Markus ist ein Jäger – willige Männer seine Beute. Jedes Wochenende macht er die einschlägigen Clubs unsicher. Er liebt den Kitzel der Jagd, bis zu dem Abend, an dem er Alex begegnet und in diesem eine Beute findet, die völlig unerreichbar erscheint. Denn Alex ist ein Top – in jeder Hinsicht ebenbürtig. Ein prickelndes Spiel beginnt, bei dem nicht klar ist, wer am Ende wen erlegt.
Born in UK, raised in Germany. I found pleasure in writing very early. My favorite storys are homoerotic novels and gay fantasy. My books: "Bruderschaft der Küste" Gay Historical Romance "Die Anderen" Gay Mystic Fantasy "Robertos Angebot" "Pegasuscitar" "Irgendwie Top" "Irgendwie Anders" "Irgendwie Lions Roar" "Feuersteine" "Bodyheater" "Mecklenburger Winter" "Bodycaught" "Hard Skin" "(K)ein Kavaliersdelikt" "Die Sache mit Jo und Mo" "Bokeh"
~ 5 Top Stars ~ Only seldom one reads a book with so much passion between the main characters. The story was good and the sexual tension between Markus and Alex was off the charts. It's just a pity that Irgendwie Top is not translated into English, so a wider audience could enjoy it.
Dies ist das dritte Buch der Autorin, das ich innerhalb kürzester Zeit gelesen habe, und im Gegensatz zu den beiden anderen habe ich mich schwer damit getan. Warum?
Lasst mich erst schreiben, was mir an Chris Rolls‘ Büchern gefällt: ich mag ihren Schreibstil und ihre wunderbaren Beschreibungen. Sie hat ein Händchen dafür, Stimmungen, Gefühle, Umgebungen zu zaubern und für jede Szene die passende Sprache zu finden. Die Atmosphäre im Gaytronic ist eine andere als in Markus‘ Studio oder in Alex‘ Wohnung, anders als in Arnes Bagelshop oder bei den Eltern von Markus und Tim. Markus spricht mit Tim anders als mit Alex, Arne drückt sich anders aus als Mark – das kriegt sie wirklich super hin. Außerdem ist die Geschichte nicht nur auf das Hauptpaar fixiert, sondern jeder von ihnen hat ein Leben mit Freunden, Familie, Job, und die Tatsache, dass diese nicht nur als bloße Erwähnung ein Schattendasein führen, sondern selbst auch zu Wort kommen, erweckt die Figuren zum Leben. Schön, wenn man erfährt, dass einer der Hauptdarsteller Eltern hat, aber noch besser, wenn man diese kennenlernt und auch von ihnen etwas erfährt, z.B dass. Markus‘ Vater gern mal in die englische Sprache verschwindet, wenn er emotional wird, oder dass seine Mutter köstliche Applepies backt und gern gärtnert.
Was mochte ich also nicht? Ganz einfach: ich konnte Alex und Markus nicht leiden. Ich konnte mich weder für den einen noch den anderen wirklich erwärmen. Obwohl sie genügend Eigenheiten bekommen haben, um nicht zum klischeelastigen Abziehbild zu werden, hatte ich bis zum Schluss ein Problem mit den beiden. Markus mit seiner Tim-Besessenheit und seiner Sauferei, Alex mit seinen entsetzlichen offenen Hemden und den metallicgrauen Hosen (bisschen oft Miami Vice geschaut, was?), und dann dieses alberne Alpha-Gehabe? Wenn ich meine Augen beim Lesen noch öfter gerollt hätte, wären sie irgendwann mal um 180 Grad verdreht im Schädelinneren gelandet.
