In einer kleinen Wohnung über einer Tierhandlung lebt ein älterer Herr, ein freundlicher, unauffälliger Mensch, der offenbar niemandem etwas zuleide tut. Nur hin und wieder, an Wochenenden, fährt er mit dem Auto weit über Land und spricht auf Spielplätzen kleine Mädchen an ... Und dann steht plötzlich ein Mädchen ganz allein draußen in der Kälte vor der Tierhandlung und starrt in das Schaufenster, Tag für Tag. Der ältere Herr spricht es an, gewinnt allmählich sein Vertrauen und lädt es ein, sich in seiner Wohnung aufzuwärmen ...
Hailed as Germany’s Patricia Highsmith, Petra Hammesfahr has written more than twenty crime and suspense novels, and also writes scripts for film and television. She has won numerous literary prizes, including the Crime Prize of Wiesbaden and the Rhineland Literary Prize. Her breakthrough novel, The Sinner, was a major critical and commercial success internationally, including in Germany, where it stayed on the bestseller list for more than fifteen months. The Sinner has been adapted for television as a limited series on USA starring Jessica Biel and Bill Pullman.
Das Grundthema des Buches ist zwar sehr brisant, doch konnte mich das Buch nicht so recht für sich einnehmen, da sich Frau Hammesfahr in einerseits banalen Alltäglichkeiten zu detailliert verliert und auch die "Gabe" der Protagonistin Sigrid für mich nicht so recht ins Thema passte. Allerdings muss ich der Autorin zugute halten, dass sie hier in keinster Weise den Kindesmissbrauch in allen Worten schildert, sondern "nur" Andeutungen gemacht werden, was als Leser trotzdem schwer auszuhalten ist. Trotzdem blieben mir sämtliche Charaktere etwas fremd und distanziert.
"In einer kleinen Wohnung über einer Tierhandlung lebt ein älterer Herr, ein freundlicher, unauffälliger Mensch, der offenbar niemandem etwas zuleide tut. Nur hin und wieder, an Wochenenden, fährt er mit dem Auto weit über Land und spricht auf Spielplätzen kleine Mädchen an ... Und dann steht plötzlich ein Mädchen ganz allein draußen in der Kälte vor der Tierhandlung und starrt in das Schaufenster, Tag für Tag. Der ältere Herr spricht es an, gewinnt allmählich sein Vertrauen und lädt es ein, sich in seiner Wohnung aufzuwärmen ..."
Da ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich schon was mich erwarten würde und deswegen möchte hier schon einmal vorwarnen, dass die Thematik des Buches in sich hat, denn die Geschichte handelt von Pädophile und von dem Missbrauch von Kindern. Die Handlung baut sich langsam auf und dadurch lernt man die Charaktere auch immer näher kennen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Sigrid und aus der Sicht von Herrn Genardy erzählt, was recht spannend gewesen und stellenweise sehr beklemmend gewesen ist. Der Schreibstil der Autorin ist distanziert und sie beschreibt die Gedankengänge und die Emotionen der Charaktere fast emotionslos und was ich hier passend finde, da das Thema sehr unter die Haut geht, vor allem die Gedanke von Herrn Genardy sind für mich nicht leicht gewesen und ich habe mich teilweise innerlich schütteln müssen. Auch seine Taten werden hier nicht detailliert beschrieben, sondern nur so viel, dass man sich das Denken kann was passiert ist. Außerdem hat es mir gefallen, dass es in der Geschichte ganz deutlich gemacht wurde, dass nicht nur fremde Menschen eine Gefahr darstellen, sondern auch Menschen um uns herum, egal wie nett sie doch scheinen oder sogar in der Familie. Teilweise hat mich die Naivität von Sigrid wütend gemacht und dass sie manche Dinge nicht gesehen hat oder nicht sehen wollte. Das hat mich innerlich sehr aufgewühlt, weil es doch eigentlich ganz offensichtlich für mich gewesen ist was da passiert und ich nicht verstehen konnte wieso nicht früher eingriffen hat und ihr Kind besser geschützt hat. Dazu muss man jedoch auch bedenken zu welcher Zeit dieses Buch spielt und welche Rolle man als alleinerziehende Mutter hatte, sodass ich wenigstens versucht habe Sigrid zu verstehen, denn sie bekommt von vielen Seiten auch sehr viel Druck im Bezug auf Herr Genardy und auch im Bezug auf ihre Rolle als Mutter. Das Ende konnte mich nicht ganz überzeugen, weil dieses plötzlich sehr rasant gewesen ist und für mich persönlich einfsch zu schnell und nicht richtig rund gewesen ist. Insgesamt ist eine erschütternde und mitreißende Geschichte, die unter die Haut geht und mit Vorsicht zu "genießen" ist.
