2015. Spitzbergen – der nördlichste Siedlungspunkt der Menschheit. Eine Welt aus Eis und Schnee, überschattet von vier Monaten Polarnacht. Dort plant Archäologin Hannah Peters, geheimnisvolle Strukturen unter dem arktischen Eis zu untersuchen: Das Abschmelzen der Gletscher hat mutmaßlich Fundamente eines mythischen Nordreiches zutage gefördert. Doch Hannah ist nicht die Erste, die diese Ruinen erkundet ... 1944. Im annektierten Norwegen, fernab jeder Siedlung, reift ein Projekt, das grauenvoller ist als alles, was Menschen je ersonnen haben. Eine biologische Zeitbombe, verborgen unter dem ewigen Eis. Ihr Codename: Valhalla.
Thomas Thiemeyer (*1963) is a German illustrator and writer.
He studied art and geology in Cologne. His first children's book was published in 1989 by the Ravensburger publishing house, where Thiemeyer already worked as graphic advisor. 2 years later he became freelance artist. As freelance artist, he illustrates plays, children's books, book envelopes and much more. Among others he has worked for Heyne, Arena, Fantasy Productions, Beltz & Gelberg, HarperCollins, Random House and Wizards of the Coast. In recent time he co-operated with the American director Darren Aronofsky. His work was distinguished several times with Kurd Laßwitz prize and the German Fantasy prize.
In 2004 his debut novel "Medusa" was published by Droemer Knaur. The international success was followed by "Reptilia" in 2005 and "Magma" in 2007. All his novels have become best-sellers. His works were translated into numerous languages: Spanish, Dutch, Czech, Polish, Russian, Korean as well as Slovenian.
Thomas Thiemeyer lives in Stuttgart with his wife and two sons.
Style and Language Valhalla is a great mixture of technical facts, history knowledge and a wonderful love story – without ever being boring. The author speaks a direct language but with level and knows how to impress the reader. The story brings the archeologist Hannah Peters from the hot Cambodia to the freezing cold of Svalbard. The breathtaking beauty of the perpetual ice captures the heart and passion of Hannah right away – and puts her life into danger and at stake.
Thomas Thiemeyer writes short, no unnecessary words, but not too short. With a critical eye he brings the madness of the Nazis as much into place, as the thirst for power from the Russians. In this thriller the reader gets to learn in a very entertaining way all the great miracles of the female body, the way virus and cells work and how powerful a tiny piece of human cells is.
The invisible storyteller does another good to the plot. The reader has time to bring his own fantasy in and the beauty of the Arctic becomes even more beautiful and dangerous at the same time.
Characters This novel contains very strong characters. Not only in a physical manner, but mental as well. There is one of the wealthiest men in the world who is eager to find the great ancient city, the virologist who adores women as well as those incredible cells he makes his living with. Then is there the funny and life enjoying Dane, who is one hell of a climber or the grumpy old Russian who lives since over twenty years with his Huskies in Svalbard and knows the nature of the Arctic by instinct.
Hannah is a strong woman, has a great sense of humor, is funny and does her job with passion that goes far beyond normal. She lives ancient history in a very impressive way and shares that with the man she loves. When she gets to learn, that an innocent life is at stake, she does everything in her power to change that – and teaches someone else, by doing so – that there is more in life but power, fame and glory. The scene, where she stands up for all she believes in, and refuses to do as the Russian colonel general Fradkov wants her to, that scene is quite haunting and satisfying at the same time.
Okay, I was sad, when the first good character died, and I didn´t want the other to sacrifice himself, but it had to be and was more than logical for the story. And both died for the greater good and by their own choice and in a way, that it seemed to me very dignified.
Result A great thriller, very entertaining and so good, I´ve read the book over night.
Usually I don´t begin a series in the middle, ´cause I like to get the big picture, to see how characters change and develop. But the cover hooked me right away and when I bought it, I just couldn´t wait to read it (and I didn´t know at that time, that this was a series with two earlier books). So I read it first. But for a rounder picture and to see how the main character growth and changes, it´s better to start with the first book “Medusa” and then sequential.
Valhalla, der mysteriöse Ort im hohen Norden. Ein spannendes Thema, allerdings hat Thomas Thiemeyer sehr viele Themen in diesem Buch verknüpft.
Leider wäre es besser gewesen, sich für eines (oder vielleicht zwei) der Themen zu entscheiden und diese dann glaubwürdig umzusetzen. So führte es leider dazu, dass zum Ende hin auf den letzten zwanzig Seiten die Charaktere Entscheidungen trafen, die nicht nachvollziehbar waren. Sehr schade... Vielleicht sollte ich grundsätzlich die Finger von Büchern lassen, die zu sehr in virologische Themen eingreifen... ;-)
Ich bin ein großer Fan von Thomas Thiemeyer und habe bisher fast alle seiner Bücher verschlungen. Ich habe mich sehr gefreut als ich das Buch endlich über meine Bücherei bekommen habe. Ich liebe es, dass man in den Geschichte von Thiemeyer immer wieder an fremde und exotische und dazu ungewöhnliche Orte reist. Das ewige Eis finde ich besonders faszinierend, so dass ich sehr gespannt auf dieses Buch war.
