ich fand‘s eigentlich ganz süss aber es ist einfach ein usual erfahrungsbericht. so richtig den mehrwert im ggsatz zu einzelnen dokus zu dem thema sehe ich gar nicht. trotzdem ist es immer schön, wenn dieses thema beachtung findet und ich weiss noch genau, wie zum ersten mal ein ebenfalls betroffener sich mir geöffnet hat. ich glaube ihm geht es gut jetzt und von ihm würde ich vllt eher ein buch lesen, das ist bestimmt weniger voller erwartbarer dinge.
naja alles in allem kann ich an der stelle nur darm mit charme empfehlen und wenn man ganz neu eine diagnose hat und wirklich noch gar nix weiss kann das hier schon helfen!
Ich kann dieses Buch einfach nur empfehlen. Egal ob als selbst betroffene Person oder als Angehörige einer betroffenen Person, ist dieses Buch eine Bereicherung.
Kiki vermittelt in diesem Buch so viele Denkanstöße und zeigt einem immer und immer wieder das man nicht alleine ist. Sie berichtet aus ihrem eigenen Leben, wie alles mit dem Reizdarm angefangen hat und wie sie den Alltag mit dem Reizdarm bewältigt.
Auch die Kapitel aus medizinischer Sicht plus die Abschnitte mit Aufgaben für einen persönlich haben wir sehr gut gefallen.
Als Karina Spiess mit 16 Jahren für ein Jahr ins Ausland geht, entwickelt sie dort schwere Magen-Darm-Beschwerden und erlebt ihre erste Panikattacke – Dinge, die sie noch bis zum heute begleiten. Auf Instagram beginnt sie schließlich, über ihre Erfahrungen zu sprechen und stellt fest: es geht vielen Menschen ähnlich. So formt sich der Gedanke, auch weiter zur Enttabuisierung dieser Themen beizutragen und eine Karriere als selbst ernannte „Kackfluencerin“ beginnt.
Verfasst hat die Autorin, auch bekannt als @kikidoyouloveme, ihr Sachbuch gemeinsam mit Schwägerin Ekaterina Spiess, einer Ärztin, die den medizinischen Teil zum Buch liefert. Schon der Titel „Scheiß-Angst“ ist gut gewählt, denn zum einem geht es wortwörtlich um die Angst, in einer unpassenden Situation auf die Toilette zu müssen und auf der anderen hat Kiki manchmal genau das: eine Scheiß-, also eine riesige Angst, die sich in Panikattacken äußert. Auch die äußere Ausstattung ist mit ihren Pastellfarben und der Grafik modern und ansprechend und erinnert so gar nicht an ein klassisches, trockenes Sachbuch.
Inhaltlich gibt Karina Spiess zunächst eine Einführung, wie bei ihr alles überhaupt angefangen hat, wann und wie die Diagnose Reizdarm zustande kam und wie sie heute damit lebt. Dabei schneidet sie die unterschiedlichsten Themen an: Was stellt das alles mit der Psyche an? Wie gehen Partner und Freunde damit um? Wie gestaltet sich der Alltag und was kann selbst oder mit professioneller Unterstützung an Therapien unternommen werden? Ekaterina Spiess ergänzt immer wieder medizinische Fakten, zum Beispiel erklärt sie, wie unser Gehirn mit dem Darm verbunden ist oder was die fünf Säulen der Reizdarmtherapie sind. Zwischendurch gibt es dann auch Dinge, die selbst reflektiert und ausgefüllt werden sollen.
„Scheiß-Angst“ ist kein rein medizinischer Ratgeber und nicht zur Selbst-Diagnose und -behandlung gedacht – das machen die Autorinnen auch deutlich. Aber es ist ein Anfang, sich mit dem Thema zu beschäftigen und die Bestätigung, dass man mit diesen Themen eben nicht allein ist, was Betroffenen viel Hoffnung und Trost geben dürfte.
Ich liebe Kiki schon seit vielen Jahren! Wir haben gleiche Symptome, ich wollte sie unbedingt mit dem Bücherkauf unterstützen, da niemand sonst darüber redet bzw. schreibt. Allerdings war der Inhalt (für mich persönlich) nicht bahnbrechend, da ich mich selbst schon viele Jahre zu den Themen informiert habe. Habe mich aber nicht gequält oder gelangweilt beim Lesen.
