London, 1873. Cedric Edwards ist Konzertpianist, Klavierlehrer an der Royal Academy of Music – und sterbenskrank. Eine noch weitgehend unbekannte und unheilbare Krankheit droht sein Leben auf wenig verbleibende Jahre zu verkürzen. Doch nachdem ein Jahr zuvor bereits seine Frau verstarb, ist Cedric fest entschlossen, alles zu tun, damit seine Kinder nicht auch noch ihn verlieren. Als ihm seine Ärztin eine ungewöhnliche Therapie vorschlägt, die ihn nicht nur heilen, sondern sogar unsterblich machen soll, kann er daher nicht anders, als zuzustimmen – ohne zu ahnen, dass er sich damit mehr Blut und Dunkelheit ins Haus holt, als er sich je hätte ausmalen können …
Anika Beer ist ein Herbstkind des Jahres 1983 und wuchs in der Bergstadt Oerlinghausen am Teutoburger Wald auf. Das Schreiben und Lesen fantastischer Geschichten begleitet sie seit frühester Kindheit. Außerdem interessiert und begeistert sie sich für Kampfkunst, fremde Kulturen und Naturschutz. Nach dem Abitur lebte sie einige Zeit in Spanien, bevor sie in Bielefeld ein Biologiestudium begann. Nach Abschluss der Bachelorarbeit nahm sie eine Teilzeitstelle an der Universität an, bis sie sich im Juli 2010 als Schriftstellerin selbstständig machte. Bis heute lebt und schreibt sie in Bielefeld.
4,5* Dem Konzertpianisten Cedric Edwards wird eine seltene, kaum erforschte Krankheit diagnostiziert. Die Ärzte geben ihm nur noch wenig Zeit, doch eine ungewöhnliche Therapie seiner Ärztin könnte dies ändern. Sie verspricht ihm Unsterblichkeit, doch Cedric kann nicht ahnen, was der Preis dafür sein wird. Zugleich findet der Waise Dorian ein Zuhause bei vielen anderen Kindern in Italien. Er freundet sich insbesondere mit Dorothy an. Gemeinsam versuchen sie, dem Mann zu trotzen, der sie alle in diesem Haus versammelt hat. „Requiem für einen blutroten Stern“ ist ein Prequel zur „Blutgabe“-Trilogie, welche aktuell von der Autorin neu aufgelegt wird. Das Buch lässt sich aber auch problemlos als Einzelband lesen, sofern man akzeptiert, dass einige Fragen am Ende unbeantwortet bleiben. Die Geschichte spielt zeitgleich in London und Italien. Erzählt werden dabei zwei Handlungsstränge, welche zunächst wenig miteinander zu tun haben. Beide Stränge haben es dabei geschafft, mich beinahe durchgehend zu fesseln und das auf ganz unterschiedliche Weisen. Bei Cedric war ich insbesondere davon fasziniert, mehr über die Vampire zu lernen und zu sehen, wie diese leben. Hier wurde vieles angedeutet, was vermutlich in der Trilogie mehr Gewicht bekommen wird und ich bin sehr interessiert daran, mehr darüber zu erfahren. Ich mochte Cedrics Art und die Darstellung davon, wie er mit seiner Familie interagiert hat. Auch die Rolle, die die Musik in seiner Geschichte spielte, hat mir sehr gefallen. Insgesamt habe ich diesen Handlungsstrang ein klein wenig lieber gelesen, jedoch war der Unterschied nur so minimal, dass ich dennoch nie enttäuscht war, wenn es einen Wechsel gab. Währenddessen mochte ich an der Geschichte rund um Dorian und Dorothy das Mysteriöse. Hier habe ich mir sehr früh bereits Gedanken darüber gemacht, was wohl die Ziele der Vampire in Italien sind und wie diese mit denen in London zusammenhängen könnten. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Mir ist es am Ende jedenfalls nicht so vorgekommen, als hätte ich beinahe 500 Seiten gelesen. Ich war fast durchgehend sehr interessiert und es gab nur ein paar kleinere Momente im Mittelteil, die vielleicht ein wenig zu ausschweifend wurden. Mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch war, dass ich mir von der Zusammenführung der beiden Handlungsstränge etwas mehr gewünscht hätte. Ich kann mir vorstellen, dass die Gründe dafür darin liegen, dass das Ende natürlich zur folgenden Trilogie passen muss, weshalb ich das hier weniger stark kritisieren würde als sonst bei einem Einzelband. Fazit: „Requiem für einen blutroten Stern ist eine absolut überzeugende Geschichte rund um Vampire und ist ein spannendes Prequel zu einer Trilogie – auf die ich nach dieser Lektüre sehr gespannt bin.