Leider konnte es für mich nicht mit den vorherigen Werken mithalten, denn das Spannungslevel war hier deutlich geringer. Es war schnell bekannt was hinter den geheimnisvollen Ruinen im Eis steckt, und eine unvorhergesehene Wendung gab es leider nicht mehr. Zum Teil waren es mir auch zu viele biologische und militärische Ausführungen. Das setting finde ich nach wie vor klasse und hätte mir hier mehr Details gewünscht.
Der Schreibstil ist wie gewohnt angenehm zu lesen und habe das Buch sehr schnell durchgelesen.
Zitat: „Was dieser Mann zu berichten hatte, konnte einem den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Wenn man die stetig schlechter werdende Schrift berücksichtigte, hatte er bis zu seinem Tod weitergeschrieben.“ (S.38)
„Der Schmerz ließ ihn fast erblinden. Sterne explodierten in seinem Kopf. Dort, wo seine Nase sein sollte, befand sich eine glühende Supernova.“ (S.74)
„Durch die Öffnung blies ihnen ein kühler Luftstrom entgegen. Der Geruch war anders als auf ihrer Seite. Klinisch, antiseptisch, tot.“ (S.113)
Inhalt: Gerade noch erforscht Hannah die Geheimnisse der Tempelanlage Angkor in Kambodscha, da wartet bereits ein neuer Auftrag des charismatischen Milliardärs Stromberg auf sie. In der Arktis wurden seltsame Gesteinsstrukturen gefunden. Stromberg besteht trotz Hannahs Bedenken darauf, dass sie die Expedition im arktischen Eis begleitet, um die Ruinen zu erkunden. Doch niemand ahnt, dass sie nicht die ersten sind, die diese jahrhundertealte Stadt entdeckt haben. Bereits die Nazis haben die alten Mauern in der ewigen Kälte heimlich genutzt, um hier ein Labor für biologische Kampfstoffe zu betreiben. Und was sie zurückgelassen haben, gefährdet die gesamte Menschheit. Aber die tödlichen Viren sind nicht die einzige Bedrohung…
Meinung: Ein neues Buch von Thomas Thiemeyer ist eigentlich immer ein Must-Have für mich. Bei „Valhalla“ war ich mir ehrlich gesagt jedoch nicht ganz sicher, ob es mir gefallen würde. Doch natürlich konnte ich mich nicht zurückhalten. Und so fand das Buch nun kurzerhand zu mir und ich begann auch gleich mit dem Lesen.
Bereits mit dem Prolog setzt Thomas Thiemeyer einen richtigen Appetizer, der mich wohldosiert neugierig auf die anschließende Geschichte machte. In diese wurde ich sodann geruhsam durch den Autor eingeführt. Nichts war überhastet und so konnte ich mich mit der Welt bekanntmachen.
Hannah und John sind nun schon seit zwei Jahren ein Paar. Doch hier in Kambodscha gibt es kaum Platz für Privatsphäre. Aber Liebespaare können erfinderisch sein, wenn es darum geht, einige Stunden ausschließlich zu zweit verbringen zu können. Beide wissen einander zu schätzen und respektieren sich, ihre Gefühle zueinander sind unzweifelhaft.
Als der Milliardär Stromberg nur Hannah zu sich zitiert und ihr einen Auftrag gibt, über den sie mit John nicht sprechen darf, ist dieser natürlich skeptisch. Immerhin arbeitet John schon seit Jahren für Stromberg. Über die Motive Strombergs kann John nur spekulieren.
Kaum kommt Hannah am Nordpol an, beginnt die Ereigniskette. Nach der ruhigen Einführung konnte mich Thomas Thiemeyer fortlaufend mit temporeichen und spannenden Abschnitten wirklich überzeugen. Die menschenfeindliche Atmosphäre im ewigen Eis konnte mir der Autor dermaßen gut vermitteln, dass während des Lesen ein permanentes Kältegefühl aufkam. Hierzu verzichtet Thomas Thiemeyer auf ausufernde Beschreibungen. Er beschränkt sich stets auf die wichtigsten Details und ließ mir damit ausreichenden Freiraum für meine eigenen Gedanken. Ich wurde präzise durch die Geschichte gelenkt, erlebte einige Überraschungen und litt mit den Charakteren.
Die Protagonistin Hannah könnte besser nicht gewählt sein. Die beiden Bände, in denen sie bisher die Hauptrolle übernommen hatte, habe ich leider noch nicht gelesen. In „Valhalla“ lernte ich sie indes als intelligent und selbstbewusst schätzen. Getrieben von enormen Entdeckergeist und Forscherdrang handelt sie nie unüberlegt. Hannah sieht sich schier unüberwindbaren Gefahren und Mächten gegenüber, gibt den Kampf aber nie auf und stellt sich ihren Gegnern. Im weiteren Verlauf der Geschichte erfährt sie etwas, das ihr Handeln beeinflusst. Doch die folgenden schier ausweglosen Situationen erschweren ein Vorankommen, das Ziel rückt immer weiter ab. Muss Hannah aufgeben?
John habe ich als sehr sympathischen Charakter kennengelernt. Er hat klare Vorstellungen über sein Leben. In Hannah hat er eine Partnerin gefunden, wie er sie schon immer wollte. Nach und nach erfuhr ich weitere Einzelheiten aus seinem bisherigen Leben, die so manche interessante Information enthielten. Letztendlich kann er für die jetzige Aufgabe auf Wissen zurückgreifen, das sich für die Gruppe eindeutig als hilfreich erweist.
