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Glücklich ohne Geld!: Wie ich ohne einen Cent besser und ökologischer lebe

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Raphael Fellmer lebt komplett ohne Geld – er verdient nichts, er bezahlt nichts. Sein Essen holt er sich von diversen Biosupermärkten, wo er es vor dem Wurf in die Tonne rettet. Er lebt von dem, was in der Überflussgesellschaft zu viel produziert und in der Regel vernichtet wird.
Diese Entscheidung trifft Fellmer vor drei Jahren, auf einer Reise ohne Geld und per Anhalter von Holland mit dem Segelboot über den Atlantik, die ihn über Brasilien durch Zentralamerika bis nach Mexiko führt. Zurück in Deutschland steht seine Entscheidung fest: Genau so möchte er weiterleben. Er ernährt sich vegan von weggeworfenen Lebensmitteln, die noch genießbar sind, aber nicht mehr verkauft werden können. »Lebensmittel retten« nennt er das. Seine Klamotten bekommt er gebraucht von Freunden und Verwandten. Mit seiner Konsumverweigerung will der dreißigjährige Berliner aufzeigen, wie viele Ressourcen heute unnötig verschwendet werden.
Er beschreibt, wie ein Leben und Alltag ohne Geld aussehen kann, berichtet aus praktischer Erfahrung und erzählt von packenden Begegnungen mit Menschen, die über diesen Lebensentwurf erst staunen – und dann ins Nachdenken kommen. Es ist auch die Geschichte eines Menschen, der anders und erfüllter und vor allem freier leben will.

225 pages, Kindle Edition

First published November 7, 2013

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Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for Svenja.
164 reviews
November 27, 2013
Es ist ja schön, wenn der Autor ohne Geld glücklich geworden ist. Nur leider hatte ich die ganze Zeit über den Eindruck, dass es tatsächlich mehr um eine Art Selbstbeweihräucherung ging, denn als ein Teilen seiner Kenntnisse. Gerade bei ihm, der mantra-mäßig vom Teilen spricht. Glücklich ohne Geld, ok, aber wie? Schwülstig und esoterisch muss man sich durch sämtliche, übrigens schlecht betitelte, Kapiteln kämpfen bevor man endlich auf etwas Praktisches stößt - wenige Seiten lang. Der Rest ist eine Mischung aus selbstverliebter Autobiografie, mit schlechten Ausreden wenn er bei sich selbst eine Ausnahme macht (folge deinem Herzen!) und Kumbaya-Hippitum. Was für jemanden wie mich, der sich bio-vegan ernährt, nur mit Öffentlichen fährt, etc. sehr enttäuschend war. Ich habe leider nichts aus dieser Ideologieschrift gewinnen (empfangen? lernen? geschenkt bekommen?) können.
Profile Image for sabisteb aka callisto.
2,342 reviews1 follower
August 27, 2016
Wenn das Klima eine Bank wäre, wäre es längst gerettet worden (Hugo Chávez)

Raphael Fellmer (der Gründer von foodsharing.de und Lebensmittelretter.de) hat eine weitreichende Entscheidung getroffen, er will ohne Geld leben, denn er hat erkannt, dass Geld die Wurzel allen Übels ist (ich bin eher der Meinung der Zins ist es), aber wir sind uns einig, der Konsum und der Zwang zum Konsum ist definitiv ein Mittel der Knechtschaft und die Ursache von viel Elend und Leid in Deutschland, Europa und der ganzen Welt.

Dieses Buch will und soll keinen bekehren, der Autor will aufklären und Zusammenhänge erklären, die ihm im Laufe seines Lebens und seiner Reisen bewusst wurden. Als er, wie Ernesto Che Guevara in seinen Motorcycle Diaries, durch Südamerika trampte, machte er in etwas die gleichen Erfahrungen wie Che und kam zu einem ähnlichen Entschluss. Er wollte mit diesem neoliberalen kapitalistischen Ausbeutersystem nichts mehr zu tun haben und sich diesem, so gut es geht entziehen, um ihm friedlichen den Kampf anzusagen. Raphael trat in einen Geldstreik, er wollte mit Geld nichts mehr zu tun haben und nur noch von dem Leben, was überzählig ist und keiner mehr will.