London, 1873. Cedric Edwards ist Konzertpianist, Klavierlehrer an der Royal Academy of Music – und sterbenskrank. Eine noch weitgehend unbekannte und unheilbare Krankheit droht sein Leben auf wenig verbleibende Jahre zu verkürzen. Doch nachdem ein Jahr zuvor bereits seine Frau verstarb, ist Cedric fest entschlossen, alles zu tun, damit seine Kinder nicht auch noch ihn verlieren. Als ihm seine Ärztin eine ungewöhnliche Therapie vorschlägt, die ihn nicht nur heilen, sondern sogar unsterblich machen soll, kann er daher nicht anders, als zuzustimmen – ohne zu ahnen, dass er sich damit mehr Blut und Dunkelheit ins Haus holt, als er sich je hätte ausmalen können … Quelle: Drachenmond Verlag
Meine Meinung: Bei diesem Buch handelt es sich um die Vorgeschichte zur Blutgabe-Reihe, die die Autorin unter dem Pseudonym Frank Rubus veröffentlicht hat. Man kann das Buch aber ohne Vorkenntnisse lesen, weil es ja die Vorgeschichte ist.
Die Handlung spielt in London und in Italien, Anfang des 19. Jahrhunderts und erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Die Stimmung ist ein wenig düster und die Handlung wird eher ruhig erzählt. Wir begleiten die Charaktere über mehrere Jahre hinweg und man erlebt wie sie das erste Mal mit Vampirismus in Berührung kommen. Ich habe mich auf jeden Fall sehr gefreut, mehr über Cedric zu erfahren, aber auch die andere Charaktere.
Es handelt sich hier eher um eine klassische Vampirgeschichte mit historischen Setting. Man sollte schon historische Romane mögen, damit man die Geschichte genießen kann. Wer hier eine Romanze erwartet, wird enttäuscht, die gibt es tatsächlich gar nicht. Wobei es durchaus Beziehungen gibt, die aber nur nebensächlich sind.
Falls ihr nach dem Lesen Lust habt, zu erfahren, wie es den Charakteren so ergangen ist, kann ich euch die Blutgabe-Reihe wärmstens empfehlen.
Eines der besten Prequels, das ich bisher lesen durfte. Sowohl die Welt, der Plot und gerade die Charaktere sind soooo gut geschrieben! Ich habe von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert und mitgelitten. Anika schafft es immer wieder aufs neue, verschiedene Handlungsstränge scheinbar mühelos und organisch miteinander zu verknüpfen. Es gibt so viele kleine Hinweise, so viele logische Verknüpfungen und es ist einfach eine wahre Freude zu lesen. Am Ende habe ich natürlich geweint, wie soll es anders sein, aber gerade dafür liebe ich Anikas Bücher- es braucht einiges an Können dafür zu sorgen, dass sie lesende während des lesens so sehr an die Charaktere binden, dass ihnen ihr Schicksal nahe geht.
Das Buch entführt den Lesenden in das viktorianische London und die Aufbruchstimmung der damaligen Zeit. Viele scheint möglich, auch das heilen eigentlich unheilbarer Krankheiten. Doch mit welcher Heilmethode Cedric konfrontiert wird, sprengt nicht nur seine Vorstellungskraft. Und sie hat weitreichende Folgen für sein Leben... Anika Beer ist eine düstere und spannende Vampir-Erzählung gelungen, deren Charaktere sich von Anfang an in mein Herz geschlichen haben. Ob Cedric, Dorian, Dorothy oder ein anderer Protagonist - sie alle sind liebevoll gezeichnet und haben ihre Eigenheiten. Man folgt der Geschichte in verschiedenen Sichtweisen, die sich nach und nach zu einem Ganzen erschließen. Das lässt sich flüssig lesen und birgt immer wieder Überraschungen. Die Story ist keine "typische Vampir-Geschichte", sondern beleuchtet deutlich die Vor- und Nachteile, die ein solcher "Zustand" mit sich bringt - und welche Gefahr von ihm ausgehen kann. Doch trotz des eher düsteren Settings ist die Geschichte auch immer voller Hoffnung und vieler Emotionen. Das Herz kommt - obwohl es keine klassische Lovestory gibt - nie zu kurz. Die unverbrauchten Ansätze machen die Geschichte spannend und wenig vorhersehbar, so dass man während des Lesens immer wieder Aha-Momente und Überraschungen erlebt. Der Schreibstil der Autorin fängt das Setting perfekt ein und transportiert Gefühle und Emotionen ohne ausschweifende Worte, aber dennoch so intensiv, dass man oft mit den Charakteren mitfühlt. Und mit ihnen durch die Straßen Londons oder das Hügelland in Italien streift und sich wie vor Ort fühlt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich hatte tatsächlich etwas Wehmut, als ich die letzten Seiten gelesen hatte. Man möchte gern mehr Zeit mit Cedric, Dorothy und Co. verbringen und wissen, wie es bei ihnen weitergeht.
