Städterin mit Schuhtick trifft auf liebenswerte Landeier – und in Hinter-Russbach bricht das Chaos aus …
Karla Fischer ist hübsch, clever und zielstrebig. Ideale Voraussetzungen, um in der PR-Welt Karriere zu machen. Und tatsächlich, Karla wird befördert – allerdings geradewegs vor die Tür. Und es kommt noch dicker: Das Arbeitsamt vermittelt sie nach Hinter-Russbach, quasi ans Ende der Welt, zur Schuhmanufaktur Gosauer. Mit Blick auf ihren Kontostand motiviert Karlas biederer Bankberater Paul Lenz sie, die Expedition anzutreten. Ein Albtraum! Zum Glück gibt es Karlas Kollegin, die unterforderte Schuhdesignerin Eva, deren rustikale Tante Mirli mit ihren himmlischen Beerenkipferln und den Erdnüsse futternden Dackel Guido. Doch just, als aus Karlas Kuhdorfkoller Landliebe wird, geht die Schuhmanufaktur Pleite. Der Schock sitzt. Bis die Sache eine unerwartete Wendung nimmt – und ausgerechnet Banken-Paul sich als charmanter entpuppt, als anfangs vermutet ...
Die Großstädterin, Karla Fischer, verliert ihren schicken Job in einer angesagten Wiener PR Agentur und wird, zu ihrem Missfallen, vom Arbeitsamt nach Hinter-Russbach vermittelt. In dem dörflichen Provinzidyll, in den Salzburger Bergen, ist die kleine, alteingesessene und altmodische Schuhmanufaktur Gosauer beheimatet, der Karla mit frischen PR-Ideen neuen Schwung geben soll. Karlas Bankberater Paul Lenz, rät der Wienerin dringend die neue Arbeitsstelle anzunehmen und so macht sich Karla auf den Weg in das abgelegene Alpendorf.
Als sie bei den Gosauer Hinterwäldlern ankommt, ist ihr mit einem mal klar, dass in Hinter-Russbach die Uhren anderes ticken und ihre anfängliche Vorfreude, als PR Beraterin für einem Schuhhersteller arbeiten zu dürfen, ist dahin. Karla kann sich nur schwer in das behagliche und heimelige Landleben einfügen; zu sehr vermisst sie ihren Großstadt-Lifestyle.
Doch mit der Zeit lernt sie das Dorfleben und seine skurrilen aber freundlichen Bewohner besser kennen: Karlas gemütlichen Chef Rupert „Yeti“, die liebenswürdige Schuhdesignerin Eva, die rustikale Tante Mirli und viele weitere Hinter-Russbacher, begrüßen die Wienerin freundschaftlich und integrieren sie in die Gosauer Gemeinschaft.
Leider stoßen Karlas Werbeideen, für die Schuhfabrik, bei Rupert nur auf wenig Interesse, denn seine Leidenschaft gilt nicht dem Geschäft sondern der Gemütlichkeit und den Pflanzen und als Karla nun endlich die Vorzüge der beschaulichen Lebensart lieben lernt, geht die Schuhmanufaktur bankrott und Karla muss zurück nach Wien. Bis die Angelegenheit eine unerwartete Wendung nimmt, denn Karla beginnt mit viel Herz für Hinter-Russbach und ihre neuen Freunde zu kämpfen.
Obwohl im Debütroman des österreichischen Autorenduos, Karin Bischoff und Magdalena Guilarte, nicht mit Klischees gespart wird, begeistern die Autorinnen mit einem charmanten und amüsanten Buch, ganz nach dem Motto: „Großstädterin trifft auf Provinz“. Dem Verlag ist die Gestaltung des Buchcovers besonders gut und passend gelungen, denn es ist äußerst detailreich und liebevoll gestaltet und vermittelt pures „Alpen Feeling“. Sowohl die originellen Charaktere als auch die Landschaftbeschreibung des wunderschönen Dachsteinpanoromas, laden ein, in die Geschichte einzutauchen. Die Protagnisten werden sehr lebensnah dargestellt und sind erfrischend lustig gezeichnet. Mit viel Witz und Humor wird die Lebensart in den Bergen beschrieben und man bekommt Lust, gleich selbst die Alm zu erobern.
