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Wie die wilden Tiere

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Marc ist ein angesagter Künstler, als Vater und Ehemann hat er jedoch versagt. Als die junge Gloria in sein Leben tritt, hofft er wiedergutzumachen, was er bei seinem Sohn versäumt hat. Ein wilder Roman über den Abgrund zwischen den Generationen, zwischen coolen Eltern und ihren rabiaten Kindern.

240 pages, Hardcover

First published January 1, 2011

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About the author

Philippe Djian

95 books177 followers
Philippe Djian (born 1949 in Paris) is a popular French author of Armenian descent.
Djian graduated from the ESJ Paris. After a period of wandering and odd jobs, he published a volume of short stories, 50 contre 1 (1981), and then the novels Bleu comme l'enfer (1982) and Zone érogène (1984) before gaining fame with his subsequent novels 37°2 le matin (1985) which was filmed by Jean-Jacques Beineix (1986; English title Betty Blue), Maudit Manège (1986), Echine (1988), Crocodiles (short stories) (1989), Lent dehors (1991), Sotos (1993), and Assassins (1994).

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Profile Image for Orsodimondo.
2,465 reviews2,441 followers
April 20, 2024
NON ABBIAMO UN'ANIMA DI RICAMBIO


Isabelle Huppert in “Elle” film di Paul Verhoeven, 2016, riuscitissimo adattamento del romanzo omonimo di Djian.

Goffredo Fofi descriverebbe questo libro così: provocante, irritante, porta all’estremo la lezione antiborghese, con un romanzo forte e serrato, pieno di flashback e sorprese, privo di fronzoli moralistici e di chiacchiere psicologiche, che descrive un mondo di nuovi borghesi omologati, arido, ateo ed egoista.
Le parole sono proprie sue, ma in effetti riferite a un altro romanzo di Djian.

Fofi è colui che mi ha introdotto a questo scrittore francese che si trastulla col noir, che, ça va sans dire, di noir non ha nulla – che sembra frettoloso nei suoi giudizi su Proust - che ama Céline, ma credo gli preferisca Stephen King - che potrebbe trovare Bukowski troppo concettoso, e in privato al nome di Joyce magari storcerebbe la bocca e farebbe una battutaccia.


”37° le matin - Betty Blue” il bel film di Jean-Jacques Beneix dal romanzo di Djian che lanciò Beatrice Dalle, purtroppo, meteora.

Un altro critico recensore si potrebbe invece esprimere come segue:
A un odioso scultore francese 45enne proprio davanti agli occhi gli si spara in testa il figlio 19enne.
E subito tu ti domandi come, con un padre simile, il ragazzo abbia aspettato tanto prima di escludersi dal mondo dei vivi.
Lo stronzo ricco drogato e alcolista incontra in seguito una ragazza vomitante e fuori di cotenna, Gloria.
Che si scopre essere l’amore del ragazzo morto.
Poiché Gloria gli distrugge casa, Marc decide di tenerla a vivere con sé. Naturale, chi non lo farebbe?
Poi s’incontrano altri amici dello scultore, sgradevoli e tossici quanto lui. E anche convenzionali, stereotipati ed ex-rivoluzionari da strapazzo, come lui.
Qua e là si conversa di scopate. Di gite in montagna. Di liquori e di sostanze varie. Davvero adorabili.
Per farla breve, a metà del libro anche il lettore più bradipo già si augura che la fanciulla Gloria ammazzi tutti gli adulti con le peggiori tecniche splatter immaginabili, per poi concludere facendo fuori se stessa.


”Bleu comme l’enfer” di Yves Boisset, 1986, anche questo da un romanzo di Djian. Nella foto Lambert Wilson e Myrielle Roussel.

Solo che il critico recensore di Ellerì, dopo questa bella sintesi della trama, conclude invece dicendo: In effetti devo confessare che si tratta di un bel testo, ben scritto e intrecciato con astuzia. Dove il male, il vuoto, la decadenza morale sono delineati con assoluta efficacia, ben servita da una splendida traduzione. Tagliente, essenziale come una lama d’acciaio. Senza una sbavatura. Non permette di distaccarsi dal disgusto verso i protagonisti neanche per un attimo di una lettura convulsa e senza fiato.

Mentre, invece, io sarei rimasto fermo alla prima parte che mi sembra condensi piuttosto bene quanto irritanti siano tutti i personaggi (cinque, incluso il suicida), la trama, le riflessioni, le elaborazioni, l’ambientazione di Vendette.


”L’amour est un crime parfait” di Arnaud e Jean-Marie Larrieu, 2013, altro adattamento da un romanzo di Djian. Nella foto Mathieu Amalric e Karin Viard.