Wer in den Mühlen des Kapitalismus steckt, sich jeden Tag in die Arbeit schleppt, um irgendwie zu überleben und damit selber unglücklich ist, dass man nur damit beschäftigt ist, seinen Status zu wahren und nicht mehr zum Lebenkommt, sich das aber noch nicht eingestehen will und auch noch nicht so weit ist mit dem System selber zu brechen, wir diese Entscheidung Raphaels als Schmarotzertum auf Kosten der Allgemeinheit ansehen. Wenn man sich die Rezensionen auf amazon so anschaut, sind noch viele Menschen in diesem System vor allem mental gefangen, oder sie neiden Raphael diesen mutigen Entschluss vielleicht ganz tief in ihrem Inneren. Natürlich kann Raphaels Konsumstreik nur so lange funktionieren, solange noch genug Geld und Ressourcen da sind, dass er vom dem geldlos leben kann, was andere ohnehin nicht mehr wollen und brauchen und wegwerfen (würden). Was ist daran verwerflich, wenn er damit glücklich und zufrieden ist? Was die Deutschen an Raphaels Entschluss sicherlich am meisten ärgert ist, nicht mehr für Geld arbeiten zu wollen, sich der Ideologie des Schaffens und Häuslebauens und der Knechtschaft einer geregelten, sinnlosen Arbeit, die einen nur unglücklich macht, zu entziehen, auf Prestige(-objekte) zu verzichten und ein freies, glückliches Leben fernab der gesellschaftlichen Konventionen zu führen.

Das Buch beschreibt Raphaels Weg zur „Erkenntnis“. Zu beginn ist er sehr extrem. Er verweigert jegliches Geld und was mit Geld irgendwie in Berührung gekommen ist, bis ihm nach und nach klar wird, dass man in größeren Zusammenhängen denken muss und das das extrem Kleinteilige weniger bewirkt als einige wenige, aber wichtige Änderungen im eigenen Leben. Diese Erkenntnisse, die Zusammenhänge und wie und warum jeder sein Leben ändern kann und auch soll, um den Konzernen langsam das Wasser abzugraben und eine friedliche Revolution in Gang zusetzten, beschreibt er in diesem Buch und in vielen seinen Vorträgen (und geht damit in vielen Dingen mit der Wissensmanufaktur um Riko Albrecht und Andreas Popp konform).

Am wichtigsten ist es global zu denken und lokal zu handeln. D.h. nur regionale Waren (direkt vom Erzeuger) zu kaufen, die vor Ort saisonal angebaut wurden und auch selber, wenn möglich Lebensmittel im Garten anzubauen. Den Fleischkonsum zu reduzieren oder ganz einzustellen, wenn möglich auch auf alle industriellen tierischen Produkte zu verzichten, denn die Fleischproduktion verschlingt Unmengen an pflanzlichen Ressourcen, die viel mehr Menschen ausgewogen ernähren könnten als das Fleisch, das damit auf qualvolle Weise erzeugt wird.
Konsumgüter gebraucht kaufen (damit werden diese auch für die Geheimdienste schwerer zuordenbar) und auch wieder reparieren. Dinge teilen, denn ich jeder braucht eine eigene Bormaschine und Säge und dergleichen, vieles liegt meist ungenutzt herum. Essen retten, also auch Restegerichte kochen wie Schupfnudeln (gehen nur aus alten Kartoffeln vom Vortag), Semmelknödel (gehen nur aus altbackenem Brot), selber anbauen, (ein-)kochen und nicht verwendetes verschenken. Die mafiösen Konzerne und ihre Produkte aus dem täglichen Leben ausklammern und den Banken das Geld entziehen, indem man es nicht mehr verwendet oder, wie Riko Albrecht und die Wissensmanufaktur vorschlagen, alles Geld daheim in bar zu lagern und den Banken nichts zum wirtschaften lassen. Banken haben nur eine 3% Eigenkapitaldeckung, wenn das Volk ihnen dieses Geld in Form von Bargeld entzieht, bricht das System endlich zusammen und man kann beginnen eine neue Ordnung zu erschaffen, in der man diese Verursacher der aktuellen Misere entmachtet. Der Zusammenbruch ist nicht mehr zu verhindern, man kann nur verhindern, dass viele Menschen noch länger unnötig leiden und sich Netzwerke aufbauen, in denen man bargeldlos überleben kann, wenn der große, unvermeidliche Knall kommen wird.