Auch scheinbare Nebencharaktere vernachlässigt der Autor nicht. Er hauchte ihnen Leben ein, gab ihnen Struktur und ließ sie authentisch erscheinen. Alles in allem ergab sich dadurch ein ziemlich abgerundetes Bild für mich.
Für die Erzählung seiner Geschichte wählte Thomas Thiemeyer den personalen Stil in Vergangenheitsform. Wechselnde Sichten und geschickt eingebaute Dialoge brachten mir so die unterschiedlichen Denkweisen nahe. Der Autor konnte mich mit diesem angenehm flüssigen Schreibstil mitnehmen und ich tauchte tief in die Geschichte ein.
Thomas Thiemeyer ist es mit „Valhalla“ gelungen, mich mit seiner Idee in den Bann, Kälteflash inklusive, zu ziehen. Auch für das Ende, dem eine wirklich atemberaubende Entwicklung voranging, hat er ein nachvollziehbares Szenario arrangiert, wie man es sich wirklich nur wünschen kann. Mit „Valhalla“ setzt Thomas Thiemeyer aus meiner Sicht den nächsten Meilenstein in Sachen Spannung und Abenteuer.
Mit vielen anschaulichen Bildern im Kopf schließe ich mein eiskaltes Nordpolabenteuer sehr zufrieden ab, denke nochmal an die Geschichte zurück und stelle das Buch nun zurück in mein Regal.
Urteil: Eiskalte Realität und ausgereifte Charaktere zusammen mit grenzenlosem Entdeckerdrang ließen mich „Valhalla“ einfach nur genießen. Diese kühle, aber dennoch aufgrund der vorherrschenden Spannung schweißtreibende Unterhaltung belohne ich deshalb mit klaren 5 Büchern.
Für alle Buchliebhaber, die vor Herausforderungen nicht zurückschrecken, unbekanntes Terrain erobern wollen, Gefahren nicht unterschätzen, sich diesen jedoch stellen können. Ein Must-Read für alle Fans spannender Unterhaltung, denen logische Strukturen und nachvollziehbare Handlungen wichtig sind.
In diesem Teil hat mir ein bisschen das erforschen und nach Artefakten graben/suchen gefehlt. Man wusste ziemlich zu Anfang schon was der Auslöser war, wo er herkam und wie man damit umgehen sollte. Die Landschaft rund um Spitzbergen war aber wieder super toll beschrieben sodass es mich beim Lesen manchmal selbst gefroren hat. Manche stellen waren sehr langatmig und andere viel zu schnell vorbei was ein bisschen den leserhythmus gestört hat. Ich weiß nicht ob ich das in den ersten beiden Büchern überlesen habe aber seit wann besitzt John die basics der militärausbildung? Ich habe da noch eine Szene aus dem ersten Band im Kopf wo er selbst keine Ahnung hatte wie er aus einer Situation entkommen sollte weil er ja "nur ein normaler Archäologe ohne kampferfahrung" ist. Das Ende fand ich persönlich ein bisschen sehr weit hergeholt und auch ein wenig gerushed aber nichts desto trotz freue ich mich auf den nächsten Band.
The exploitation of the unknown keeps a suspenseful feeling throughout the book. Some parts seemed a bit unrealistic from a scientific point of view which is why I did not give all stars. However I would highly recommend to read it.
Ich liebe Archäologie und vergangene Kulturen und Thriller mit Übernatürlichem. Da klang Valhalla genau richtig für mich. Gut, als ich es mir zulegte, wusste ich nicht, dass es bereits ein dritter Band einer Reihe ist, aber das macht nichts. Die Bände hängen nur lose zusammen, der einzige Faden ist die Protagonistin, ähnlich wie bei Krimireihen.
Ein gutes Gespür für Tempo Wie man es eben so macht, will ich als erstes mit dem Positiven anfangen und das ist das Tempo der Geschichte. Die Geschichte startet mit einem wirklich spannenden Prolog, auf dem eine kurze Aufwärmphase folgt. Der Autor hat hier wirkliche in gutes Händchen für das Tempo der Geschichte, denn obwohl ich die Protagonistin noch nicht kannte, hatte ich dank dieser ersten ruhigeren Phase keine Probleme Hannah, ihre Beziehungen und Umfeld kennen zu lernen. Und genau in dem Moment, als ich dachte: „Ok, jetzt bist du gut im Bilde.“, nimmt die Handlung Fahrt auf und geht so richtig los. So soll es sein: kurze Kennenlernphase zum reinkommen und dann konsequent Spannung. Das führt dazu, dass sich das Buch ziemlich schnell durchlesen lässt, da man immer weiter voran gepeitscht wird.
Archäologie? Wohl kaum Leider gab es auch einige Punkte, die mich massiv gestört haben. Am meisten war es die inakkurate Darstellung der Archäologie. Wenn ein Autor seine Protagonistin zur Archäologin macht, kann man doch erwarten, dass er sich wenigstens grundlegend mit dieser Wissenschaft beschäftigt. Das Gefühl hatte ich bei Herrn Thiemeyer nicht, denn er leistet sich einige gravierende Schnitzer. So heißt es z.B. Restaurierung und NICHT Restauration. Eine Restauration ist das wiederherstellen einer alten politischen Ordnung z.B. nach einer Revolution oder ein alter österreichischer Begriff für ein Restaurant. Restaurierung bezeichnet die Erhaltung und Konservierung von Objekten. Ich habe bereits so einige Restauratoren kennen gelernt und die werden richtig aggressiv, wenn man das verwechselt. Als Laie ist es ja ok, die beiden Begriffe klingen ja auch sehr ähnlich, aber wenn ich bereits seit drei Bänden eine Geschichte um eine Archäologin spanne, ist dieser Fehler einfach nur hochgradig peinlich und zeugt von schlechter bis keine Recherche.
