Eine mörderische Jagd nach dem größten Geheimnis der Antike. Ein alter, weiser Künstler im Hindukusch, grausam ermordet. Eine schöne Archäologin, niedergestochen in Alexandria. Ein Berliner Nachtwächter mit durchgeschnittener Kehle. Die Spuren führen zu einem sagenumwobenen Grab in der Sahara, seit Jahrhunderten bewacht von Skorpionen, dessen Geheimnis so kostbar ist, dass Menschenleben wenig zählen ... John Finch, der nicht mehr ganz junge, dafür umso tollkühnere Pilot, erhält einen fast unmöglichen Auftrag: Er soll den Polizeichef einer pakistanischen Kleinstadt ausfliegen, der hinter dem Mord an dem alten Mann westliche Geheimdienste vermutet und so plötzlich zum Gejagten wird. Für Finch ist kein Auftrag zu gefährlich - doch in Europa angekommen, beginnt für Finch und seine Verbündeten ein Wettlauf um ihr Leben. Sie haben in ein Wespennest gestochen: Ihre Gegner sind nichts weniger als dem unbekannten Grab Alexanders des Großen und einem verschwundenen Geheimdienstarchiv auf der Spur. Eine atemlose Jagd rund um den Globus und quer durch die Zeiten beginnt ...
Gerd Schilddorfer hat es wieder einmal geschafft, dass ich einen so dicken Thriller kaum aus der Hand legen konnte, vor allem ab der Hälfte des Buches.
Zum Inhalt möchte ich gar nicht so viel sagen, da verweise ich einfach auf die obige Inhaltsangabe. Jedes weitere Wort würde in meinen Augen zu viel verraten und dem Leser jede Spannung nehmen.
Aber ich möchte zur Geschichte sagen, dass sie unglaublich vielschichtig und gut recherchiert ist. Nicht nur die bereits bekannten Charaktere aus “Falsch” wie John, Fiona und Llewellyn, erwachen erneut zum Leben, sondern auch neue Charaktere und auch die Schauplätze. Vor meinem inneren Auge lief regelrecht ein sehr spannender Actionfilm ab, ich konnte mir die Orte und Charaktere wirklich vorstellen. Es ist nicht nur ein spannender Unterhaltungsthriller, sondern auch sehr viel Geschichte, über die ich im Voraus nur sehr wenig wusste, wie z.B. die französische Fremdenlegion und auch Lawrence of Arabia. Der Autor schafft es, Fakten und Fiktion miteinander zu verknüpfen und den Leser so in einen spannenden Sog zu ziehen, zu unterhalten und gleichzeitig auch dazu zu animieren, sich über gewisse geschichtliche Ereignisse über den Roman hinaus zu informieren.
Mir hat vor allem der Humor gut gefallen und der neu eingeführte Charakter des Polizeikommissars Thomas Calis. Alleine die ersten Kapitel mit ihm waren einfach herrlich und ich musste sehr viel schmunzeln. Aber auch erneut Dialoge zwischen John und Llewellyn zu lesen, war einfach klasse! Die Charaktere passen so wunderbar zusammen, dass man als Leser das Gefühl bekommt, es könnte sie wirklich geben. Gerd Schilddorfer hat einen spannenden, leicht zu lesenden Schreibstil, der einen förmlich mitreißt. Der Autor versteht es auch, die Spannungskurve so anzulegen, dass man einfach folgen muss und das Buch kaum weglegen kann!
Ich persönlich hätte mir ein wenig mehr wirkliche Schatzsuche und etwas mehr Rätseln gewünscht, muss allerdings dazu sagen, dass das eine rein persönliche Sache ist. Wenn ich den Roman rückblickend betrachte, ist mir klar, dass mehr Schatzsuche hier überhaupt nicht gepasst hätte und die Geschichte lange nicht so glaubhaft hätte wirken lassen, wie es der Verlauf der Geschichte und auch das Ende getan hat. Rätsel und Geheimnisse gab es genügend, alle waren sehr realistisch angelegt, was für die Geschichte einfach richtig war. Daher ziehe ich für meine rein persönliche Empfindung auch keinen Stern ab.
