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Josephine Butler

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A fascinating biography of one of the most influential women of the millenium.

400 pages, Paperback

First published October 4, 2001

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Jane Jordan

33 books2 followers

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Community Reviews

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Profile Image for Kirsten.
3,202 reviews8 followers
May 20, 2025
Josephine Butler (April 1828 - Dezember 1906) war eine britische Feministin und Leitfigur der Kampagne gegen die Gesetze zur Bekämpfung ansteckender Krankheiten (Contagious Diseases Acts).

Jane Jordan erzählt mit ihrem Buch die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau. Josephine wurde in eine Familie geboren, in der Frauen nicht auf ihre zukünftige Rolle von Hausfrau und Mutter beschränkt wurden. Sie und alle ihre Schwestern wurden zu unabhängigen, starken Frauen erzogen. Und genauso wie sie erzogen wurden, haben sie auch ihre Kindererzogen.

Auch Josephines Mann George war ein eher ungewöhnlicher Charakter. Die Autorin erzählt davon, dass in den ersten Jahren ihrer Ehe die Leute im Winter an Josephines Haustür klopften und fragten, wann ihr Mann Schlittschuh laufen würde weil sie ihm zusehen wollten. Die beiden führten eine liebevolle Ehe, in der sie gleichberechtigt waren. Deshalb konnte ich nicht verstehen, dass Josephine unter Depressionen litt. Die wurden nach dem Tod der einzigen Tochter noch verstärkt, aber sie waren schon vorher da.

Nach dem Unfalltod ihrer Tochter widmete sich Josephine dem Kampf für die Rechte der Frauen. Der gegen den CDA war nur ein Teil davon. In England waren nur die Frauen schuld an der Prostitution und den Krankheiten, die daraus resultierten. Männer "hatten eben ihre Bedürfnisse", so war die gängige Meinung. Die Frauen dagegen mussten sich registrieren und regelmäßig untersuchen lassen. Sie bekamen eine Karte mit ihren Daten. Diese Karte fand Josephine abscheulich, denn sie machte die frau zur Ware. Josephine nahm ehemalige Prostituierte bei sich auf, später fand sie ein Haus, in dem sie mehr Frauen unterbringen konnte. Sie ging aktiv in Bordelle, um den Frauen einen Weg aus ihrem Leben heraus zu zeigen.

Mir ist aufgefallen. wie große die Unterstützung war. Nicht nur mit Geld, sondern auch mit Taten. Auf der anderen Seite gab es auch viel Gegenwind und mehr als einmal musste Josephine um ihr Leben fürchten. Bald dehnte sie ihren Kampf auch auf das europäische Festland aus. So traurig es klingt: als Prostituierte in England hatten es die Frauen relativ gut, im Vergleich zu andere Ländern
7 reviews1 follower
March 8, 2010
Interesting insight into a pioneering woman and her work with prostitutes in the 19th century.
Displaying 1 - 2 of 2 reviews

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