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Zwischenstopp. Dunkle Geschichten

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S-Bahnen, die aus unerfindlichen Gründen irgendwo im Nirgendwo halten. Frauen, die sich mit ihren seltsam verwandelten Ehemännern konfrontiert sehen. Leere Bücher, die sich plötzlich wie von Geisterhand füllen und merkwürdige Botschaften enthalten. Autopannen, die zu unheimlichen Begegnungen führen. Gartenpforten, die man besser niemals geöffnet hätte. Cocktails, die nur so gut schmecken, weil der Barkeeper ihnen eine sehr spezielle Zutat beimischt. Zeitreisen, die angetreten werden müssen, weil sie bereits stattgefunden haben. Treppen, die nirgendwohin führen – auf den ersten Blick. Und eigenartige Hinweisschilder am Highway, denen man vielleicht doch nicht hätte folgen sollen.



Diese Sammlung von mysteriösen, manchmal amüsanten, oft einfach unheimlichen Kurzgeschichten erzählt, was passiert, wenn man nicht aufpasst, wenn man die Warnhinweise ignoriert, wenn die Neugier über die Vorsicht siegt, wenn man einen Weg einschlägt, ohne auch nur zu ahnen, was an seinem Ende lauert.


101 pages, Kindle Edition

First published August 26, 2013

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About the author

Jana Oltersdorff

23 books6 followers

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Profile Image for Kathrin.
885 reviews57 followers
October 16, 2019
Ich bin durch Zufall über das Hörbuch gestolpert. Eigentlich bin ich nicht so der größte Kurzgeschichten-Freund, aber ich hatte Laune auf ein bisschen subtilen Grusel.
Gleich die erste Geschichte hat es mir angetan, weil sie in einem Waldstück in der Nähe meines Wohnortes spielt, das ich auch noch kenne. Erst an dem Punkt habe ich mich über die Autorin informiert und herausgefunden, dass sie ganz in der Nähe von Frankfurt lebt.
Aus diesem Grund spielen die meisten der Kurzgeschichten in und um Frankfurt, was für mich den Gruselfaktor eindeutig erhöht hat.

Insgesamt gibt es in der Sammlung Kurzgeschichten, die ich toll fand und solche, die sich mir nicht erschlossen haben. Aber das habe ich erwartet, da ich bisher noch keine Sammlung gesehen habe, bei der es mir anders gegangen ist.

Die erste Geschichte mit der S-Bahn, die mitten im Wald hält und die Passagiere fremdem Mächten ausliefert, fand ich besonders gruselig, weil sie den allgemeinen Ton der Kurzgeschichtensammlung angab und ich den Ort, an dem sie spielt, auch noch kenne.
Ebenso mochte ich die Geschichte um das leere Tagebuch sowie die Gartenpforte.
Mir ist klar, dass viele zentrale Themen der Sammlung nicht grundlegend neu sind. Viele Aspekte findet man in der klassischen und neueren Horrorliteratur wieder, aber man kann eben das Rad nicht immer neu erfinden. Der Sinn der Sammlung liegt in meinen Augen darin zu sehen, was die Autorin aus den Themen macht. Für mich stand der lokale Aspekt im Vordergrund. Derzeit habe ich echt Laune mehr Bücher zu lesen, die in und um Frankfurt spielen.

Es gab auch so ein paar Geschichten, die ich nicht sonderlich interessant fand. Gruselig waren sie auch nicht. In fast allen davon kommen Vampire vor und ich habe mich gefragt, ob die Autorin einfach ein anderes Bild von Vampiren im Kopf hat als ich.

Rückblickend bin ich echt froh, dass ich eine neue Autorin entdeckt habe, bei der es sich lohnt auf die nächsten Veröffentlichungen zu schauen. Ins Herz geschlossen habe ich sie, als ich feststellte, dass sie auch Gruselversionen bekannter Märchen veröffentlicht hat.
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