Aggiungerei che Djian usa molto le ellissi, proprio come fa il cinema francese, sia quello bello che quello irritante, che tanto somiglia a questo romanzo: solo che le ellissi di Djian finiscono comunque col necessitare un flashback - e allora, mi pare che così l’effetto di salto avanti si annulli e vanifichi, e tra un salto avanti e uno indietro mi pare non si vada da nessuna parte.

Però, e davvero non so perché, ma forse dipende tutto da Fofi, io a Djian darò un’altra chance.
Ma una soltanto.

description
Cappuccino con vista
Profile Image for Gavin Armour.
614 reviews129 followers
December 21, 2018
Es gibt diese Handvoll Autoren, die einen seit Jahrzehnten begleiten, denen man die Treue hält, egal, was sie versuchen und ausprobieren. Man bemüht sich, auch Schwächephasen zu erklären, verbiegt sich, um Minderwertigem doch noch intellektuellen Status zu verleihen und drückt die Augen so fest zu, daß von Lesen eigentlich keine Rede mehr sein kann. Es schmerzt dann umso mehr, wenn einer dieser Autoren dann wirklich abschmiert und sein Niveau vollends zu verlieren scheint. Das ist bei diesem Werk geschehen. Und es tut wahrlich weh, das hier hinschreiben zu müssen.

Daß Djian wenig bis keine stringente Geschichte erzählt, ihm alles Form und Stil ist, ist ja hinlänglich bekannt, ebenso, daß seine Protagonisten gnadenlose Egoisten sind, denen meist alles etwas zu überlebensgroß gerät – ihre Emotionen, die daraus folgenden Handlungen und auch ihre Sätze, häufig genug; daß man es bei diesem Autoren mit einem Romantiker par excellence zu tun hat, der bereit ist, inhaltlich den ganzen Weg zu gehen, ohne Rücksicht auf Verluste, ohne auf sich oder seine Leser sonderlich Rücksicht zu nehmen – das macht einen beträchtlichen Teil seines „Sound“ aus. Es definiert eben den Djian-Stil.

Daß das nicht immer klappen kann, ist auch klar. Ein, zwei Mal in der Vergangenheit haute es bereits nicht so wirklich hin und versank in Klischees – MATADOR wäre ein Beispiel dafür. Daß das Ganze aber wirklich mal an einen Punkt kommt, wo den Leser das Gefühl beschleicht, es mit einem strukturellen Problem zu tun zu haben, hätte man eher nicht gedacht, trotz aller Kritikwürdigkeit des Werkes.

Hier haben wir es einmal nicht – wie sonst immer in den letzten 20 Jahren – mit einem Schriftsteller in der Schaffenskrise oder einer Midlife Crisis zu tun, sondern mit einem bildenden Künstler – Marc – der Zeuge werden musste, wie sein 16jähriger Sohn Alex Selbstmord beging. Seitdem schwerst aus der Spur, verliert er sich in Alkohol- und Drogenräuschen, seine Frau Elisabeth hat ihn bereits verlassen, seine besten Freunde Michel und Anne – Marcs frühere Geliebte – geben sich alle Mühe, ihn über Wasser zu halten. Eines Morgens, auf dem Rückweg von einer Party, greift er die junge Gloria auf, die vollkommen betrunken und bewußtlos in der Metro liegt. Er nimmt sie mit zu sich nach hause. In seiner Abwesenheit am kommenden Tag verwüstet sie sein Heim und verschwindet, er findet sie jedoch wieder und bietet ihr an, wirklich bei ihm einzuziehen. Gloria war Alex‘ Freundin. Langsam breitet sie die Wahrheit über Alex und dessen Leben vor Marc aus, der erkennen muß, daß er seinen Sohn keineswegs kannte. Und mit zunehmender Dauer, die Gloria in Marcs Haus verbringt, nehmen nicht nur entferntere Bekannte, sondern auch Anne und Michel Anstoß an dem Verhältnis. Zudem entsteht bei beiden zunehmend der Verdacht, daß Gloria es auf Marc abgesehen hat – allerdings in keinem guten Sinne des Wortes…

Philippe Djians ureigene stilistische Kunst bestand auch immer darin, uns das extremste Geschehen in einem Rahmen größter Alltäglichkeit zu präsentieren. Das war immer prägend bei ihm, wurde aber in den letzten Werken ausgearbeitet: Das Auslassen der Katastrophen, ein sprachliches Fade-out, um nach einer Schwarzblende wieder einzusteigen, meist Tage oder Wochen, nachdem das für die Handlung einschneidende Ereignis geschehen ist. Und dann wird dieses eben in einem Nebensatz erwähnt. Hier ist das alles beherrschende Ereignis schon Monate vor Einsetzen der Handlung passiert und doch ist es zentral für den gesamten Roman: Der Freitod von Alex. Wie Marc lernen muß zu verstehen, daß sein Sohn ein anderer war, als er in ihm sah, das nimmt nach und nach die Form eines Passionsweges an. Und treibt die Überlebenden in immer extremere Situationen, immer extremere emotionale Zustände, die für alle immer gefährlicher werden.

