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Pandämonium - Die letzte Gefahr

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Ein gefährliches Virus breitet sich in Berlin aus, das die Menschen grausam verändert. In einem Plattenbau, der unter Quarantäne gestellt wird, bangen die sechzehnjährige Naomi und eine kleine Gruppe von Nachbarn um ihr Leben. Als ihnen die Flucht gelingt, landen sie in Berlin Mitte, das mittlerweile von Stacheldraht umzäunt und zur Seuchenzone erklärt wurde. Noch ahnt keiner, dass Berlin erst der Anfang ist - und dass hinter dem Todesfieber ein globales Netzwerk steckt, das nur ein Ziel hat: Die Menschheit soll sich selbst zerstören ...

413 pages, Kindle Edition

First published February 1, 2013

33 people want to read

About the author

Alexander Odin

1 book1 follower

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Community Reviews

5 stars
3 (4%)
4 stars
7 (11%)
3 stars
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2 stars
22 (34%)
1 star
11 (17%)
Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for Claudia - BookButterflies.
567 reviews314 followers
July 7, 2019
ABGEBROCHEN SEITE 128 (30%)
.
Der Schreibstil ist einfach unterirdisch, die Charaktere so klischeebehaftet und unsympathisch. Die Story absurd und einfach schlecht! Jetzt habe ich schon 128 Seiten Lesezeit verschwindet >> Mehr werden es nicht!
Die Szenen sind zum Teil einfach nur ekelhaft und übertrieben dargestellt. Keine Ahnung wie es dieses Buch geschafft hat verlegt zu werden?!?
Profile Image for Miss Bookiverse.
2,236 reviews87 followers
September 15, 2015
Ich habe keine 5% geschafft. Der Schreibstil ist so unglaublich hölzern und ungekonnt. Ich belasse es einfach bei ein paar Beispielen:

Als Folge davon hatte sie eine soziale Phobie entwickelt.

Naomi steckte ihr Smartphone ein und schaute auf ihre Casio Electro Luminescence, eine goldene Digitaluhr im Design der Achtzigerjahre.

Ihr blasses Gesicht mit den vielen Sommersprossen hätten andere Mädchen durch viel Schminke zu kaschieren versucht, ihr war das jedoch egal. Schließlich gab es immer irgendwelche Jungs, die sie trotzdem anziehend fanden. Und es kam auch gelegentlich vor, dass sie sexuell angemacht wurde.
Profile Image for nettebuecherkiste.
687 reviews180 followers
abgebrochen
May 20, 2015
Ein tödlicher Virus, der sich durch Gewalt an Tieren äußert? Sowas kann ich nicht lesen.
Profile Image for LeseMaus.
63 reviews
April 4, 2013
Beklemmende Endzeit-Theorie

Der erste Satz: „Gestern warst du noch ein Vater von zwei hübschen Töchtern und bist jeden Sonntag mit deiner Familie in die Kirche gegangen.“

Das Äußere: Endzeit „Made in Germany“ – das sieht man schon auf den ersten Blick am eindrucksvollen Cover. Im Hintergrund die Skyline von Berlin, schiefe Strommasten entlang der Straße und im Vordergrund ein Auto, das auf dem Dach liegt. Eine junge Frau bewegt sich in diese gruselige Szenerie hinein – vermutlich die 16-jährige Naomi, eine der Hauptfiguren des Romans. Das Cover hat bei mir sofort erste Assoziationen zum Inhalt geweckt.

Das Innere: In einer Berliner Plattenbau-Siedlung ereignet sich Furchtbares. Naomi, die 16-jährige Hauptprotagonistin, bekommt hautnah mit, wie ihre Nachbarin Johanna Wedekind scheinbar grundlos von einer Krankheit befallen wird und im Zoo die Tiere anfällt. Doch die Nachbarin bleibt nicht das einzige Opfer. Dennoch wird zunächst der Plattenbau unter Quarantäne gestellt – völlig unabhängig davon, wer sich gerade darin und wer sich außerhalb befindet. Mit ihrem todkranken Nachbarn Sigmund Witter verschanzt sie sich vor den drohenden Gefahren – nicht ahnend, dass das Virus Ihnen bereits sehr nah gekommen ist…

Das Wesentliche: Was für eine Vorstellung – ein todbringendes Virus breitet sich in Berlin aus! Mit dieser Idee spielt Alexander Odin in seinem Debutroman. Dabei geht er über die reinen Fakten hinaus und bringt auch übersinnliche Elemente ins Spiel - doch dazu später mehr.

