wird zur Legende und Träume werden Realität.

Die drei geraten zwischen die Fronten in einem seit Generationen andauernden Krieg fremdartiger Kulturen in einer fantastischen Unterwasserwelt voll sagenhafter Geschöpfe und eigenwilliger Götter. Ihr Erscheinen löst die alles entscheidende Schlacht aus. Und während die Götter darauf warten, dass sich die Rasse der Meermenschen selbst auslöscht, versuchen Andreas, Marc und Manuela die Unterwasserreiche zu retten. Sie begeben sich inmitten der Kriegswirren auf die Suche nach dem sagenumwobenen Clyátomon.

372 pages, Paperback

First published June 11, 2013

5 people want to read

About the author

Andrea Bannert

17 books1 follower

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Community Reviews

5 stars
4 (36%)
4 stars
4 (36%)
3 stars
2 (18%)
2 stars
1 (9%)
1 star
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Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for M.andthebooks.
819 reviews
August 16, 2020
Rezension: (kann Spoiler enthalten)

Danke an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

Idee:
Ich habe seit der Waterfire-Saga vor vielen Jahren kein Buch mehr gelesen, das in einer Unterwasserwelt spielt, doch nun da ich Clyátomon 1 gelesen habe, bin ich restlos fasziniert von dieser Welt, die mich an das Atlantis meiner Vorstellung erinnert. Die drei Studenten, die zu Meermenschen werden und dann in den versunkenen Reichen mehr über ihre Herkunft erfahren, so aber auch in politische Ränke gezogen werden… Es war unglaublich kreativ und ideenreich. So viel musste man sich einfallen lassen, eine Welt unter dem Meeresspiegel musste kreiert werden. Nur wenn man die Beschreibung der Landschaft las, kam man bereits in schwärmen. Man sieht also: Die Idee hat mir sehr gut gefallen.

Schreibstil:
Zu Beginn der Geschichte war ich, was diesen Punkt angeht, etwas unsicher, was ich denken soll. Einerseits missfiel mir der Schreibstil der Autorin nicht, aber andererseits fiel es mir auch erst nicht sonderlich leicht, in die Geschichte hineinzufinden. Als noch ein Teil der Story an Land spielte, brauchte ich die Zeit um mich an den Schreibstil der Autorin zu gewöhnen, doch sobald der Leser Andreas, Marc und Manuela ins Meer begleitet, waren diese Probleme wie weggewischt und ich hatte keine Schwierigkeiten mehr beim Lesen. Vielleicht brauchte ich eben eine kleine Eingewöhnungsphase, vielleicht passte der Schreibstil aber auch einfach mehr zu Geschehnissen unter Wasser.

Spannung:
Spannend war die Geschichte bis zum Ende, auch wenn sie eigentlich zum Ende hin gut hätte abgeschlossen sein können, so wie es geschrieben war. Aber der Leser wurde immer mitgerissen, vor allem durch Perspektivwechsel von Kapitel zu Kapitel an den spannendsten Stellen, wurde ich förmlich dazu gezwungen, weiterzulesen. Hier kann ich mich auf gar keinen Fall beschweren und auch nicht viel dazu sagen, denn es war einfach spannend und niemals langweilig.

Logik:
Am Anfang stand bei mir Verwirrung. Ich war etwas irritiert von der Entwicklung der Geschichte, warum ist mir auch nicht so ganz klar. Aber trotzdem ergaben die Handlungen der Charaktere Sinn und das Ende der Geschichte lieferte einen sinnvollen Abschluss des Bandes. Auch wenn einen der plötzliche Stimmungswechsel mancher Nebenfiguren ab und an etwas irritieren mag, legt sich das meist schon nach wenigen Seiten, wenn man den Grund des Handelns erklärt bekommt.

Charaktertiefe:
Ebenso wie die Umgebung waren auch die Charaktere rund um gut beschrieben und von keiner der drei Protagonisten entstand in irgendeiner Weise ein Bild, das weniger exakt und tief beschrieben war, wie das der anderen. Man hatte das Gefühl, das Handeln und die Gefühle jedes Charakters zu verstehen und die Figur an sich ganz gut zu kennen, wie einen engen Bekannten - ein Freund kann es schlecht sein, ich schätze mit den meisten der Charaktere wäre ich nie und nimmer befreundet 😉 Aber am Ende des Buches wusste ich, dass ich zu diesen Charakteren zurückkehren muss, weil sie so vielschichtig waren. Also bis zum nächsten Band!

