*** Nur ein toter Magier ist ein guter Magier, lautet ein Sprichwort im mittelalterlichen Valgàrd, der westlichsten Stadt im Königreich Akarien – und der grausamsten, denn immer strengere Gesetze zwingen Ausgestoßene und Bettler in den Untergrund. Auch die junge Diebin Shakrie fristet ein Leben im Schatten. Weit entfernt der goldenen Hauptstadt Anthèa kämpft sie für das tägliche Überleben ihrer Leute, obwohl alle Bemühungen aussichtslos scheinen. Als wäre das nicht genug, muss sie sich noch mit einer ehrgeizigen Zauberin rumschlagen, die glaubt, Shakrie sei zu etwas Größerem berufen. Was sie in ihr sieht? Shakrie weiß es nicht. Nie ist sie mehr gewesen als die Ziehtochter einer Hure; eine Waise unter vielen, die nichts außer dem Elend kennt. Und schließlich ist sie nur eine Frau, der für gewöhnlich alle Wege versperrt werden in einem Land, das von Männern regiert wird. Für Shakrie ist Gerechtigkeit ein Wort der Narren, genau wie Liebe. Bis ihr ein Schwertkämpfer über den Weg läuft, in dessen Augen sich mehr spiegelt als sein hartes Gesicht verrät, und sie sich unwillkürlich fragt, warum er eine stumpfe Klinge führt. *** ist der Aufbruch in eine Welt der Menschen, Magier, Elben und Zwerge, die vor Jahrhunderten das Vertrauen ineinander verloren, und in der ein Funke das Schicksal aller besiegeln könnte. Oder eine dahergelaufene Diebin ... *** Demnächst erhä (Part II der Reihe)