Petra Hammesfahr widmet sich hier einem sehr schwierigen Thema. Ihr Schreibstil passt aber perfekt zu der Handlung und zu der Grundstimmung, die sie erzeugen will. Ich habe durchweg Ekel und Unbehagen beim Lesen empfunden. Das Buch ist daher sicherlich nicht für jedermann.
Der Handlung zu folgen ist leicht, weil sie an einigen Stellen etwas vorhersehbar ist. Dennoch gibt es die eine oder andere Überraschung, die Spannung und Gänsehaut erzeugt. Gerade am Kapitelende regen kleine Cliffhanger zum Weiterlesen an.
Personen, mit denen ich mich identifizieren konnte, gab es keine. Jede Figur ist irgendwie merkwürdig, verdächtig und handelt anders als man vermutlich selbst in der Situation reagieren würde. Für mich wurde dadurch aber auch wieder die Schwere des Themas unterstrichen und herausgestellt, dass es nicht so leicht ist, immer das Richtige zu tun.
Den Touch des Übernatürlichen hätte Frau Hammesfahr sich meiner Meinung nach sparen können. Das Buch hat das nicht nötig. Ein realistischerer Ansatz hätte mehr Nähe erzeugt und mich nochmal mehr in das Buch hereingezogen.
Una trama prometedora, un tema super complicado y delicado de tratar, lamentablemente (en mi opinion) la historia no se desarrollo con la seriedad y el realismo suficiente sobretodo con temas tan delicados como estos. El final.... LO PEOR.
Mittlerweile habe ich schon einige Bücher von Petra Hammesfahr gelesen und wirklich jedes Mal konnte sie mich begeistern. Mit "Der stille Herr Genardy" hat sie ein erschreckendes und leider auch sehr realistisches Thema aufgegriffen welches mich als Mutter völlig fertig gemacht hat. Bei diesem Buch handelt es sich übrigens um eine überarbeitete Neuauflage, es erschien zum ersten Mal 1993.
Die Thematik des Buches ist nicht ohne aber das sollte jedem klar sein sobald man den Klappentext liest. Es ist ein wahr gewordener Albtraum für alle Eltern. Eines zeigte mir diese Buch wieder sehr deutlich, du kannst den Menschen nur vor den Kopf schauen, aber niemals hinein. Es ist erschreckend und beängstigend.
Der Schreibstil von Petra Hammesfahr ist unglaublich fesselnd, einnehmend und bildhaft. Es gelang ihr mühelos mich in den Bann der Geschichte zu ziehen. Auch der Einstieg ins Buch fiel mir unglaublich leicht.
Sigrid ist alleinerziehend, sie versucht alles um ihrer Tochter gerecht zu werden doch das ist alles andere als leicht. Nach dem Tod ihres Mannes setzt sie alles daran daß Haus zu halten, die monatlichen Kosten sind nicht ohne. Sigrid arbeitet unermüdlich und durch die Wohnung in ihrem Haus hat sie zusätzlich noch Mieteinnahmen. Doch der neue Mieter, Herr Genardy beschert ihr Albträume und Visionen die sie sich nicht erklären kann. Zudem ist da die Angst die sie schier um den Verstand bringt. Ist ihre Tochter wirklich sicher? Herr Genardy ist doch so freundlich und zuvorkommend.....
Es gibt hier zwei Perspektiven, am Anfang erfahren wir alles über Herr Genardy. Und das war echt heftig. Es gibt keine Zweifel an seiner Veranlagung dieses wird sehr deutlich geschildert. Wie geht er vor, wie geht er auf Beutefang. Das Ganze hat mich entsetzt. Es gelang der Autorin unglaublich gut seine Sichtweise darzustellen aber leicht zu lesen ist das nicht. Ich fühlte mich so hilflos.
Danach erfahren wir Sigrids Perspektive und auch diese ist nicht ohne. Ich spürte förmlich wie hilflos sie sich fühlte. Denn sie weiß einfach das mit Herrn Genardy etwas nicht stimmt. Aber sie hat keine Beweise.
Das Ganze steigerte sich noch und die Spannung war kaum zu ertragen. Als Leser hat man keine Ahnung wie das Ganze enden wird. Man weiß nur etwas schlimmes wird passieren. Das fühlte ich deutlich und es machte mir Angst.
Zum Ende hin hielt ich es kaum aus. Es war fast zu viel. Wie das Ganze endete fand ich unglaublich gut es passte perfekt und mir persönlich fiel ein riesen Stein vom Herzen. Dieses Buch bescherte mir eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle. Trotz der brisanten Thematik hat Petra Hammesfahr es geschafft das Ganze einfühlsam zu schildern.