"Requiem für einen blutroten Stern" führt uns in das viktorianische London des Jahres 1873, wo Cedric Edwards, ein sterbender Vater und angesehener Konzertpianist, eine folgenschwere Entscheidung treffen muss. Eine Therapie verspricht nicht nur Heilung, sondern auch Unsterblichkeit. Angesichts seiner eigenen Krankheit und des Verlusts seiner Frau fühlt sich Cedric verpflichtet, seine Familie nicht allein zu lassen. Doch das Angebot birgt düstere Geheimnisse, die er erst im Laufe der Zeit erahnt.
Von Anfang an hat mich Cedrics Figur fasziniert. Man erlebt seine innere Zerrissenheit, seine tiefe Liebe zu seinen Töchtern und den unermesslichen Schmerz nach dem Tod seiner Frau Adele. Durch verschiedene Erzählperspektiven taucht man nicht nur in Cedrics Welt ein, sondern auch in das Leben von Dorian, einem Waisenjungen in Rom, dessen Existenz von Geheimnissen umgeben ist.
Anika Beer gelingt es meisterhaft, uns in das viktorianische Zeitalter zu entführen und eine Atmosphäre zu schaffen, die die Handlung lebendig macht. Durch geschickte Rückblenden und Perspektivenwechsel werden die Charaktere greifbar und ihre Verbindungen langsam enthüllt. Die Geschichte steckt voller Details, die einen tief in das Leben der Figuren eintauchen lassen. Besonders beeindruckend ist Beers Schreibstil, der das viktorianische Setting perfekt einfängt und die Handlung mit künstlerischen Elementen wie Illustrationen und Klavierstücken bereichert.
Ich bin war immer wieder gefesselt von der Story, bei mir ploppten immer wieder Fragen auf, deswegen hoffe ich sehr auf mehr von Cedric und Dorian.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Es wird Morgen über dem altem Fabrikgelände.
Das Cover sieht richtig toll aus und ich mags, dass Dinge aus dem Buch darauf eingearbeitet wurden, wie die Sprize oder auch Big Ben.
Der Schreibstil der Autorin war gut und angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person, was hier aber sehr gut passt. Es wurde auch alles sehr ausführlich beschrieben, sodass man als Leser keine Probleme hatte sich irgendwas vorzustellen.
Zu Beginn lernt man Cedric kennen, einen Pianist, der krank ist. Er möchte seine Familie nicht verlassen und sucht nach einer Heilung, die ihm eine Ärtzin zusichert. Doch er weiß nicht, wo er da hineingezogen wird und wie sich sein Leben verändern wird.
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, ich mochte Cedric sofort und auch die Welt hat mir gefallen. Man merkte schon, dass hier einige übernatürliche Dinge geschehen, aber es dauert, bis wirklich zur Sprache kommt um was es geht. Lange erfährt man nur Dinge über Cedric und seine Familie und liest sehr viel über den zweiten Handlungsstrang, von Dorian und den anderen Kindern.
Cedric mochte ich gerne, er ist zwar kein geselliger Mensch und oftmals komisch drauf, aber insgesamt ist er ein guter Kerl. Auch später hält er an seinen Prinzipien fest und tut das, was er für richtig hält. Ich mochte besonders die Beziehung zu seinen Kindern und seiner Frau, Ruth, denn man sah, dass er sich bemühte ihnen ein guter Ehemann und Vater zu sein.