Dass sich das zwei absolute Alphas oder Tops gefunden haben, ist grundsätzlich eine interessante Kombination. Dass da keiner dem anderen nachgeben will, ist glasklar, da wird um jeden Millimeter Landesgrenze gekämpft. Je näher sie sich jedoch kommen, je mehr sie sich dem anderen öffnen und erkennen, dass sie einander tatsächlich ebenbürtig sind und dass sie sich aufeinander verlassen können, desto nerviger wird dieses Rumgetue, wer sich jetzt zuerst ficken lässt. Das ist nicht das Benehmen zweier souveräner Alphas, die entspannt in ihrer Männlichkeit ruhen und die wissen, dass ihnen kein öffentlicher Reputationsverlust droht, wenn sie in ihren eigenen vier Wänden ihrem vertrauten Partner, ihrem „Liebsten“, die Oberhand überlassen. Schon mal was von Power-Bottom gehört, hm? Das ist bestenfalls pubertierendes Schulhof-Benehmen. Alex hat doch auch während seiner Grippe kein gesteigertes Problem, sich von Markus umsorgen zu lassen, und Markus macht es nichts aus, für ihn einzukaufen und zu kochen. Sobald die alten Zustände wiederhergestellt sind, geht jedoch das Gezänke wieder los, wer oben liegen darf.
Alex hat seine schlechte Erfahrung zu verdauen und Markus hat es sich noch nie machen lassen, jaaaa, schön und gut, aber wie gesagt, sehr souverän finde ich das nicht, auch nicht nach Abzug der klassischen Verliebtheit-Unsicherheit. Da ist der unerfahrene twinky Tim deutlich erwachsener und entspannter, obwohl er auch Angst vor dem ersten Mal hatte. Alex und Markus dagegen haben diese Aura der Gefährlichkeit um sich herum aufgebaut und benehmen sich nach außen wie die Herrscher des Dschungels, der Panther und der Löwe, aber echte Alphas sind sie beide in ihren Herzen nicht. Jedenfalls nicht für mich – ich hatte echte Probleme mit den beiden und es hat mich auch irgendwann auch überhaupt nicht mehr interessiert, wer jetzt zuerst darf.
Ich würde gern 2,5 Sterne geben, aber da das nicht geht, gebe ich 3 Sterne, weil die Autorin einfach gut schreiben kann und mich bei der Stange halten konnte, obwohl mir die beiden Hauptpersonen relativ schnell recht egal waren. Ich fand die Nebenfiguren sehr viel spannender und habe mich auch gefreut, Kai, Joschi und Feuerdirk in kleineren Auftritten wiederzusehen. Insgesamt war ich nicht schlecht unterhalten und habe das Buch auch recht zügig durchgelesen, aber Alex und Markus? Tschüss und ein gutes Leben noch.
Markus Dawson und Alexander Rotkamp sind zwei schwule Männer, die ständig auf der Suche nach flüchtigem Sex mit neuen Männern sind. Beide sind sie strikt aktiv und haben auch ihre Prinzipien. Grundsätzlich gehen sie keine Beziehungen ein, lassen kaum Nähe zu ihren Sexpartnern zu und sind auch an einer Wiederholung mit ebendiesen nicht interessiert.
In einem einschlägigen Club laufen sie sich nun regelmäßig über den Weg und irgendwie … ja irgendwie finden sie sich interessant und sympathisch. Und doch gibt es für sie nichts weiter als Sex mit einem Dritten. Denn ja, sie sind doch beide irgendwie Top. Doch die Episode mit einem jungen Mann bleibt für Markus wie auch Alex nachdrücklich im Gedächtnis. Und je öfters sie sich sehen und zufällig aufeinander treffen, desto häufiger hinterfragen sie ihre Einstellung und diese unerklärlichen – auch unerwünschten – Gefühle, die der jeweils andere in ihnen hervorruft.
Die Geschichte von Alex und Markus ist sehr erotisch, aber auch emotional intensiv geschrieben. Zwei Tops, die es gewöhnt sind den Ton anzugeben, fühlen sich plötzlich zu einem anderen Top hingezogen. Wissen nicht so recht wie sie mit den Gefühlen und Bedürfnissen umgehen sollen und haben auch keine Ahnung wie sie sich selbst, aber auch dem anderen gerecht werden sollen. Für mich waren diese Zweifel und Unschlüssigkeiten sehr spannend geschrieben.