Zunächst ein kurzer Blick auf die Protagonisten dieses Romans. Im von der Außenwelt abgeschotteten Berliner Plattenbau finden sich ganz unterschiedliche Persönlichkeiten zu einer Art Zwangsgemeinschaft zusammen: Da ist die junge Naomi, erst 16 Jahre alt, die noch mit dem kürzlichen Tod des Vaters zu kämpfen hat und am liebsten die Zeit damit verbringt, die Nachbarn durch ein Fernglas zu beobachten. Das ist ihr Weg, eine Distanz zum wirklichen Leben zu wahren. Einziger Vertrauter Naomis ist ihr Schulkamerad Rafael - zu Beginn des Romans befindet er sich noch außerhalb des Plattenbaus, genau wie Naomis Mutter.

Das Kontrastprogramm zu Naomi bildet der Kriminelle Jimmy K., der seine Tage mit dem Drogenhandel zubringt und dem mehr am Herzen liegt, seine Handelswaren in Sicherheit zu bringen, als sein Leben (geschweige das seiner Mitbewohner) zu schützen. Und es gibt noch Paul Cancic, ehemaliger Mitarbeiter einer Werbeagentur, der gnadenlos abgestürzt ist und seine alkoholschwangeren Tage damit verbringt, für die Postbotin zu schwärmen.

Und dann ist da noch der totkranke Sigmund Witter - ein Gehirntumor wird über kurz oder lang seinem Leben ein Ende setzen. Doch interessanterweise scheint die Krankheit einen Kanal im Gehirn zu öffnen, der es dem alten Mann möglich macht, eine Art Aura um die Menschen zu sehen. Und hier beginnt der übersinnliche Teil - denn diese Aura besteht zum Teil aus schwarzen Wolken, die einige Menschen förmlich zu verschlingen scheinen. Das Virus ist also mit den entsprechenden Fähigkeiten durchaus sichtbar, was ich für eine tolle Idee halte - denn damit wird die rein medizinische Seite des Virus aufgebrochen und in eine weitere Erzähldimension gehoben.

Sehr beklemmend wird die Abriegelung des Plattenbaus beschrieben: das Gebäude wird förmlich mitsamt seinen Bewohnern eingemauert. Natürlich ist das Virus sowohl innerhalb als auch außerhalb des Gebäudes längst präsent - wenn mit der Quarantäne dem Virus Einhalt geboten werden könnte, wäre der Sinn des Romans ja auch ad absurdum geführt.

Im Laufe des Romans wird klar, dass das Virus seinen Ausgangspunkt an einer Stelle hat, mit der ich persönlich nicht gerechnet habe. Hier gibt es erschreckende Parallelen zur Realität, die in meinen Augen gar nicht mal so weit hergeholt sind - doch dazu möchte ich lieber nicht zuviel verraten.

Dem zusammengewürfelten Haufen Menschen auf dem verzweifelten Weg in eine gefahrfreie Zone zu folgen, hat mich im Laufe des Thrillers enorm mitgenommen. In jeder Leseminute war ich nah an der Story und fühlte mich fast wie in einem amerikanischen Endzeit-Film - und bin doch ständig konfrontiert worden mit neuen und überraschend erschreckenden Szenen, in denen nicht wenig Blut gespritzt ist. Einige zu Herzen gehende Szenen konnte ich auch miterleben - und es wird niemanden erstaunen, wenn ich sage, dass nicht alle der oben vorgestellten Personen unbeschadet ans Ende des Romans gelangen werden.

Ich habe den Debutroman von Alexander Odin alles in allem als ein vorzügliches Exemplar des dystopischen Genres kennengelernt. Daher hat es mich auch gefreut zu hören, dass es mehr davon geben wird. Ich werde definitiv nach Teil 2 Ausschau halten!

Das Fazit: Gekonnt spielt Alexander Odin mit den Nerven seiner Leser, indem er sie die Verbreitung des Virus innerhalb Berlins und darüber hinaus beklemmend realistisch miterleben lässt. Die zum Teil horrorartigen Szenen machen das Buch dabei ganz deutlich zu einem Buch, das eher für Erwachsene geeignet ist. Das ist echte Endzeit ohne Kitsch – und in meinen Augen auf jeden Fall ein spannendes Leseerlebnis.