Dorian ist der zweite Hauptcharakter, obwohl eigentlich eine andere Person viel wichtiger für das Buch ist. Ich fand ihn ok, aber seine Kapitel haben mich schnell gealngweilt und ich wollte immer mehr von Cedric lesen. Dorian ist noch ein Kind und dementsprechend waren auch die Kapitel. Manchmal war es spannend, aber insgesamt fand ich ihn und damit seine Sicht sehr langweilig und auch ein wenig komisch. Sein Charakter war ganz klar nicht mein Fall.
Ich würde das Buch als historischen Roman mit überantürlichen Elementen beschreiben. Es geht nicht primär um Vampire und das dann auch erst recht spät. Ich mochte das Setting, es hatte was, aber zwischendurch fehlte mir dann doch ein wenig die Spannung und Action. Wie schon erwähnt dauert es recht lange, bis Vampire überhaupt ins Spiel kommen und auch da sind sie nicht blutrünstigen Monster, wie man sie erwarten würde. Es läuft hier alles eher gesittet ab, was keinesfalls schlecht ist, aber auch wenig Aufregendes mit sich bringt.
Die Spannung sollte wohl durch die Kapitel von Dorian erzeugt werden. Ich hatte lange keine Ahnung, wie die Verbindung zwischen ihm und Cedric sein würde und es hat auch da gedauert, bis irgendwas passiert ist. Zwar wurde es dann besser, aber insgesamt fand ich seine Kapitel doch sehr viel schwächer. Das Waldhaus, die Villa, Gregor und die anderen Kinder waren neu, aber nicht ganz mein Fall. Gegen Ende fand ich alles dann nur noch recht absurd und ich konnte die Handlungen von Dorian nicht nachvollziehen, daher war ich immer froh, wenn seine Kapitel vorbei waren.
Bei Cedric hingegen mochte ich alles. Auch wenn nicht alles spannend war, wurde es doch nie langweilig und ich habe mich immer auf seine Kapitel gefreut. Bei ihm erfährt man auch mehr über die Vampire, war mir gefallen hat. Ich fand es interessant, wie anders sie hier dargestellt werden und wie man überhaupt zu einem Vampir wird.
Es gibt ansonsten nicht viel zu sagen, denn wenn ich so drüber nachdenke passiert nicht viel, erst gegen Ende kommt etwas Spannung auf, was ich auch gut fand. Ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht und fand das Ende echt gut gemacht. Anders als erwartet, auf jeden Fall, aber doch interessant.
Fazit:
Insgesamt fand ich das Buch wirklich gut, auch wenn mir vor allem die Kapitel von Dorian nicht so sehr gefallen haben. Cedric und seine Entdeckung der Vampire hingegen hat das Buch für mich interessant gemacht und, auch wenn es komisch klingt, las ich vor allem gerne wie er und Ruth sich zusammenraufen und ihre Ehe in die richtige Richtung lenken. Von mir bekommt das Buch vier Sterne.
Cedric Edwards kann diese Frage mit Ja beantworten. Der Familienvater hat seine geliebte Frau aufgrund einer Krankheit verloren und ist nun selbst sterbenskrank. Cedrics einzige Sorge gilt seinen beiden Töchtern, die viel zu jung sind, um zurückgelassen zu werden. Da kommt ihm das Angebot seiner Ärztin gerade recht: ein Forschungsserum, das unsterblich macht. Cedric stimmt zu und ahnt nicht, worauf er sich wirklich eingelassen hat.
Das klingt jetzt vermutlich wie ein Klischee, aber es ist die Wahrheit: Ich habe die erste Seite begonnen und war sofort gefangen. Der ganze Plot lebt nicht nur von den fein gezeichneten Figuren und der Vielzahl an Ideen, mich haben insbesondere Sprache und Stil beeindruckt. Wann liest man schon mal Wörter wie "zuvorderst"? Anika Beer findet stets die richtigen Worte und lässt das Viktorianische Zeitalter gekonnt mit einfließen. Dabei wechselt sie die Perspektive und legt den Fokus mal auf Cedric in Michigan, mal auf andere Figuren wie Dorián, Dorothy und Bartosz in Rom - bis die einzelnen Erzählstränge zusammengeführt werden und man vor lauter Spannung fast das Atmen vergisst.
