»Er war irgendwie anders in letzter Zeit.« Mit diesen Worten beauftragt die Redakteurin Mia Bischof die Detektei Liebergesell, nach ihrem vermissten Freund zu suchen. Süden und seine Kollegen kommt die Frau von Anfang an seltsam vor. Sie sehen sich in ihrem unguten Gefühl bestätigt, als irritierende Hinweise im Arbeitsumfeld des Vermissten auftauchen. Er habe Kontakt zu Neonazis, heißt es. Doch Mia bestreitet das vehement. Süden schiebt seine persönlichen Bedenken beiseite - bis seine Kollegen in höchste Gefahr geraten und er um ihr Leben fürchten muss.
Friedrich Ani, 1959 in Kochel am See geboren, lebt heute als freier Schriftsteller und Drehbuchautor in München. Neben Kriminalromanen schreibt er Lyrik, Erzählungen, Jugendromane und Drehbücher. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen u. a. den Tukan-Preis und dreimal den Deutschen Krimipreis.
Stavolta è stato un po'meno semplice del solito dare un giudizio. Parte bene, poi si ingarbuglia tutto, poi si risolve e poi c'è un po' troppa roba tutta insieme. Mancano pagine, o forse le pagine sono troppe per una storia sola e andavano separate le trame. Boh. Fatto sta che: a) questi investigatori fanno la figura degli incompetenti; b) uno scenario come Monaco forse poteva essere sfruttato meglio; c) questo Süden come personaggio non è che mi convinca proprio, ho sempre l'impressione di non vedermelo davanti - che non è mai un bene. Però il giallo non è male, anzi.
M wie Mia? Oder München oder etwas anderes? Jedenfalls kommt die Journalistin Mia Bischof in die Detektei, in der Tabor Süden inzwischen arbeitet, um ihren Freund Siegfried Denning suchen zu lassen. Seit einer ganzen Weile kann sie ihn nicht erreichen. Obwohl Mia einen etwas seltsamen Eindruck hinterlässt übernimmt die Detektei den Fall. Und schnell stoßen die tapferen Detektive um Süden und seine Chefin auf unerwartete Wiederstände. Wer will da nicht, dass sie mehr erfahren. Nicht einmal die Polizei scheint ein Interesse daran zu haben, dass Denning gefunden wird. In was für ein Wespennest hat Süden da nur wieder gestochen. Ein typischer Süden - düster, beklemmend und wenig Anlass zur Hoffnung gebend. Süden muss schmerzlich erfahren, dass im Alltag eine rechte Gesinnung manchmal näher ist als er es möchte oder es sich überhaupt nur vorstellen kann. Vage an die Nazi-Morde erinnernd scheint auch hier die ermittelnde Klasse auf dem rechten Auge seltsam blind und dazu wird noch angedeutet, dass dies im südlichen Freistaat doch eher normal ist, während demokratische Zwischenrufe gerne mal als links und damit bedenklich klassifiziert werden. Eine Vorstellung, bei der es einen schüttelt. Fast klammert man sich an die Hoffnung, dass es doch nur ein Buch ist und die Wahrheit ganz anders aussieht. Die Ereignisse jedenfalls überstürzen sich ab einem gewissen Moment und Verluste prägen den Roman. Nachdenklich gestimmt möchte man Süden mal eine Vermissung wünschen, in der alles gut ausgeht, wohl wissend, dass die Wahrscheinlichkeit für so ein Ereignis angesichts Südens Art eher als sehr gering anzusehen ist. Ein spannendes Buch, gut für die Achtsamkeit.