Seit mindestens zehn Jahren drehen sich Djians Geschichten immer häufiger um Probleme zwischen der Elterngeneration – also seiner, mittlerweile – und deren Kindern. Wo er einer idealistischen Generation entstammt, die meinte, die Welt verändern, wenn nicht gar aus den Angeln heben zu können, sind deren Kinder Zyniker, bestenfalls Pragmatiker, denen schon in frühen Jahren sämtlicher Idealismus ausgetrieben wurde von einer Gesellschaft im Überfluß. Zugleich sind diese Kinder ihren Eltern – den einstigen „Kindern von Marx und Coca-Cola“ (Jean-Luc Godard) – ähnlicher als alle Beteiligten das wahrhaben wollen. Sie nehmen dieselben Drogen, sie haben ebensolchen rastlosen Sex und wechselnde Sexualpartner wie ihre Eltern und mit zunehmender Lektüre weiß man meist sowieso nicht mehr, wer Eltern, wer Kinder sind.

Und wenn man das so liest, und wenn man das dann so – wie hier – niederschreibt, fällt einem auf, daß man genau das auch über mindestens 6 andere Bücher von Djian hätte sagen können. Nur hätte man wahrscheinlich in 5 Fällen davon immer noch ein gewisses Extra, ein Etwas, das man hinzufügen könnte, das den Roman für sich stehen ließe. Hier hat man es nur mit einer Variante des irgendwie Immergleichen zu tun. Egal, ob man über das Personal, die Geschehnisse oder auch nur die Selbstbefragung des Hauptprotagonisten nachdenkt, dies alles hat es im Djiankosmos so irgendwie schon gegeben. Und dem Meister fällt diesmal nicht wirklich Neues dazu ein. Diesmal ist eins der Kinder dieser Egomanen durch die eigene Hand gestorben – und es mutet an, als wolle der Autor nur einen weiteren Blickwinkel in einem immer gleichbleibenden Drama einnehmen. Eine Variation eben.

Und weil er das wohl selber gemerkt hat, setzt er nun also einzelne Absätze voneinander ab und wechselt in einem nicht wirklich nachvollziehbaren Rhythmus von der Ichperspektive in die eines auktorialen/personalen Erzählers. Das gibt dem Autor Möglichkeiten, eine der Figuren genauer in ihrem Innenleben zu porträtieren und dennoch die Wahrnehmung seiner Umwelt „objektiv“ darzustellen. Klingt gut. Nur leider macht er es nicht. Er wechselt die Perspektive. Mehr eben auch nicht. Der Leser hat keinen Zugewinn, selten erweitert sich durch den Perspektivwechsel das Blickfeld auf die Geschichte. Die unzugängliche Gloria bleibt eben – unzugänglich. Man versteht diese Figur nicht wirklich, ihre Motivation. Ein Geheimnis. Aber das scheint sie auch für den Autor geblieben zu sein.

Diesmal geht das Ganze nicht auf, was schade ist, denn an und für sich wäre es spannend gewesen, einem Typen wie Marc in eine solche existenzielle Krise zu folgen – wenn dieser Marc ein echter Verwandter von Zorg, dem Anti-Helden aus BETTY BLUE, gewesen wäre. Er ist aber höchstens ein Abziehbild.
Profile Image for Thierry Pin.
16 reviews1 follower
February 28, 2025
Style d'écriture très déroutant. Succession de passage à la première personne puis a la troisième !!!
L'histoire est intéressante mais compliquée à comprendre.
Profile Image for Romain.
939 reviews58 followers
October 23, 2015

Il n’avait pas été très malin de ramener cette fille chez lui, de refaire le chemin avec elle pour l’installer dans la chambre d’amis. Il n’y comprenait rien. Il avait l’impression d’avoir agi comme un somnambule, d’avoir agi sous l’emprise d’un charme funeste, et d’ailleurs, la matinée avait été étrangement lumineuse, l’air glacé.