> Karla Fischer ist hübsch, clever und zielstrebig. Ideale Voraussetzungen, um in der PR-Welt Karriere zu machen. Und tatsächlich, Karla wird befördert - allerdings geradewegs vor die Tür. Und es kommt noch dicker: Das Arbeitsamt vermittelt sie nach Hinter-Russbach, quasi ans Ende der Welt, zur Schuhmanufaktur Gosauer. Mit Blick auf ihren Kontostand motiviert Karlas biederer Bankberater Paul Lenz sie, die Expedition anzutreten. Ein Albtraum ! Zum Glück gibt es Karlas Kollegin, die unterforderte Schuhdesigerin Eva, deren rustikale Tante Mirli mit ihren himmlischen Beerenkipferl und den Erdnüsse futternden Dackel Guido. Doch just, als aus Karlas Kuhdorfkoller Landliebe wird, geht die Schuhmanufaktur Pleite. Der Schock sitzt. Bis die Sache eine unerwartete Wendung nimmt - und ausgerechnet Banken-Paul sich als charmanter entpuppt, als anfangs vermutet....<
Das Cover passt zum Inhalt wie kein anderes, ich denke mehr muss man hierzu gar nicht sagen. Es vermittelt "Land- und Berg-Feeling". Eine riesengroße Überraschung, vielleicht auch grad deshalb, weil ich so gern backe, war das Rezept von Tante Mirli's Heidelbeerkipferln, das sich in der vorderen Cover-Klappe versteckt. Ich werde diese auf jeden Fall nachbacken, denn das Rezept klingt außerordentlich lecker.
Auf die Handlung möchte ich an dieser Stelle gar nicht so sehr eingehen, da der Klappentext schon recht ausführlich informiert um was es hier geht. Wer gerne kurzweilige, humorvolle (Frauen-)Romane liest, die trotz einer Menge Lachern, auch immer noch eine gewisse Ernsthaftigkeit bieten, der sollte hier auf jeden Fall zugreifen, denn es lohnt sich auf ganzer Linie.
Der Schreibstil der Autorinnen ist herrlich erfrischend, frech und durch die vielen Floskeln, Phrasen und Dialoge in Mundart, sehr unterhaltsam. Anfangs hatte ich ein paar kleinere Anlaufschwierigkeiten, weil ich mit Protagonistin Karla nicht wirklich klar kam, da komme ich aber weiter unten noch drauf, nach der Ankunft in Hinter-Russbach wurde es aber dann zunehmend besser und ich war in einem Rutsch durch das Buch durch, musste oft schmunzeln und fühlte mich so gut wie schon lange nicht mehr unterhalten !
Die Autorinnen vermischen außerdem Modernes mit Traditionellem, auch das hat mir äußerst gut gefallen. Denn wer glaubt, das auf dem Land tote Hose herrscht, der irrt gewaltig.
Die Charaktere sind so herzig und "liab", wie der Österreicher sagen würden, man muss sie einfach mögen.
Am besten fang ich mit den Hinter-Russbachern an, denn die hab ich, weil sie so "echt" sind und auf Außenstehende leicht verrückt wirken, direkt in mein Herzerl geschlossen.
"Zum Abendessen sagen sie übrigens >Brotzeit<. Und anfallartig, mitten im Gespräch, spielen sie Gitarre. Stell dir das mal vor !", erzählte Karla. Ellie lachte. "Brotzeit. Sehr gut ! Das hat was. Und wie ist dieser Graupner ?" "Pfff...Er sieht aus wie der Yeti. Und hat wie alle anderen auch einen Knall." "Warum ?", wollte Ellie wissen. "Naja, die wirken als wären sie ständig eingeraucht. Alle so chillig, freundlich...jeder freut sich über alles und jeden. Dabei haben die echt keinen Grund, so gut drauf zu sein. Also, mir fiele jetzt kein Grund ein.", antwortete Karla und berichtete über ihren Tag am Land.