„Was dem Autor jedoch sehr wichtig ist, ist „Echte Nachhaltigkeit, die auch erfüllt und glücklich macht, kann nur durch Einsicht und aus einer freien Entscheidung entstehen. Sonst passiert es wie fast überall auf der Welt: Dort, wo Menschen wenige materielle Dinge ihr Eigen nennen, ist der Konsumwunsch besonders stark ausgeprägt. (S. 42)“ Der Verzicht auf Konsum, das sich Entziehen aus den Klauen der Konzerne muss eine bewusste, freiwillige Entscheidung sein.


Punkteabzug gibt es, weil die Reise durch Südamerika teils ein wenig konfus in Bezug auf die Teilnehmer ist. Wer war wann dabei, wie viele Leute waren dabei? Das ist teilweise ein wenig wirr. Es gab ein paar Grammatikfehler, die wohl durch Umschreiben entstanden sind.
Des Weiteren neigt der Autor zum begeisterten schwallen und solchen Formulierungen wie hier: „Raphael und ich waren uns ganz nahe und wir spürten, wie unsere Ideen, Gedanken und Träume sich berührten, inspirierten und gegenseitig befruchteten. (S. 202)“ ziehen sich durch das ganze Buch. Stilistisch gruselig und schwurbelig.
Außerdem wäre es schön, wenn er Quellen angeben würde, wie für das Affenexperiment auf S. 144.

Insgesamt ist der Autor in meinen Augen auch ein wenig blauäugig. Er träumt davon dass: „Anstatt weiter nebeneinander wirtschaftlich zu wachsen, ist es Zeit, dass wir aus Einsicht und in Freiheit anfangen, wirtschaftlich zu schrumpfen und zusammen zu wachsen. Teilen statt Besitzen ist der Schlüssel für ein neues, gerechtes, ehrliches und vom Herzen kommendes Zusammenleben auf dem Planeten. Gemeinsam können wir Zusammenleben schaffen, das nicht auf Geld, Korruption, Bereicherung und Materialismus fußt, sondern auf unseren wahren Bedürfnissen und unserer Berufung, ohne dabei andere Lebewesen negativ zu beeinflussen. (S. 72)“ […] „Wir Menschen sind fähig, in Harmonie mit uns selbst, der Natur und allen Lebewesen auf der Erde zu leben. Eine Gesellschaft ist machbar, in der nur das Nötigste produziert wird, und zwar so umweltfreundlich und langlebig wie nur irgendwie möglich. Eine Welt ist machbar, die nach ethischen Werten ausgerichtet ist, wo Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit für alle Menschen herrschen, wo nicht das Geld regiert und es keine Grenzen, sondern eine große Gemeinschaft gibt. (S. 79)“

Dabei vergisst er leider, dass nur die wenigsten Menschen so intelligent und aufgeklärt sind, wie er und seine Mitstreiter. Der Mensch ist dem Mensch ein Wolf: Friedliche Zeitgenossen kommen leider in Zeiten des Umsturzes unter die Räder und werden von den machthungrigen Primitivlingen (die leider immer noch die Mehrheit der Menschheit ausmachen) aus dem Genpool eliminiert. Das war schon immer so, leider.

Außerdem scheint dem Autor nicht bekannt zu sein, dass die von ihm so hoch gelobten Tafeln teil eines perfiden, vom McKinsey entwickelten Unterdrückersystems sind, dass das menschenunwürdige Hartz IV System stabilisiert und so dafür sorgt, dass es mit den anderen Europäischen Ländern massiv bergab geht. In diesen großen, makroökonomischen Zusammenhägen ist der Autor noch nicht angekommen, weil er sich im Lebensmittelretten verzettelt, statt die Menschen und ihre Würde zu retten und das Übel an der Wurzel zu packen, die ein wenig tiefer sitzt, als Ökolebensmittel und Konsumverweigerung.