Auch sind beide Protagonisten sehr ansprechend beschrieben. Während Markus Physiotherapeut ist, arbeitet Alexander als Eventmanager. Finanziell geht es beiden Männern gut, jedoch sind sie keine Millionäre die sich die Welt erkaufen können. Und das ist auch gut so. Positiv aufgefallen sind mir auch die markanten körperlichen Unterschiede. Während Alex eher der elegante, charmante und smarte Typ ist, präsentiert sich Markus als richtiges Muskelpaket, das auch schon mal fester zulangen kann. Doch auf seine Art und Weise ist er genauso liebenswürdig und anziehend geschrieben.
Ausserdem gibt es auch noch eine Nebenhandlung, die sich um Tim dreht. Tim ist der Bruder von Markus, der einen großen Beschützerinstinkt für seinen kleinen Halbbruder hegt. Dass dieser sich jetzt in einen Mann verliebt hat, schmeckt Markus gar nicht. Zudem Markus irgendwie auch in seinen kleiner Bruder verliebt ist/war. Doch die Begegnung mit Alex lässt diese Schwärmerei schon bald in den Hintergrund treten.
Obwohl das Buch überdurchschnittlich lang ist, kommen keine Längen auf. Chris P. Rolls erzählt ihre Geschichte sehr flüssig und treibt Plot, wie auch die Entwicklung der Protagonisten sehr schön voran. Dabei kommen natürlich auch Stück für Stück die Geheimnisse von Alex und Markus zutage. Und nicht alles ist schön und rosarot.
Als Warnung sei abschliessend noch dazugesagt, dass es sich herbei um keine Millieustudie, sondern um eine romantische Liebesgeschichte handelt, die mit Sexszenen wirklich nicht geizt. Wer dies nicht lesen möchte, der sollte die Finger davon lassen!
Zum Buch: „Irgendwie Top“ von Chris P. Rolls ist ein Gay Romance Buch, das am 22.06.2013 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/B00DKDCAW...
Klappentext: Markus ist ein Jäger – willige Männer seine Beute. Jedes Wochenende macht er die einschlägigen Clubs unsicher. Er liebt den Kitzel der Jagd, bis zu dem Abend, an dem er Alex begegnet und in diesem eine Beute findet, die völlig unerreichbar erscheint. Denn Alex ist ein Top – in jeder Hinsicht ebenbürtig. Ein prickelndes Spiel beginnt, bei dem nicht klar ist, wer am Ende wen erlegt.
Die Story: Markus und Alex sind beide Jäger, jede Nacht auf der Suche nach einem neuen Kerl für eine Nacht. Immer bestimmen sie das Spiel von Anfang bis Ende – bis sie einander begegnen und zwischen ihnen eine ganz neue Art Spiel beginnt. Ein Spiel, das beide noch nie auf diese Art gespielt haben, und das mit der Zeit bedeutend wird für ihrer beider Leben…
Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form geschrieben und in 66 Kapitel unterteilt.
Covergestaltung: Das Cover zeigt den nackten Rücken eines Mannes mit schwarzer Hose vor einem blaugrauen Hintergrund. Ungefähr mittig befindet sich eine blaue Raute, in der der Titel des Buches und der Autorenname stehen.
