Tsukiko lever et stille liv med indbyggede vaner. En dag møder hun på sin stambar en ensom, elegant mand, som er mere end 30 år ældre end hende selv. Han virker bekendt, og snart finder hun ud af, at det er hendes tidligere gymnasielærer. Hun er single, han bor alene. Langsomt opstår et tæt forhold mellem den gamle sensei og eleven i et utraditionelt og usædvanligt møde mellem to skæbner, der har meget til fælles, men også gemmer på mange hemmeligheder.
"Senseis mappe" er Jiro Taniguchis delikate og intime mangaudgave af forfatteren Hiromi Kawakamis bestsellerroman af samme navn.
He began to work as assistant of the late mangaka Kyota Ishikawa. He made his manga debut in 1970 with Kareta Heya (A Desiccated Summer), published in the magazine Young Comic. From 1976 to 1979, he created several hard-boiled comics with the scenarist Natsuo Sekigawa, such as City Without Defense, The Wind of the West is White and Lindo 3. From 1984 to 1991, Tanigushi and Natsuo Sekigawa produced the trilogy Bocchan No Jidai. In the 1990s, he came up with several albums, among which Aruku Hito (歩くひと), Chichi no koyomi (The Almanac of My Father), and Keyaki no ki. In 2001, he created the Icare (Icaro) series on texts by Mœbius. Jirô Taniguchi gained several prizes for his work. Among others, the Osamu Tezuka Culture Award (1998) for the trilogy Bocchan No Jidai, the Shogakukan prize with Inu wo Kau, and in 2003, the Alph'Art of the best scenario at the Angoulême International Comics Festival (France) for Harukana Machi-E. His work has been translated in many languages.
Far from the violent storylines often associated with the manga, Taniguchi has developed a very personal style, more adult. Along with other writers, like Tsukasa Hōjō, his comics focus more on the Japanese society and culture, with a subtle analysis of its customs and habits.
A la base intéressée par Les années douces, écrit par Kawakami, j'ai finalement tenté l'aventure en manga car mon papa l'avait dans sa bibliothèque :) Dans ce premier tome sont introduits les deux protagonistes, une femme de presque 40 ans et son ancien professeur de lycée. Je n'ai pas été particulièrement touchée par l'un ou l'autre mais plutôt par l'amitié qui se tisse entre eux. J'ai particulièrement aimé le fait qu'ils aient une grande différence d'âge et qu'ils se retrouvent régulièrement pour boire et manger. J'ai aimé le côté slice of life, le fait qu'on ne s'attarde pas vraiment sur la vie de chacun mais qu'on découvre plutôt quelques unes de leurs facettes dans de brefs chapitres. C'est par ailleurs mon premier Taniguchi et je dois avouer que je ne suis pas hyper fan de son character design. J'aime toutefois énormément son travail sur les arrières plans (je pense par ex au chapitre en forêt et aux cerisiers en fleurs) ainsi que la nourriture !
En résumé, un premier tome sympathique, curieuse de voir comment se développe la relation dans le second tome !
Lui è insopportabile. Lei è insopportabile. Insieme indovinate cosa sono? Insopportabili. Però Taniguchi riesce sempre a trasportarti in un altro mondo, a farti respirare un'altra cultura.
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Sembravano esserci i presupposti per un buon racconto, ma le figure dei protagonisti appaiono troppo esili, sottili, inconsistenti, quella del professore soprattutto, non facciamo che assistere ai suoi pasti, ai suoi silenzi, a qualche dialogo, ma non arriviamo mai a conoscerlo. Taniguchi ha fatto e sa fare di meglio, specie se lavora sui suoi soggetti.
Ungleiche Liebespaare – von ihnen finden sich in unseren Bücherregalen etliche. Ob Romeo & Julia, Elisabeth Bennet & Mr Darcy oder Bella & Edward – ein schier unüberwindbares Hindernis trennt die Liebenden, doch bereits bei der ersten Begegnung ist das gewisse Etwas zu spüren, das beide miteinander verbindet und gegenseitig anzieht. Unmöglich ist es jedoch, eine so außergewöhnliche Liebesgeschichte wie die zwischen Tsukiko und ihrem alten Lehrer mit bekannten Erzählmustern aus Liebesromanen erklären zu wollen. Denn die Schilderung ihrer allmählichen Annäherung vor dem Hintergrund japanischer Traditionen, ist so ganz anders, so viel leichtfüßiger und trotzdem intensiver, als viele Liebesgeschichten, die ich bisher gelesen habe.
