Jakob und Jennifer, Rita und Lutz: ein Knoi und eine Zonz, eine Faha und ein Wacks. So sieht das zumindest der kleine Max, der lieber ein Tier wäre und der diesen besonderen Blick für Menschen hat. David Schalko beschreibt ein abgründig komisches Beziehungsviereck, in dem jeder jeden täuscht, vor allem über sich selbst. Lutz, der gesunde Zähne zieht und vorzugsweise mit bewusstlosen Frauen schläft. Die querschnittgelähmte Jennifer, die seltsam viele Unfälle überlebte. Rita, die heimlich Jakobs Dinge verschwinden lässt. Und Jakob, der aus schlechtem Gewissen bei Jennifer blieb und jetzt von daheim aus Reiseführer schreibt. Knoi erzählt von den Unzulänglichkeiten der Liebe, in einer Sprache, die uns in die Welt unserer dunkelsten Sehnsüchte saugt.