Seite 46
Da ist der Gosauer Rupert, der aussieht wie der Yeti höchstpersönlich, Chef der Schuhmanufaktur, dessen Leidenschaft nicht sein Geschäft, sondern seine Kräuter und sein G'müs sind, weshalb er die Firma auch regelrecht an die Wand fahren lässt. Der maulfaule Toni, mit seiner bunten Mütze, für den einzig und allein der Gesundheitszustand seines Lieferwagens zählt. Hans und Peter, das einzigartige G'spann, das nicht müde wird, schale Witze zu reißen. Und natürlich Eva, der Dackel Guido und die Tante Mirli, die Karla wie eine alte Freundin begrüßen und sie unter ihre Fittiche nehmen.
Wichtigste Person ist natürlich Hauptprotagonistin Karla, die ich anfangs noch für recht kühl und oberflächlich halte. Auf den ersten Blick wirkt sie wie die klischeebehaftete Stadttussi, die nichts anderes im Kopf hat, als Geld ausgeben ( das sie nicht hat ), Sekt schlürfen und Partys feiern.
Meine Meinung muss ich jedoch recht schnell revidieren, weil sie nämlich auch anders kann.
Zunächst wirken die Hinter-Russbacher auf sie wie Hinterwäldler. Und dann gibt's da auch so gar nix. Die Sensation im Örtchen ist der Bankomat in der Post, das sagt schon fast alles. Doch Karla merkt bald, das es hier nicht auf Luxus ankommt, sondern das hier die Menschlichkeit und das Miteinander zählen. Sie freundet sich mit Eva und Mirli an und als die Gosauer schließlich pleite gehen, da bricht ihr fast das Herz, weil sie wieder in die Stadt zieht und die lieb gewonnenen Leut' zurücklassen muss.
Doch ein Wiedersehen steht schneller bevor, als Karla meint, denn zurück in Wien läuft ihr die ultimative Idee, um die Gosauer "zu retten", quasi über den Weg und das ausgerechnet in Form ihrer Erzfeindin Wiltrud. Die Idee in Karla reift, jetzt braucht's nur noch eins: Geld. Und wer könnte ihr da besser helfen, als ihr plötzlich so charmanter Bankberater Paul.
Fazit:
"Liebesglück und Beerenkipferl" ist eine lustige G'schicht über Großstadtzicken und Landeier, Öko-Chefs und charismatische Bankberater, herrlich frech erzählt und absolut unterhaltsam !!!
Schon das Buchcover hat mich total in den Bann gezogen. Es erinnert mich irgendwie an Urlaub, welchen wir des Öfteren im Südtiroler Land verbringen. Wenn man beim Wandern in den verschiedenen Hütten Rast macht, dann kommt eine sehr ähnliche Stimmung auf. ;o)
Ein tolles Bild, welches mir unheimlich gefällt. Rustikal und gleichzeitig modern.
Der Inhalt:
In der Geschichte geht es um die liebenswerte, zielstrebige und hübsche Karla Fischer, welche in der Großstadt lebt. Doch leider trifft sie ein Schicksalsschlag. Karla verliert ihren Job als PR-Agentin in einer großen Schuhfabrik und landet schlussendlich durch das Arbeitsamt in der Welt der Berge. Außerhalb der Stadt und mitten auf dem Land.
Doch wie bitte soll Karla das überleben?! :o)
Meine Meinung:
Ich bin ohne große Vorstellungen an dieses Buch herangegangen und habe es einfach mal so auf mich wirken lassen. Schlussendlich bin ich sehr froh drum, denn so konnte ich nur überrascht werden.
Karla ist ein sehr interessanter und vielseitiger Charakter. Auf der einen Seite ist sie taff und zielstrebig und auf der anderen Seite doch auch zu Beginn sehr hochnäsig und hält sich durchaus für etwas besseres, als die lieben Landeier zu welchen sie vom Arbeitsamt geschickt wurde. Zu Beginn war mir ihr Charakter zwar nicht unsympathisch, aber dennoch war mir bewusst mit ihrer Einstellung wäre sie wohl nicht meine Freundin geworden. Dennoch konnte ich viel mit ihr lachen und einige ihrer Gedankenstränge waren durchaus toll mitzuerleben.