Die Bewertung: Vier von fünf Sternen
Profile Image for Keksisbaby.
961 reviews27 followers
August 30, 2013
In Australien wird eine ganze Kleinstadt ausgerottet und in Berlin tobt dasselbe Virus in einem Plattenbau und verwandelt die Bewohner in Zombies. Da geht eine ältere Dame schon mal dazu über ihre Vögel lebendig zu verspeisen oder der Hausmeister Türen mit einer Kettensäge zu öffnen. Mittendrin Naomi die nach dem Tot ihres Vaters, mit ihrer Mutter in die triste Platte gezogen ist und eher zu den Einzelgänger gehört. Ihr liebstes Hobby ist das Überwachen der Nachbarn und darum bekommt sie auch als eine der Ersten mit das irgendetwas gewaltig schief läuft.

Hatte ich gedacht mit „Kirschroter Sommer“ den literarischen Tiefpunkt meines Lesejahres erreicht zu haben, wurde ich mit „Pandämonium“ eines Besseren belehrt. Ich musste das Buch ab der Hälfte abbrechen, sonst hätte mein Kindle gelitten. Frau Bartsch’s Ergüsse habe ich ja wenigstens bis zum Ende durchgehalten. Gott sein Dank habe ich für diesen vorpupertären Schwachsinn keinen müden Euro ausgegeben, sonst hätte ich mich noch mehr geärgert. Der Anfang ging aber alles was danach folgte, war sprachlich gesehen und vom Plot her eine Talfahrt.

Beginnen wir mit den Figuren, die so klischeebehaftet und überzeichnet waren, wie Keksausstechformen. Naomi, die ihre Nachbarn ausspioniert und darüber Tagebuch führt, wird nach dem Blutbad im Zoo nicht traumatisiert sondern schreibt nüchtern in ihr Buch „ 24. November Tod“(S.78). Und ihre geniale Rettungsidee aus dem abgesperrten Plattenbau? Malen wir ein Transparent, auf dem steht „Wir sind nicht infiziert.“ Buhu das hat bestimmt alle umgehauen. Die Behörden haben das gelesen und gesagt: „Och na dann, hebt die Quarantäne auf, da ist ein Plakat auf dem steht, die sind nicht infiziert.“ Diese Wendung ist reine Spekulation, denn bis zur Ausführung des Plans bin ich nicht mehr vorgedrungen. Schwachsinn, der nur noch getoppt wurde von der Idee, dass ein Drogendealer, der die obere Zehntausend mit Drogen versorgt, in einer Sozialwohnung in Berlin wohnt und einen 3er BMW fährt. Ebenso realistisch wie der Krebskranke Witter der plötzlich farbige Wolken über den Menschen sieht und die Bedrohung in einer schwarzen Wolke wahrnimmt, die aus einem Portal zur Vorhölle in seinem Fahrstuhl entwichen ist. Aber am idiotischsten war die Idee einen Plattenbau in Berlin abzuschirmen und unter Quarantäne zu setzten und zu denken es würde niemandem auffallen. Die Verantwortlichen haben eine Nachrichtensperre verhängt und wundern sich das dennoch, dass Informationen nach Außen dringen. Wie konnte das nur passieren in einer Stadt mit 3. Millionen Einwohnern? Ich vermute ja das Polizeiaufgebot und die Verriegelungen hat sie drauf gebracht, dass da was läuft, aber sicher bin ich mir nicht.

Wären diese kruden Ausgeburten eines Autorenhirns noch sprachlich gut in die Geschichte eingebunden gewesen, hätte ich es vielleicht bis zur letzten Seite geschafft, aber geschwollener Mist wie: „Während der Produktpräsentation eines Lebensmittelherstellers, der durch geschicktes Sponsoring seine zahnschädigenden Frucht-Joghurts an die Zielgruppe bringen wollte, hatte Paul ohne lange Umschweife moralische Bedenken geäußert und die Idee einfach nur verwerflich gefunden“ (S. 41), gepaart mit primitiven Auswürfen wie: „Wahrscheinlich fickte der faule Sack gerade mal wieder die fette Matrone aus dem dritten Stock, dachte er und spürte wie Wut in ihm hochstieg.“(S.71), brachte mich an den Rand meiner Geduld und darüber hinaus. Teilweise hatte ich das Gefühl ein Zwölfjähriger mit einem Faible für Splatterfilme hätte dem Mist verzapft. Und mir stellte sich immer wieder die Frage, hat ein Lektor dieses Buch je zu Gesicht bekommen? Muss ja, denn schließlich gibt’s das ja auch als Taschenbuch von Bastei Lübbe. Aber jeder soll sich selbst seine Meinung bilden. Im Nachhinein steht für mich fest: Das erste Kapitel war das Beste, ich wünschte ich hätte das Buch an der Stelle beendet und nicht erst 180 Seiten später. .
Profile Image for Meggies Fussnoten.
945 reviews12 followers
March 16, 2016
Ein Virus verändert die Menschen und Berlin muss sich einer Katastrophe großen Ausmaßes entgegenstellen. Naomi und einige Mitbewohner ihres Plattenbaus sind in diesem eingeschlossen und stehen unter Quarantäne. Doch im Haus verändern sich einige Mitbewohner und das Leben der Gruppe noch nicht Infizierter wird mehr und mehr bedroht. Sie wollen fliehen und sich bis zu einer Zeltstadt durchschlagen. Doch unterwegs kommen ihnen so einige Gefahren entgegen und keiner weiß, ob er aus dieser Sache lebend herauskommt.