En lisant les commentaires des lecteurs de Djian concernant ce livre paru en 2011, j'ai retenu une chose: ce n'est pas son meilleur livre. Et pourtant, le néophyte que je suis a été emballé par ces Vengeances. Plusieurs personnes m'avaient parlé de ce célèbre auteur français connu pour le sulfureux 37°2 le matin et s'étaient même offusquées lorsque je leur avais avoué sans ambages ne rien avoir lu de lui. Je n'ai pas d'explication concernant cette impasse. Peut-être des souvenirs de plateau télé à l'époque de la sortie de sa série Doggy Bag. Je me souviens très bien que le personnage m'avait déplu, sans raison particulière comme l'impression négative que l'on éprouve parfois lors d'une première rencontre. Il faut donc mieux définitivement faire connaissance avec l'oeuvre avant de rencontrer son auteur.

Le sel de l'histoire se trouve dans les relations complexes qui relient les quatre personnages principaux. Entre les relations familiales, d'amitié et d'amour tout n'est pas simple, loin de là. Elles se tendent entre les amis, les couples d'hier et d'aujourd'hui, un père et sa belle fille. Tout ce petit monde évolue dans un milieu bourgeois un peu trop sujet aux nez poudrés et aux gueules de bois. Mais un passé douloureux laisse toujours des blessures profondes qui ne cicatrisent jamais et peuvent se rouvrir à tout moment.

Tout cela ne serait rien sans l'écriture très juste de l'auteur. Le style est impeccable, efficace, mordant sans être excessif. Le propos est parfois provocateur et certains traits de cynisme font vraiment du bien.

Et j’étais si profondément perdu dans mes pensées que je dépassai la gare, traversai le périphérique et me retrouvai en pleine abomination, à savoir conduire en ville, conduire dans ces stupides embouteillages, au milieu d’autres imbéciles, chacun condamné à perdre son temps, à s’empoisonner à petit feu, se diminuer, régresser, mais il était trop tard pour pleurer et j’allumai la radio.

Difficile de lâcher se livre où la tension monte crescendo, on sent qu'un drame se prépare et que toute cette histoire va mal finir. Ma première expérience Djian est concluante au point que je connais déjà l'auteur qui m'accompagnera lors de ma prochaine lecture. Reste à choisir le livre et, bonne nouvelle, j'ai le choix puisqu'il écrit depuis 1983. http://www.aubonroman.com/2013/07/ven...
Profile Image for Magnus Stanke.
Author 4 books34 followers
September 11, 2018
Left me a bit cold but I do like his writing style (which I learned to dig reading 'Oh...') and I got the impression maybe it's me, maybe I'm missing something
Profile Image for Jean-charles.
39 reviews
June 24, 2013
Road-movie dans la tête d'un égoïste.

Dans Vengeances, la narration vengeresse se décline en petites touches répétitives, le narrateur est rarement à jeun et le médecin s'appelle Goldberg, il ne s'agit donc pas de répétitions donc mais de variations, pas exemple sur les bitures et les lignes de coke de Marc, le personnage principal.

Philippe Djian a écrit pour Stéphane Eicher et signé 37,2° le matin (film de Beneix, 1986) et Zone érogène. A l'époque le narrateur buvait de la bière en canettes, beaucoup. Djian publie maintenant chez Gallimard, tandis que le narrateur de Vengeances se tire des lignes de coke et se goinfre de viagra. Cela ne me perturberait pas si ce faisant il n'attentait à la vraisemblance des situations et des sentiments : «les pilules que Michel lui avait données agissaient comme de véritables petites bombes qui l’obligeaient à remettre le couvert », « il devait se retenir pour ne pas trop la baiser, de peur de donner l'image d'un forcené, d'un malade sexuel, d'un insatiable» p. 27. C'est son dialogue intérieur, Marc se raconte des conneries, bien sûr.

A part ça, Alex, le fils de Marc, se suicide à la première page du roman « en se tirant froidement une balle dans la tête. En s'effondrant sur le buffet. » Je ne sais pas vous, mais moi je pense à « une balle dans le buffet ». C'est mon conditionnement, je devrais m'en libérer. Toujours est-il que balle et buffet se font la malle page 13. Je suis peut-être un mauvais lecteur, mais je soupçonne une ambiance, non pas d'ironie voire de dérision, mais carrément de foutage de gueule.

