2013 - Betzdorf, Westerwald, Deutschland first published 2013
Obwohl sie sich nicht mehr bewegen konnte, arbeitete ihr Verstand noch immer auf Hochtouren. Sie fror! Doch das Zittern hörte bereits auf. Sie würde sterben. Sie würde hier jämmerlich zugrunde gehen und konnte nichts mehr dagegen tun. Panisch beobachtete sie, wie die dunkel gemusterte Schlange in eine durchsichtige Plastikbox gelegt und der Deckel verschlossen wurde. Was für eine Schlangenart das sein könnte, wusste sie nicht. Es war jetzt auch egal. Da bereits Sekunden nach dem Biss die Lähmung eintrat, musste es ein extrem giftiges Tier sein. Die Bissstelle an ihrem Hals pochte, aber es schmerzte nicht mehr.
Hat mir nicht ganz so gut gefallen wie die bisherigen Bücher, es wirkt stellenweise etwas "flott hingehudelt" (kein Wunder bei dem Output von Micha Krämer ;-)) Selbst für Unterhaltungslektüre ist es doch hier und da etwas zu oberflächlich, albern und klischeehaft.
Wirklich fesselnd war die Geschichte auch nicht, so dass ich unverhältnismäßig irritiert war und unentwegt grübelte über diese seltsame Kleinschreibung "mario el toro" (insbesondere auf dem Buchtitel sieht es merkwürdig aus) ... bis das Nachwort Aufklärung brachte:
Da staunt ihr, was? Ja, den Mario, den gibt es wirklich. [und der verwendet tatsächlich warum auch immer überhaupt keine Großbuchstaben niemals nie] Auch die Kunstwerke gibt es tatsächlich. Den Frosch, das F, die Sonnenblume... https://mario-el-toro.com/krimi.html Mario war mir während der Arbeiten an diesem Projekt immer eine große Hilfe. Viele der tollen Dialoge zum Thema Kunst haben wir gemeinsam entwickelt und entstammen tatsächlichen Gesprächen, die wir geführt haben. Selbstverständlich habe ich mir bei der Beschreibung des Charakters „mario el toro“ im Roman einige künstlerische Freiheiten gegönnt.