Die Recherche ist auch so eine Sache. Ich persönlich bin jemand der, wenn ich im Buch etwas entdeckte, das schnell mal nachgoogelt, Wikipedia ist da die erste Anlaufstelle, dazu ist es ja da. Für den Autor war Wikipedia offenbar auch die ultimative Quelle. Ich habe mindestens 5 Textstellen gefunden, die bis auf minimale Wortänderungen eins zu eins von Wikipedia stammen. Ich finde es ja nicht schlimm, wenn ein Aitor Wikipedia nutzt, man kann ja nicht für jeden Pups erstmal ein Buch beschaffen. oder Experten befragen, aber kann man von einem Autor nicht wenigstens erwarten, dass er die betreffenden Informationen so einpackt und formuliert, dass es nicht exakt der Wikipedia Artikel ist?
Und um nochmal auf die Archäologie zurück zu kommen: Ich finde es sehr irritierend, dass Protagonistin Hannah in der Sahara, an der Himmelscheibe von Nebra und dann in Angkor in Kambodscha forscht. Was zum Teufel ist ihre Fachrichtung? Denn in der Realität haben Archäologen Fachrichtungen. Niemand ist einfach nur Archäologe, sondern Ägyptologe, Klassischer Archäologe, Archäologe für Vor- und Frühgeschichte usw. Niemand macht alles, außer Hannah Peters, die Super Archäologin. Versteht mich nicht falsch, ich erwarte keine absolut akkurate und detaillierte Darstellung der Archäologie, es ist ja immer noch Fiktion, aber wenn das Buch sich schon Wissenschaftsthriller schimpf, sollten wenigstens solche rudimentären Sachen schon stimmen, zumal alles was ich aufgezählt hat, mit ein paar Klicks auf Universitätsseiten oder. dem DAI (oder einem simplen Blick in den Duden, was Restauration angeht) recherchiert hätte werden können.
Ziemlich enttäuscht war ich auch, dass die Ruinen unter dem Eis nur Kulisse sind. Ich war gespannt darauf mehr über diese Stadt zu erfahren, wer hat sie erbaut, warum soweit nördlich etc. Im Endeffekt sind sie aber wirklich nichts weiter als eine Kulisse für die actiongeladene Jagd nach dem was die Nazis erschaffen haben (Was das ist, möchte ich aus Spannungsgründen natürlich nicht verraten). Diese Jagd ist zwar nicht langweilg, trotzdem hätte ich gene mehr über die Ruinen erfahren.
Fazit: Valhalla ist empfehlenswert für alle, die einfach nur einen actionreichen Thriller nach klassischem Muster lesen wollen. Wer ein bisschen mehr erwartet, wird aber wohl eher enttäuscht werden. Abraten würde ich auch jedem Leser, der auch nur rudimentäre Kenntnisse der Archäologie hat, denn dem wird bei der inakkuraten Darstellungsweise dieser Wissenschaft die Haare zu Berge stehen.
Hannah Peters wird von ihrem Auftraggeber von einer Forschungsreise in Kambodscha geholt und in die Arktis geschickt, zu einer sehr vielversprechenden Expedition ins Eis. Der Milliardär und Auftraggeber Norman Stromberg ist überzeugt davon die sagenhafte, antike Stadt Hyperborea gefunden zu haben. Hannah Peters selbst ist skeptisch und glaubt nicht daran, lässt sich aber dennoch auf diese Forschungsreise ein. Was sie schließlich in der Arktis findet ist wirklich unglaublich und enorm gefährlich. Nur durch Glück kann Hannah überleben, doch ihr gesamtes Team stirbt und noch schlimmer ist, dass die Ursache den Falschen in die Hände fallen könnte ...
Ich gebe es zu: Ich liebe die Bücher von Thomas Thiemeyer! Sowohl die Jugendbücher, als auch diese Mystery-Thriller. So war "Valhalla" für mich natürlich absolute Pflichtlektüre als es erschienen ist. Die Erwartungen langen sehr hoch, besonders auch, weil die Protagonistin wieder Hannah Peters sein würde, die ich aus den vorherigen Bänden "Medusa" und "Nebra" schon so mochte. Leider muss ich jetzt allerdings sagen, dass mich "Valhalla" nicht komplett begeistern konnte. Aber mal von vorne ...
Zunächst einmal sei gesagt, dass es kein Problem ist, wenn man die ersten beiden Bände mit Hannah Peters nicht gelesen hat. Die Handlung lässt sich absolut problemlos so verstehen, es gibt inhaltlich keine großen Zusammenhänge und auch keine wirklichen Spoiler zu den ersten Bänden. Das nur für diejenigen, die überlegen, mit welchen Band sie beginnen sollten.