Entsprechend seinem geldlosen Leben, gibt es das Buch natürlich kostenlos, sowohl als ebook als auch als Hörbuch. Das Taschenbuch ist vegan hergestellt und soll nicht besessen, sondern weiterverschenkt werden, um seinen ökologischen Fußabdruck zu verringern.
3 reviews1 follower
April 18, 2015
Raphael Fellmer provoziert. Er beschreibt sein Lebensexperiment, ohne Geld zu leben, eine eigene Ideologie zu festigen und widersprüchliche Gedanken nicht zu Ende zu denken. (Wobei zumindest der erste Punkt eher selten anzutreffen ist). Ich schätze Menschen, die sich um eine bessere Welt bemühen und dabei Unannehmlichkeiten (vegan sein etc.) in Kauf nehmen. Ich unterstelle Fellmer auch keine niederen Absichten (Selbstbeweihräucherung), auch wenn sein Auftritt gelegentlich selbstverliebt scheint. Mich hat eher seine Naivität irritiert: er kann sein Leben natürlich nur deshalb so führen, weil Überfluss /Lebensmittelverschwendung besteht und er nicht wirklich auf "Spenden" angewiesen ist. Bei mehreren Nachahmern würde das System zusammenbrechen.
Trotzdem wirkt er auf mich irgendwie sympathisch. Fast so sehr, dass ich ihm (und seiner Familie) wünsche, nicht zu hart von der Realität eingeholt zu werden. Sogar um den Preis, dass er vermutlich auf "Leute wie mich" hippiemäßig herabsieht.
Profile Image for Madelyn.
86 reviews23 followers
July 22, 2015
Inhaltlich fand ich das Buch eigentlich sehr interessant, auch die geldlose Reise, Informationen über virtuelles Wasser und Nachhaltigkeit sowie eine Liste mit Tipps am Ende des Buches, insofern sollte man es durchaus lesen. Es gibt dennoch nur zwei Sterne von mir, weil mich der wirklich unerträglich schmalzige (es gibt wohl kein besseres Wort dafür...) Schreibstil des Öfteren vom sofortigen Weiterlesen abgehalten hat. Nächstenliebe in allen Ehren, aber das war mir einfach viel zu dick aufgetragen... 1,5.
Profile Image for Nicola.
7 reviews
March 3, 2018
Ich habe Raphael Fellmer eimal zufällig auf einer Busfahrt getroffen. Damals hab ich mich nicht getraut ihn anzusprechen. Nachdem ich sein Buch gelesen habe bereue ich das zutiefst. ;) Das Buch steht so voll guter Ideen und ich bin fasziniert davon, was ein einzelner Mensch mit ein paar Ideen leisten kann. Ich werde einige mitnehmen und hoffen das ich so mein Leben ein Stücken besser (für mich und andere) machen kann.
Profile Image for Amanda Em.
369 reviews19 followers
June 5, 2016
4,5 Sterne

Menschen, die diesem Buch 1 Stern gegeben haben, tun mir leid. #Gehirnwäsche
Profile Image for L.L..
1,026 reviews19 followers
June 15, 2021
Pewnie to nie ma zbyt dużo sensu niemiecką książkę opisywać po polsku ;) ale robię opisy głównie dla siebie, więc opiszę mimo wszystko. (A przyznam, że mi nawet przemknęło przez myśl żeby ją przetłumaczyć, ale raczej się nie podejmę).

Pierwszy raz autora zobaczyłem na pewnym kanale na YT, gdzie określono go (specjalnie sensacyjnie) jako "pasożyta" w sensie jako kogoś, kto się wymiguje od pracy ;) , no bo nie pracuje, a żyje sobie szczęśliwie i niczego mu nie brakuje, a więc trochę się nawet nim zainteresowałem, no bo jakby... -> też tak chcę :D Więc w tym sensie "nie potrzebować pieniędzy więc nie musieć pracować" to jest kierunek interesujący dla mnie (ale jednak nie do końca tak samo sobie to wyobrażałem jak autor, ale o tym później).