Es fällt mir auch ein wenig schwer, in Worte zu fassen, was diesen Roman so besonders macht. Natürlich ist er spannend, an manchen Stellen rasant, witzig, tödlich. Dennoch habe ich das Gefühl, dass ich der Geschichte nicht gerecht werden kann. Ich musste auch über diese Rezension erst nachdenken und aus diesem Grund wird sie auch nicht ewig lang.
Jeder, der “Falsch” gelesen und die Charaktere sowie die Geschichte gemocht hat, sollte “Heiß” unbedingt lesen, denn er wird nicht enttäuscht werden!
Die einzelnen Erzählstränge sind vielversprechend. Das Ende extrem enttäuschend. Wo bleibt da das Abenteuer? Ich kann den Sinn des Buches nicht erkennen. Wo ist der rote Faden? Nur eine abtrünnige Truppe zu entlarven ist nicht wirklich spannend und schlüssig.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Inhalt: Bedrückende Enge in einem mysteriösen Grab. Das Zischen der Skorpione soweit das Ohr reicht. Doch wie passt das mit Morden in Berlin und den Tiefen des Hindukusch zusammen? Ein Rätsel. Ein Puzzle der besonderen Art. Am Ostermontag wird ein Wachmann des ehemaligen Siemenswerks in Berlin auf grausamste Weise ermordet. Gleichzeitig wird ein Ältester der Kalashi auf bestialische Art im Grenzgebiet zu Afghanistan hingerichtet. Und wieso wird eine Archäologin in Alexandria niedergestochen? Während Kommissar Calis immer größere Kreise ziehen muss um seinen Mordfall aufzudecken, fliegt der ehemalige Abenteuerpilot Finch in den Hindukusch um den dort ermittelnden Polizisten auszufliegen und vor dem sicheren Tod zu retten. Ein Komplott aus Geheimdiensten, die kompromisslos über Leichen gehen? Zurück in Europa beginnt für die Retter des pakistanischen Polizeichefs ein Wettlauf gegen die Zeit und um ihr Leben, quer durch Europa und unter die heiße Sonne von Afrika. Wo wurde zu tief gebohrt? Gleichzeitig gilt es ein Rätsel zu lösen, dessen Spuren zurück zu den Templern und Lawrence von Arabien gehen. Welches sagenumwobene Grab wartet in der Wüste der Sahara auf seine Entdeckung?
Meinung: Allein schon der Prolog hat mein Archäologenherz höher schlagen lassen. Eindeutig ein Pluspunkt! Denn dieser Thriller behandelt nicht nur das Hier und Jetzt, sondern wandert zurück bis zu den Templern. Ich wurde regelrecht süchtig danach dieses mysteriöse Puzzle zu lösen, denn immer wieder wechselt man von einem Fall zum anderen und weiß anfangs gar nicht was die eigentlich miteinander zu tun haben sollen. Der Schreibstil von Gerd Schilddorfer ist packend und abwechslungsreich. Der Plot ist ausgezeichnet recherchiert und spart nicht an geschichtlichem Hintergrundwissen, das so filigran eingearbeitet wurde, dass man mit Spaß und Spannung noch etwas dazulernt. Der Mythos „Lawrence von Arabien“ spielt eine tragende Rolle, von dem ich vorher ehrlichgesagt noch kaum etwas wusste. Nach und nach setzt man die Verbindungen Stück für Stück zusammen, sodass man sich immer fühlt als wäre man mittendrin statt nur dabei. Ich spürte die Angst im Nacken und die Sonne der Sahara auf meiner Haut brennen. Die verschiedenen Handlungsstränge, die sowohl zeitlich als auch räumlich völlig unterschiedlich sind, garantieren Adrenalinstöße vom Buchdeckel bis zum Buchrücken. Sehr interessant war auch, dass es nicht direkt stereotypische „Bösewichte“ und „Helden“ gab, denn die Handlungen der Personen waren stets nachvollziehbar – selbst wenn sie nur von absolutem Wahn herrührten. So macht Lesen Spaß! Wie Finch der „Virus Nordafrika“ befallen hat, so verfiel ich dem „Virus Schilddorfer“. Das war auf jeden Fall nicht das letzte Buch von ihm.