Zwei Figuren stehen im Mittelpunkt der Geschichte: Tsukiko und ihr Lehrer, den sie seit ihrem ersten Treffen Sensei nennt. Nur eine weitere Figur könnte man wohlwollend als Nebenfigur bezeichnen, diese ist jedoch für die Fortführung der Handlung wenig bedeutend. Über 440 Seiten lauschen wir also fast ausschließlich Gesprächen zwischen Tsukiko und dem Sensei, die sich meistens in ihrem Stammlokal oder anderen Kneipen aufhalten und sich kulinarische Köstlichkeiten genehmigen. Tsukiko ist eine Figur, die anfänglich nur schwer zu greifen ist. Obwohl wir die Geschehnisse aus ihrer Perspektive geschildert bekommen (ihre Gedanken werden neben den Dialogen in den Panels verschriftlicht), habe ich etwas länger benötigt, um sie wirklich sympathisch zu finden. Tsukiko ist sehr still, scheint sich hinter einer melancholischen Fassade zurückgezogen zu haben und nur der Sensei ist in der Lage, ihr Gefühlsregungen, die sich auch auf ihrem Gesicht abzeichnen, zu entlocken. Mit dem Fortschreiten der Handlung fiel es mir dann leichter, ihren Charakter zu verstehen und mich in ihre Figur hineinzufühlen.
In unserer Stammkneipe saßen wir oft nebeneinander und tranken. So trafen wir uns eben, der Sensei und ich. Mit „treffen“ meine ich nicht, dass wir uns verabredeten, wir waren einfach zufällig am selben Ort. (S. 38-39)
Der Sensei ist ein Mann von Stand und vollkommen verankert in den japanischen Traditionen. Deshalb hält er Distanz zu Tsukiko und lässt sie nur ganz allmählich näher an sich heran. Auch der Sensei war mir zu Beginn der Geschichte ein Rätsel, denn wie ich oben schon erwähnt habe, hat man normalerweise als erfahrener Leser schon bei der ersten Begegnung zweier Personen ein Gespür dafür, ob sie die Liebesgeschichte beherrschen werden. Beim Sensei war ich mir dessen nicht so sicher, nicht nur der hohe Altersunterschied, auch sein traditionelles Verhalten (z.B. will der Sensei nicht, dass Tsukiko ihm etwas zu Trinken nachschenkt) schien so wenig zu einer aufkeimenden Liebesgeschichte zu passen. Doch genau das fand ich letztlich so grandios an dieser Geschichte: Auch durch die mir sehr fremde japanische Kultur hat die Geschichte ständig mit meinen Erwartungen gebrochen und mir die Figuren dafür umso näher gebracht.
Die größte Hitze des Tages war jetzt vorüber und eine erste, sehr dezente Vorahnung des Abends war zu spüren. (S. 56)
Was viele vielleicht als eintönig und langweilig empfinden könnten, hat mir besonders gut gefallen: Dramaturgisch ist die Handlung nicht sehr abwechslungsreich, von einem Spannungsbogen kann man meiner Meinung nach kaum sprechen. Trotzdem hat die Geschichte auf mich einen unglaublichen Reiz ausgeübt, allein dadurch, dass sie so unaufgeregt und still daherkommt. Es geht um die zarte Annäherung zweier Menschen, die die Liebe schon für sich abgeschrieben hatten. Literarische Gespräche sind dabei ebenso bedeutsam, wie die sinnliche Stimulation der Genüsse. Für mich war die Geschichte genau aus dem Grund so unheimlich bereichernd und hat meinen Horitzont im Bezug auf japanische Traditionen und Kultur sehr erweitert.
Er war mir fremd, er war alt, ein Lehrer aus meiner weit zurückliegenden Oberschulzeit. Anfangs war der Sensei für mich sehr weit weg gewesen. Aber irgendwann begann ich zu spüren, dass der Sensei eine gewisse Wärme ausstrahlte, wenn ich mich in seiner Nähe befand. (S. 278)
In einem dem Buch anhängendem Interview zwischem Autor und Zeichner, liest man heraus, dass Hiromi Kawakami restlos begeistert ist über die Comic-Umsetzung seines Romans und ich kann mich dem nur anschließen. Jiro Taniguchi war mit bisher als Zeichner unbekannt, doch seine klären Linien und der unverkennbare Zeichenstil vor allem in landschaftlichen Szenerien haben mich sehr beeindruckt. Außerdem fand ich es angenehm, einen japanischen Comic mit klaren Panelrahmungen zu lesen.