Fazit:
Ich bin auf jeden Fall froh, Teil des Unterwasserblogger-Teams zu sein, weil die Autorin nicht nur eine unglaublich nette Person ist, sondern auch, weil dieser Band mich bereits mitgerissen hat in die Tiefen von Atlantis. Auch wenn ihr nicht so große Schwimmer seid: Schwimmt gemeinsam mit Andreas, Manuela und Marc in die drei versunkenen Reiche, denn es ist eine lohnenswerte Erfahrung. Aber geratet niemals in den Janinchenstrudel!

5 Sterne
Profile Image for Tintenwelten.
817 reviews44 followers
March 4, 2020
Andreas, Marc und Manuela sind normale Studenten, doch dann bemerken sie plötzlich Veränderungen an sich: sie haben unerklärliche Hustenanfälle mit Atemnot, fühlen sich schnell abgeschlagen und müde. Außerdem entwickeln sie eine Sehnsucht nach Wasser und dem Meer. Letztendlich folgen sie diesem Ruf und geraten dabei in einen Krieg, der zwischen drei unterschiedlichen Unterwasserreichen stattfindet. Was sie jedoch nicht wissen: sie spielen dort eine wichtige Schlüsselrolle.

Anfangs kennen sich die drei nicht, treffen aber relativ schnell aufeinander und bemerken die Gemeinsamkeiten. Die Perspektiven wechselt immer wieder, sodass man jeden ein wenig besser kennen lernt bevor ihre Schicksalsfäden zusammengeführt werden. Alle sind 21 Jahre alt, daher sind ihre Gedanken um einiges durchdachter, reifer und nicht so naiv. Dementsprechend kann man sich gut in sie hineinversetzen. Vor allem zu Beginn sind auch ihre Verunsicherung und Angst gut spürbar. Eine zarte Liebesgeschichte spielt sich nicht präsent im Vordergrund ab, sondern ist eher eine nette Nebenerscheinung.

Für mich war die beschriebene Unterwasserwelt sehr faszinierend und phantastisch. Es gibt dort allerlei mysteriöse Wesen wie Drachen, Echsen oder Meermenschen. Es wird sogar die Frage aufgeworfen, ob es sich dabei um Atlantis handeln könnte.

Es tauchen viele Personen, komplizierte Namen und Orte auf. Zur besseren Übersicht gibt es aber sowohl eine Karte als auch ein Verzeichnis, so dass sich diese Problematik schnell in Luft aufgelöst hat. Es kommt zu einigen unerwarteten Wendungen, der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen.

"Clyatomon - Die Schlacht um die versunkenen Reiche" ist der gelungene Auftakt einer Trilogie im Genre Urban Fantasy. Laut der Autorin ist dieser Teil relativ abgeschlossen. Der zweite und dritte Band hängen dann mehr zusammen. Lesenswert und macht Lust auf Meer!
Profile Image for Jenny.
66 reviews
May 13, 2021
🦋Zum Inhalt:

Drei Fremde werden durch zufällige Begegnungen zu Freunden, denen das gleiche Schicksal zuteil ist .
Manuela, Andreas und Marc sind als Waisen groß geworden und beginnen sich ab dem 21. Lebensjahr an, sich körperlich zu verändern .
Sie werden zu Meermenschen, treffen in ihrer neuen Heimat, auf ihre Familie aber leider auch auf einen jahrelang andauernden Krieg zwischen den drei Reichen.
Ihre Aufgabe ist es den, Clyatomon, einen mächtigen Stein von 4 Göttern erschaffen, zu finden um somit den Krieg zu beenden.

🦋Meine Meinung:

Beim Prolog habe ich gedacht , oh Mist, ob ich das Buch durchhalte ?😂 So viele Namen und Bezeichnungen auf einmal, waren echt anstrengend 😂
Danach ging die Geschichte aber flüssig über und ich habe die drei Protagonisten gerne kennengelernt. Besonders Manuela mochte ich auf Anhieb. Ihre anfängliche Scheu vor Wasser und das „ nicht wahrhaben wollen“ ihrer Sitaution gegenüber, machten sie direkt sympathisch und „menschlich“.
Die Handlung wird immer wieder mit Spannung aufgebaut, ich konnte gar nicht genug davon bekommen .
Es wird eine fesselnde Geschichte über die drei Reiche und die 4 Götter erzählt .
Man muss sich natürlich vollkommen darauf einlassen.
Der bildgewandte Schreibstil macht es einem aber ziemlich leicht . Und die Erklärungen von Begriffen. Wesen und Orte am Ende sind sehr hilfreich dabei.
Bin sehr gespannt auf den 2. Teil .