Fazit: Geheimtipp! Für Fans von spannenden Thrillern und Archäologie einfach unverzichtbar!
Inhalt: In Pakistan wird ein Künstler ermordet und der zuständige Polizeichef gejagt, in Berlin stirbt ein Nachtwächter und in Ägypten wird eine Archäologin erstochen. Einen Zusammenhang scheint es nicht zu geben, aber als John Finch den Auftrag erhält, den Polizeichef zu retten, beginnen sich erste Hinweise zu verdichten, dass jemand auf der Suche nach dem Grab Alexanders des Großen ist und dabei nicht davor zurückschreckt, jeden, der sich ihm in den Weg stellt, zu beseitigen.
Setting und Stil: Gerd Schilddorfer jagt den Leser um die halbe Welt und wieder zurück. Ihm gelingt es die noch so fremden Orte anschaulich zu schildern und selbst das kleinste Hinterzimmer so zum Leben erwecken, als wären wir selbst vor Ort. Die historischen Abschnitte sind ebenfalls gelungen und spiegeln die jeweilige Zeit und ihre Bewohner wieder. Die Nutzung der verschiedenen Fortbewegungsmittel wird zum fassbaren Erlebnis und mit Informationen über Spezialeinheiten, Geheimdienste, Forscher und Tierliebhaber wird man ausreichend versorgt. Das Buch liest sich sehr gut, Sprache und Informationsvermittlung sind sehr passend. Die einzelnen Kapitel sind in zeitlich und örtlich wechselnde Abschnitte unterteilt, so dass schnell zwischen den einzelnen Erzählebenen gewechselt wird. Der perfekt gesetzte Humor darf nie zu kurz kommen und hollywoodreife Actioneinlagen lassen einem kaum Zeit zum Atmen.
Charaktere: Durch mehrere Erzählstränge und Hauptcharaktere dürfte für jeden ein Lieblingsprotagonist übrig bleiben. John Finch hat natürlich wieder eine Hauptrolle, aber auch der deutsche Polizist, der pakistanische Polizeichef oder die ägyptische Archäologin wachsen einem schnell ans Herz. Da die Geschichte so schön weit verteilt ist, hat jeder seine herausragenden Erlebnisse und zusammen ergeben sie ein weitreichendes Netz, dass sich gegen ihre Gegner zu wehren versucht. Man liebt, leidet und bangt mit ihnen und ist froh, wenn sie wieder einmal eine lebensgefährliche Situation überstehen.
Geschichte: Gerd Schilddorfer hat sich wirklich eine sehr interessante Geschichte ausgesucht. Das Grab Alexander des Großen mitten in der afrikanischen Wüste. Ein äußerst verschlüsselter Hinweis auf das Versteck und genug Anwärter, es als erste zu erreichen. Eine rasante Jagd, quer durch Länder und Kontinente, bei der Verschnaufpausen kurz und trügerisch sind. Eine Handlung, die ich auch gerne als Film sehen würde und die sich hinter anderen Vertretern des Genres nicht verstecken muss.
Fazit: Für dieses Buch ein Fazit zu ziehen, fällt mir sehr leicht: eine absolute Leseempfehlung, die langen Lesespass, rasende Herzen und das ein oder andere Schmunzeln verspricht. Ich werde auf jeden Fall auch den Vorgänger lesen, aber auch ohne ihn ist es ein eigenständiges Werk, in dem bekannte Charaktere sich ihrer nächsten Herausforderung stellen. Man merkt, dass in dem Buch viel Recherchearbeit und Hintergrundwissen steckt, das liebevoll zu einem herausragenden Thriller verarbeitet wurde. Ich freue mich auf weitere Abenteuer von John Finch und Major Llewellyn Thomas.
