Die magische Welt des Jasper Honigbrod: Ein Einsiedlerhof in den Hügeln, drei Generationen unter einem Dach und ein sehr alter Fisch im Weiher - das ist das Dorf Pildau. Wer hier aufwächst, kann entweder sehr glücklich oder sehr unglücklich werden. Jasper Honigbrod entscheidet sich mit sechs Jahren für das Glück. Was er noch nicht weiß: Fehlentscheidungen sind in seiner Familie ausgesprochen häufig.
In Pildau geht jeder auf seine Weise mit dem Leben und dem Zeitverflug um. Die größte gemeinsame Sorge gilt der Hofstange, die nach alter Tradition jedes Jahr höher in den Himmel wachsen muss. Als nach einem nächtlichen Unfall das Waisenkind Lada auf dem Hof landet, beginnen sich die Dinge zu verändern, nicht nur für Jasper, der zu einer Schwester und einer ersten Liebe kommt.
Hübsche, melancholische Sommerlektüre. manches fand ich etwas doof (Stereotypen), das meiste ist aber so entrückt und schön beschrieben, dass ich gerne nochmehr über das Leben auf der Hofstelle gelesen hätte.
Ich weiß nicht, was der Autor mit diesem Buch von mir will. Die Erzählungen um die Hofstange und die Familie Honigbrod liest sich teilweise zwar gut lesen, war mir stellenweise aber zu abgedreht um noch ernste Hintergründe herauszulesen.