Ein wirklich gutes Buch, das genau hält, was es auf dem Cover verspricht ("Schonungslos ehrlich über Reizdarm, Panikattacken und Klo-Sessions"). Ehrlich und persönlich und ohne Scham wird alles besprochen, was mich in diesem Zusammenhang interessiert hat. Der Anfang der Erkrankung, der Diagnose-Vorgang, der Umgang damit, Start in den sozialen Medien und die Reaktionen, Freundschaft und Dating mit Darmbeschwerden sowie immer mal wieder eine medizinische Einordnung des Ganzem. Auch die restliche Aufmachung mit den Steckbrief-artigen Kurzinterviews von anderen Betroffenen aus der Community hat mir sehr gefallen, obwohl ich mir hier gewünscht hätte, dass dieser Abschnitt noch länger ist. Bei den medizinischen Abschnitten hätte ich persönlich die Zusammenfassungen nach jedem Teilabschnitt weggelassen, da es sich dadurch gedoppelt hat und die einzelnen Teilabschnitte nicht so lang sind, dass man vergisst, was man auf der letzten Seite gerade erst gelesen hat. Insgesamt ein stimmiges, informatives Buch von einer sympathischen und offenen Autorin, die mich vor allem durch die schamlosen Beschreibungen begeistert hat. Genau so sollte man über Darmbeschwerden bzw. Beschwerden aller Art sprechen - ehrlich und offen und ohne sich dafür schämen zu müssen. :)
Dieses Buch ist absolut zu empfehlen. Mit sehr viel Sensibilität, Humor und einer gelungenen Priese verständlicher (!!) medizinischer Ausführungen, kann man das Buch allen empfehlen: Patient:innen von chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten, Menschen mit Angst-/Panikstörung, Familienmitglieder und Freund:innen von Betroffenen und allen, die interessiert sind. Es ist auf jeden Fall für jede:n was dabei! Dabei ist das Buch wirklich wundervoll geschrieben und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Kiki schreibt ihre persönliche Geschichte auf und trifft dabei den Punkt, wenn es um die Höhen- und Tiefen und Kack-Momente mit einer chronischen Darmerkrankung geht. Als #kackfluencerin hat sie mich auf jeden Fall dazu bewegt, offener an das Thema heranzugehen und darüber zu reden. Danke für das tolle Buch!
Als Hörbuch gehört 🎧 Kiki erzählt in diesem Buch von ihrer Reizdarm und Angststörungs-Gechichte. In vielen Erzählungen konnte man sich als Betroffene wiederfinden und alleine deswegen finde ich es ganz toll, dass Kikki ihre Geschichte so öffentlich erzählt. Vor einigen Jahren hätte mir dieses Buch bestimmt sehr geholfen und ich kann es jedem nur ans Herz legen, der mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat. Vor allem die medizinische Einordnung von ihrer Schwägerin hat die persönlichen Geschichten toll unterstützt. Wenn man sich schon länger mit der/ den Krankheitsbildern auseinandergesetzt hat, bietet das Buch zwar keine bahnbrechenden Erkenntnisse, normalisiert aber viele Dinge rund um das Leben mit RDS.
Es ist so viel schwerer autobiografische Bücher zu bewerten als fiktionale. Ich will ja nicht Kikis Lebens- und Leidensweg oder das Wissen ihrer Schwägerin judgen. 🥲
Aber I try:
Das Buch ist eine Mischung aus Kikis Erfahrungsbericht und ärztlicher Einordnung durch ihre Schwägerin, die Ärztin ist.
Gerade, wenn man mit ähnlichen Themen zu kämpfen hat, hilft es sehr, zu wissen, dass man damit nicht allein ist. (Wobei ich das auch Dank Kikis Instagram schon wusste.)
Es waren jetzt allerdings (für mich) nicht viele neue Infos in dem Buch. Einige Denkanstöße nehme ich dennoch mit.
Und: Jedes Buch zu dem Thema, was ganz offen kommuniziert, ist aus meiner Sicht ein Gewinn und hilft dabei, Scham abzubauen. 🫶🏽
Tolles Buch! Natürlich vorallem für Personen mit chronischen Darmerkrankungen. Ich leider selbst an einer (die mich aber keineswegs so einschränkt, wir das bei Kiki der Fall ist) und habe mich in einigen Situationen wiedererkannt. Finde es sehr wichtig, dass sie sowohl auf ihrem Instagram Account als auch in diesem Buch so offen mit dem Thema umgeht
Danke, danke, danke für dieses Buch. Ich kann es jedem empfehlen der an einer Magen/Darmerkrankung leidet. Es gibt einem das Gefühl endlich verstanden zu werden.
Vor einiger Zeit bin ich zufällig auf den Account von Kiki gestoßen und darüber auch auf dieses Buch aufmerksam geworden. Das Buch ist aufgeteilt in einen persönlichen Teil von Kiki und einen medizinischen Teil von ihrer Schwägerin.
Ich bin selbst zum Glück nicht von Reizdarm betroffen, kann aber aufgrund einer anderen Krankheit viele von Kikis Punkten nachvollziehen. Die Einblicke sind auch für Außenstehende interessant und zeigen auch auf, wie man Betroffenen helfen kann und wo wir als Gesellschaft einfach noch was machen müssen. Die medizinischen Aspekte fand ich auch interessant, auch wenn für mich persönlich jetzt nicht so viel Neues dabei war. Für Personen, die neu im Thema sind, ist der Teil aber sicherlich auch wichtig.