Ein Virus verändert Menschen. Wenn so etwas im Klappentext steht, hat man mich meist schon. Und dass dies dann noch alles in Deutschland, und hier eben in Berlin stattfinden soll, hat mich dann auch noch mehr interessiert. Normalerweise passieren so Dinge doch nur auf anderen Kontinenten oder in England, wie "Shawn of the Dead" so eindrucksvoll bewiesen hat.

Zu Anfang lernen wir die verschiedeneren Charaktere kennen. Allen voran Naomi, einem 16jährigen jungen Mädchen, dass mit so allerlei Ängsten zu kämpfen hat. Dies führt auch dazu, dass sie meist das Haus nicht verlässt und sie mit Hilfe ihres Fernrohrs die Nachbarn ausspioniert. Dies erinnerte sehr an den Film "Das Fenster zum Hof" und ich sah Naomi sogar mit Gipsbein vor dem Fenster im Stuhl sitzen. Doch mit der Zeit geht in Naomi eine Verwandlung vor. Sie wird mutiger, setzt sich für andere ein und ihr Selbstmitleid geht zurück. Auch die anderen Protagonisten machen solche Verwandlungen durch. Paul, ein arbeitsloser Trinker, lernt, das Liebe alles verändern kann.

Dann ist da noch Sigmund Witter, der Krebs im Endstadium hat und nur darauf wartet, endlich zu sterben. Bis er anfängt, Wolken über den Köpfen der Menschen zu sehen und sich daraus seine nötige Lebensenergie zieht.
Jimmy, ein Drogendealer, hat ein derart kaputtes Leben, dass ihm fast gar nicht mehr zu helfen ist. Doch lernt er noch kennen, was es heißt, Teamgeist zu beweisen.

Die Charaktere sind derart unterschiedlich, dass man sich immer wieder fragt, wie die vier es schaffen sollen, sich durch ein Berlin voll infizierter Toter zu schlagen. Dabei sind diese "infizierten Toten" nicht die klassischen Zombies, die man aus "The Walking Dead" kennt, nein. Sie scheinen clever, können mit Waffen umgehen und sind darauf aus, möglichst viele in den Untergang zu reißen. Und doch greifen sie nicht wahllos alles an, was sich ihnen in den Weg stellt.

Die Anfänge der Seuche sind schleichend und nach und nach ergibt sich ein Gesamtbild, das meiner Meinung nach dann schon etwas zu abgehoben war. Es war schon interessant zu lesen, was der Autor sich da ausgedacht hat und dass er mal nicht auf den Zug anderer aufgesprungen ist, doch hat mir persönlich der Grund nicht sehr gut gefallen, passt er meiner Meinung nach nicht zu einer apokalyptischen Katastrophe solchen Ausmaßes.

Auch die Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Sie waren zu bunt durcheinander gewürfelt. Auch wenn sie zusammenarbeiten, ging doch irgendwie jeder seinen Weg und man merkte ihnen deutlich an, dass sie im Endeffekt nur sich selbst im Sinn haben.

Auch die Story war etwas undurchsichtig, vieles war mir - wie schon oben erwähnt - zu weit hergeholt und gab auch keinen richtigen Sinn. Und der Grund für den Ausbruch der Seuche zu wirr.
Der Schreibstil tat auch nicht sein Bestes. Der Sprung zwischen den einzelnen Charaktere war mir dann auch zu häufig und manche Protagonisten hatten meiner Meinung nach auch nichts in dem Buch verloren, da sie zum Voranschreiten der Story nichts beifügten.

Fazit:
Leider unausgereift und wirr.
Profile Image for Katharina.
304 reviews6 followers
April 17, 2013
Zum Buch: „Pandämonium – Die letzte Gefahr“ von Alexander Odin ist ein Thriller, der am 11.01.2013 bei Lübbe erschienen ist.