Myślałem już, że książki na słuchawkach w pracy nie dam rady przesłuchać, bo nie jest najprostszym językiem napisana ale w końcu pomogła wymiana słuchawek na lepsze ;) słysząc wyraźnie już dałem radę odsłuchać, inaczej chybabym nigdy nie znalazł czasu żeby się z nią zapoznać...
Książka od początku jest jakby autobiografią, potem troszkę opisem podróży autora po świecie bez pieniędzy, a troszkę tym jak teraz żyje ("teraz" czyli w momencie napisania książki).
Ogólnie - to bardzo interesujący i inspirujący człowiek, ma wizję, próbuje działać a nie tylko marzyć i filozofować - to bardzo na plus. I ma też odwagę być innym i żyć po swojemu. Ja to podziwiam i nie przeszkadza mi, że książka jest głównie o nim - chętnie czytam o kimś, z kogo mógłbym wziąć przykład. Ale jednak z niego bym nie mógł, bo... nie, nie można być szczęśliwym bez samochodu ;D A tak poważnie (chociaż z tym samochodem też mówię poważnie), to po prostu hmm, on ma bardziej pomysły jak by świat mógł lepiej wyglądać gdyby jak najwięcej ludzi się zaangażowało w podobne działania - a ja bym wolał bardziej indywidualne dowiedzieć się jak JA mógłbym być szczęśliwy bez pieniędzy ;) bo nie chcę czekać aż się więcej ludzi zaangażuje poza tym wolę niezależność. To z resztą jest właśnie mój główny "zarzut" - on ma wizję społeczeństwa opartego np. na wzajemnej pomocy: ja coś potrzebuje, więc szukam kto mi to zrobi nie żądając zapłaty, ja za to innym zrobię inne rzeczy bez żądania zapłaty - no fajnie, ale jak dla mnie za dużo tu jest w jego wizji takiej... bliskości - trzeba się socjalizować, ciągle jakieś interakcje z innymi ludźmi... więc to nie jest dla wysokowrażliwych introwertyków ;) Mogę się z kimś umówić na grzebanie w śmietnikach supermarketów w celu uratowania żywności - chętnie, z tym nie miałbym problemu. Ale żeby o wszystko innych prosić i ciągle coś z nimi robić... odpada. I jeszcze to "nie lataj, nie jeździj"... no ja jednak mam trochę inną definicję szczęścia ;)
I jeszcze jedna sprawa: ta jego podróż po świecie, którą szeroko opisuje była też godna podziwu, że udawało mu się faktycznie wszystko (prawie) bez pieniędzy, no ale to jest tak, że jak on jest jeden (czy jest ich dwóch albo raz na jakiś czas taki oryginał się trafi) i tam pójdzie i powie: żyję bez pieniędzy - to mu pomogą za darmo, tam dostał coś, ktoś mu wystawił za darmo bilet, no spoko, fajnie i miło, ale nie każdy dostanie, bo gdyby wszyscy takich chwytów próbowali, to na nikim by to nie zrobiło wrażenia ;) Dlatego "nie czuję" żebym dużo z tego wyniósł za wyjątkiem tej może inspiracji, że facet ma swoją wizję i działa.

Książkę można oficjalnie ściągnąć za darmo - logiczne - skoro autor nie potrzebuje pieniędzy, to nie potrzebuje na niej zarabiać ;)

(słuchana: 9-11.06.2021)
4/5
2 reviews
May 17, 2017
Ich kam mit seiner Art zu schreiben nicht klar. Liest sich teilweise wie ein schleimiger und kitschiger Roman. Inhaltlich waren ein paar interessante Stellen.
Profile Image for Jule.
220 reviews2 followers
August 26, 2019
Der Autor kommt nicht zum Punkt. Mir fehlen konkrete Anhaltspunkte. Habe nach der Hälfte abgebrochen.
Profile Image for Chutzpi.
50 reviews1 follower
January 15, 2014
Irgendwie wurde ich mit diesem Buch nicht richtig warm. SChoen, dass Raphael Fellmer ohne Geld gluecklich leben kann. Toll, dass er versucht, die Umwelt moeglichst zu schonen und zu schuetzen. Gut, dass er Veganer ist. Aber: Muss deswegen die ganze Welt so denken und leben wie er? Bin ich ein schlechterer Mensch, weil ich Fleisch auf meinem Teller habe?
Die Idee ist gut, aber ich empfand den Autor als sehr dogmatisch und teilweise belehrend. Ich muss zugeben, dass ich Teile des Buches mehr oder weniger diegonal ueberflogen habe, weil sich vieles immer wieder weiderholt... nice try, aber deutlich verbesserungswuerdig.
4 reviews
June 15, 2014
Fand ich nicht so gut,

hatte eine beschreibung seinenes Lebens und einen entwurf fuer eine Geselschaft nach dem Kapitalismus erwartet. Bekommen habe ich ein ehr langweiliges Tagebuch eines Schnorrers (wie er in einem ZDF bericht ein mal selber sagte)

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