Mais non, je pinaille sur des détails, cependant si je doute de la profonde sincérité du narrateur, voire de l'auteur, c'est à cause de ces détails. Dès la première page il me prend à rebrousse poil avec une balle dans le buffet. Dès lors, il conviendra de ne pas faire une confiance excessive à ma critique, il est clair que je suis biaisé d'emblée. Pour ma défense, je ferai valoir qu'à la lecture, il est évident que l’énigme du gamin suicidé est le cadet des soucis de Marc. Mais c'est justement ça l'histoire, il se la joue avec son pseudo-chagrin, il s'en tamponne abondamment le coquillard de son fils suicidé. A ma décharge aussi, je signalerai que je n'ai rien contre les répétitions, ni contre les gens qui s'appellent Goldberg, qui traitent les dysfonctionnements érectiles et qui ont les yeux bleus (p. 67 « le docteur Goldberg, un juif aux yeux bleus »). Je ne le redirai jamais assez, je suis pour des solutions équitables et des principes universels, y compris en ce qui concerne les troubles sexuels, y compris en Tchétchénie et au Tibet. C'est une affaire de style. Chacun ses fixettes et ses terres promises.

Dans Vengeances, l'infantile égocentrique quinquagénaire cocaïnomane chimiquement priapique dénommé Marc patauge dans un marécage de culpabilité, mais seulement en surface puisqu'au fond il s'en fout. Aucun risque de se noyer. D'ailleurs il refuse les avances de deux femmes dans l'histoire, le vil égoïste, le con, et il néglige les sentiments des consentantes qu'il saute, le salaud. Djian a eu la main lourde, il lui a aussi collé une compulsion de répétition à son anti-héros, et des délires alcooliques de surcroît, pour bien charger sa barque. Sur la rivière Styx, il lui a jeté une sirène dans les pattes : la deutéragoniste Gloria. Elle est une nymphette, l'ex de son fils pour ne pas faire de demi-mesure. Djian veut faire sauter les plombs à son protagoniste, et nous le signifie avec une métaphore inattendue : « Je crois que j'ai fait sauter les plombs! lança-t-elle à Marc dès qu'il pénétra dans la maison. Je suis dans la cuisine, putain. Où sont les bougies? » p. 81.

A ce moment-là, pour moi c'est le noir. Par la suite, je n'ai pas remarqué de valeur ou d'attitude rédemptrice dans le roman (les bougies, pour y voir quand les plombs ont sauté), puisqu'il n'y en a pas. Je devrais relire, pour voir toutes les métaphores sur le jour et la lumière naturels, mais là, je n'ai pas le courage. J'ai dû rater quelque chose. J'ai aussi l'impression navrante que la vengeance s'est exercée sur le pauvre lecteur, tant le style est inégal, même s'il est vrai que j'ai lu avec une balle dans le buffet, « … la douleur tournait autour de lui avec l'entêtement et la conviction d'une louve affamée, elle l'effleurait lorsqu'il se tournait dans son lit ou lorsqu'il se penchait au-dessus du lavabo pour s'asperger la figure. » p. 93. Mais c'est de ma faute, je n'ai jamais beaucoup aimé les métaphores, je l'avoue, la plupart ressemblent à des gribouillages de schizophrène que piétinerait un gorille ivre.

Marc a élevé son fils en pointillés, quand il n'était pas chargé à la coke ou déchiré par l'alcool. Ces options ne sont plus efficaces pour s'éclaircir l'esprit maintenant que le fils est mort. Alors, Marc a tendance à généraliser, à voir un conflit de générations, d'autant que les ados seraient plus barjots et jusqu'au-boutistes que leurs aînés. Soit. Marc va s'appuyer là-dessus comme sur un bâton de vieillesse. Je cite à témoin la première phrase du roman qui démarre bien : « Les plus atteints étaient les plus jeunes, sans nul doute, ceux qui avaient une vingtaine d'années. »

Variations sur les plus atteints, le quatrième paragraphe du roman commence comme ceci : « Les plus atteints, il fallait se rendre à l'évidence, avaient à peine une vingtaine d'années. » Serions-nous engagés dans un exercice de style ? Je n'ai rien contre les répétitions, ni les exercices de style. Le peu lucide Marc a aussi la phobie (symbolique ?) des tunnels, mais cela apparaît vers la fin seulement, cette fixette sur les tunnels, comme une image ramassée des rapports tourmentés avec celles dont il a exploré ou convoité le tunnel d'amour. A quoi bon chercher à interpréter quand les plombs ont sauté et qu'il n'y a pas de bougies?

Un premier sommet est atteint, osons le dire, p. 20. J'ai ri, et « surgelés » m'a pris par surprise, ça m'a réchauffé le cœur.