Das Buch ist in drei große Teile gegliedert und diese wiederrum in viele kleinere Kapitel. Voran gestellt wurde ein kleiner Abstecher in die Vergangenheit, der auf jeden Fall Lust auf mehr macht, und schon wirklich viel verrät, wie ich im nachhinein finde, obwohl es mir beim Lesen selbst noch nicht so klar war. Im ersten Teil geht es um Hannahs erste Expedition in die antike Eis-Stadt. Die Geschehnisse dort sind sehr vielversprechend und machen absolut Lust auf mehr. Im ersten Teil konnte ich das Buch kaum zur Seite legen vor lauter Spannung. Diese Spannung hätte ich mir wirklich das gesamte Buch über gewünscht. Im zweiten Teil geht es dann schließlich sehr gemächlich zur Sache. Wir erfahren was mit Hannah geschah, nachdem sie von ihrer ersten Expedition geborgen wurde und wir erfahren auch, was vermutlich geschah, was im ersten Teil noch teilweise nur zu vermuten war. Außerdem wird geplant, wie es im dritten Teil schließlich weiter gehen wird. Ich habe wirklich nichts gegen ausführliche Beschreibungen und es zeigt sich auch, dass Thomas Thiemeyer hier wieder toll recherchiert hat. Besonders gelungen fand ich die Erklärungen und Beschreibungen, wie das Leben in Spitzbergen so abläuft etc., das für mich so total anders und weit weg ist. Was mir nicht gefallen hat war, dass die Handlung ab diesen Zeitpunkt für mich so total vorhersehbar wurde. Es war eigentlich schon vom zweiten Teil an klar, was weiter geschehen würde. Natürlich nicht in allen Einzelheiten, aber die Grundzüge waren klar und irgendwie gab es durch diverse Enthüllungen auch im dritten Teil kein großes Mysterium mehr. Das fand ich einfach sehr schade, denn das fand ich an den bisherigen Mystery-Thrillern von Thomas Thiemeyer so toll!
Insgesamt fand ich "Valhalla" leider nicht so toll wie seine Vorgänger, aber auch nicht schlecht. Vor allem der erste Teil konnte mich wirklich begeistern und auch die Beschreibungen von Herrn Thiemeyer waren wieder gewohnt klasse, ebenso natürlich auch der Schreibstil. Lediglich die Spannung blieb für mich irgendwie mehr auf der Strecke. Das tut mir irgendwie sehr leid, weil ich mich so auf dieses Buch gefreut habe, aber vielleicht lagen auch einfach meine Erwartungen dieses Mal zu hoch. Nichtsdestotrotz gibt es von mir hier noch gute vier Sterne, denn schlecht war "Vahalla" definitiv nicht! Ich habe mir nur etwas mehr erwartet.
Lange habe ich auf das neue Buch von Thomas Thiemeyer gewartet und endlich war es dann da. Danke an den Knaur Verlag dafür!
Worum gehts? Hannah Peters wird von Stromberg zu einem neuen Auftrag, der für die Forschung höchste Bedeutung hat, gerufen. Sie nimmt diesen an und befindet sich schon bald in einer unterirdischen Siedlung. Doch dort geht etwas Grausames um sich. Schon bald verliert Hannah jegliche Orientierung und findet sich in einem Krankenhaus wieder. Dort erfährt sie, dass ihre gesamte Besatzung auf Grund bestialischer Viren auf grausamste Art und Weise ums Leben kam...doch wieso genau hat sie überlebt? Schnell kommt raus: Hannah ist schwanger. War dies der Grund für ihr Überleben? Trägt sie etwa das Gegenmittel in sich? Doch dann wird das Projekt an die Russen abgegeben und dies scheint für alle ein großer Fehler zu sein... Doch Hannah kämpft weiter: Gegen das Virus, gegen die Russen und für ihr Baby....
Meinung: Nach vielen tollen Jugendbüchern von Thomas Thiemeyer, freute ich mich nun schon lange Zeit auf seinen neuen Thriller "Valhalla". Als ich diesen dann endlich in den Händen hielt, legte ich direkt los und stellte fest, wie einfach doch der Schreibstil des Autors gehalten war. So schaffte ich es sofort in die Geschichte einzutauchen und fand mich in dieser sofort zurecht. Anfangs wurde aus Hannahs Leben berichtet, wie glücklich sie doch mit ihrem John war. Als diese dann aber zu einem neuen Forschungsprojekt gerufen wurde, gab es für mich kein Halten mehr. Die Spannung stieg von Seite zu Seite und blieb bis zum Ende hin bestehen. Ich konnte das Buch absolut nicht mehr aus der Hand legen und verbrachte zwei aufregende Nächte damit. Immer wieder fragte ich mich, was genau dort in der Tiefe sein Unwesen trieb, was war das für ein Virus, vor dem sich alle fürchteten und was so grausam tötete? Thomas Thiemeyer schaffte es bis zum Ende hin den Leser auf die Folter zu spannen, denn die Aufklärung dessen kam nur sehr schleichend ans Licht. Das fand ich wirklich super toll gelungen. Erzählt wurde aus der dritten Erzählperspektive immer abwechselnd von Hannah und den Russen. Ebenso schaffte es der Autor die Orte rund um das Geschehen des Buches so detailliert und genau darzustellen, dass ich mich teilweise so fühlte, als sei ich selbst mit dabei und würde alles live miterleben. So gern wäre ich an Hannahs Seite gewesen. Für mich ein Nervenkitzel der besonderen Art. Auch das Cover des Buches finde ich toll. Es zeigt das eisige Labyrinth und im Hintergrund die tollen, grünen Polarlichter. Die Protagonistin Hannah mochte ich sehr. Ich wurde sehr schnell warm mit ihr und mich faszinierte ihre Art und vorallem ihr Ehrgeiz. Trotz der vielen Gefahren die sie dort unten erlitt, merkte man, wie sehr es in Hannahs Fingern kitzelte, dem Ganzen weiterhin auf den Grund zu gehen. Egal, was geschehen war und wie brutal ihre Crew am Ende aussah. Sie bewies Mut und wollte es allen zeigen. Sie setzte nicht nur ihr Leben aufs Spiel, sondern auch das ihres Babys. Auf der einen Seite war das zwar ganz schön unvernünftig, auf der anderen Seite für mich aber auch bemerkenswert stark. Ihr Freund John stand ihr immer zur Seite und war für sie da. Man merkte, wie sehr die beiden doch miteinander verbunden waren und welch tolle Beziehung sie führten.
