Es ist 1993. Im Zentralpark von Tokio explodiert eine Bombe und tötet und verletzt zahlreiche Personen. Keisuke Shimamura, ein alkoholabhängiger Außenseiter, der seit Jahren im Untergrund lebt, hält sich zu dem Zeitpunkt wie üblich ebenfalls im Park auf. Die Polizei vermutet einen terroristischen Anschlag. Nachdem man Shimamuras Fingerabdrücke auf einer zurückgebliebenen Whiskyflasche entdeckt hat, gerät er, der in den 70er Jahren zu Zeiten der japanischen Studentenrevolten bereits in einen Bombenunfall verwickelt war, erneut ins Ziel der Ermittlungen. Zusammen mit einem Yakuza und der Tochter seiner früheren Freundin, die ebenfalls zu den Opfern im Park gehört, macht sich Shimamura nun auf die Suche nach den wahren Tätern, um letztendlich selbst seine Unschuld zu beweisen.
Als Iori Fujiwara "Der Sonnenschirm des Terroristen" verfasste, hatte er ein überlebenswichtiges Ziel: Der Roman musste unbedingt Erfolg haben. Denn Fujiwara hatte eine Menge Spielschulden angesammelt und die japanische Mafia im Nacken. Er gewann mit seinem Kriminalroman auch tatsächlich einen hoch dotierten Preis, der ihm schließlich Gesundheit und Leben rettete.