Zum Autor: Chris P. Rolls wurde geboren 1971 in GB. Aufgewachsen in Deutschland, Pädagogikstudium, Selbstständige Pferdetrainerin/ Reitlehrerin. Schreiben ist Hobby und Leidenschaft, vornehmlich homoerotische Fantasy. Bisherige Veröffentlichungen: Bruderschaft der Küste (Gay Historical), Die Anderen I-IV (Gay Mystic Fantasy), Robertos Angebot (Anthologie "Sommerliebe), Feuersteine (Anthologie "Winterliebe), Kavaliersdelikt (Gay Romance,) Pegasuscitar I-II (Gay Fantasy), Die Sache mit Jo und Mo (Gay Romance), Irgendwie Anders (Gay Romance), Mecklenburger Winter (Gay Romance) (Quelle: www.lovelybooks.de)
Meine Meinung: Ich bin hin und weg von diesem Buch. Die Story hat mich gleich am Anfang in ihren Bann gezogen, der flüssige Schreibstil lässt sich hervorragend lesen und man wird gleich richtig hineingezogen in die Handlung. Der Autorin ist es gelungen, dem Leser die Hauptfiguren gleich nahezubringen, so dass man sich sehr gut in die Geschichte einfinden kann und rasch ein Gefühl der Nähe zu den Protagonisten entwickelt. Die gesamte Story wird sehr gefühlvoll und zugleich auch sehr prickelnd erzählt, ich konnte sehr gut mitfühlen und war wirklich gebannt, was passieren würde. Das Hin und Her zwischen Markus und Alex hat mich gefesselt, und ich habe wirklich mitgefiebert, wie das Ganze am Ende ausgehen würde, denn bis zuletzt war das nicht vorherzusehen. Dieses Buch schafft es sehr gut, Romantik mit Erotik zu verbinden, ohne dabei kitschig zu wirken, ein absolutes Lesevergnügen. Daher vergebe ich 5 Sterne.
Inhalt: Der Physiotherapeut Markus ist ein absoluter Alpha, ein Jäger der Lust. In seiner Stammdisko, dem Gaytronic, ist er eine Art Legende und findet dort an jedem Tag eine neue Zerstreuung für den Moment. Auf mehr ist er auch nicht aus. Bis er auf den Jäger Alex trifft. Eine für ihn unerreichbare Beute, doch der Jäger wird gleichzeitig zum Gejagten, denn auch Alex hat ihn ins Visier genommen. Plötzlich geht es nicht mehr um den schnellen Sex. Es geht darum wer wohl wen zuerst erlegen wird. Doch was passiert, wenn aus Spiel Liebe wird?
Meinung: Dies war nun mein dritter Roman von der Autorin, sodass ich den Schreibstil schon kannte und liebte. Ich wurde auch nicht enttäuscht, vielmehr verlor ich mich ganz in der Welt von Markus und Alex. Der Roman hat mich an sich gefesselt und ging trotz der über 600 Seiten viel zu schnell vorbei. Das Cover hatte mich schon neugierig gemacht, denn der Rücken kann ja schon entzücken. Auch dieses blaue Spotlight findet sich später im Roman wieder. Markus ist eine imposante Gestalt, in dessen Gefühlsleben und Gedanken man durch die Erzählperspektive regelrecht hineingesogen wird. Er ist ein Jäger und frönt dem Leben als Single in unzähligen One-Night-Stands und gefühllosem Sex. Für ihn gibt es so etwas wie Liebe nicht. Jedenfalls so lange bis er auf den Jäger Alex trifft. Der haut ihn einfach aus den Socken. Sehr einfühlsam und spannend beschreibt die Autorin die sich wandelnden Gefühle und Probleme mit denen Markus sich nun herumzuschlagen hat. Doch auch in Alex Leben und seine Vergangenheit wird man als Leser nach und nach tiefer hineingezogen, sodass man bald sehr gut verstehen kann vor welchem großen Problem diese zwei Alphas stehen, die sich nicht unterordnen wollen. Auch Markus Bruder Tim spielt eine wichtige Rolle, dessen Beziehung zu Mark im Roman „Irgendwie Anders“ noch intensiver geschildert wird. Arne, ein neu gewonnener Freund von Markus, spielt mit seiner liebevollen, sanften Art eine tragende Rolle. Dennoch kommt keiner der Protagonisten zu kurz. Vielmehr verweben sich all diese Leben und Charaktere zu einer einzigartigen Geschichte mit hocherotischen Elementen, die einen nur so dahinschmelzen lassen. Das Buch hat mich oft zum Lachen gebracht, aber stellenweise auch beinahe zum Weinen, besonders wenn es um Alex Vorgeschichte ging. Die beiden zusammen werten dies jedoch allemal wieder auf. Ihre Liebesgeschichte ist einfach spannend und schillert in den verschiedensten Facetten. Am liebsten hätte ich noch viel mehr von den beiden gelesen, denn zwischen Alex und Markus wird es mit Sicherheit niemals langweilig. Die beiden provozieren sich mit Sicherheit immer aufs Neue und pushen sich so immer weiter.