Auch ihre ständigen Geldprobleme waren so eine Sache für sich. Es ist für mich immer sehr schwierig nachzuempfinden, wie man so mit seinem Geld um sich schmeißen kann obwohl man es ja eigentlich nicht hat. Ihr Bankberater Paul hat mir wirklich richtig leid getan. Er hat es nicht leicht mit der Guten und dennoch versucht er sein bestes ihr das meiste zu ermöglichen, sodass sie nicht schlussendlich ohne Geld dasteht.
Sehr angenehm an Karlas Charakter habe ich gefunden, dass man die Entwicklung wirklich wahrgenommen hat. Man konnte feststellen, dass Karla nach und nach aufgewacht und ihre wahre und wesentlich angenehmere Seite von sich aufzeigt.
Die neuen Arbeitskollegen vom Land sind wirklich der Brüller. Jeder einzelne ist etwas ganz besonderes und findet man nicht einfach so auf der Straße. Alle haben einen ganz einzigartigen Charakter, die mit viel Liebe von den Autorinnen ausgearbeitet wurden. Sei es nun der pflanzenverrückte Chef von Karla, die gute Seele der Firma Eva mit ihrem eigenwilligen Dackel Guido, dem Lieferanten Toni und vielen weiteren bringt die Geschichte einen ganz außergewöhnlichen Touch. Doch auch die weiteren Personen aus Hinter-Russbach sind unsagbar schön beschrieben. Natürlich nicht jeder im Detail, doch man merkt den Zusammenhalt und wie Karla nach und nach versteht wie wundervoll ein solcher Ort doch sein kann.
Im gesamten muss ich sagen, dass ich mir die Richtung des Buches schon von Beginn an grob vorstellen konnte. Doch schlussendlich ist das überhaupt nicht schlimm, denn Fanny Schönau überrascht mit liebevollen Details und unvorhersehbaren Wendungen. Gerade zum Schluss hin war ich doch sehr überrascht in welche Richtung es sich dreht und welche Personen Karla noch zur Hilfe eilen werden. Es hat mich positiv überrascht und wirklich begeistert.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Karla geschrieben, sodass man hervorragend einen Einblick in ihre Gefühlswelt erhält.
Fanny Schönau beschreibt die einzelne Personen sehr liebevoll und auch die Umgebung kann man super wahrnehmen. Man merkt sehr deutlich, dass hier die „Liebe“ zu den Bergen, der Natur und gerade zu solchen kleinen Dörfern nicht nur in der Geschichte auflebt. Man merkt sehr deutlich, dass es Spaß gemacht hat dieses Buch zu verfassen. Und genauso viel Spaß macht es auch dieses zu Lesen und sich in die Umgebung hineinziehen zu lassen.
Insgesamt kann ich diesem Buch 4 Sterne geben, denn es hat mich in eine schöne Geschichte hineingezogen welche teilweise vorhersehbar und dennoch auch voller Überraschungen steckt. Mir hat es durchaus großen Spaß gemacht einen Lebensabschnitt von Karla Fischer miterleben zu dürfen. :o)
Mein Fazit:
Ein sehr schönes, liebevolles und unterhaltsames Buch welches ich definitiv ans Herz legen kann. Es macht nicht nur Spaß es zu lesen, sondern es gibt einem wieder mal einen Einblick in die Gefühlswelt von nicht wenigen Menschen. Dazu bemerkt man doch mal wieder, dass Menschen doch nicht immer so sind wie sie zu Beginn wirken. ;)
Karla glaubt, dass es nicht mehr schlimmer kommen kann, nachdem sie auf einmal ohne Freund und Arbeit dasteht, auch noch Probleme mit ihrer Bank hat und der Mann im Arbeitsamt nur dumme Vorschläge vorbringt. Doch da hat sie sich (zumindest für kurze Zeit) getäuscht: Karla bekommt eine neue Arbeit als PR-Mitarbeiterin in einer Schuhfabrik in Hinter-Russbach. Dafür muss sie ihr geliebtes Wien, ihr High-Society-Leben und ihre Freundin Ellie zurück lassen und aufs Land ziehen. Doch sie hat keine andere Wahl und muss das Angebot annehmen.