Sprachlich hat sich Jiro Taniguchi sehr eng an der Romanvorlage gehalten, das bedeutet, die Dialoge sind in gehobener bis literarischer Sprache verfasst. Trotzdem sind sie sehr eingängig und verständlich.
Fazit & Bewertung
Der Himmel ist Blau, die Erde ist Weiß von Hiromi Kawakami und Jiro Taniguchi ist eine wunderschöne Literaturadaption, perfekt geeignet für Liebhaber japanischer Traditionen und unaufgeregten, dafür nachhaltigen Geschichten. Mich hat die Geschichte von Tsukiko und ihrem alten Lehrer positiv überrascht, denn es handelt sich wahrhaftig um eine sehr außergewöhnliche Liebesgeschichte, die mich mit ihrer intensiven Erzählweise in ihren Bann gezogen hat. https://pantaubooks.wordpress.com/
Adaptación en dos tomos por parte de Jirō Taniguchi de la novela Sensei no kaban/El cielo es azul, la tierra blanca de Hiromi Kawakami.
El manga como adaptación es muy buena. Sientes como estuvieras leyendo de nuevo el libro, el autor conserva toda la esencia de la novela original y por supuesto aportando también lo suyo con las ilustraciones que nos ayudan a sumergirnos en la historia.
Recomendado sin duda, lo disfrutarán tanto si leyeron o no la novela original. :)
PD: Al final encontrarán también una entrevista entre Kawakami y Taniguchi y dos capítulos extra que no aparecen en la historia original.
Su lugar de encuentro es la misma taberna. Sin citas previas ambos llegan a la taberna para comer y beber. Tienen varias reglas tácitas, cada uno paga sus consumiciones y ella no le sirve el sake o la bebida. Aun así una que otra vez se han roto estas reglas. Poco a poco y sin querer el profesor y la señorita Tsukiko van develando y sin querer aspectos de su vida. ¿Hay atracción, o por el contrario, hay un amor filial de padre a hija y de hija a padre? Él fue su profesor de japonés, ella su alumna.
Las viñetas son para perderse en ellas, para contemplarlas. Transmiten una serenidad hermosa y son dueñas de un intimismo melancólico. Este manga me está a invitando a releer la novela.
Fumetto tratto da un romanzo, ha belle atmosfere indefinite e sospese ma approfondimento psicologico scarso, e dopo un po' i quadretti con gli incontri tra l'anziano professore e la sua ex studentessa non hanno più niente da dire oltre ai menu dei ristoranti. Taniguchi sa far di meglio.
No puedo ocultar mi debilidad por las historias de Jiro Taniguchi. Obras como Barrio lejano, La montaña mágica o Un zoo en invierno puedo recomendarlas con los ojos cerrados, y poder ir descubriendo las obras anteriores del autor poquito a poco me encanta. Hoy os traigo 'Los años dulces', obra dividida en dos tomos y que adapta la novela de Hiromi Kawakami 'El cielo es azul, la tierra blanca' en la que se narra el reencuentro entre Tsukiko, de treinta y siete años con su antiguo profesor de lengua japonesa en una taberna. Lo que se inicia como encuentros casuales en la taberna, donde descubren que comparten gustos gastronómicos similares y una afición al sake, se establece una peculiar relación de amistad en la que a través de la comida y pequeñas charlas de todo y nada a la vez Tsukiko descubre, tras una discusión absurda por béisbol, que el encuentro con el profesor es lo que está dando sentido a sus días. Con la delicadeza que le caracteriza, Taniguchi adapta una bella historia de relaciones humanas, sentimientos y profunda carga psicológica, ideal además para iniciarse en el manga ya que como hemos comentado alguna vez, sus obras aquí se han adaptado al sentido de lectura europeo, algo que facilita las cosas a los recién llegados al manga. Entre sus viñetas aprenderemos sobre gastronomía japonesa (algo que más adelante se profundizará en los tomos de 'El gourmet solitario') tradiciones y costumbres, de la mano del profesor y su antigua alumna en un cómic en el que parece que a veces no pasa nada relevante, pero eso que estamos leyendo, es la vida misma.
