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Wonneproppen: Diät mit sieben? Wie ich um die Gesundheit meiner Tochter kämpfe

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Dara-Lynn Weiss’ Tochter Bea ist sieben, als die Kinderärztin die Diagnose Adipositas stellt. Für die Mutter zweier Kinder ist klar, dass sie handeln muss – dabei hadert sie selbst mit ihrem Körper.

In ihrem heiß diskutierten Buch schildert die Autorin schonungslos offen den beschwerlichen Weg zu Beas Normalgewicht und enthüllt dabei die Scheinheiligkeit, mit der das Thema Ernährung in der Öffentlichkeit diskutiert wird.

Wonneproppen ist ein mutiges Buch, das einen frischen Blick auf ein brisantes Thema wirft: Übergewicht bei Kindern. Vor allem aber ist es die berührende Geschichte einer Mutter, die aus Liebe zu ihrem Kind eine schwierige Entscheidung trifft und sich damit unbeliebt macht.

Dara-Lynn Weiss arbeitet als freie Autorin und Redakteurin. Im April 2012 schrieb sie in der amerikanischen Vogue darüber, wie sie ihrer Tochter beim Abnehmen hilft. Sie lebt mit Mann und zwei Kindern in New York City.

242 pages, Hardcover

First published January 1, 2013

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Dara-Lynn Weiss

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Profile Image for Kirsten.
3,258 reviews9 followers
May 19, 2025
Ich fange mit einer Frage an: Muss man einer Mutter wirklich klar machen, dass ihr Kind übergewichtig ist? Hat sie sich ihr Kind in den letzten Jahren nicht angeschaut oder war ihr das egal?.

.. und stelle fest, dass ich darauf keine Antwort bekommen habe. Bea war sieben, als die Ärztin ihre Mutter auf das Gewicht angesprochen hat. Wenn die Kleine nicht über Nacht explodiert ist, dann war das eine Entwicklung, die sowohl Mutter als auch Ärztin egal waren. In beiden Fällen hätte man früher etwas unternehmen oder ansprechen können.

In einem Punkt stimme ich Dara-Lynn Weiss zu: Außenstehende sehen immer nur den Moment. Wenn sie ihrer übergewichtigen Tochter die Portion auf dem Teller halbiert, wird sich ein Außenstehender fragen, wie das Kind so dick sein kann wo doch die Mutter offensichtlich auf das Essen achtet. Erlaubt sie ihrer Tochter eine kleine Süßigkeit, weil sie sich eine Zeitlang wirklich gesund ernährt hat, wird ein Außenstehender denken "kein Wunder, dass das Kind so dick ist".

Die Autorin hat, wie sie selbst zugibt, kein gutes Verhältnis zum Essen und zu ihrem Körper. Das geht über ungesundes Essen, unvernünftige Ernährungsmuster bis zum Verstecken und Verleugnen ihrer Maße. Wobei ich da nicht genau weiß, wie dick oder dünn sie wirklich war oder ob sie vielleicht nur nicht einem gängigen Ideal entsprochen hat.

Das mag egal sein, solange es nur sie betrifft. Aber in dem Moment, in dem ihr Kind offensichtlich ein Problem hat, kann sie nicht die Augen verschließen. Da kann sie nicht sagen, dass sie nur Kalorien zählen will und sich nicht darum kümmert, ob die Kalorien in einem gesunden Lebensmittel stecken. Denn von gesunder Ernährung hat sie offensichtlich keine Ahnung. Irgendwann ist ihr aufgefallen, dass Bea zwischendurch als Snack mehrere Äpfel oder Bananen gegessen hat. Offensichtlich hat sie ihrem Kind gesagt, dass Obst in Ordnung geht, unabhängig von der Menge.

Als die Diät von Bea beginnt, sind die Eltern planlos. Denn der jüngere Bruder soll nicht abnehmen und so werden abends mehrere verschiedene Mahlzeiten gekocht. Damit wird die Kleine alleine gelassen. Ich hätte es schöner gefunden, wenn die Familie an einem Strang gezogen hätte.

Ihre Einstellung zum Sport finde ich auch grenzwertig. Sport hilft ihrer Meinung nicht beim Abnehmen, also macht sie keinen. Dass es für Bea schöner wäre, wenn die ganze Familie sich gemeinsam bewegt, schwimmen oder spazieren geht oder sich mal aufs Rads setzt, kommt ihr nicht in den Sinn. Lieber überträgt sie die Verantwortung an die Schulkantine, das Feriencamp... an andere also. Letztendlich hat Bea abgenommen, aber ich fand den Weg fragwürdig und habe auch den Eindruck gewonnen, dass das Mädchen einen falschen Eindruck von der ganzen Sache gewonnen hat.

Fazit: ein interessantes Buch darüber, wie auch der falsche Weg zum Erfolg führen kann.
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