⭐️5/5
Profile Image for Seychella.
173 reviews16 followers
February 23, 2014
Die Studenten Andreas, Marc und Manuela verbindet in München nur der Plan, an einem Tauchkurs auf Gran Canaria teilzunehmen. Dabei teilen sie ein Schicksal, das sie nicht nur immer stärker an und in das Meer zieht, sondern auch ihre Körper wandelt. Während ihres Aufenthalts auf Gran Canaria verändert sich ihr Aussehen eines Tages so stark, dass sie ins Meer flüchten, weil ihnen das Leben an Land unerträglich geworden ist. Dort stoßen sie auf eine sagenhafte Unterwasserwelt und geraten zwischen die Fronten eines seit Generationen andauernden Krieges um den magischen Stein Clyátomon. Andreas, Marc und Manuela machen sich auf die Suche nach dem verschwundenen Clyátomon, um die Unterwasserreiche der Meermenschen vor der Auslöschung zu retten.

Das Buch beginnt mit einem tragischen Prolog, der mich sowohl von der Handlung als auch von den Figuren her gefesselt hat. Ich mochte die Stimmung und war neugierig, wie es weitergeht. Außerdem hat mich da gleich eine Figur angesprungen, die irgendwie ziemlich gut in mein Beuteschema passt – daher musste ich da dann einfach über mich selbst grinsen. ;)

Die eigentliche Geschichte spielt 21 Jahre später und beginnt in München, wo wir die drei Hauptfiguren kennenlernen. Mir hat gefallen, dass sich Zeit genommen wurde, um dem Leser etwas über den Charakter und das Leben von Andreas, Marc und Manuela zu vermitteln. Dadurch hatte ich einen leichten Zugang zu ihnen und mochte jeden auf seine Art. Richtig ins Herz geschlossen habe ich sie allerdings erst, als sie sich durch die verschiedenen Konfrontationen in den Unterwasserreichen weiterentwickelt haben und ich mehr Tiefe entdecken konnte.

Das Buch entwickelte schnell einen starken Sog, der mich auch emotional erwischt hat. Die Ereignisse der Gegenwart und auch der Vergangenheit haben mich mitgerissen, dazu kamen die detaillierten Beschreibungen der Unterwasserreiche, die faszinierend und manchmal auch unheimlich waren. Ich hatte intensives Kopfkino, war mitten in der Geschichte und wollte gar nicht mehr auftauchen!

Dafür, dass die Unterwasserreiche aus dem untergegangenen Atlantis entstanden sind, ist mir dieser Aspekt zu kurz gekommen. Da gab es kaum eine Verbindung und ich habe die ganze Zeit darauf gehofft, dass da noch etwas kommt. Eine Atlantis-Geschichte, die das Thema nur sehr oberflächlich berührt – für mich ist das leider verschenktes Potential …

“Clyátomon” ist eine mitreißende Abenteuergeschichte, die den Leser in eine faszinierende Unterwasserwelt entführt und intensive Bilder hinterlässt. Ein emotionaler Roman, in dem es auch um Freundschaft, Liebe, Auseinandersetzungen, Macht und Hoffnung geht. Und ein Buch, das mir eine wunderbare Lesezeit und Unterwasser-Träume beschert hat. Außerdem wäre da noch eine weitere tragische Lieblings-Nebenfigur …
Profile Image for Bücherhöhlenkobold.
73 reviews2 followers
September 22, 2019
Der erste Blick:
Das Cover ist in einem außergewöhnlichen Stil gestaltet und mir gefällt die Farbkombination sehr. Im Innern entdecke ich vorne eine Karte und ganz hinten ein Glossar. Beim Lesen fällt mir schnell auf, dass beides extrem hilfreich ist. Vor allem die Karte nutze ich oft, da sie präzise ist und ich mich damit wunderbar orientieren kann.

