Die drei ??? bekommen eine einmalige Chance: Sie dürfen an der Universität von Ruxton für ein paar Wochen das Studentenleben testen. Doch schnell wird klar, dass hier nicht nur Vorlesungen, Partys und Wohnheimzoff auf sie warten, sondern ein neuer Fall! Kurz nach ihrem Einzug ins Studentenwohnheim müssen sich die drei ??? nicht nur mit ihrem Mitbewohner herumärgern, sie werden auch Zeugen merkwürdiger Ereignisse auf dem Campus. Schreie hallen über das Gelände, freundliche Studenten werden plötzlich aggressiv – geht hier alles mit rechten Dingen zu? Und wer ist der „Teumessische Fuchs“, über den man überall Gerüchte hört? Eine Fuchsjagd der besonderen Art beginnt.
Drei Bände in einem Band!
Band 1: Teuflisches Duell. Band 2: Angriff in der Nacht. Band 3: Die dunkle Macht.
Sehr enttäuschend im Vergleich zu den anderen Jubiläumsfolgen. Das Setting an der Uni hat mir eigentlich gut gefallen, aber der Fall selbst ist wiedermal zu sehr abstrus und sooo weit hergeholt. Auch passiert eigentlich voll nicht viel und wann dann einfach nur dramatisches Zeug. Echt schade! (23.06.2018)
Der 175. Fall wartet auf die drei ??? und ihre Fans und traditionell wird das Jubiläum mit einem Dreifachband im Schuber gefeiert. Irgendwie habe ich an die Jubiläumsbände immer eine gesteigerte Erwartung, denn ich hoffe immer auf einen spezialgelagerten Sonderfall. Waren Fall 100 und 125 echte Serienhighlights, schwächelte 150 schon ein wenig, darum war ich auf die 175 besonders gespannt. Da die drei ??? diesmal wieder Rocky Beach verlassen und an einer Universität ein Schnupperstudium belegen, ist schon eine interessante Ausgangslage geschaffen.
Band 1: Ein ganz netter Einstieg, wobei Peters Ergüsse im Lyrik-Seminar das Beste am ganzen Band ist. Die neuen Charaktere und das Uni-Umfeld werden ausführlich beschrieben und erst langsam kristallisiert sich ein Fall heraus. Mir persönlich ist die Darstellung der Studentenverbindung etwas zu klischeehaft. Wird im ersten Band ein Fall schon geklärt oder scheint zumindest geklärt, bleibt doch am Ende ein interessanter Cliffhanger und ein Geheimnis aus der Vergangenheits von Bobs Vater. Insgesamt aber ein relativ ereignisloser Band, zum Auftakt aber noch ok.
Band 2: Ich mag Kari Erlhoffs Bände ja immer sehr gerne, aber das war eine echte Enttäuschung. War Band 1 schon eher lala, empfand ich Band 2 als absolut handlungsarm. Es passiert einfach nichts, gut, ein zweiter Verdächtiger wird überführt, doch auch so haarsträubend unrealistische und überstürtze Weise, dass es einfach keinen Spaß macht. Die Handlung von 126 Seiten hätte man auch gut und gerne auch 20 zusammenbringen können. Leider ein kompletter Totalausfall.
Band 3: Der Abschlussband und endlich wird der wahre Drahtzieher enttarnt. Der Showdown könnte aus einem xbeliebigen, drittklassigen Actionkrimi stammen und war in meinen Augen schon fast ein Parodie und absolut nicht ernst zu nehmen.
Ganz ehrlich: eine der schlechtesten Folgen bisher, sowohl vom Grundfall als auch von der Auflösung und Vorgehensweise. Entweder langweilig bis haarsträubend affektiert. Für mich eine sehr große Enttäuschung! Von einem Jubiläumsfall hätte ich mir ein besseres Niveau versprochen.
Also ich muss ehrlich sagen, etwas enttäuscht bin ich schon. Diese Dreier-Bände sind ja immer was besonderes. Deswegen habe ich diesesmal tief in die Geldtasche gegriffen und den Zuber gekauft.
Ganz nett fand ich die Idee, mit dem Aufenthalt an der Uni. Weg aus der uns mittlerweile zu gut bekannten Szenerie. Dass der erste Band einen eigenen Fall darstellt, war noch recht nett.
Der zweite Band war dann leider elendig. Ich fand ihn schlecht geschrieben, die erzwungenen Witze gingen zum Großteil komplett in die Hose und überhaupt hätte der Lektor das alles komplett rausstreichen können.
Nicht ganz so enttäuscht war ich von Hendrik Buchna. Er schreibt gut und hat gerade Peters Lyrikseminaren sehr viel Charme und Witz verliehen. Dass hier jeder der Jungen gut zum Einsatz kam, fand ich auch gut. Der Fall an sich allerdings hat sehr zu wünschen übrig gelassen. Grobe Fehler, einem "Feind" plötzlich komplett zu vertrauen und ihn dann auch noch mitzunehmen zum Showdown, hähhh? Alles sehr unstimmig und dann doch alles sehr weit hergeholt, mit dem größten Komodo Drachen.... nein, das war leider nichts.
Bitte liebe Leute, für den 200sten Band erwarte ich viel, sehr viel, es gibt Einiges gutzumachen. :)
Eigentlich ist die Grundlage, die Idee des Falles sehr gut und vielversprechend! Aber die Handlung zieht sich und viele Möglichkeiten werden nicht ausgeschöpft. Das ist sehr schade! Trotzdem gab es sehr schöne Momente.
Wie immer wird sich an vielen Klischees bedient, aber viele davon, stellen sich als tatsächliche Vorurteile heraus. Vielleicht mag ich auch einfach die Menge an “Fanservice”, wenn man das so nennen kann. Mit Peter als Dichter und mit dem Einblick in Bobs Familie kommt der Fall zwar definitiv nicht zu kurz, aber er fühlt sich irgendwie persönlicher an.
Liebe diese gewisse (dark? light?) academia Atmosphäre, aber vor allem das letzte Drittel ist komplett wirr und abgedreht. Dann lieber Todesinseln und Diamantenjagd in Indien...