Immer wieder Afrika Nach seinem letzten Abenteuer, bei dem er sein geliebtes Wasserflugzeug durch eine Explosion verloren hat, zieht es den Piloten John Finch zurück nach Afrika. In Kairo gelandet, hat er nach kurzem eine anrührende Begegnung mit Dr. Amina Mokhtar, die er als sie noch ein kleines Mädchen war während des Algerienkrieges gerettet hat. Doch schon bald darauf wird Dr. Mokhtar bei einem Anschlag schwer verletzt. Bevor sie das Bewusstsein verliert kann sie Finch gerade noch ein Wort entgegen hauchen. Fast zur gleichen Zeit wird im fernen Pakistan ein Künstler umgebracht. Und nachdem der Polizeichef nicht von den Ermittlungen lassen will, gerät dieser selbst in größte Gefahr. In Berlin wird in ein altes Industriedenkmal der Firma Siemens eingebrochen, das den Krieg unbeschadet überstanden hat. Zwar wird hier lediglich ein kleiner Gegenstand entfernt, den ein ehemaliger Gefangener dort versteckt hatte, doch ein Pförtner wird bei der Aktion kaltblütig ermordet.
So ungefähr ist die Ausgangslage in diesem ausgesprochen spannenden Thriller, die diverse Geheim- und Polizeidienste auf den Plan ruft. Und nicht immer arbeiten alle reibungslos zusammen. Doch gerade das Rätselraten, wer denn nun auf wessen Seite steht, macht die Lektüre vergnüglich. Und einige humorvolle Einlagen auch von unserem Freund Sparrow (ein Papagei) laden zum Schmunzeln ein. Doch kommen auch ernsthafte historische Einlagen nicht zu kurz, wobei der Autor aus der hervorragend recherchierten Realität eine ausgesprochen fesselnde Fiktion gezaubert hat, die das Lesen zur Freude macht und auch animiert selbst nach Hintergründen zu forschen. Sympathische Personen, tolle Schauplätze, eine schlüssige aus Vergangenheit und Gegenwart kombinierte Geschichte, die mit so mancher Überraschung aufwartet, was will man mehr, wobei hier wie schon angedeutet der zweite Band um John Finch vorliegt und weitere sehr zur Freude des Lesers bereits angekündigt sind.
Wer also kluge spannende Abenteuergeschichten mag, sollte sich diesen rasanten Thriller nicht entgehen lassen.
Eine mörderische Jagd nach dem größten Geheimnis der Antike.
"Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erden, als eure Schulweisheit sich erträumt." (Position 6372-6373)
Meine Meinung: Zu Anfang muss ich sagen, dass es ein richtig gutes Buch war und eine echt faszinierende Geschichte und, dass ich dieses Buch trotz meiner 3 Sterne jedem empfehlen würde, weil es ein echt geniales Buch ist! Warum ich trotzdem nur 3 Sterne gegeben habe? Obwohl ich die ganze Zeit wusste, dass ich da ein wahnsinnig gutes Buch in den Händen halte, hatte ich einfach durchgehend bis zu den letzten 3 Kapiteln nicht das Bedürfnis weiterlesen zu müssen, was mich selber echt total geärgert hat. Ich weiß nicht, woran das letztendlich lag, vielleicht daran, dass ich eigentlich nur 3 Personen im Buch wirklich mochte (Calis, Trapp und Kala) und mit dem Rest konnte ich einfach nicht richtig sympathisieren... Die Geschichte... komplex, vielschichtig und total genial! Bis zur letzten Seite kompliziert und viele Sachen waren bis zum Ende unvorhersehbar!
Fazit: Ein echt sehr gutes Buch, dem ich leider 3 Sterne geben musste, weil es mich einfach nicht gepackt hat. An ganz vielen Stellen musste ich mich förmlich dazu zwingen weiterzulesen. Auf jeden Fall werde ich dieses Buch in Zukunft nochmal lesen, weil ich weiß, dass es mich noch begeistern wird. Aber eben nicht zum jetzigen Zeitpunkt...
Ich habe das Buch in einem Zug gelesen. Sehr spannend aufgebaut. Zwei parallele Geschichten und eine historische Dokumentation und am Ende die drei Geschichten zu einem Punkt zusammenkommen. Toll!!!