Fazit: Meiner Meinung nach ist dieses Buch filmreif! Es ist eine absolute Leseempfehlung von mir und brachte viel Spannung, Nervenkitzel und tolle Charaktere mit sich.
Verlag: Knaur HC Reihe: Hannah Peters #3 Format: Hardcover mit Schutzumschlag, eBook Umfang: ca. 512 Seiten Erschienen: 03.03.2014
Inhalt: 2015. Spitzbergen – der nördlichste Siedlungspunkt der Menschheit. Eine Welt aus Eis und Schnee, überschattet von vier Monaten Polarnacht. Dort plant Archäologin Hannah Peters, geheimnisvolle Strukturen unter dem arktischen Eis zu untersuchen: Das Abschmelzen der Gletscher hat mutmaßlich Fundamente eines mythischen Nordreiches zutage gefördert. Doch Hannah ist nicht die Erste, die diese Ruinen erkundet ... 1944. Im annektierten Norwegen, fernab jeder Siedlung, reift ein Projekt, das grauenvoller ist als alles, was Menschen je ersonnen haben. Eine biologische Zeitbombe, verborgen unter dem ewigen Eis. Ihr Codename: Valhalla. (Quelle: Droemer-Knaur)
Meine Meinung: Gleich als erstes eine Entwarnung - dies ist zwar der 3. Teil um die Wissenschaftlerin Hannah Peters, aber die anderen Bücher muss man nicht vorab gelesen haben, um hier rein zukommen. Es gibt im Buch nur 2 oder 3 kurze Erwähnungen, das die Protagonisten schon andere Abenteuer bestanden haben, sind aber nicht für die Geschichte wichtig.
Ich lese gern Thriller in den es um spannende Abenteuer geht und um Wissenschaft. Dabei ist mir egal um welchen Zweig der Wissenschaft es geht. Wobei Archäologie und auch Medizin sehr interessante Möglichkeiten bietet, die immer wieder gern genutzt werden. So auch hier.
Das größte Problem, mit dem sich die Autoren dabei auseinandersetzen müssen, ist - wie viel Fachwissen ist genug um auch dem Laien, die Geschichte verständlich zu machen und wann ist es zuviel und der Leser langweilt sich. Ein gutes Beispiel für den 2. Fall ist Dan Brown mit "Inferno". Nachdem ich das Buch gelesen habe, hätte ich locker eine Prüfung in Kunstgeschichte machen können. Das ist zu viel. Hier ist es fast zu wenig.
Thomas Thiemeyer geht zuwenig auf die Ruinen ein. Meine Kopfkino wollte sich einfach nicht einstellen. Die Hintergründe blieben immer blass und verschwommen. Ich kann mich nicht vorstellen, das eine Archäologin wie Hannah Peters einfach so hindurch gerannt wäre, egal was ihr Ziel ist. Und damit kommen wir auch zu meinem größten Kritikpunkt - Oberflächlichkeit. Die ganze Geschichte bleibt sehr oberflächlich, egal ob Schmerz, Liebe, Freude, Angst - nichts kommt beim Leser wirklich an. Die Geschichte ist zwar gut geschrieben und man fliegt nur förmlich so durchs Buch, doch da keine Emotionen aufkommen, fehlt auch die richtige Spannung die für mich so ein Buch ausmacht. Das hat mich etwas enttäuscht. Hier wäre etwas mehr sicher mehr gewesen. Die ganze Geschichte läuft einfach zu glatt ab. Es gibt keine Überraschenden Wendung. Was schon allein die Tatsache sagt, das meine Lieblingszene in diesem Buch die mit dem Eisbär ist. Als der Autor beschreibt, wie der Bär seine Umgebung beschreibt, seine Natur, sein Leben. Da habe ich sowas wie Herzblut des Autors verspürt. Davon hätte ich gern in der Geschichte noch mehr gehabt.
Schade, hier wurde viel vertan. So ist zwar eine lesbare Geschichte entstanden, aber nichts was im Gedächtnis bleibt.
Von dem Wissenschaftsthriller "Valhalla" habe ich eine Menge erwartet! Leider wurde ich zum Ende hin persönlich doch sehr enttäuscht. Wissenschaftliche Aspekte waren durchaus vorhanden, auch reichlich, dennoch hatte ich mir von der Geschichte an sich um so vieles mehr erhofft, als ich dann letzten Endes geboten bekam.
In Valhalla geht es um Hanna Peters, die nach Spitzbergen gerufen wird, um dort eine uralte Stadt zu erkunden, die sich unter dem Eis befindet. Als sie dort ist, setzt jedoch das Grauen ein: ein mysteriöser Virus befällt das Forschungsteam und alle sterben- bis auf Hanna. Erneut geht sie nach Spitzbergen zurück, um den Erreger zu isolieren, um ein Gegenmittel zu finden.