Klappentext: Ein gefährliches Virus breitet sich in Berlin aus, das die Menschen grausam verändert. In einem Plattenbau, der unter Quarantäne gestellt wird, bangen die sechzehnjährige Naomi und eine kleine Gruppe von Nachbarn um ihr Leben. Als ihnen die Flucht gelingt, landen sie in Berlin Mitte, das mittlerweile von Stacheldraht umzäunt und zur Seuchenzone erklärt wurde. Noch ahnt keiner, dass Berlin erst der Anfang ist - und dass hinter dem Todesfieber ein globales Netzwerk steckt, das nur ein Ziel hat: Die Menschheit soll sich selbst zerstören ...

Die Story: Ein gefährliches Virus breitet sich in Berlin aus, ein Virus, dass die Menschen grausam verändert. Ein Plattenbau wird zunächst zur Quarantänezone erklärt, während einige Bewohner versuchen, dort hinauszukommen, breitet sich das Virus jedoch rasend schnell aus und ganz Berlin-Mitte wird abgeriegelt, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. Der Gruppe gelingt die Flucht aus dem Plattenbau und sie finden auf dramatische Weise einen Weg aus der Sperrzone hinaus, zusammen mit einem Polizisten finden sie die Ursache für das Virus und wollen es bekämpfen. Das misslingt und sie müssen weiter fliehen, bis sie einen Unterschlupf finden.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen, die Story ist in 78 Kapitel aufgeteilt. Jedes Kapitel handelt von einem anderen Protagonisten oder spielt an einem anderen Ort, die Überschriften sagen dem Leser, wo er sich jetzt gerade befindet.

Covergestaltung: Das Cover ist in dunklen Farben gehalten, man sieht eine verlassene Straße, auf der ein Mädchen von uns weg geht, im Vordergrund liegt ein umgestürztes Auto. Die dunklen Farben machen einen düsteren Eindruck, das umgestürzte Auto und die fast leere Straße mit den schiefen Strommasten wirken verwahrlost... alles in allem passt das Bild im Gesamteindruck zum Titel "Pandämonium - Die letzte Gefahr". Fliegende Vögel erwecken einen unheilvollen Eindruck.

Zum Autor: Alexander Odin wurde 1970 geboren und hat in München Kommunikationswissenschaft studiert. Heute wohnt er in Berlin und arbeitet sowohl national als auch international als Creative Producer und Dramaturg. Außerdem hat er bereits Kinder- und Jugendbücher geschrieben. Mit "Pandämonium" veröffentlicht er seinen ersten Thriller.

Meine Meinung: Dieses Buch ist außergewöhnlich und ein wenig mysteriös, der Leser wird gefangengenommen von der Story und man kann sehr schwer wieder aufhören zu lesen. Jede Unterbrechung wird mit einem Knurren kommentiert. Man fiebert mit, und gleichzeitig stellt man sich die Frage, wie kann sowas sein? Ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch beschäftigt.

Ich bin absolut begeistert von diesem Buch, die Story ist sehr spannend und wirft jede Menge Fragen auf, die auch am Schluss nicht alle beantwortet sind, durch die letzten Sätze wird die Story zwar in sich geschlossen, aber es bleibt die Möglichkeit, dass es eine Fortsetzung gibt. Worauf ich persönlich hoffe 
Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerne Horror liest oder Dystopien, allerdings darf man nicht zu zart besaitet sein, da einige Szenen etwas gewalthaltig sind. Allerdings nicht in einem für dieses Buch unangemessenem Rahmen, es passt einfach zur Story.
514 reviews3 followers
July 6, 2014
Inhalt:
Die 16-jährige Naomi lebt mit ihren Eltern in Berlin-Charlottenburg (gehobene Wohngegend) und verliert durch tragische Weise ihren Vater. Allein kann ihre Mutter die teure Wohnung nicht mehr halten und so ziehen beide nach Berlin-Mitte, in eine Plattenbausiedlung. Naomi leidet sehr unter dieser Veränderung, kapselt sich ab und lebt immer mehr in ihrer eigenen Welt. Als Teen, mit einem Fernrohr und Notizbuch ausgestattet, stellt sie brutale Veränderungen in ihrer Nachbarschaft fest. Was geht nur in der Platte vor und warum haben alle Lust auf Menschenfleisch ?!