Meine Meinung:

Der Roman beginnt mit einer soliden Vorstellung der Hauptfiguren, die ich auf Anhieb sympathisch finde. Mir gefällt, dass sie zunächst einmal ganz normale Leute sind, mit denen man sich identifizieren und deren Alltag man nachvollziehen kann. Es dauert ein wenig, bis die Geschichte in das Unterwasserabenteuer eintaucht, aber das stört mich gar nicht, denn so bietet sich die Gelegenheit, die drei Studenten gründlich kennenzulernen und die sich entwickelnde Freundschaft zu beobachten.

Der Schreibstil der Autorin ist von Beginn an flüssig und angenehm zu lesen und ich konnte keinen einzigen Fehler im Text finden. Es gelingt ihr hervorragend, die Personen sowie die Umgebung auf bildhafte Weise zu beschreiben, was insbesondere in der zauberhaften, aber teilweise auch unheimlichen Unterwasserwelt auffällt. Deren Gestaltung finde ich ziemlich kreativ und auch wenn auf Platons „Original“ der Atlantis Sage angespielt wird, finden sich doch viele neue und einzigartige Aspekte, so dass ich nie das Gefühl hatte, ich kenne diese Welt bereits. Die Wesen, die die versunkenen Reiche bewohnen gefallen mir auch sehr, vor allem die etwas finsteren Gestalten.

Die Handlung ist spannend aufgebaut und enthält ein paar unerwartete Wendungen. Ich mag besonders, dass der Bezug zur realen Welt immer bestehen bleibt. Oft hatte ich beim Lesen das Gefühl, direkt dabei zu sein. Ich konnte alles gut nachvollziehen, es gab nur am Ende eine winzige Kleinigkeit, die mir nicht ganz glaubwürdig erschien.
Der Schluss, die „Umsetzung der Lösung“ sozusagen, war ein klein wenig zu schnell für meinen Geschmack. Trotzdem war aber auch an dieser Stelle alles logisch und nachvollziehbar, so dass ich den Roman uneingeschränkt empfehlen kann.

Mir gefiel der erste Band der „Clyátomon“ Trilogie ziemlich gut und ich freue mich schon auf die Folgebände!
Profile Image for Jessy Rey.
116 reviews4 followers
August 30, 2013
Clyátomon habe ich von der Autorin selbst bekommen. Da ich schon früher furchtbar fasziniert vom sagenumwobenen Atlantis war und Bücher zum Thema verschlungen habe, gab es eine Zusage.
Leider fiel mir zuerst unangenehm auf, dass die Seiten sehr klein und dicht bedruckt sind. Wenn man abends liest und die Augen sich dann noch so anstrengen müssen, führt das nicht selten zu Kopfschmerzen.
Im Prolog bekommt man quasi direkt einen kleinen Einblick in das Unterwasserreich. Leider fiel es mir bei den vielen komplizierten Namen und Kontrahenten schwer, dem Verlauf zu folgen.
Als dagegen die Erzählung der drei Protagonisten anfängt, ist der Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Umgebung und Settings Beschreibungen sind sehr detailliert und liebevoll gezeichnet. Die Geschichte wird schnell vorangetrieben.
Andreas, Marc und Andrea sind sich völlig fremd. Als sie durch zufällige Umstände aufeinander treffen, begreifen sie sofort, dass irgendetwas sie verbindet. Es gibt Parallelen zwischen ihnen, die man nicht direkt als normal bezeichnen kann.
Alle drei Protagonisten werden von Andrea Bannert ausführlich vorgestellt.
Als der Ort des Geschehens allerdings ins Meer wechselt, ging für mich komplett der rote Faden verloren. Die Charaktere waren auf einmal blass und austauschbar obwohl das Setting gewohnt detailreich gehalten wurde.
Auffallend für mich war auch, dass einige Dinge, die ich als wichtig erachtet habe, ganz kurz abgehandelt wurden. Andere dagegen nahmen sehr viel Zeit in Anspruch, was das ganze Verhältnis des Buches sehr aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Es wurde nicht langweilig, doch das was einen mitgerissen hat, ging verloren.
Alles in allem finde ich, dass Clyátomon ausbaufähig ist. Man merkt, dass Andrea Bannert viel Zeit und Liebe in die Schauplätze gesteckt hat, die sehr detailreich sind und einem fast schon bildlich vor Augen stehen. Leider sind dagegen die Charaktere wirklich blass – sowohl charakterlich als auch bildlich. Zwischenzeitlich sackt auch die Story und die Suche nach dem Clyátomon etwas in die Tiefe, so dass ich die Geschichte um das sagenumwobene Atlantis noch mit drei Federn bewerte.
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