Diese Geschichte hätte so unglaublich viel Potential gehabt: eine fremde, alte Hochkultur, Biowaffen, Forschung der Nazis und und und. Was daraus gemacht wurde, hat mich gelangweilt und zutiefst enttäuscht. Seitenweise wurden die fünf tollen Koryphäen vorgestellt, die Hanna für ihre Mission rekrutiert (bei diesen Kapiteln stelle man sich am besten eine erheiternde Musik ala Ateam vor). Jedes Klischee wurde bedient: die Russen trinken Wodka ohne Ende und sind wahre Hau-drauf-Männer ohne Rücksicht auf Verluste. Hanna die Hauptheldin kann sowieso alles. Ohne Ecken, ohne Kanten. Generell konnte mich keines dieser Charaktere wirklich begeistern. Sechster Hauptheld der Geschichte ist die "Wissenschaft". Der Leser lernt vieles über Viren, Chimären, etwas über die Geologie, etwas über Archäologie und vieles mehr. Leider wurden die wissenschaftlichen Aspekte mir teilweise zu plump erzählt. Die Sätze, die die Personen erzählen, lesen sich wie Texte aus Lehrbüchern oder Broschüren. Die Dialoge wirken so wirklich sehr hölzern und unrealistisch.
Seiten(!)weise wird darüber referiert, wie man mit Schlittenhunden durch Spitzbergen brettert. Der Leser darf ein Kapitel lang die Welt durch die Augen eines Eisbären betrachten (in meinen Augen ein völlig überzogenes Kapitel). Die vom Autor spannenden Elemente, wie das gruselige Monster aus dem Eis, war mir klar, worum es sich handelt, nachdem ich zum ersten Mal davon gelesen habe. Generell passiert in diesem Thriller echt nicht viel. Und das worüber ich gerne gelesen hätte (die sagenumwobene Stadt unter dem Eis), tritt erst in dem letzten Kapitel des Buches auf und ist sonst von der Handlung eher unwichtig. Wirklich schade. Soviel Potential verschenkt :(
Irgendwann hatte ich auch das Gefühl, als hätten die Figuren ein "Vorleben" gehabt, dass grob angerissen wurde. In der Tat handelt es sich bei Valahalla um einen dritten Teil, der sich jedoch auch gut als Stand-Alone lesen lässt. Zudem wird es wohl auch weiter gehen rund um Hanna und John. Jedoch wahrscheinlich ohne mich. Denn das Ende fand ich dermaßen übertrieben und kitschig, dass ich mir am liebsten die Haare gerauft hätte.
Einfach selber antesten, ob dieses Buch etwas für einen ist. Mein Fall war es absolut nicht. Schade. Ich hätte es wirklich gewollt.
Anmerkung Dies ist der dritte Teil einer Reihe, der Hannah Peters als Protagonistin hat. Ich habe das Buch ohne Wissen der vorherigen Bände gehört und hatte damit absolut keine Probleme.
Erste Sätze Der Orkan peitschte den Schnee in Wellen über das Eis. Er zersprengte den Atem, machte den Mann stumm und taub.
Klappentext 2015. Spitzbergen – der nördlichste Siedlungspunkt der Menschheit. Eine Welt aus Eis und Schnee, überschattet von vier Monaten Polarnacht. Dort plant Archäologin Hannah Peters, geheimnisvolle Strukturen unter dem arktischen Eis zu untersuchen: Das Abschmelzen der Gletscher hat mutmaßlich Fundamente eines mythischen Nordreiches zutage gefördert. Doch Hannah ist nicht die Erste, die diese Ruinen erkundet ... 1944. Im annektierten Norwegen, fernab jeder Siedlung, reift ein Projekt, das grauenvoller ist als alles, was Menschen je ersonnen haben. Eine biologische Zeitbombe, verborgen unter dem ewigen Eis. Ihr Codename: Valhalla.
Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und es wird aus der Sicht von verschiedenen Personen berichtet. Eine Person, wo der Schwerpunkt darauf gelegt wird, ist Hannah Peters. Hannah ist Archäologin und wird von ihrem Chef nach Spitzbergen geschickt, um dort ein gewisse Struktur im Eis zu untersuchen. Sie ist eine starke, selbstbewusste Frau, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt, und einen starken Willen hat. Sie ist humorvoll und kämpft für das, was ihr richtig erscheint und wichtig ist, selbst wenn es gefährlich ist. Im Laufe des Buches entwickelt sie sich weiter. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.
Die Geschichte ist sehr ruhig und auch technisch. Es ist keine Lektüre für Zwischendurch, denn man muss zeitweise schon richtig zuhören um alle Zusammenhänge zu verstehen. Dennoch hat es die Geschichte interessant gemacht und auf jeden Fall anders. Das hat mir sehr gut gefallen. Dennoch war die Geschichte dadurch manchmal etwas schwerfällig. Insgesamt ist die Geschichte aber spannend, emotional, dramatisch und auch ab und an actionreich. Sie konnte mich auch fesseln und mitreißen, aber leider nicht immer. Die Stimme des Sprechers war angenehm und man konnte die verschiedenen Charaktere gut auseinanderhalten. Der Schreibstil des Autors war angenehm.