Schreibstil:
Der Stil von Alexander Odin gefiel mir gut. Im ersten Abschnitt konnte ich noch sehr gut in die Geschichte eintauchen, das Geschehen war normal und Berlin wurde hervorragend beschrieben. Aber irgendwann tauchten viele Brutalitäten auf, die sehr detailliert beschrieben wurden - mir war das irgendwie zu heftig. Auch wurde es mit zunehmender Action immer unlogischer. Viele Fragen tauchten auf, wurden mir aber nicht beantwortet. Der Ausdruck war die ganze Zeit über passend und angebracht, allerdings nicht für Leser unter 14 Jahren zu empfehlen.

Charaktere:
Naomi war mir sympathisch. Ihre Verzweiflung um den Verlust des Vaters war glaubhaft geschildert und ihre psychischen Probleme ebenfalls. Im Laufe der Handlung wurde sie mir dann zu übermächtig. Sie wirkte viel zu reif für ihr alter und handelte nicht mehr so, wie ich sie zu Beginn kennenlernte.

Naomis Mutter blieb farblos, ebenso andere Charaktere, die eine große Rolle und viel Platz einnahmen. Dennoch sind sie mir kaum in Erinnerung geblieben. Sie handeln kaum eigenständig und dadurch vorhersehbar.

Cover:
Das Cover ist genial. Berlin in einem mystischen Nebel.

Fazit:
Ein spannendes Buch mit einem offenen Ende - Teil 2 ist geplant - welches sich mit dem Hass der Menschheit beschäftigt. Die Idee hinter Pandämonium ist sehr interessant und dadurch ist diese Geschichte lesenswert. Mich konnten die Charaktere sowie viele Ungereimtheiten nicht überzeugen, dennoch gefiel mir Pandämonium ganz gut, daher vergebe ich 3 Sterne.
Profile Image for Carol.
Author 67 books10 followers
March 9, 2013
Das Buch ist eine gelungene Mischung zwischen Thriller, Mystery und Dystopie. Die sechzehnjährige Naomi zieht nach dem Tode mit ihrer Mutter in eine Berliner Plattenbausiedlung. Aus Langeweile beginnt sie, ihre Nachbarn zu beobachten und stellt schleichende Veränderungen in ihrem Verhalten fest. Als eine ältere Dame aus der Nachbarwohnung ein Blutbad im Tierpark anrichtet und immer mehr Nachbarn aggressiv werden, eskaliert die Situation und das Gebäude wird abgesperrt. Ein anderer Bewohner des Hauses, der an einem Hirntumor leidet, sieht die Gefühle der Menschen um sich herum in Form von Wolken über ihren Köpfen. Diese erscheinen ihm in lauter bunten Farben. Doch dann bemerkt er bei einigen Personen Wolken, die von einer tödlichen Schwärze sind und alles verschlingen. Wen immer sie infizieren, mutiert zum Zombie. Dem Mädchen gelingt mit einigen anderen noch Gesunden die Flucht, doch längst hat die Seuche ganz Berlin befallen und taucht auch in anderen Ländern auf. Der Verursacher scheint ein mysteriöses Netzwerk zu sein, das Rachedurst und Hass fördert und verbreitet.
Ein durchaus spannendes Buch, obwohl die Protagonistin Naomi manchmal etwas zu altklug daher kommt. Sprachlich sehr direkt ist diese neuzeitliche Dystopie flüssig zu lesen und trotz der verschiedenen Nebenschauplätze verliert der Autor niemals den roten Faden.
Profile Image for rwx800.
12 reviews
December 14, 2025
Hinweis: Ich habe den Roman mit 14 gelesen, sodass es nicht unbedingt meinen heutigen Ansprüchen entspricht. Das Review ist aus der Perspektive meines 14-jährigen ichs geschrieben, wie es in meinen verblassten Erinnerungen geblieben ist.

Pandämonium ist einer der besten der zahlreichen Zombieromane, die ich gelesen habe. Dies liegt vor allem daran, dass A. Odin ein frisches Konzept für das Virus erdacht hat, anstatt stumpf den typischen Zombie-Tropes zu foglen. Auch Deutschland als Schauplatz liefert eine interessante Perspektive, in die man sich besser hineinversetzen kann, anstelle der ausgelutschen Ami-Orten.
Der Schreibstil ist jedoch laienhaft und die Charaktere sehr simpel gehalten. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.
Profile Image for Patrick.
9 reviews3 followers
July 31, 2013
Kurzweilige Endzeit-Unterhaltung :-)
Displaying 1 - 11 of 11 reviews

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