Auch damals blühten die Kirschen. Endlich Sommer! Nur bei Jule herrscht schlechte Stimmung. Stress mit dem Freund, Stress in der Agentur. Als dann noch ihre geliebte Oma ins Krankenhaus kommt, quartiert Jule sich kurzerhand in Mielchens altem Haus an der Elbe ein. Sie macht sich im Garten nützlich, pflückt Kirschen und kümmert sich bereitwillig um den Übernachtungsgast. Denn Sebastian Hofstetten ist ihr gleich sympathisch. Der junge Klimaforscher untersucht mit Hilfe von Obst aus alten Weckgläsern die Veränderungen des Wetters. Jule will ihm helfen und sieht sich im Vorratskeller ihrer Oma einmal genauer um. Je weiter sie nach hinten vordringt, desto älter werden die Gläser. Und dann findet sie ganz unvermittelt einen Brief aus dem Jahr 1945. Jule hat den Namen des Schreibers noch nie gehört. Doch sie kennt die Adressatin ...
war so eine schöne Sommerlektüre. Leicht zu lesen, Romanze drin, leichte Spannung, die Protagonisten sind alle um die 40 +/-, ich als 18-Jährige fand das aber auch ganz interessant. Mir hats irgendwie sehr gefallen :D aber es ist trotzdem kein Buch, das mir dauerhaft im Gedächtnis geblieben ist. Es ist viel mehr eine leichte Sommerlektüre - aber auch nicht viel mehr als das. Also kein Buch, welches ich erneut lesen würde (daher 3 Sterne). Trotzdem ein schöner Zeitvertreib bei dem viele sommerliche Gefühle aufkommen.
Ich hatte viel Spaß beim Lesen von Kirschsommer, jedoch hätte ich es schön gefunden, wenn die Geschichte von Milchen in der Kriegszeit noch etwas mehr und informativer ausgeführt worden wäre. Der Hauptstrang der Geschichte der sich um Jule und ihre Zeit am Land drehte war zwar interessant aber nicht ganz nach meinem Geschmack.
Zuerst einmal bin ich richtig begeistert von diesem tollen Buch! Es ist ein luftig leichter Sommerroman, in dem man viel erlebt.
Jule und ihr Freund Tom wollten eigentlich nach Kanada fliegen, um Jules Mutter Senta zu besuchen. Doch Jule und Tom streiten sich und beschließen danach getrennte Wege zu gehen. Zuerst will sie allein nach Kanada fliegen, doch dann bekommt sie einen Anruf vom Krankenhaus und erfährt, dass ihre Oma Mielchen von einer Leiter gestürzt ist. Jule beschließt zu ihrer Oma ins "Alte Land" zu fahren, um ihr unter die Arme zu greifen. Dort lernt sie den attraktiven Übernachtungsgast und Klimaforscher Sebastian Hofstetten kennen, der mit Hilfe von alten Weckgläsern über das Wetter forschen will. Als Jule im Keller die Weckgläser ausräum, stößt sie auf ein altes Geheimnis. Dieser Sommer hält viel bereit für Jule und ihre Familie.
Ich habe das Buch bei einer Lovelybooks-Leserunde gewonnen und habe mich sehr darüber gefreut, denn der Klappentext hatte mich damals sehr angesprochen. Nun habe ich das Buch beendet und bin hellauf begeistert davon. Die Autorin hat in den Personen sehr liebe Menschen geschaffen, die man sofort ins Herz schließt. Man kann sehr schön miterleben, wie sich die einzelnen Personen entwickeln und fiebert richtig mit ihnen mit. Die Handlung hatte mich sofort in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Sie hat einen schönen Verlauf und es wird nie langweilig. Zwischendrin wurde es so spannend, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Es waren so viele schöne, wie auch traurige und schockierende Momente da. Man will immer wissen, wie es weiter geht. Das Ende war wunderschön, weil es einfach mal etwas anderes ist.
Es ist wie Anne Hertz auf dem Cover zitiert: "Zum Lachen, zum Weinen und rettungslos romantisch - ein Traum von einem Sommerbuch - lesen!" Genau so ist es! Man sollte es definitiv lesen, denn sonst hat man etwas verpasst! Von mir eine absolute Sommerleseempfehlung!
Kirschsommer ist ein sehr unterhaltsamer, amüsanter und schöner Roman über eine junge Journalistin, die anstatt nach Kanada mit ihrem Freund zu fahren, auf das Haus ihrer gestürzten Großmutter aufpassen muss - allein. In Beziehungspause. Mit Obst einwecken und Marmelade kochen, Übernachtungsgäste beherbergen und Chaos, Liebe und vielen Geheimnissen.
Man weiß zwar schon von Anfang an, worauf bzw. auf wen die Liebesgeschichte im Endeffekt hinzielen wird - das macht sie aber nicht weniger unterhaltsam. Die Charaktere sind gut gestaltet und facettenreich. Man findet sich wieder, kann gut lachen und hat vergnügliche Lesestunden vor sich.
Alles in allem also ein schöner Roman, mit dem ich die Sehnsucht nach einem eigenen Garten und dem Meer teile und der mir viel Freude bereitet hat.
Wie das Leben so spielt. Manchmal hatte man alles was man sich wünscht schon in greifbarer Nähe... Und dann dauert es doch kleine Ewigkeiten, bis man es merkt!!