« Quelle opaque fumée envahit donc l'esprit d'un homme quand il porte son choix sur une femme, sur l'une d'elles précisément? A quel instant exact est-il frappé en pleine figure, incapable de reculer? A quel instant est-il perdu? Je m'étais irrémédiablement trompé, quant à moi. Passé les quelques mois de sauvagerie sexuelle qui avaient suivi notre mariage, l'ennui s'était mystérieusement installé entre nous, le désert nous avait envahis en quelques années à peine, couche après couche, puis j'avais fini par découvrir sa liaison avec le livreur de produits surgelés et j'avais longuement hésité à lui en parler dans l'espoir qu'un peu de jalousie ou autre chose se manifesterait en moi, mais le vide que je ressentais au fond de ma poitrine était devenu presque effrayant. …/... J'en ai assez de vivre avec une putain, lui ai-je dit un beau matin. J'aimerais que tu fasses tes valises. »

La sauvagerie sexuelle après le mariage, c'est un thème nouveau me semble-t-il, tant le mariage et Eros ont été disjoints par les littérateurs, à ma connaissance, fort maigre il est vrai. Mettons cela sur le compte des conneries que se raconte Marc à lui-même. Donc, « Comme un somnambule », Marc recueille et héberge Gloria, la petite amie de son fils suicidé. Michel trouve ça louche. Elle est à la dérive et en veut à Marc, elle passe à l'acte p. 23 en dévastant son appartement et son mobilier. Néanmoins il continue à s'occuper d'elle, ce qui ruine sa relation avec Élisabeth, pourtant un excellent coup. A ce moment-là, le lecteur biaisé est perplexe sur les motivations de Marc, à tel point qu'il s'interroge sur le sens de sa propre vie niaise et égoïste en voyant l'altruisme dont fait preuve Marc vis-à-vis de Gloria.

Pendant ce temps, Michel, son ex-supérieur politique, aujourd'hui agent artistique, est impuissant. Les sculptures de Marc partent en eau de boudin, elles ne résistent pas à l'usure du temps, « les joints de silicone » claquent. D'ailleurs son fils se flingua au début du roman, mais maintenant, une richissime cliente du plasticien « râlait dans toute la ville », p. 39. Et surtout, Gloria, la petite amie de son fils (la nymphette), va le charger en tant que père absent et l'allumer ensuite. Il culpabilise vaguement, refuse ses explicites avances, même si tout ça est très embrouillé sous l'effet des drogues légales et illégales qu'il ingère buccalement et nasalement.

Marc a encore quelques éclairs de lucidité toutefois. Même s'ils demeurent brefs et inefficaces. Les produits que Marc emploie pour fixer ses compositions lui rongent la cervelle (p. 39). Il aime Hall Of Voodoo, Tuxedomoon, PJ Harvey, il se trouve que le lecteur biaisé aussi, ce qui accroît son empathie pour le personnage assez vomitif au demeurant: il a bon goût, c'est les substances toxiques qui...

Que faire pour Michel, impuissant ? Marc lui conseille de consulter, un de ses rares moments de profonde sagesse. Qu'advint-il? Page 67 il appert qu'« il n'en demeurait pas moins qu'un réel souci d'érection se posait et inquiétait davantage le docteur Goldberg qu'une de ces habituelles histoires de libido lessivées. » Cette épisode scientifique ne convainc pas Michel. Il tente de protéger Marc de la remontée de sa libido vis-à-vis de la nymphette Gloria, remontée qui, rebondissement, intéresse Anne, sa propre femme et concerne aussi Michel. Anne en attendant veut se taper Marc, qui est d'ailleurs son ex, mais il refuse au nom de leurs amours passées. Anne va faire une dépression (p. 100).

OK, chacun fait les intrigues qu'il veut, entre adultes consentants en minimisant les dommages collatéraux. Je m'interroge sur le style plus que les « habituelles histoires de libido lessivées », mais pas tant que ça finalement justement depuis que rôde Gloria, la chair fraîche que Michel aussi convoite et même accule, à tel point que Marc croira qu'il l'a violée. Quel con me dis-je in petto tout en tournant la page, un souci d'érection se posait selon la science médicale. C'est peut-être moi le con puisque je fais une fixette stylistique sur « un souci se posait ». Serait-ce du discours indirect rapporté? Non, c'est le narrateur qui dit "un souci se posait". Il dit « épatant » aussi le narrateur, celui dont les sculptures partent en couille et qui a de la coke dans les naseaux. Le docteur Goldberg se serait-il trompé ? Que d'émotions !