Leider habe ich auch zwei Kritikpunkte am Buch: Zum einen hatte ich mehrmals den Gedanken "hä, das hab ich doch schon gelesen", weil mindestens zwei spezifische Aspekte an unterschiedlichen Stellen angesprochen wurden und so das Gefühl erzeugt haben, dass es eine Wiederholung ist. Das fand ich sehr schade. Zum anderen gab es auch noch einen gesundheitlichen Punkt, bei dem ich leider betroffen bin und mich dementsprechend ziemlich gut mit dem Thema auskenne, und der wurde im Buch leider sehr verkürzt und meiner Meinung nach dadurch auch nicht ganz korrekt dargestellt wurde. Natürlich ersetzt das Buch keine richtige Behandlung, aber gerade bei einer Krankheit, von der viele Ärzt:innen keine Ahnung haben, fand ich das dann doch etwas enttäuschend.
Alles in allem finde ich aber das Buch, gerade auch für nicht-Betroffene, um einen Einblick in das Leben von Betroffenen zu erhalten und Verhaltensweisen (besser) nachvollziehen zu können.
Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen, ich folge der Autorin bereits seit längerer Zeit auf Instagram und war sehr gespannt auf das Buch. Ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Kiki hat es geschafft einem Tabuthema die Angst und die Hemmungen zu nehmen. Das Buch ist toll aufgebaut und gut strukturiert. Im ersten Teil lernt man sie noch viel besser kennen, sie erzählt von ihrer Diagnose und dem Anfang, wie sie sich gefühlt hat und wie es ihr während der Zeit ging. Ich finde das unfassbar mutig und einfach toll. In dem Buch hat kann auch die Möglichkeit seine eigenen Erfahrungen und Gedanken aufzuschreiben. Kiki gibt einem gute unter wichtige Ratschläge und Hinweise rund um das Thema. Sie erklärt sehr verständlich viele verschieden Fachbegriffe und Methoden, wie man gut mit dem "Problem" Reizdarm umgehen und leben kann .Das Kapitel Bauchgefühle hat mir besonders gut gefallen, hier lässt uns Kiki an ihrem sozialen Umfeld teilhaben. Mir haben die Sprüche und Texte wirklich gut gefallen und ich habe viel Neues dazu gelernt und einen neuen Blickwinkel erhalten. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.
Ich folge Kiki nun seit einiger Zeit auf Instagram. Zuvor hätte ich nicht gedacht, was dieses Gemeinschaftsgefühl bei mir bewirken kann. Sich verstanden zu fühlen und das nicht nur dadurch weil sie Dinge nun mal anspricht, ohne schöne Umschreibungen zu verwenden, sondern auch zu wissen, das es noch mehreren dort draußen so geht. Offen, ehrlich und direkt. Das sie ihre Erfahrungen mit ihren Reizdarm teilt, aber auch über ihre Mentale Gesundheit spricht. Content mit Mehrwert, Herz und Humor.
Durch das Buch erfuhr ich nicht nur mehr über den Beginn ihrer Krankheit, sondern bekam auch hilfreiche Informationen, einfach und verständlich übermittelt. Wie zB der eigene Körper währenddessen agiert, aber auch viele wertvolle Tipps und Hilfestellungen.
Ich habe dieses Buch mit Markierungen gespickt. Gerade dann wenn ich Parallelen erkannte, was vor allem betraf wie sie sich dabei fühlte, oder wie ihr Umfeld darauf reagierte. Und natürlich das zuvor von mir erwähnte. Ich habe nicht die selbe Krankheit wie Kiki, aber ähnliche Erfahrungen, durch meine Unverträglichkeiten gemacht.
Eins muss auch noch erwähnt werden. Die Gestaltung. Diese fand ich so schön und die Aufgliederung gefiel mir sehr. Wie es von Kiki und Katja geschrieben wurde auch.
Ich kann wirklich allen denen es ähnlich geht, dieses Buch nur ans Herz legen. Oder natürlich auch einfach wenn dich diese Themen oder auch Kikis Lebensgeschichte interessieren.
Danke für dieses Buch. Einblicke in das Leben einer jungen Frau mit RDS und ihrer Odyssee. Aber auch viel Hintergrundwissen rund um das Thema selbst, begleitet durch eine Ärztin.
Hat mir gut gefallen, da mir nun einiges mehr klar ist als vorher und man hier auch viele Tipps und Ideen findet, wie man sein eigenes wohl verbessern könnte bzw. an welche Ärzte und Therapien man sich versuchen könnte.
Ich wünschte nur dieses Buch und die Art Offenheit hätte es schon vor etlichen Jahren gegeben.
Wundervoll, ehrlich! Ich finde es toll, wie Kiki sich öffnet und sich dafür einsetzt das ganze Thema zu enttabuisieren. Egal ob man selbst einen Reizdarm hat oder nicht, alle können aus dem Buch was mitnehmen.
Hörbuch: Ich fand‘s echt gut umgesetzt. Dadurch, dass die Autorinnen selbst gelesen haben, wurde das ganze richtig gut rübergebracht. Thematik so so wichtig!! Großer Fan :)
Kurzweilige und persönliche Geschichte über das Leben mit einer chronischen Darmerkrankung. Sehr sympathisch und ehrlich erzählt. Lässt einen ein gesundes Leben noch mehr wertschätzen.