Kurzzusammenfassung »Er war irgendwie anders in letzter Zeit.« Mit diesen Worten beauftragt die Redakteurin Mia Bischof die Detektei Liebergesell, nach ihrem vermissten Freund zu suchen. Süden und seine Kollegen kommt die Frau von Anfang an seltsam vor. Sie sehen sich in ihrem unguten Gefühl bestätigt, als irritierende Hinweise im Arbeitsumfeld des Vermissten auftauchen. Er habe Kontakt zu Neonazis, heißt es. Doch Mia bestreitet das vehement. Süden schiebt seine persönlichen Bedenken beiseite – bis seine Kollegen in höchste Gefahr geraten und er um ihr Leben fürchten muss. (von der Droemer Knaur Seite)
Meine Meinung Ach, Tabor Süden. Der ehemalige Polizist in der Vermisstenstelle und jetzt Detektiv ist auch in seinem 19. Fall noch untröstlich und vom Schicksal schwer gebeutelt. Dasselbe gilt unweigerlich für alle Personen, die er sucht und denen er auf dieser Suche begegnet. Auch "M", habe ich mit schwerem Herzen zugeklappt. Einerseits aus Melancholie, denn Friedrich Anis Geschichten enden meist zwar nicht im Schwarz, aber doch im dunklen grau. Andererseits sind sie einfach so simple Weise so hervorragend geschrieben. Die Thematik, das versteckte Wirken rechtsradikaler Vereinigungen in Deutschland und die oft fragwürdige Rolle des Verfassungsschutzes darin - ist ebenfalls hochaktuell. War für mich aber nicht entscheidend. Friedrich Anis Süden-Romane, und dieser einmal mehr, sind einfach eine Klasse für sich und unbedingt zu empfehlen. Wenn man eine hohe Toleranz für Traurigkeit hat.
Fazit: Der vorerst letzte Tabor Süden Roman überzeugt einmal mehr mit aktuellem Thema, tieftraurig echten Figuren und einer langsam brodelnden Spannung.
Einfach zu viele Zufälle bzw. seltsame, nicht nachvollziehbare Aktionen der Charaktere. Dazu langatmige Erklärungen, die symbolschwanger daherkommen. Die Handlungsweisen der Charaktere sind psychologisch nicht nachvollziehbar.
Ani Friedrich sinh năm 1959 là một nhà văn người Đức. Ông viết tiểu thuyết, thơ, sách cho thiếu niên và kịch bản. Tiểu thuyết của ông đã được dịch ra nhiều thứ tiếng và được trao tặng nhiều giải. Ông nhận Giải Văn học Hình sự Đức (Deutscher Krimi Preis) sáu lần: 2002, 2003, 2010, 2012, 2013 và 2014. Quyển tiểu thuyết hình sự "Süden" được bình chọn là quyển tiểu thuyết hình sự tiếng Đức hay nhất của năm 2011. Quyển "M" đoạt giải Văn học Hình sự Đức năm 2014.
Trong quyển tiểu thuyết M., cô biên tập viên của một tờ báo địa phương nhờ văn phòng thám tử tư Liebergesell tìm người bạn trai bất thình lình biến mất của cô. Thám tử Süden, một cựu cảnh sát, nhanh chóng phát hiện ra rằng người bạn trai này có nhiều quan hệ với giới cực hữu. Người này là một người lái taxi bình thường hay là nhân viên an ninh của Đức được cài vào trong giới cực hữu? Truyện này của ông dựa vào một vụ án có thật đã gây chấn động trong nước Đức (một nhóm cực hữu định đánh bom buổi lễ đặt viên đá đầu tiên cho Trung tâm Do Thái của thành phố München tức Munich ). Nhờ sự trộn lẫn giữa những sự kiện có thật và hư cấu, ông đã viết nên một quyển tiểu thuyết trinh thám mang tính lịch sử đương thời rất thành công. Văn của Friedrich Ani mang một nét u buồn, đậm chất một quyển tiểu thuyết, một nét đặc đáo riêng của ông. Các nhân vật chính trong truyện cũng mang nhiều tâm sự buồn, bà chủ văn phòng có đứa con trai mất tích đã mười năm không tìm ra dầu vết, Süden thường ra nghĩa trang nói chuyện với người cha đã qua đời, người thám tử già thứ ba của văn phòng là một con người cô độc (vợ qua đời đã lâu). Nói chung là cả một bầu không khí u buồn cứ lẩn khuất đâu đó trong câu chuyện.
Ein Krimi der im deutschen Neonazi Milieu spielt. Gleichzeitig Kritik an der Verhamlosungspolitik. Ein paar Tote gibt's auch und einen coolen Detektiv namens Süden.