Fazit: Für Leser ab 16 ein unvergessliches Erlebnis!
Markus ist ein Jäger. Seine bevorzugte Beute: Männer, die er vernaschen kann. Keine feste Beziehung, Gefühle lässt er nicht zu. Eines Abends trifft er auf Alex. Markus ist fasziniert von ihm, doch merkt er bald, dass Alex genauso ist, wie er: ein Jäger. Doch Markus bekommt Alex nicht aus dem Kopf und will nur eins: Alex zu seiner Beute machen. Bis Gefühle ins Spiel kommen...
Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und muss sagen, das „Irgendwie Top“ irgendwie Top ist. Die Geschichte hat mich schlichtweg umgehauen, was das gefühlsmäßige betrifft.
Doch muss ich gleich zu Anfang die Kritik loswerden, dass das Sprachliche diesmal sehr hart war und die Autorin das Wort „geil“ in mehrfacher Ausfertigung benutzt hat. Und das hat mich teilweise dann doch sehr gestört, gerade wenn Markus nachdenkt. Zu Anfang war dies noch in Ordnung, da Markus ja ein Jäger ist, der nichts anderes im Sinn hat als One-Night-Stands, aber später hinaus hat es mir einfach nicht mehr gefallen. Dieser harte Sprachstil hat mir das Lesen nicht einfach gemacht.
Trotzdem war es faszinierend zu lesen, wie sich Markus entwickelt, worüber er sich Gedanken macht und was er ändern will. Genauso auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Alex und Markus. Beide schleichen umeinander, wie mach anderer um den heißen Brei. Sie checken sich ab, sie wollen den jeweils anderen unterlegen machen und merken dabei nicht, dass sie dabei sind, sich ineinander zu verlieben. Für einen Jäger natürlich undenkbar.
Zwei Nebenfiguren (Tim und Mark) ist eine eigene Geschichte gewidmet (Irgendwie Anders). In „Irgendwie Top“ wird deren Geschichte aus Sicht von Markus geschildert. „Irgendie Anders“ habe ich noch nicht gelesen, bin jetzt aber neugierig geworden, weil ich Tim von seiner Art her einfach nur goldig finde.
Viele Charaktere im Buch haben eine eigene Geschichte gewidmet bekommen. Ich finde die Idee der Autorin, eine eigene kleine Welt mit verschiedenen Charakteren in eigenen Büchern zu schaffen, wunderbar gelungen.
Die Geschichte ist sehr von der erotischen Ausstrahlung und Anziehung von Markus und Alex geprägt, teilweise war es mir auch zu viel „Sex“, aber letztendlich geht es bei den beiden Hauptcharakteren auch nicht anders. Ihr ganzes Leben ist von Sex geprägt, sie sind dafür geboren.
Fazit: Eine sehr erotische Geschichte mit hartem Sprachstil, aber trotzdem gefühlvollen Charakteren.
Ein tolles, mitreißendes Buch! Den Reader aus der Hand legen. Unmöglich! ❤️ Voller Gefühl und absolut heißen Szenen. Eine Geschichte um Liebe, Vertrauen, Mut. Kompromisse und über den eigenen Schatten springen. Alex und Markus, beide für sich der Hammer, zusammen ein Traum. 🥰❤️ Heiß, gefühlvoll, bewegend. Toll geschrieben, Leseerlebnis pur! Danke an die Autorin 🥰 Absolut verdiente ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und eine klare Leseempfehlung!❤️
Rezension: Noch nie hat mich ein Buch so schnell in seinen Bann gezogen. Schon auf Seite 32 war ich absolut gefesselt von der Geschichte. Die 639 dicht bedruckten Seiten sind wirklich mitreißend geschrieben, sodass ich mir mehrfach die halbe Nacht um die Ohren geschlagen habe, weil ich einfach das nächste Kapitel auch noch lesen musste. Herzrasen, schweißnasse Hände und beschleunigter Atem sind beinahe Dauerzustand. Der Leser kann richtig mitgehen in den Szenen, sowohl in Momenten, in denen alles auf der Kippe steht, als auch bei sehr intensiven Augenblicken. Wobei letzteres nicht unbedingt auf Sex hinausläuft, denn das Buch beinhaltet neben Erotik und Leidenschaft auch sehr viel Gefühl. Die Autorin schafft es, selbst einen Blick, einen unverfänglichen Satz oder eine harmlose Berührung so zu beschreiben, dass das Prickeln zu spüren ist und mein Puls in die Höhe ging.
