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Die Inderin
Berlin, 1926: In der Eldorado Bar lernt der junge Edgar von Rabov die betörend schöne Inderin Alina kennen. In einem schmerzvollen Wechsel von Leidenschaft und unerklärlicher Distanz verfällt Edgar ihr sehr bald. Doch was will sie von ihm? Und warum verfolgt seine Familie die Verbindung mit soviel Feindseligkeit? Als Alina plötzlich spurlos verschwindet, zögert er nicht, ihr bis nach Indien zu folgen...
Audiobook
First published January 1, 2006
About the author
Wolfram Fleischhauer
22 books33 followersWolfram Fleischhauer is a German author and translator.
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Community Reviews
Displaying 1 - 3 of 3 reviews
February 29, 2012
This book is hard to rate. The story is gripping and I have found myself several times too immersed in my reading to be able to pull myself away without difficulty. Obviously I liked it, then.
So, why not five stars? I found the story, after all, too byzantine. And although the setting is Berlin in the 1920s, the language and the behavior of the characters seem too contemporary to us. Similarly, the judgments on the rising Fascism smell too much of the knowledge of what was coming and how it would end. Commonplaces such as Brecht (but of course!) showing up in a theatre-café, are additional irritations. And finally, I even decided to take away the fourth star because the lengthy discussions of Theosophical and spirituality beliefs, even if presented in the more innocuous setting of a novel, bore me to death.
But the writing flows nicely, which is always a pleasure, and there are several delicate observations. Left perplexed, I will try another book by Fleischhauer in the near future.
So, why not five stars? I found the story, after all, too byzantine. And although the setting is Berlin in the 1920s, the language and the behavior of the characters seem too contemporary to us. Similarly, the judgments on the rising Fascism smell too much of the knowledge of what was coming and how it would end. Commonplaces such as Brecht (but of course!) showing up in a theatre-café, are additional irritations. And finally, I even decided to take away the fourth star because the lengthy discussions of Theosophical and spirituality beliefs, even if presented in the more innocuous setting of a novel, bore me to death.
But the writing flows nicely, which is always a pleasure, and there are several delicate observations. Left perplexed, I will try another book by Fleischhauer in the near future.
March 23, 2013
Eine Lüge zuviel
Edgar von Rabov studiert im Jahre 1926 in Berlin. Wobei man von studieren nicht so richtig reden kann, denn an der Universität war er schon seit einem Jahr nicht mehr. Lieber genießt er das Leben. Nur sehr ungern lässt er seinen Vetter Robert daran teilhaben. Dessen Nähe zu den braunen Banden stößt Edgar ab. Edgars Leben erfährt eine extreme Wandlung als er auf einer seiner Exkursionen in das Berliner Nachtleben die schöne Halbinderin Alina kennenlernt. Hinter ihr Geheimnis möchte er kommen und erfährt dabei die Geheimnisse seiner eigenen Familie.
Hier fand ich mal wieder eines der Bücher, die mich sehr unschlüssig zurücklassen. Die Geschichte Edgars und seiner Familie fesselt ungemein. Doch die Thematisierung von religiösen sektiererischen Vorstellung und politischem Wahn, von der Manipulation Edgars und der Manipulation der Wahrheit hat mich auf der Lesereise irgendwann abgehängt. Irgendwie war es eine Manipulation zuviel, eine Lüge zuviel, eine Sekte zu abwegig. Allein die Entscheidung Edgars sich nicht dem politischen braunen Sumpf zuzugesellen, konnte ich von ganzem Herzen zustimmen. Dennoch hat mich Edgars Wandlung vom studentischen Schlendrian zum gezeichneten Erwachsenen so fasziniert, dass ich sie bis zum Ende verfolgt habe.
Eine kleine Warnung für den geneigten Leser: Das Buch ist zuvor unter dem Titel "Die Schule der Lügen" erschienen. (Ich habe das Buch unter dem Titel "Die Inderin" gelesen.)
Edgar von Rabov studiert im Jahre 1926 in Berlin. Wobei man von studieren nicht so richtig reden kann, denn an der Universität war er schon seit einem Jahr nicht mehr. Lieber genießt er das Leben. Nur sehr ungern lässt er seinen Vetter Robert daran teilhaben. Dessen Nähe zu den braunen Banden stößt Edgar ab. Edgars Leben erfährt eine extreme Wandlung als er auf einer seiner Exkursionen in das Berliner Nachtleben die schöne Halbinderin Alina kennenlernt. Hinter ihr Geheimnis möchte er kommen und erfährt dabei die Geheimnisse seiner eigenen Familie.
Hier fand ich mal wieder eines der Bücher, die mich sehr unschlüssig zurücklassen. Die Geschichte Edgars und seiner Familie fesselt ungemein. Doch die Thematisierung von religiösen sektiererischen Vorstellung und politischem Wahn, von der Manipulation Edgars und der Manipulation der Wahrheit hat mich auf der Lesereise irgendwann abgehängt. Irgendwie war es eine Manipulation zuviel, eine Lüge zuviel, eine Sekte zu abwegig. Allein die Entscheidung Edgars sich nicht dem politischen braunen Sumpf zuzugesellen, konnte ich von ganzem Herzen zustimmen. Dennoch hat mich Edgars Wandlung vom studentischen Schlendrian zum gezeichneten Erwachsenen so fasziniert, dass ich sie bis zum Ende verfolgt habe.
Eine kleine Warnung für den geneigten Leser: Das Buch ist zuvor unter dem Titel "Die Schule der Lügen" erschienen. (Ich habe das Buch unter dem Titel "Die Inderin" gelesen.)
January 14, 2014
4,5 Sterne - mit Tendenz nach oben.
Ein tolles, spannendes, gut geschriebenes Buch mit unvorhersehbaren Wendungen zuhauf und einem interessanten Themenspektrum, das meinen persönlichen Horizont auf jeden Fall erweitert hat. Manche Stellen muss man wirklch sehr konzentriert lesen, weil so viel Wissen und Hintergrund drinsteckt. Aber es lohnt sich! Toller Autor.
Ein tolles, spannendes, gut geschriebenes Buch mit unvorhersehbaren Wendungen zuhauf und einem interessanten Themenspektrum, das meinen persönlichen Horizont auf jeden Fall erweitert hat. Manche Stellen muss man wirklch sehr konzentriert lesen, weil so viel Wissen und Hintergrund drinsteckt. Aber es lohnt sich! Toller Autor.
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