»Ich habe dem Monster ins Gesicht geblickt und erkannt, dass ich nie so sein werde.« Das dunkle Rätsel um Phees Vater wurde gelöst, doch statt der erwarteten Antworten steht sie vor noch mehr Fragen als zuvor. Währenddessen kämpft ihr Gargoyle-Wächter Damian ums Überleben. Denn immer noch weiß niemand, wie es möglich ist, dass Damien am Tag zum Menschen wird, anstatt zu Stein zu erstarren. Gerade als er und Phee glauben, einer gemeinsamen Zukunft näherzukommen, drohen Kasimirs dunkle Machenschaften sie wieder auseinanderzureißen. Der Konflikt zwischen den Vampiren, Lichtwesen und Gargoyles eskaliert und nur Phee kann durch ihr magisches Licht einen Weg finden, die Feindschaft der drei Völker zu beenden …
Die Story hat mich von Beginn an in ihren Bann ziehen können. Sie überzeugt mit tollen Charakteren, einer nachvollziehbaren Umsetzung und nicht immer vorhersehbaren Entwicklungen.
Dieser dritte Band geht nahtlos vom zweiten Band über, sodass ich relativ schnell wieder in die Geschichte hineingefunden habe. Auch mit den ersten Seiten konnte mich die Autorin wieder mit ihrer Überraschungsgabe begeistern, sodass die Geschichte eine interessante Wendung eingenommen hat.
Phee und Damian sind zu Beginn erst mal getrennt, was dem Leser aber damit mehr Einblicke in die Geschichte und ihre Hintergründe gibt. Wir erhalten nämlich bei beiden die Übersicht über die Vergangenheit und Zukunft. Was mich hierbei nicht so überzeugt hat war die Seite von Phee. Sie hat sich relativ schnell „einsperren“ lassen und auch wenn sie misstrauisch war fand ich sie etwas zu unrebellisch für ihre sonstige Haltung. Sie hatte Angst um Damian und gleichzeitig hat sie es doch einfach hingenommen.
Die weitere Entwicklung der Geschichte ging mir persönlich teilweise etwas zu schnell und hastig vorüber. Man konnte manche Situationen noch nicht richtig greifen und schon waren sie wieder vorbei oder hatten eine Wendung, die ich so schnell nicht nachvollziehen konnte.
Die langsame Eingewöhnung der Gargoyles fand ich schön, denn hier hat man gesehen das es nicht so einfach ist eine Denkensweise ohne weiteres aufzuheben.
Auch das Ende dieser Geschichte war durchaus verständlich und nachvollziehbar, allerdings für meinen Geschmack bei dieser ganzen Entwicklung etwas zu schnell abgehandelt. Hier hätte ich tatsächlich etwas anderes runderes erwartet, aber letztlich trotz allem ein guter Abschluss.
Mein Gesamtfazit:
Mit „Stone Beasts – Morgenleuchten“ hat Raywen White einen schönen, wenn auch für mich persönlich etwas zu schnell ablaufenden Abschlussband geschaffen. Die Charaktere sind weiterhin gut greifbar, die Umsetzung hingegen ab und an etwas zu schnelllebig und unausgereift. Dennoch eine tolle Geschichte, die mich begeistern und sehr schöne Lesestunden bescheren konnte.
Während Band 1 und 2 absolute Highlights für mich waren, verliert der Abschlussband für mich an Sogwirkung...Die Auflösung und das Ende von allem war für mich zu einfach gelöst...Ich hatte so hohe Erwartungen und wurde enttäuscht...Ich liebe diese Reihe so sehr, daher tut mir das echt leid diese Worte zu schreiben...
Generell liebe ich aber die Welt, die die Autorin erschaffen hat...Einfach bildgewaltig...Und alleine die Chemie zwischen den Protagonisten ließ mein Leserherz höherschlagen...Daher würde ich diese Reihe immer wieder empfehlen auch wenn der Abschluss für mich schwächer war...
Danke an den Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar!
Mir gefielen die vorherigen Bände bereits ganz gut. Und nach dem Ende von Band 2, musste ich Band 3 unbedingt lesen. Phee und Damian sind jetzt viel getrennt und beide entdecken noch so einige Geheimnisse über ihre Welt. Das war teils schon echt krass und ich fand es sehr spannend. Auf jeden Fall war der Band eine gelungene Fortsetzung, die die Reihe gut abgeschlossen hat.