2-3 Sterne
Es gibt ganz tolle Dinge mitzunehmen für mich selbst, vor allem zum Thema “Loslassen lernen” und nicht vor sich hin brüten über Eventualitäten. Ich hab einiges gefunden, das hilft, mir mehr vor Augen zu führen, dass ich im Jetzt lebe und mich auf das Gute konzentriere und zu verstehen, dass alles was ich wahrnehme oder denke nicht einfach so ist, sondern immer von mir eingefärbt wird.
Auch für den Umgang in einer Beziehung gibt es hier und da schöne Ansätze. Vor allem die Idee, dass eine wirklich gute Beziehung nicht nur den beiden innerhalb der Beziehung Glück bringt, sondern auch nach außen leuchtet und dem Umfeld Gutes schenkt, finde ich eine tolle Annahme. Ich sehe es auch so, dass manche Menschen gemeinsam einfach strahlen und eine gute Aura haben.
Absolut gar nicht ging für mich die heteronormative Sprache und die komischen Statements von dem Typ zu Geschlechterrollen in der Familie. Der Mann als Stratege und die Frau als die, die ihn unterstützt und empfindsam seine Gefühle für ihn sortiert und auflöst (nur ein Beispiel). Zwar wird die Frau auch als sehr weise etc. beschrieben, aber der Frame ist auf jeden Fall maximal patriarchalisch und hat mir leider den größten Teil des Buches verdorben. Wenn man Bismarck zitiert, finde ich es eh erstmal fragwürdig.
Ich möchte sehr gerne noch mehr zum Buddhismus lesen. Aber nicht von diesem Autor 😂