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Tod eines Investmentbankers: Eine Sittengeschichte der Finanzbranche

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Investmentbanker gelten als Hauptbeteiligte in einem Spiel, von dem viele glauben, dass es uns unseren Wohlstand und unsere Sicherheit kostet. Aber wer sind diese Leute und was bewegt sie? Nils Ole Oermann legt ausgehend von dem 2000 verstorbenen Edson Mitchell, dem Prototypen des Investmentbankers, eine Anthropologie der Finanz- und Wirtschaftskrise vor und erzählt den Aufstieg der Deutschen Bank im globalen Investmentbanking. Mitchell machte die Deutsche Bank ab Mitte der 1990er-Jahre von einem zweitklassigen Marktteilnehmer zum Global Player im Investmentbanking. Anshu Jain etwa, der Co-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, wurde maßgeblich von ihm geprägt. An Edson Mitchells Karriere lässt sich so gut wie vielleicht an keiner anderen erklären, wie in den letzten 15 Jahren Investmentbanking zum bestimmenden Spiel in der globalen Finanzindustrie werden konnte, nach welchen Regeln es gespielt wird und wer die Spieler sind.

256 pages, Hardcover

First published February 12, 2013

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