Die Autorin gibt uns genug Zeit, um alle Charaktere kennenzulernen und diese bei den unterschiedlichsten Ereignissen zu begleiten. Ich habe mit Cedric Klavier gespielt, menschliches Blut getrunken, bin mit Dorián auf die Dächer Roms geklettert, habe in der Stadt um ein paar Münzen gebettelt und im Waisenhaus die Teller gewaschen. Die Geschichte wirkt so unglaublich lebendig, dass man mittendrin ist.
Die Kapitel werden mit kleinen Illustrationen und Klavierstücken eingeleitet, sodass auch hier der rote Faden erkennbar bleibt.
Dieser Roman erinnert mich an Anne Rices "Interview mit einem Vampir", da Cedric seine eigene Geschichte einem Jungen erzählt. Wir erfahren also vieles aus diesen Rückblenden. Doch "Requiem für einen blutroten Stern" ist so viel mehr als eine simple Vampirgeschichte. Es ist eine düstere Klaviatur des (Un)Todes und zeitgleich eine Ode an das Leben und die Liebe. Ein Mahnmal für all jene, die manchmal die Hoffnung verlieren, ihren Platz in der Gesellschaft suchen und Angst davor haben, jemanden zurückzulassen.
Erster Satz: "Es wird Morgen über dem alten Fabrikgelände."
🍷DIE STORY🍷 Damit der kleine Sid schlafen kann, erzählt ihm Cedric eine gute Nacht Geschichte. Doch nicht irgendeine, sondern wie er zum Vampir wurde... Im Laufe der Geschichte begegnen wir so einigen 🍷CHARAKTEREN🍷, welche sehr liebevoll gestaltet scheinen. Sie machen im Zusammenspiel absolut Sinn und sind für mich angenehm und greifbar.
🍷DER SCHREIBSTIL🍷 Das Buch ist aus der Erzähler Perspektive geschrieben. Es dreht sich um die Vergangenheit von Cedric und Dorian. Dies bedeutet, Cedric erzählt Sid (im Jetzt) von damals - und Dorians Sicht spielt ebenfalls in der Vergangenheit. Beide Geschichten sind sehr ausführlich und bildlich geschrieben und werden irgendwann zusammengeführt.
🍷MEIN FAZIT🍷 Zu Beginn fand ich ja alles sehr spannend und packend geschrieben, aber leider ging es irgendwann nicht mehr wirklich zackig voran. Viel wird erzählt was so alles in den einzelnen Tagen/in den Szenen geschieht, aber die Handlung schleicht etwas vor sich hin. Dann gegen Ende werden die Geschichten von Dorian und Cedric zusammengeführt. Das ist zwar nicht wahnsinnig spektakulär, gibt aber trotzdem neuen Wind in die Geschichte. Allgemein liest sich das Buch zT. ein bisschen wie eine gruselige Soap :-).
Ich kann sagen, dass mir das Thema gut gefallen hat, die Ideen auch! Sogar die Charaktere haben mich überzeugt. Leider war es der Stil, der mich nicht fesseln konnte, da er für mich zu ausschweifend war. Was aber natürlich nur mein persönliches Empfinden ist und mir für das Buch wirklich leid tut, denn es hätte total meins sein können.
Kennst du das Gefühl, wenn du voller Vorfreude ein Buch aufschlägst, nur um dann festzustellen, dass es sich wie eine lange Wanderung durch zähen Nebel anfühlt? So ging es mir mit "Requiem für einen blutroten Stern" von Anika Beer. Es begann alles recht trocken und hatte diesen typischen "englischen" Stil, den man entweder liebt oder der einen kalt lässt. Ich gehöre wohl zur letzteren Gruppe.
Zunächst dachte ich, es liegt an mir, dass der Funke nicht überspringt. Vielleicht war ich einfach nicht in der richtigen Stimmung. Doch dann entdeckte ich diesen unerwarteten zweiten Erzählstrang. Überraschung! Das hatte ich im Klappentext nicht kommen sehen. Aber anstatt mich neugierig zu machen, verwirrte es mich eher. Warum folgten wir diesem neuen Charakter, und wohin sollte das führen?
Ich wartete darauf, dass die Spannung sich aufbaut, dass ich endlich von der Geschichte gefesselt werde. Aber es blieb bei einem leisen Knistern, das nie so richtig in Flammen aufging. Kennt ihr das, wenn ihr genau wisst, wohin die Geschichte steuert, aber der Weg dorthin einfach nicht packend genug ist? Mein Verdacht bestätigte sich, aber der Weg dorthin war einfach nicht aufregend genug, um mich bei der Stange zu halten.