Bewertung Ein unglaublich tolle Geschichte, die mir wirklich gut gefallen hat, aber ab und an seine Längen hatte, daher gibt es von mir
Thomas Thiemeyer, geboren 1963, studierte Geologie und Geographie, ehe er sich selbständig machte und eine Laufbahn als Autor und Illustrator einschlug. Mit seinen Wissenschaftsthrillern und Jugendbuchzyklen, die etliche Preise gewannen, sich über eine halbe Million Mal verkauften und in dreizehn Sprachen übersetzt wurden, ist er mittlerweile eine feste Größe in der deutschen Unterhaltungsliteratur. Der Autor lebt mit seiner Familie in Stuttgart.
Zum Inhalt:
2015: In Spitzbergen haben Satelitten unter ewigem Eis die Ruine einer uralten Stadt enteckt. Die Archäologin Hannah Peters reist umgehend in die Arktis um das bereits anwesende Forschungsteam mit ihren Kenntnissen zu unterstützen. Doch kurz darauf erreicht die Forscher eine sehr beunruhigende Nachricht.
1944: Im annektierten Norwegen entsteht ein Projekt wie es grausamer kaum sein sein. Eine biologische Zeitbombe verborgen unter dem ewigen Eis. Codename: Valhalla
Meine Meinung:
Spannung von der ersten Seite an und ein toller, fesselnder Schreibstil. Die Geschichte beginnt mit einem, Blick in die Vergangenheit. Ein Forscher trifft in sehr schlechter Verfassung bei einem Schneesturm bei der nahegelegenen Wetterstation ein und berichtet vom chaotischen Zuständen in der Forschungsstation. Doch er kommt nicht mehr dazu, sich näher dazu zu erklären. Da hatte mich die Geschichte schon und meine Neugier war geweckt.
In der Gegenwart lernen wir Hannah Peters kennen. Eine toughe Protagonistin die mir gleich sympathisch war. Wir werden zu Beginn noch mit ihren bisherigen Erlebnissen vertraut gemacht, ohne dass jedoch zuviel von den Vorgängerbüchern verraten wird. Diese müssen nicht zwangsläufig vorab gelesen sein, jedes kann als unabhängiger Einzelband gelesen werden. Dazu toll ausgearbeitete und sehr authentische Charaktere. Auch die "bösen" Charaktere sind sehr überzeugend dargestellt. Die Story ist temporeich und der Autor baut Wendungen ein die der Leser nicht erwartet. Imposanten Schauplätze und eine sehr bildhafte Beschreibung machen dieses Buch zu einem wahren Lesegenuß. Ich habe die eigentartige Stimmung in den Ruinen regelrecht beim Lesen gespürt.
Cover:
Das Cover ist in sehr düsteren Farben gehalten, die die Geschichte passend wiederspiegeln.
Fazit:
Ein Thriller der für beste Unterhaltung sorgt. Mutige Protagonisten, Ruinen unter dem Eis und ein gefährliches Virus bieten spannenden Lesegenuß.
Ông Thiemeyer đang là một tác giả nổi tiếng người Đức ở dòng thirller/fantasy nhưng đọc quyển này thì căng thẳng không nhiều lắm.
Năm 1941, nước Đức Quốc Xã tiến hành thí nghiệm ở một miền đất hoang vắng lạnh giá thuộc Na Uy để cố tạo được một loại vũ khí sinh học. Cuộc thí nghiệm thất bại, toàn bộ đội ngũ ở đó đã thiệt mạng. Khi chiến tranh kết thúc, việc này rơi vào quên lãng, chỉ còn lại dấu tích trong những cơ sở lưu trữ hồ sơ.
2015: một đội khảo cổ đi tìm dấu tích của một thành phố xa xưa, bị chôn vùi dưới tuyết ở ngay đó...Đội khảo cổ cũng chết một cách hết sức ghê rợn, trừ một người nữ còn sống sót và hai người mất tích. Một đội thứ nhì lên đường đi tìm nguyên nhân sự việc...
Der Autor überzeugt mit seinem wissenschaftlichen Wissen und so liest sich sein Thriller recht angenehm. Was mir dieses mal auffiel, war sein Hang zu Klischees. Das Bild des korrupte Russen musste herhalten für den "Schwarzen Mann". Da wurde dann alles reingepackt. Ein libidös gesteuertes, Koks sniffendes Militärarschloch - sorry, da ist weniger mehr. Und so waren mir einige Figuren einfach zu überzeichnet. Die verschiedenen Erzählperspektiven gefielen mir. Nie wurde es unübersichtlich, bis zum Schluss ein unterhaltsamer Thriller.
Meiner Meinung nach das bisher schwächste Buch der Hannah-Peters-Reihe, schade! Es fängt mit einem wirklich spannendem Setting an, der Prolog ist spooky, auch die Idee einer hochentwickleten versunkenen Kultur im ewigen Eis hat mir gefallen, leider wird diese Idee jedoch nicht weiterverfokgt, sondern das Buch wandelt sich schnell in einen nicht besonders spannend geschriebenen Action-Reißer rund um das hunderste Killervirus.
Eine tolle Story rund um eine geheimnisvolle Stadt entdeckt unter dem Eis Spitzbergens. Worauf Hannah Peters und der Rest ihres Teams dort treffen entspricht genau meiner Art von Geschichte. Spannend und gut geschrieben enttäuscht Thiemeyer auch hier nicht. Vor allem finde ich es super mal nicht in New York oder London zu sein.