Obwohl das Buch auf die üblichen dramatischen Geschehnisse verzichtet und sich im Grunde nur mit dem Spiel zwischen Markus und Alex beschäftigt, hat die Geschichte genug Handlung für die Menge an Seiten. Das Spiel, das sie miteinander spielen, ist prickelnd und voll sexueller Spannung, ohne dabei allerdings über die Stränge zu schlagen. Keiner von beiden ist gewillt, von seiner Position abzuweichen und sich zur Beute zu machen. Und die Tatsache verstärkt das Knistern zwischen ihnen nur immer mehr. Markus, aus dessen Perspektive das Buch geschrieben ist, wird sich immer wieder bewusst, dass er die Regeln ihres Spiels gar nicht kennt. Und seine Aufregung überträgt sich ansatzlos auf den Leser, der alles hautnah mitbekommt. Es ist der Autorin wirklich gut gelungen, dieses Umeinander-Tänzeln zu beschreiben. Wann immer sich Markus und Alex näher kommen, versuchen sie beide, die Oberhand zu behalten und scheuen dabei nicht davor zurück, alle verfügbaren Waffen einzusetzen. Um dabei besonders erfolgreich zu sein, achten sie natürlich sehr darauf, welche Berührungen, welche Worte und welche Handlungen den Widerstand des anderen möglichst weit schwächen. Dadurch kommt eine unglaubliche Intensität zustande. Doch wann immer einer von ihnen einen Punkt macht in ihrem Spiel, zieht der andere nahezu sofort nach. Aber auch in anderen Situationen sind die Beschreibungen sehr gelungen. Unterhaltungen zwischen ihnen sorgen immer wieder für einen Lacher, weil ihre Gespräche absolut zweideutig sind, doch trotzdem auch den Charakteren nicht immer klar ist, ob beispielsweise tatsächlich über das scharfe thailändische Essen gesprochen wird oder ob es nicht doch als Anzüglichkeit gemeint ist.
Aufgefallen ist mit außerdem, dass die Handlung sehr gut mit den Geschehnissen aus „Irgendwie Anders“ verwoben ist. Dinge, die im ersten Teil der Reihe zu kurz gekommen sind, werden weiter ausgeführt und Szenen, die aus Marks Perspektive natürlich nicht berichtet werden konnten, erzählt jetzt Markus. Trotzdem geht dieses Buch auch zeitlich weit über die Erlebnisse im ersten Teil hinaus, sodass sich nur wenige Szenen, die aber auch notwendig sind, tatsächlich doppeln. Darüber hinaus gibt es auch Querverweise zu anderen Büchern der Autorin wie beispielsweise „Mecklenburger Winter“.
Fazit: Dieses Buch ist von vorne bis hinten absolut mitreißend. Das prickelnde Spiel zwischen Markus und Alex wird auf allen Ebenen dargestellt und treibt auch dem Leser den Schweiß auf die Stirn. Erhöhter Puls und beschleunigte Atmung sind dauerhafte Nebenwirkungen dieser Geschichte. Alle Geschehnisse kann der Leser hautnah miterleben und in jeder Szene mitgehen. Für „Irgendwie Top“, ein absolut geniales, sehr intensives Buch, gibt es alle fünf Schreibfedern von mir.