Am Ende legte ich das Buch zur Seite – nicht verärgert, eher enttäuscht. Bücher sind wie Reisen, und manchmal sind die Abstecher einfach nicht das, was man sich erhofft. Vielleicht findet jemand anderes genau das, was ich vermisst habe, aber für mich blieb es ein blasser Stern am literarischen Himmel. Hast du das Buch gelesen? Wie war es für dich?
Meine Meinung zum Buch: Das neue Buch von Anika Beer „Requiem für einen blutroten Stern“ konnte mich besonders mit seinen toll ausgearbeiteten Charakteren begeistern. Ich konnte wirklich gut mit Cedric und Dorian mitfühlen und es war interessant sie auf ihren Wegen zu begleiten. Der flüssige Schreibstil der Autorin hat mich schon nach den ersten Seiten richtig mitgerissen und das neben den Perspektiven auch ständig zwischen zwei ganz verschiedenen Orten, England und Italien, hin und her gewechselt wurde, hat die Spannung im Buch definitiv noch erhöht. Die Beschreibungen waren so detailliert, dass ich oft das Gefühl hatte alles wirklich vor Augen sehen zu können und die generell recht düstere Stimmung hat mir wirklich sehr gefallen. Insgesamt kann ich sagen, war es wirklich eine tolle Vampirgeschichte, die ganz unklischeehaft mit wenig Blut ausgekommen ist und da am Ende noch so einiges offen bleibt, würde ich mich auf jeden Fall sehr über mehr freuen. Auf jeden Fall hat das Buch die Lust in mir geweckt, mir auch mal die dazu passende Blutgabe-Trilogie näher anzugucken und ich würde definitiv weiterempfehlen.
4.5 Das war Mal etwas anderes. Hat mir sehr gut gefallen, ich mochte den wissenschaftlichen Aspekt sehr der für mich noch mehr hätte sein können, die Charaktere waren sehr unterschiedlich und interessant. Ich liebe den Schreibstil, er beschreibt gut, die inneren Monologe sind super und er fühlt sich anspruchsvoller an. Ich mochte die Aufteilung der Abschnitte und Kapitel mit der dazu passenden Musik sehr. Cedric ist mir auch sehr ans Herz gewachsen mit seinem Sarkasmus, aber auch Robert lieb ich total! Das Ende war irgendwie...zu abrupt und etwas unbefriedigend, ich hab so viele Fragen und möchte noch mehr erfahren. Werde auf jeden Fall auch die andere Reihe dazu lesen
Vampirismus als Heilung hatte ich bisher noch nicht gelesen. Spannende und innovative Idee super umgesetzt.
Zunächst hatte es zu Beginn den Vibe von Interview mit einem Vampir, düster und geheimnisvoll. Es folgen zwei unterschiedliche Geschichten, die sich im Verlauf zu einem Ganzen zusammenfügen. Einmal ein Musiker in London 1873 und einmal ein Waisenhaus in Italien.
Ich konnte mich in beide Handlungen gut einfühlen, obwohl meine Neugier, welche ich spannender fand im Verlauf immer wieder wechselte. Ich fand es gut, wie mit dem Thema Blut trinken umgegangen wird, aber da verrate ich nichts...
Ich würde mir aber definitiv einen Folgeband wünschen
Sicher einer der besten Vampirromane, die ich in den letzten Jahren gelesen habe: Komplexe Charaktere und Dynamiken, eine lebendig gezeichnete viktorianische Gesellschaft, all the emotions und eine spannende Handlung verwoben in einem treffsicheren, pointierten Stil mit poliertem Handwerk. So muss das.
Das war mal wieder ein richtig guter Vampirroman, der zwar nicht immer Hochspannung beinhaltete, aber zrotzdem interessant war. Am Anfang dauerte es etwas bis Fahrt aufkam,aber ich habe mich immer gut unterhalten gefühlt. Ausserdem gefiel mir, dass es kein hypermoderner Roman war. Das passte irgendwie besser. Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter.
Ich bin ehrlich: am Anfang hätte ich nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefällt. Leider gibt es ein offenes Ende im Bezug auf Dorothy und Dorian und auch sid, aber vllt gibt es irgend wann Mal ein 2. Buch? Der Anfang und Mittelpart waren sehr stark, das Ende war dann doch etwas zäh geworden.