Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar ist die wichtigste Bibliothek der deutschen Literatur zwischen 1750 und 1850. Forscher aus aller Welt nutzen ihr Archiv mit fast einer Million Bänden. Am 2. September 2004 vernichtete ein verheerender Brand das historische Gebäude der Anna Amalia Bibliothek zusammen mit 50 000 kostbaren Büchern und Manuskripten, die wenig später in das neu errichtete Tiefenmagazin hätten überführt werden sollen. Die dramatischen Rettungsaktionen, die spontane Spendenbereitschaft zahlloser Bücherfreunde haben Schlagzeilen gemacht. Im Herbst 2007, in Anna Amalias 200. Todesjahr, wird nun das historische Stammgebäude nach umfangreicher Restaurierung wieder zur Benutzung freigegeben. Annette Seemann schildert die Geschichte der Bibliothek und ihr Schicksal in wechselvollen Zeiten und präsentiert dabei auch viele bibliophile Kostbarkeiten in Wort und Bild.
Die Geschichte der »Anna Amalia« in Weimar und ihre mehr als 300jährige Entwicklung von der Fürstenbibliothek zur modernen Forschungsbibliothek. Nüchtern, sachlich, zugleich aber auch durchaus spannend geschildert.