Fazit:
Mit "Der stille Herr Genardy" gelingt Petra Hammesfahr ein Buch welches mir unter die Haut ging. Eine brisante und sehr aktuelle Thematik die mich an meine Grenzen brachte. Ein Buch welches zum Nachdenken anregt und welches mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Das war ganz großes Kino!
For me it has been one of the hardest books I have ever read, since it touches on the subject of pedophilia in a way that sometimes you have to stop because you get dizzy from how sick you are getting reading what is happening.
The book is divided into three parts: in the first, each chapter is narrated by two different people, the pedophile and the protagonist. And the parts that the pedophile narrates are simply chilling in the bad sense of the word; And the other two parts the protagonist. However, as we already know in the other two parts that he is a pedophile, you are in tension all the time because you imagine everything that can happen when he is alone with a child.
Also, I personally see that the protagonist is dumb, I won't say why but I think she is dumb throughout the book.
However, thanks to the book you realize how important it is to teach children about sex education and that you should never go with strangers.
I read the book in Spanish but it is in many languages. And there's a German movie but I think I'm not ready to see it yet...
Ein Buch, zu dem es keine Worte gibt. Man ist in einem inneren Monolog gefangen, welcher zuerst umschreibt und andeutet, was unfassbar ist, und jeder weiß, worum es geht, und doch lässt es einen nicht atmen, wenn es dann konkretisiert wird. Je konkreter es wird, desto wirrer der Monolog, und doch kann man ihn gut nachvollziehen.
Der beste Thriller den ich je gelesen habe. Es ist sowas von gut aufgebaut. Dass anfangs Herr Genardys Sicht noch gezeigt wird und später dann nicht mehr, macht es irgendwie noch spannender. Ich liebe einfach den Schreibstil von Petra Hammesfahr. Sie schreibt so umgangssprachlich, dass man die Bücher auch nach einem anstrengendem Tag lesen kann. Meine absolute Lieblingsautorin. Alle Bücher von ihr die ich lese, gehören meiner Mutter und die hat sie auch geliebt.
Nabokov's Lolita compared to this is a pure and true love story. Yes, this book's purpose was to shock, not to gently touch on the topic of child molestation, but my God, it left a mental scar
Reconozco que empecé el libro con muchas ganas, porque la temática me parecía interesante, pero se me hizo bola demasiadas veces...
El protagonista es descrito como una persona aparentemente normal, con el que puedes empatizar, pero que en el fondo es un monstruo.
Por el contrario, la protagonista parece que tenga algún tipo de autismo o discapacidad (aunque no se menciona).
No es normal su forma de comportarse, de no enfrentarse a los problemas, de no discutir, de permitir que su hija de 8 años se pasee de una casa a otra sola, de bloquearse a la mínima o de (ATENCIÓN SPOILER) defender a su marido pederasta fallecido, del que sabe a ciencia cierta que le gustan las niñas (se conocieron cuando ella tenía 16 años y él 28, apuntaba maneras). Básicamente se pasa el libro diciendo que "era un buen hombre".
Luego en los últimos capítulos del libro de repente le viene la inspiración y empieza a comportarse como la adulta que es, pero obviamente es demasiado tarde.
¡La de veces que he querido tirar el libro al suelo leyendo cómo actuaba!
Por último, no sé si el libro está mal escrito originalmente o es que la traducción es nefasta. Para empezar, nadie habla así, tan pomposo (adultos y niños). También hay un nombre cambiado en un mismo párrafo (Dettov y Devvot), y en general la lectura resulta bastante infumable por cómo está escrito o traducido.
Le doy 2 estrellas porque el argumento es interesante, pero para mí sería un 3/10.
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Creo que tengo que aclarar: el tema es bastante perturbador y reprobable, sin embargo eso no quita lo interesante. Si estoy puntuando tan alto este libro es por una simple y sencilla razón: entre más me atrapa un libro y no puedo parar de leerlo, mejor me parece. Eso no le falta: intriga y suspenso. Así que lo recomiendo si tienen ganas de leer algo fuera de lo común, que les puede dar dolor de estómago pero que aún así no quieran soltar con tal de saber en qué termina todo.
Der Anfang war ganz gut aber irgendwie wurde ab Seite 150 langweilig. Ich hab es nicht zu Ende gelesen. Meine Nerven vertragen im Moment auch keinen Kindermord oder ähnliches... Es lohnt sich auch nicht, das Buch auf den Stapel abgebrochene Bücher zu schieben, da ich weiss das ich das nicht weiter lesen möchte.