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Der Moorkönig

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Ein Moor, ein Junge, ein Geheimnis … Der historische Roman „Der Moorkönig“ von Eva Maaser jetzt als eBook bei dotbooks.

Schon seine Geburt steht unter keinem guten Stern: Als Jan im Winter 1803 zur Welt kommt, umtost ein heftiger Sturm das stattliche Bauernhaus seiner Eltern, und unheimliche Dinge gehen vor sich. Fortan behandeln ihn seine Familie und die abergläubischen Dorfbewohner wie einen Aussätzigen. So kommt es, dass Jan auch später lieber schweigt als redet und sich am wohlsten fühlt, wenn er allein im Moor herumschweifen kann. Hier, in der düsteren Einsamkeit, entdeckt er seine mysteriöse Gabe: das Zweite Gesicht – die Fähigkeit, die Zukunft vorherzusehen. Aber ist das ein Geschenk oder ein Fluch?

„Poetische Bilder wechseln sich mit beklemmenden Spukwelten in dieser unheimlichen, unergründlichen Landschaft ab.“ Münstersche Zeitung

Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Der Moorkönig“ von Eva Maaser. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.

304 pages, Paperback

First published January 1, 1999

7 people want to read

About the author

Eva Maaser

59 books1 follower
Eva Maaser is a German author, best known for her crime novels.

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Karschtl.
2,256 reviews61 followers
October 13, 2019
Die Story spielt Anfang des 19. Jahrhunderts, als es einige Veränderungen im Münsterland gab. Die Bischöfe mussten ihren langen Hut nehmen, die Preußen wurden nach kurzer Herrschaft von den Franzosen vertrieben, eroberten sich das Gebiet aber bald zurück.
Inmitten dieser Zeit wächst Jan Droste auf, ein kleiner Junge der spät sprechen und laufen lernte aber keineswegs zurückgeblieben ist. Er ist nur irgendwie - anders. Von den Tieren auf dem elterlichen Hof wird er gemieden und auch von den Menschen mit seltsamen Blicken bedacht, als er 1-2 Mal unheilvolle Dinge vorhersieht. Danach ist Jan so klug, die Klappe zu halten. Es glaubt ihm sowieso keiner. Stattdessen versucht er, das Unglück auf eigene Faust zu verhindern. Er muss aber bald lernen dass Gott ihn nicht so recht beim Schicksalspielen mitmachen läßt. Einzig Lehrer Clemens, der Jans Gabe des "Spökenkiekens" gehört hat, versucht den Jungen zu fördern und bringt ihm die Philosophen nahe.

Das war dann auch der Teil, den ich weniger spannend fand. Weil mir Eva Maaser zu viel philosophisches Zeugs hineingepackt hatte und ich auch nicht recht Lust hatte die Seiten zweimal zu lesen um alles richtig zu verstehen. Es war noch interessant die Interpretations des Ausspruchs "Cogito ergo sum" zu hören, aber das hätte auch reichen sollen.

Zumindest war ich auf dieses Buch perfekt eingestimmt, weil ich kurz vorher ein Buch über die Familie Bronte gelesen habe, die ja in etwa derselben Zeit lebten und wo auch Strohbetten und Moorlandschaften vorkamen. Leider kommen hier ebenso viele Leute ums Leben wie im Bronte-Buch, und das macht es doch zu einem eher depressiv-wirkenden Buch. Ja, ich weiß dass die Sterblichkeitsrate vor 200 Jahren ungleich höher war als jetzt, aber trotzdem... Nur Unglück macht auf die Dauer auch keinen Spaß.

Insgesamt fand ich den ersten Teil des Buches sehr spannend, auch die Beschreibung des Lebens in der damaligen Zeit war interessant. Ich komme zwar nicht vom Münsterland, doch beide Elternteile kommen mehr oder weniger von Bauernhöfen, so dass ich auf diesem Gebiet nicht ganz unbedarft bin. Die letzten 100 Seiten fand ich dann nicht mehr so gut. Abgesehen vom philosophischen Teil wird auch irgendwie kein Spannungsbogen mehr aufgebaut. Deshalb schließe ich mich der Meinung eines Amazon-Rezensenten an, der es schön beschrieb mit "Vielversprechende Idee verliert sich in Nebenhandlung".

Ich hab das Buch über Bookcrossing bekommen, bin dadurch auch auf die Autorin aufmerksam geworden und dann mal zu einer Lesung eines ihrer Krimis gegangen (die ich dann auch alle las - und besser fand!). Bei der Gelegenheit holte ich mir ein Autogramm in den "Moorkönig", was es mir dadurch etwas wertvoller macht, und es danach als Ring umherreisen lassen.
Profile Image for Mark.
89 reviews13 followers
March 31, 2013
No real high point to the story, never reached what I expected/hoped for from the description.
Displaying 1 - 2 of 2 reviews

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