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Platon: Phaidon

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Platons "Phaidon" stellt eindringlich dar, wie Sokrates angesichts des Todes seine philosophische Lebensführung und seine Überzeugung von der Unsterblichkeit der Seele rational rechtfertigt. Im Dialog wird nahezu das gesamte Spektrum platonischen Philosophierens entfaltet, das Psychologie, Naturphilosophie, Epistemologie, Ontologie, Metaphysik und Mythos miteinander verzahnt. Die existenziell-dramatische Gestalt und der argumentativ-philosophische Gehalt des Werks erfordern verschiedene Interpretationszugänge zur sachgerechten Erschließung des Textes. Der vorliegende Band liefert einen kooperativen Kommentar, in dem in komplementärer Weise philosophische, philologische und religionswissenschaftlich informierte Zugänge zum "Phaidon" zu Wort kommen. Der Leser erhält so einen fundierten Einblick in alle Facetten dieses vielschichtigen und wirkmächtigen Klassikers. MIT BEITRÄGEN Michael Bordt, Kenneth Dorter, Michael Erler, Dorothea Frede, Lloyd P. Gerson, Christoph Horn, Filip Karfík, Theo Kobusch, Bernd Manuwald, Jörn Müller, Christian Schäfer und Benedikt Strobel.

216 pages, Hardcover

First published July 27, 2011

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Jörn Müller

34 books

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Community Reviews

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Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Natalia.
96 reviews5 followers
June 21, 2022
Sehr interessanter Einblick in die Gedanken, die unsere Geschichte und Gegenwart beeinflusst haben. Der philosophische Text ist literarisch gestaltet und zwar künstlerisch. Auch wenn man nicht alle Argumente überhaupt überzeugend findet, ist das Lesen spanned und anregend. Ich empfehle es auf jeden Fall.
Profile Image for Jenny B.
70 reviews6 followers
February 26, 2023
Sowohl aus literarischer, als auch aus historischer und allgemein repräsentativer Perspektive für Platons (Ideen-)Lehre, ist es die bisher beste und lesenswerteste Lektüre, die ich von Platon gelesen habe. Eine klare Empfehlung für Menschen, die einen ersten Einstieg in die antike Philosophie wagen wollen.
Profile Image for Meret.
13 reviews
January 31, 2026
An sich eine sehr gute Einführung, die jeden Abschnitt vom Phaidon kritisch betrachtet, aber einige Artikel wurden unnütz kompliziert formuliert, weswegen man sich echt stark konzentrieren muss, um sie zu verstehen.
Profile Image for A YOGAM.
2,427 reviews10 followers
November 6, 2025
In Platons Phaidon> erzählt Sokrates in den letzten Stunden vor seinem Tod von der Unsterblichkeit der Seele – ein Dialog, der das Denken über den Tod, das Wissen und die Reinheit der Seele zu einem stillen Höhepunkt sokratischer Philosophie verdichtet. Die Atmosphäre ist von einer beinahe heiteren Ernsthaftigkeit geprägt, in der Argument und Haltung untrennbar ineinandergreifen: Der Philosoph stirbt, wie er gelebt hat – im Gespräch.
Besonders bemerkenswert ist die Stelle 59b, an der es heißt: „Platon aber, glaube ich, war krank.“ Warum erwähnt Platon seine eigene Abwesenheit in einem Werk, das er selbst verfasst hat – und in dem er, wie stets, nicht selbst zu Wort kommt? Diese scheinbar nebensächliche Bemerkung ist alles andere als zufällig: Sie ist eine feine Inszenierung philosophischer Präsenz durch Abwesenheit.
Die einfachste Deutung liegt in der literarischen Authentizität. Der Phaidon> behandelt ein historisch verbürgtes Ereignis – den Tod des Sokrates. Indem Platon seine Krankheit erwähnt, wahrt er den Anspruch historischer Genauigkeit. Er tritt nicht als allwissender Erzähler auf, sondern als einer, der den Bericht dem Zeugen Phaidon überlässt. Seine Abwesenheit verleiht dem Text eine fast dokumentarische Glaubwürdigkeit.
Doch hinter dieser Bescheidenheit steckt mehr: Platon zieht sich aus seinem eigenen Werk zurück, um seine Philosophie performativ zu zeigen. Wie er im Phaidros schreibt, ist die Schrift nur ein „Abbild des lebendigen Wortes“ – sie kann nicht antworten, nicht belehren, nicht sich selbst verteidigen. Indem Platon sich selbst als abwesend markiert, verweist er auf das, was fehlt: den lebendigen Dialog, das echte Gespräch. Er inszeniert also in der Form, was er im Inhalt lehrt.
So entsteht eine subtile Paradoxie: Der Autor, der nicht spricht, lässt andere sprechen, damit das Denken nicht erstarrt. Platons Krankheit ist vielleicht eine literarische Geste – eine „Krankheit“ der Schrift, die den lebendigen Logos nie ganz ersetzen kann.
Gerade darin liegt die Größe dieses Moments: Platon zeigt, dass wahre Philosophie nicht vom Autor, sondern vom Dialog lebt – und dass Schweigen manchmal die reinste Form der Gegenwart ist.
Profile Image for Cristina Turcanu.
41 reviews7 followers
February 11, 2020
Drumul meu parcurs cu Platon a fost lung,anevoios și,evident,dureros. Cum să citești filozofie fără un pic de durere?Nu știu.

Influența lui asupra gândirii creștine se simte mult,preocupat de suflet și călătoria lui în timp și spațiu. Dialogurile din carte le-am absorbit cu atâta poftă,poftă de-a cunoaște esența și metafizica dialogurilor lăsate nouă.

Socrate i-a influențat viața și gândirea lui Platon,nu că ar fi ceva neașteptat,pur și simplu devotamentul purtat față de predecesorul lui e nemuritor.

,,s o c r a t e:Ciudat lucru se dovedește a fi,prieteni,ceea ce numim plăcere; ce uimitoare e natura ei prin raport la ceea ce îi este,pare-se,opus,durerea.Cum nu se învoiesc ele să stea alături în același om și totuși, îndată ce alergi după una dintre ele și o prinzi,mai întotdeauna te găsești silit să o apuci și pe cealaltă, de parcă, deși două, ar fi prinse de un singur cap.Imi închipui că Esop,dacă s-ar fi gândit la asta,ar fi alcătuit o fabulă:cum zeul,vrând să curme lupta dintre ele,n-a izbutit să le împace și le-a prins capetele unul de altul;și de accea,de cum se înfățișează una undeva,iat-o și pe cealaltă. Uitați-vă la mine:după ce,din cauza cătușelor,mi s-a ivit durerea în picior, acuma îi urmează, fără greș, plăcere.,,
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Belfo.
7 reviews
May 19, 2025
Ruh ve Beden diyalektiği felsefede en sevdiğim ve ilgimi çeken konudur. Bu konuya merakımı körükleyen kitap benim için
Profile Image for Bruno Laschet.
709 reviews21 followers
May 29, 2020
Sokrates ist im Gefängnis und wartet auf seine Hinrichtung. Seine engsten Freunde sind bei ihm und sie diskutieren über die "Unsterblichkeit der Seele". Er sind Befürworter und Zweifler anwesend. Das Buch endet mit der Beschreibung seines Todes.
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