Inhalt:Als die 17-jährige Gloria im Sommercamp zum ersten Mal auf Mason trifft, hält sie ihn für einen egozentrischen Schwachkopf. Überhaupt, wo ist sie hier bloß gelandet, wenn ihr gemeinsamer (anonymer!) Literatur-Dozent sie auf seltsame Schnitzeljagden schickt? Doch was turbulent beginnt, wird zu einem unvergesslichen Sommer der überraschenden Freundschaften und der beflügelnden Selbstfindung.
Orte: Das Buch spielt irgendwo in Kentucky in einem Sommercamp oder wie es die Protagonistin Gloria liebevoll nennt „das Sterbercamp“, in dem myteriöserweise immer wieder dieses blauen Schmetterlinge auftauchen. Ich mochte den Ort total gerne, da er in den Flair des Buchs gepasst hat. Ich habe mich sofort in die Idee von diesem Internat verliebt, da ich es total cool fand: vier Wochen ohne Eltern, ohne Internet, mit Leuten, die genau die gleiche Interesse haben.
Personen: Ich mochte Gloria sehr gerne, da sie mich total an mich selber erinnert hat. Wir zwei haben zwei ähnliche Charaktere und ich wäre mir sicher, wenn wir uns mal begegnen würden, würden wir uns sofort gut verstehen. Die anderen Personen mochte ich ebenfalls sehr gerne, da sie alle ganz unterschiedlich und doch irgendwie gleich waren und diese Personen die Geschichte um so ein großes Stück bereichert haben.
Gestaltung: Mich hat das Cover sofort angesprochen und allein daraus habe ich mir schon mehr erhofft. Nach dem Lesen passt das Cover nochmal ein Stückchen mehr zum Buch, auch die Kapitelgestaltung hat mir sehr gut gefallen und ich habe die kleinen Kapitelanfänge sehr gemocht.
Schreibstil: An den Schreibstil musste ich mich am Anfang erstmal gewöhnen, da er anders war, als die Schreibstile in den Büchern, die ich sonst lese, doch nach einer Weile habe ich den Schreibstil wirklich genossen und gemocht. Auch die meisten Dialoge und die Sicht und Denkweise von Gloria hat mir sehr gefallen und war sehr verständlich rübergebracht.
Geschichte: Vom Klappentext habe ich mir sehr viel versprochen, doch leider konnte mich das Buch nur zur Hälfte überzeugen, da es zwar viele witzige, spannende und auch emotionale Szenen gab, aber das Buch zwischendurch auch ziemlich langweilend und nervend waren, außerdem haben die Szenen nur wenig zu der handlung beigetragen, die ich eigentlich wirklich sehr gerne mochte. Dafür mochte ich den Anfang und das Ende sehr gerne, allerdings wird es hier einen Punktabzug geben.
Fazit: Alles in allem war ich sehr zufrieden mit diesem Buch. Mir haben viele Aspekte, wie: Orte, Personen, Schreibstil, Gestaltung und Schreibstil sehr gut gefallen und ich habe es wirklich genossen, dass Buch zu lesen. Allerdings hatte ich ein paar Probleme mit der Handlung, da es oft sehr langweilig geworden ist, weshalb ich nur 4 von 5 Sternen gebe und mich hier beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanke.