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Pleite und ohne Aussicht auf ein festes Engagement schlägt sich Tänzer Boris mit Nebenjobs durch und auch sein Liebesleben läuft alles andere als rund. Als er sich notgedrungen als Fitnesstrainer in einem Kraftstudio bewirbt, ahnt er noch nicht, dass sein Leben bald völlig auf den Kopf gestellt wird. Denn er hat nicht nur Probleme mit dem viel zu dominanten Studiobesitzer Kai, sondern auch eine Vergangenheit, die ihn unverhofft einzuholen droht …

512 pages, Paperback

First published October 26, 2013

15 people want to read

About the author

A.C. Lelis

11 books50 followers
A. C. Lelis lives and writes near Hamburg, Germany. Her passion for storytelling began at a young age—and it has never let her go.

For over twenty years, she has been active in the mm romance genre, building a strong presence through publications with Cursed and DeadSoft, as well as numerous online stories on well-known platforms under the pen name Lelis.

Her work is known for strong characters, unapologetic eroticism, and emotional depth that has captivated readers for years.

When she’s not writing, A. C. Lelis enjoys reading, cycling, or taking long walks in nature—often in search of inspiration for her next story.

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3 (3%)
1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Gabis Laberladen.
1,243 reviews
March 20, 2018
Darum geht’s:

Boris ist ausgebildeter Tänzer, aber weil seine Karriere nicht in Gang kommt, ist er froh, den Nebenjob als Fitnesstrainer bekommen zu haben. Auch wenn das seine Finanzprobleme noch lange nicht löst und obwohl er auf Kai, den herrischen Chef im Studio, total allergisch reagiert. Doch er ist dankbar, dass Kai groß, muskulös und bestimmend ist, als Lars auftaucht und Boris schnell handgreiflich klar macht, was er von ihm erwartet.

So fand ich’s:

Boris sitzt so ziemlich in jeder Beziehung in der Tinte. Sein Liebesleben ist vertrackt, denn für Marco, mit dem er ins Bett geht, empfindet er nichts, und Ulrich, in den er unglücklich verknallt ist, will nur Freundschaft. Weil er sich mit stundenweisem Sport- und Fitnesstraining durchschlagen muss, ist er notorisch pleite, mit der Miete im Rückstand und sein Konto ist überzogen. Sein bester Freund Julian hat nur noch Augen für seinen Lover Henrik und Boris fühlt sich einsam. Der neue Chef Kai bringt ihn mit seiner dominanten Art auf die Palme. Und dann wird es richtig schlimm, als Lars auftaucht, den Boris hoffte, für immer hinter sich gelassen zu haben.

Kai erspürt schnell, dass Boris devote Neigungen hat und es eigentlich ganz gern zu mögen scheint, wenn ein Dom über ihn bestimmt. Wieso Boris das aber nicht auslebt, sondern rundheraus leugnet, etwas mit der BDSM-Szene zu tun zu haben, wir auch schnell klar, als Lars auf der Bildfläche erscheint. Er hat die Grenzen des einvernehmlichen Spieles um Macht und Unterwerfung gründlich missverstanden und hat auch Boris neben schlimmen Erfahrungen ein völlig falsches Bild dieses Lifestyle mitgegeben.

Boris wehrt sich gegen die Anziehung, die Kai auf ihn ausübt, und doch zieht es ihn immer wieder zu ihm hin. Auf keinen Fall will er sich je wieder in die Hände eines Dom begeben und jemand anderen über sein Leben entscheiden lassen. Doch Kai ist genau das, was Boris fürchtet und möchte eben das auch mit Boris ausleben, was dieser nicht mehr will. Für Kai ist aber auch klar, dass Boris diese Art Beziehung freiwillig wählen muss. Aber kann er das überhaupt, so ahnungslos und traumatisiert wie er ist?

Das Buch lässt sich Zeit und wir können sowohl Kai als auch Boris in die Köpfe schauen. Dass die Ausgangssituation für beide nicht besonders gut ist, um in eine harmonische Beziehung zu führen, wird schnell klar. Doch man geht Schritt für Schritt mit Boris, beobachtet, wie er sich verändert und lernt die sanfte aber bestimmte Fürsorge Kais kennen und schätzen. Er wirkte auf mich älter als seine Jahre, denn tatsächlich ist er zwei Jahre jünger als Boris, hat aber sein Leben voll im Griff, strotzt vor natürlicher Autorität und kümmert sich gerne um die Menschen, die ihm lieb sind.

Boris muss einen langen Weg gehen, aber am Ende erleben wir doch eine Variante des BDSM-Sex, die man selbst nicht mögen muss, um Boris und Kai komplett abzunehmen, dass sie beide genau das genießen und wollen.

Der Freundeskreis aus “Strawberry Kiss” ist wieder mit von der Partie und inzwischen habe ich nach drei Bänden der Kinky Pleasures-Reihe schon einen guten Überblick über die Hamburger Jungs, die alle irgendwie lose oder enger miteinander bekannt sind. Auch wenn jeder der drei Bände, die ich bisher gelesen habe, durchaus eine eigene Note hinein bringt, haben sie den wunderbar zu lesenden Schreibstil von A. C. Lelis gemeinsam, der einen gleich in der Geschichte versinken lässt und gleichzeitig bodenständig, romantisch und sehr sexy sein kann.

Auch für “Suboptimal” spreche ich eine kinky Leseempfehlung aus und freue mich auf “Off Switch”, das ich aus dieser Reihe noch nicht gelesen habe.
Profile Image for El Ma.
428 reviews5 followers
February 5, 2019
Anders als bei Strawberry Kiss, dem ersten Teil dieser Serie bin ich doch etwas zwiegespalten.

Man kann das Buch sehr gut lesen, allerdings hat es keine merklichen Spannungsbögen. Nicht einmal die “Actionszene” reißt einen wirklich mit, obwohl sie für mich als Abschluss der Vergangenheit und somit ein wichtiger Bestandteil der Geschichte Boris’ gewesen ist. Nichtsdestotrotz passt es zum Verlauf der Geschichte und ich bin froh, dass man auch für sich hinter Boris’ Vergangenheit einen mehr oder weniger dicken Haken machen kann.

Beide Charaktere sind klar definiert dargestellt. Bei Boris hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass man ihm helfen und ihn immer wieder anschubsen müsste, damit es in seinem Leben vorangeht. Von daher glaube ich, dass er durchaus ein perfekter “Sub” für einen “Dom” ist, der gerne einen Partner an die Hand nimmt und ihn durchs Leben leitet. Diese (seine) devote Art muss für jeden starken Mann, der die Tendenz zum dominieren hat, wie “Minze für eine Katze” sein.
Mit Kai hat A.C. Lelis einen Charakter geschaffen, der zwar von seinem Auftreten her der typische “Dom” ist, das Ganze aber sehr gemäßigt auslebt, so dass es für Boris genau die richtige Dosierung dessen ist, was er braucht, ihn aber dennoch mit starker Hand führt.

Das Buch hat mit seinen ca. 420 Seiten eine gute Leselänge, dennoch fehlt mir gerade zum Schluss der positive (berufliche) Abschluss für Boris. So ein klitzekleines Erfolgserlebnis für ihn hätte mich persönlich sehr gefreut (und ja, ich weiß, dass ich hier kleinlich bin, aber mir persönlich sind diese Details einfach wichtig). Da es aber nun einen 3. Teil der Serie gibt, bin ich guter Hoffnung, dass die beiden Jungs dort ab und zu auftauchen werden und man so noch ein bisschen Einblick in ihr Leben erhält. Ich hoffe, dass auch im nachfolgenden Buch all die Nebendarsteller wieder auftauchen werden, die auch in diesem Teil immer wieder für die schönen und netten freundschaftlichen Zwischentöne gesorgt haben.

Für mich war “[sub]optimal” nicht ganz so überzeugend wie “Strawberry Kiss” – hat mir aber dennoch ein schönes Lesegefühl vermittelt und mich neugierig auf den nun wartenden 3. Teil der Serie gemacht.
Profile Image for Chris.
1,155 reviews13 followers
December 3, 2017
Der Tänzer Boris verliert immer mehr den Boden unter den Füßen. Ohne ordentliches Einkommen ist sein Leben kaum finanzierbar und er will doch nur tanzen. Doch er ist gezwungen sich mit Jobs über Wasser zu halten, die ihm nur bedingt Spass machen. Auch sein Liebesleben verläuft eher unrund. Mit Marco verbindet ihn eine lose Bettgeschichte, der Fotograf Ulrich kann Boris Gefühle nicht erwidern und sein dunkles Geheimnis ist Lars, dem Boris erst vor einem Jahr entkommen ist. Stabilität hat er bisher nur bei Freund Julian gefunden, doch der ist inzwischen mit Henrik liiert und Boris kennt seine Grenzen.

Grenzen kennt auch Kai, der ein Kraft- und Fitnessstudio betreibt. Und Kai erkennt in Boris sehr schnell was er ist: ein Sub. Doch Kai erkennt auch, dass Boris nur wenig Ahnung von dem Livestyle hat und eindeutig an die falschen Männer geraten ist. Boris bedeutet nur Ärger und doch kann Kai ihn nicht einfach seinem Schicksal überlassen. Allerdings kapiert Kai auch sehr schnell, dass Boris ein sehr widersprüchliger Sub ist, der durch seine traumatischen Erfahrungen nichts mehr mit BDSM zu tun haben will, gleichzeitig aber auch gegen seine Bedürfnisse ankämpft.

Ach Boris, er hat mir ein wenig Sorge bereitet und Nerven gekostet. Doch A.C. Lelis hat ihn auch durch die Hölle und zurück geschickt. Kein Wunder, dass er so verwirrt, manchmal ein wenig verhaltensauffällig und auf jeden Fall unentschlossen agiert hat. Kai hingegen steuert das Schiff in stürmischer See. Trotz seines beeindruckenden Äußeren und seiner gefährlichen Ausstrahlung gehört er jedoch in die Kategorie Kuschel-Dom. Er ist zwar sehr ruhig, bedächtig und auch präzise in seinen Handlungen, aber er ist kein Sadist. Und so passen er und Boris auch gut zusammen. Denn Boris ist kein Masochist, auch wenn er mit einem gewissen Maß an Schmerz durchaus umgehen kann; davon erregt wird.

Während es im ersten Teil der Serie gleich von Beginn an Sex satt gibt, geht die Autorin hier behutsamer ans Werk. Das liegt natürlich an Boris‘ Vergangenheit und auch an den dramatischen Entwicklungen in der Gegenwart. Jedoch schwingt immer ein Hauch von Erotik in ihren Blicken und Wortgefechten mit.

Obwohl es ihm Boris wirklich nicht leicht macht, legt Kai sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen an den Tag. Dabei muss er sich aber auch noch mit Boris‘ besorgten Freunden herumschlagen, die nur teilweise von Boris‘ Neigungen wissen und auch nicht wirklich damit umgehen können. Genau deswegen ist auch Kai der richtige Mann für diesen Job, auch wenn man es ihm nicht leicht macht. Denn Boris braucht wirklich viel Fürsorge, aber auch Disziplin und vor allem Aufklärung über den Lebensstil.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es sich deutlich vom ersten Teil unterschieden hat. Aber das muss ja auch kein Nachteil sein. Ganz im Gegenteil. Die Autorin ging eben auf einen anderen Kink ein und hat großen Wert auf die emotionale Annäherung der Helden (Stichwort Vertrauen) gelegt. Doch es gibt auch Sex – natürlich. Aber erst spät und wohldosiert eingesetzt. Dennoch kinky, aufregend und harmonisch beschrieben.

Mir hat es gefallen und deswegen gibt es – trotz leichter Schwierigkeiten mit Boris‘ Naivität und Impulsivität – wieder fünf Regenbögen!
Profile Image for Ramona.
640 reviews
February 25, 2018
Kai ist so wundervoll!
Ich weiß nicht, warum die Reihe so lange unberührt auf meinem SuB lag.
2,988 reviews17 followers
November 4, 2014
Pleite und ohne Aussicht auf ein festes Engagement schlägt sich Tänzer Boris mit Nebenjobs durch und auch sein Liebesleben läuft alles andere als rund. Als er sich notgedrungen als Fitnesstrainer in einem Kraftstudio bewirbt, ahnt er noch nicht, dass sein Leben bald völlig auf den Kopf gestellt wird. Denn er hat nicht nur Probleme mit dem viel zu dominanten Studiobesitzer Kai, sondern auch eine Vergangenheit, die ihn unverhofft einzuholen droht...

Eine wunderschöne und nervenaufreibende Liebesgeschichte. Mal ein Gay Geschichte die nicht die üblichen Themen hat, sondern eine Liebesgeschichte die wunderschön ist. Gut, wie immer gibt es ein paar Probleme die, die beiden zusammen meistern müssen aber wer muss das nicht. Alle Personen sind super beschrieben das man das Gefühl hat sie alle zu kennen und die ganzen Zeit gleich neben dran zu stehen. Mich hat das Buch gefesselt und erst wieder los gelassen als ich am Ende angekommen bin und war dann etwas traurigen das ich schon dort angekommen bin. Solche Bücher gibt es selten die so gut geschrieben sind vor allem bei Gay Romance.
Profile Image for Rici.
546 reviews
December 10, 2015
Ich muss sagen, von allen Covern ist dieses hier von Cursed Side am besten gelungen. Es ist schön zweideutig und wirkt insgesamt einfach schön.
In diesem Buch geht es hauptsächlich um eine homoerotische BDSM Beziehung. Ebenso aber Warnung für sexuellen Missbrauch, der einem der Charaktere zustößt. Den Charakter Boris, der sich als Tänzer durchschlägt, konnte ich dabei mehr abgewinnen als Kai, dem Fitnessstudio Besitzer. Die beiden streiten sich häufiger, bevor hier eine richtige Kommunikation stattfindet. Ich fühlte mich hier stark in die Beziehung geschmissen, und mochte ihr Verhalten zueinander nicht wirklich. Dennoch wollte man wissen wie es ausgeht, und die vorhanden Probleme wurden relativ erwachsen gelöst.
Fazit:
Die vorhandene BDSM-Beziehung zwischen Boris und Kai schien mir irgendwie nicht deren Charakter entsprechend, wurde aber gut rüber gebracht. Die Sexszenen sind ebenfalls gut beschrieben, die Handlung schlüssig, und Charaktere aus Strawberry Kiss tauchen hier auf. Daher gebe ich dem Buch solide 3,5 Sterne.
Displaying 1 - 8 of 8 reviews

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