Doch alles kommt anders, als erwartet: Karla lebt sich schnell in Hinter-Russbach ein, findet Freunde und Gefallen an ihrer Arbeit. Sie bringt gute Vorschläge ein, wie das Unternehmen gerettet werden kann, die ihr Chef Rupert jedoch alle ablehnt. Denn er weiß, dass das Unternehmen nicht mehr gerettet werden kann und Karla zurück nach Wien muss, gerade, als sie sich an alles gewöhnt hatte. Wird ihr etwas einfallen, das Unternehmen trotzdem noch zu retten?
"Liebesglück und Beerenkipferl" vom Autorenduo Fanny Schönau ist ein wundervoll geschriebener Roman, der mein Herz berührt und erwärmt hat. Durch den typisch österreichischen Humor gab es viel zu lachen und zu schmunzeln und mehr als einmal dachte ich mir: Wow, wie kann man nur so toll schreiben? (Auch die Länge der Kapitel ist ein großer Pluspunkt.)
Das Buch ist ideal für die kalten Tage und macht Lust darauf, im Sommer in die Berge zu fahren. Der Schreibstil ist wie schon erwähnt super, fließend geschrieben und sehr ansprechend. Alle Charaktere habe ich sofort in mein Herz geschlossen und ich war wirklich traurig, als das Buch zu Ende war. Ich hoffe auf eine Fortsetzung dieses tollen Romans und gebe dem Buch hiermit 5 Sterne.
Freches Debüt zweier österreichischer Autorinnen, die unter dem Pseudonym „Fanny Schönauer“ schreiben.
Inhalt:
Karla, Wiener Fashion-Victim und Schuh-Fan verliert ihren PR-Job bei einer angesagten Firma. Sie findet sich darauf im Arbeitsamt wieder und siehe da, es wird ihr eine Arbeit als PR-Angestellte in einer Schuhfabrik angeboten. Karla nimmt sofort an, ohne zu fragen wo denn diese Stelle ist – in Hinter-Russbach. Karla ist schockiert in die Provinz zu müssen, doch dies ist unvermeidlich wie ihr Bankberater Paul Lenz ihr bei ihrem Kontostand klar macht.
So zieht Karla nach Oberösterreich und lernt ein paar skurrile Dorfmenschen kennen. So schlimm, wie sie vermutet hat ist das Landleben gar nicht und Karla lebt sich schnell ein. Doch dann macht die Schuhfabrik pleite und auch Banken-Paul entpuppt sich als charmanter als bisher angenommen.
Meine Meinung:
Fanny Schönauers Debüt „Liebesglück und Beerenkipferl“ ist ein herrlich komischer Roman. Der Schreibstil und die gelungenen witzigen Dialoge stechen dabei besonders hervor. Ich konnte beim lesen viel Lachen. Sämtliche Charaktere sind liebenswert und besonders. Karla ist am Anfang noch eine etwas oberflächliche Modepuppe, dies verändert sich aber im Laufe des Romans. Aber auch andere Charaktere waren für eine Überraschung gut.
Das Buch beinhaltet ein Glossar der wichtigen österreichischen Begriffe und – ganz wichtig – das berühmte Rezept der Heidelbeerenkipferl von Tante Mirli.
Der Roman ist ein netter Frauenroman für zwischendurch. An Klischees wird nicht gespart, aber das habe ich auch erwartet, macht es doch auch den Charme des Buches aus.
Fazit:
Für mich ein ganz zauberhafter, komischer Roman zum Abschalten und glücklich sein.
Dieses Buch hat mir noch besser gefallen als "Herzklopfen und Hüttenzauber". Das liegt daran, dass ich Karla als Hauptfigur wesentlich sympathischer finde, weil sie zwar auch Vorurteile hat, aber nicht so extrem. Auch in die Klischeekiste wird nicht so tief gegriffen. Die Geschichte an sich ist zwar relativ vorhersehbar (und der Rückentext verrät auch etwas zu viel), aber das ist bei diesem Genre nun mal so.