Je m'avance peut-être un peu trop dans l'interprétation symbolique des tunnels etc, laissons parler le texte. Et le gamin suicidé, il en est où? Quelles pistes Marc va-t-il explorer? Je relève p. 18 qu'« Alexandre avait pris sa première cuite à douze ans, autant que je me souvenais. » Page 15 il y avait déjà eu: « J'en voulais à cette fille de me remettre Alexandre en tête – il avait fait deux comas éthyliques avant de mettre fin à sa brève carrière et cette fille me rappelait à quel point ils étaient carbonisés, à quelles profondeurs plongeaient les racines du mal. Ce gosse m'avait anéanti. » p. 25. De surcroît des idées de déclin s'en mêlent: « … le 11 Septembre marquait précisément le début du déclin de l'Occident. » Voilà pour le fils atteint.

En somme, « Quelques pigeons se dandinaient à nos pieds comme de risibles et stupides mécaniques. » p. 67. Plus tard, mais je n'ai plus la force de noter la page : « Quand on s'adonnait à l'alcool et aux drogues, mieux valait mener une vie saine et surveiller sa santé. » Je m'endors sur cette bonne parole.

Ah oui, mais le fils, il n'en avait rien à cirer Marc?
Profile Image for Valentine.
372 reviews4 followers
June 28, 2017
When I started the book, I thought it was a thriller. I liked the summary, and I thought it would be so amazing ! But no. Here, we follow Marc, a man who brings a young woman at his home because she's drunk. We learn that his son died last year. And that's all. For 192 pages, we follow him into his life. Nothing more.
I don't really feel anything about this novel. I read it, OK, but that's all. The plot is interesting, some things happen, the characters are developped, but... I don't know, there's something that stopped me. Maybe it's the characters themselves ? All we (really) know about them is that they loooove drinking. I don't understand them, sometimes. It was also hard to follow Marc sometimes, even though he's the main character ! I didn't connected with any of them. I think they were great, but... So weird. I mean, they do things and I was like « wtf ? » Why Anne stays with Michel, even though she doesn't seem to love him ? And we never see Elisabeth, a woman who looks important for Marc...
What also disturbed we was the fact that we know know exactly why Alex commited suicide. I mean, it's the beginning of the novel, Marc talks and thinks about him all along the book, but we don't know anything about him !
And I'm not even talking about Gloria : what happens to her at the end ? It's not finished !!! I want to know what happened exactly.
I'm not saying that is was a bad book. I think it was interesting, but I wish there were more pages... Mostly at the end. Maybe it's just my sensibility, after all... The book stops where it shouldn't. Personnally, I absolutly HATE open endings. And here, it's one of the most open ending I've never read ! It stops at a moment where we have a lot of questions in our minds...
But here's something positive : I liked the writing. It's not what I'm used to, but I liked it, so I'll probably read other books of this author. Anyhow, I had a problem with the narration : it's not the fact that there aren't any chapter that bothered me, but the fact that at a moment, the narrator is Marc (at the first person) and then it's the third person. Moreover, there are some ellipsis that confused me : we are at a moment of the story, and then there's a flashback, then we are in the « future »... It was weird.
So, to conclude, I think that the book was interesting, but not well conclued. I didn't feel a lot of things while I was reading... But I hope that there are other books of Philippe Djian I'll like !
Profile Image for Gwed.
15 reviews
March 10, 2021
Pour etre franc, je ne sais pas quoi penser de ce roman. D'un coté, il semble etre bacle, les personnages caricaturaux, et l'histoire décousue, ne tenant pas debout ; de l'autre, je l'ai devore en deux soirs, je l'ai trouve remarquablement bien ecrit, et le suspens omnipresent m'a conquis.
Je pense que je suis passe a cote d'une dimension de l'histoire. Beaucoup d'interventions mysterieuses tombent un peu comme un cheveu sur la soupe, et l'on se demande parfois si la dimension camee et parano des protagonistes ne creent pas ce cote decousu ; comme cette incertitude de langage du narrateur qui parle de lui tantot a la premiere, tantot a la troisieme personne. Neanmoins, je ne suis pas sur que cela soient des traits d'ecriture ou de negligence.
Pour mon compte, j'en reste sur cette phrase: "Il ne comprenait pas toujours les choses tres tres vite."
Alors qu'il n'y a que tres peu de developpements, l'histoire fonctionne presque comme un thriller; ce qui rend la lecture agreable, et ca, ca compte deja pour beaucoup.
7 reviews1 follower
Read
May 8, 2021
Okurken garip, bittiğindeyse daha garip bir tat bıraktı.
Genel olarak baş karakterin tutumunu, hayata bakışını, belirli olaylar üzerinde söylediklerini çok sevdim. Ama kitabın kurgusu neden öyle, neden karakterler bu şekilde davranıyor üzerinde biraz düşünmem gerekiyor açıkçası.
Profile Image for Baran Şen.
14 reviews2 followers
July 31, 2018
Anlamsız bir son nedeniyle kitaptan alınan tat azalıyor. Çok daha iyi olabilecekken kendi kendini bitirmiş bir kitap.
1 review
April 8, 2022
Sadece yemek içki içmek sex üzerine hayvanca bir hayatı ele almış yazar. Yeraltı edebiyatının oluru bu ama anlamlandıramadım bu kitabı
53 reviews
March 20, 2023
Absolutely insane book, obviously completely underrated and overlooked. Starts out rather calm, ends up totally brutal. Classic Djian, I love it!
Profile Image for Naim Frewat.
207 reviews9 followers
December 9, 2013
Vengeances left me with a sense of unease and I had the feeling that the ending was botched up and incidents quickly wrapped up, though the book is fairly short (< 200 pages) and so I suppose that a couple of additional pages wouldn’t have hurt anyone and would have cleared up some of the ambiguities of the book.

