Jump to ratings and reviews
Rate this book

Einführung in die Hauptfragen der Philosophie

Rate this book
Bei diesem Werk handelt es sich um eine urheberrechtsfreie Ausgabe.Der Kauf dieser Kindle-Edition beinhaltet die kostenlose, drahtlose Lieferung auf Ihren Kindle oder Ihre Kindle-Apps.

181 pages, Kindle Edition

First published March 31, 2011

3 people are currently reading
8 people want to read

About the author

Rudolf Christoph Eucken

91 books26 followers
Rudolf Christoph Eucken (German: [ˈɔʏkn̩]; 5 January 1846 – 15 September 1926) was a German philosopher. He received the 1908 Nobel Prize for Literature "in recognition of his earnest search for truth, his penetrating power of thought, his wide range of vision, and the warmth and strength in presentation with which in his numerous works he has vindicated and developed an idealistic philosophy of life".

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
1 (14%)
4 stars
1 (14%)
3 stars
3 (42%)
2 stars
2 (28%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 of 1 review
Profile Image for Liedzeit Liedzeit.
Author 1 book112 followers
February 9, 2026
Von den vielen Nobelpreisträgern, von denen man nicht uneingeschränkt glauben kann, dass sie den auch verdient haben, hat Rudolf Eucken eine Sonderstellung. Die Franzosen, las ich, waren seinerzeit empört. Wenn, wie offensichtlich erschien, die Deutschen das Nobelpreiskomittee schon beeinflussen konnten, dann hätten sie auch gleich Wilhelm II. den Preis zukommen lassen können.

In der Tat kommt mir die Sprache keineswegs auszeichungswürdig vor, und ich glaube auch nicht, dass diese Einführung philosophisch besonders bemerkenswert ist.

Immerhin gefällt mir die Einteilung. Eucken beschäftigen folgende Probleme:

1. Einheit und Vielheit (Ordnung und Freiheit)
2. Ewigkeit und Zeit (Beharren und Veränderung)
3. Innenwelt und Außenwelt (Idealismus und Naturalismus)
4. Der Weg des Erkennens (das Wahrheitproblem)
5. Das Ziel des Handelns (das Glücksproblem)

Eucken geht immer auf die Griechen zurück, aber sehr selten wird er konkret und erklärt, was Platon oder Aristoteles oder Plotin nun wirklich gesagt haben.

Zum Wahrheitsproblem hat er das zu sagen: „Der Begriff der Wahrheit als eines Abbild der Wirklichkeit, als einer Übereinstimmung unseres Vorstellens mit einer daneben befindlichen Welt, braucht nur genauer durchdacht zu werden, um sich als unhaltbar zu erweisen.“

Schön und gut, aber wie wird er durchdacht? Es kann gut sein, dass ich seine Ausführungen nur nicht verstehe und/oder die Geduld nicht aufbringe, seine Sätze so oft zu lesen, bis sie Sinn annehmen.

Jedenfalls scheint er zu diesem Ergebnis zu kommen:


Der der Mensch bei gründlicher Abstoßung alles beschränkten Meinens und eigenwilligen Strebens sich ganz und gar in jene Bewegung, in jenes Sichselbstentfalten des Geistlebens zu versetzen vermag, so erscheint er hier ganze und volle Wahrheit zu erreichen; im ganzen Lauf der Geschichte ist kein so freudiges und stolzes Gefühl des Wahrheitsbesitzes anzutreffen.


So viel ist also klar, ich sollte mein beschränktes Meinen gründlich abstoßen.

Und wie verhält es sich mit dem Glück?


Wie alles Übel aus der Trennung von Gott hervorging, so kann das höchste Gute in nichts anderem bestehen, als in der Wiedervereinigung mit Gott, dem Quell des Lebens; diese bietet eine allem anderen Glück, unvergleichlich überlegende Seligkeit.


Es ist vielleicht kein großes Unglück, dass dieser Philosoph heute vergessen ist.
Displaying 1 of 1 review

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.