Strange Weather in Tokyo is one of my all time favorite stories. I also feel like it's one of the hardest novels to turn into a Manga. Kawakami's prose is beautiful and unbelievably subtle. She writes with such delicacy that I cannot imagine being conveyed in (motion) pictures. And I gotta say that the start of this manga is a rocky one. In the novel you get hooked from the start and want to learn more about Tsukiko who is simply a great character. Here on the other hand you watch two random boring people talk about food for a couple of pages and I guess some would wonder why they should keep going on. But luckily it does get better. Taniguchi does manage to capture some of the best moments' brilliance very well. I will definitely read the second part as well. I guess it's simply more interesting for people who have already read the novel, though.
Approccio estremamente cautelativo a Gli Anni Dolci, anzitutto perchè tratto da un romanzo (quindi non un Taniguchi original), e poi l’argomento…incontro e nascita di un sentimento (amore?) tra un professore settantenne e una donna trentasettenne, sua ex allieva da ragazzina. Insomma, le premesse per un’opera claudicante c’erano tutte (almeno dal mio punto di vista). Bene, è un mezzo capolavoro, divorato in un paio di giorni. Disegni spettacolari. Il sentimento tra i due protagonisti non stucchevole, tra una bevuta e l’altra, tra un pranzo e l’altro (peraltro molto dettagliati, ti viene l’acquolina in bocca;)). Rimango perplesso dall’ultima ventina di pagine, con un flashback all’infanzia scolastica della donna, con annessi mostriciattoli immaginari. Ma tant’è. Impaginazione italiana (front to back), pazienza. Consigliatissimo.
Jirō Taniguchi, ese orfebre de la cotidianidad elevada a categoría de arte, nos entrega con la primera parte de Los Años Dulces un trabajo narrativo-gráfico de una delicadeza y una profundidad conmovedoras. Lejos del estrépito y la grandilocuencia que a menudo se asocian con ciertos géneros del manga,
Taniguchi opta aquí por el susurro, por la viñeta que se detiene en el gesto mínimo, en la atmósfera cargada de no dichos. Su guion, de una especial y serena melancolía, se erige sobre la aparente nimiedad de los encuentros y las rutinas de sus personajes, pero es precisamente en esa sencillez donde radica su inmensa fuerza. El dibujo, de una precisión casi arquitectónica y una limpieza expresiva admirable, no es un mero acompañamiento, sino el vehículo fundamental a través del cual se transmiten las emociones y se construye el tempo pausado, casi meditativo, de la obra.
Es en la dimensión psicológica y filosófica donde Los Años Dulces alcanza sus cotas más altas. Taniguchi, con una sutileza exquisita, nos invita a contemplar la vida interior de sus protagonistas, cuyas actitudes y desarrollo se entienden a través del prisma de la cultura japonesa: la contención emocional, el valor de la armonía, la importancia de los pequeños rituales. La obra se convierte en una reflexión sobre el paso del tiempo, la memoria, la soledad compartida y la búsqueda de conexión en un mundo que a menudo nos aísla.
El arte culinario, representado con una fidelidad y un cariño que trascienden la mera descripción, no es solo un deleite visual, sino un elemento simbólico crucial, un lenguaje a través del cual se expresa el cuidado, la tradición y el afecto. Taniguchi domina el lenguaje del manga para crear una historia que, bajo su aparente simplicidad, escarba con una concisión y una belleza llamativas en las complejidades de las relaciones humanas, ofreciendo un remanso de humanidad y reflexión profunda.
Ce récit m'a initialement captivé, puis le charme initial s'est estompé. Me rendre compte en cours de lecture qu'il s'agit en fait de l'adaptation d'un roman d'un autre auteur contribue probablement à ce sentiment. En revanche, je comprends mieux pourquoi le ton et le contenu me semblaient s'éloigner sensiblement de ce que j'ai vu jusqu'ici de Taniguchi. Au final, l'ouvrage est inégal, mais assez plaisant pour passer au second tome. Et puis, le personnage du maître reste empreint de mystère et la relation ambigüe entre lui et la protagoniste invite à rester encore un peu en leur compagnie.
En meget stille, men alligevel underligt intens historie om Tsukiko, der møder sin gamle gymnasielærer på en bar. De bliver en slags venner, og så alligevel ikke. Der sker ikke så meget andet end at de jævnligt drikker sake og spiser en masse japanske specialiteter. I love it ❤️
Leí la novela hace unos años y me encantó. He de decir que son dos tomos, por lo que aquí no se completa la trama, pero me encanta repasar esta historia con viñetas y volver a recordar esta historia.
Cuando tenga el segundo es probable que relea éste 🥰
I didn’t get it... Loved the drawings and the atmosphere in the story but did not understand it and was constantly annoyed with how the woman was portrayed.