Ambiguity is what characterizes this book. The opening paragraph is a first-person narrative told by Marc, the main character of the book, whose son, Alexandre, apparently struck by something, shoots himself in the head in front of his father’s neighbors, days before Christmas. Before proceeding with the content of the book, its ambiguous character is reinforced by the use of the double perspective: first and third person narratives alternate in almost regular succession throughout the book. Of course, one notices the difference in tone between the heartfelt and subjective first-person narrative and the impartial and rather cold (in comparison) third-person narrative. At first, I was irritated by this, especially that neither brings anything additional to the events of the story, and either method could have been dispensed with, but then I realized that the third-person narrative is used to lend credibility to the first; after all, how much can one trust a storyteller who was under such a shock? This comforts me when I came to the last paragraph of the book which is told in the voice of Marc, and so I was able to assume that this is how things rightly ended.

Ambiguity also extends itself to the content of the book. We never know for certain why did Alexandre commit suicide. With such a spectacularly tragic start of the book, one assumes that the elucidation of such an act, or at the very least its effect on the father, the changes that it brings on the father, would take center stage of the book, that is not the case. The explicit alteration in Marc’s life is that his companion Elisabeth leaves him and he “adopts” a drunken young girl, Gloria, who throws up all over him in the metro.

In fact, that is what I like about the book. Few of the plot changes are predictable, yet without them being shocking to my taste. The relationship between Marc and Alexandre is faintly felt throughout the book and for a reason: Marc never really matured to be a father, he never managed to let go of his past’s little cocoon: a tripartite relationship involving Michel, his best friend, agent and promoter of his creations, and Anne, Michel’s wife, whom Marc screwed (Djian’s word) for over a year before she ended up marrying Michel. Anne and Michel offered Marc the sustainable chance of indulging in alcohol and drugs at will, of vacationing together and attending gallery exhibitions and other similar events.

This tripartite relationship is at the heart of the book, and Djian manages to bring in a sweet mix of subtlety and aggression in painting the characters and evoking the transformations in the plot. Starting with such an aggressive act as the suicide of the son, we are, page after page, led through the implicit complicity that ties Anne, Michel and Marc together to the point where Marc’s first wife felt completely left out from it. Gloria herself starts off as an aggressive character yet her destabilizing of the trio’s relationship is done quite imperceptibly, with insinuations rather than explicit words or actions. I loved how a character like her could destabilize their age-long relationship, and it seemed so logical in such a double-faced relationship, on the surface solid, its fibers loose: for the adults of the book, Anne, Michel and Marc, are not really adults. They are characterized by a scarring egoism. Their ethics are meager and can be summed up with “ne se laisser pas aller” (not to let go, not to be dragged into).

Writing this post helped me realize that there is more to this book then when I turned over the last page. Djian’s writing – strangely even the portrayal of adults – reminded me of Ann Beattie’s writing in Chilly Scenes of Winter. That said, Djian’s writing comes off as more colorful, more sarcastic – I would even risk sardonic, and smarter.
Profile Image for Daniela.
26 reviews2 followers
September 19, 2011
Pourquoi chaque nouveau livre de Djian me déçoit il et ne parvient-il plus à m'émouvoir? Je l'ai tellement aimé... Ses premiers livres ont accompagné et bercé ma vie de jeune adulte. Maintenant j'ai toujours le sentiment qu'il les bâcle.
Profile Image for Jean-Pascal.
Author 9 books27 followers
January 8, 2013
On s'amuse bien, écriture efficace comme à chaque fois. mais il n'en restera sans doute pas grand-chose.
Profile Image for Eva.
Author 1 book38 followers
January 5, 2016
Uno dei rari casi in cui un libro mi ha innervosito. Storia insulsa, con colpi di scena a caso, personaggi discutibili. No, secco.
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