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Das Gilgamesch-Epos

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Das erste Großepos der Weltliteratur. Das erste existentialistische Werk der Menschheit wurde um 2000 v.Chr. von einem anonymen babylonischen Dichter auf Tontafeln gemeißelt und ging in den Kanon der Weltliteratur ein: das Gilgamesch-Epos. In einer klaren und kraftvollen Sprache erzählt es die Geschichte des gottgleichen Gilgamesch, König der sumerischen Stadt Uruk, der sich gemeinsam mit seinem tierähnlichen Freund Engidu auf die Suche nach dem Kraut des ewigen Lebens macht, am Ende jedoch erkennen muss, dass auch für ihn, der zu einem Drittel Mensch und zu zwei Dritteln Gott ist, das Leben endlich ist. Doch gerade diese Erfahrung lässt ihn zur Selbsterkenntnis gelangen. Die sumerische Stadt Uruk, das Handlungszentrum des Gilgamesch-Epos, ist die Geburtsstätte der Weltliteratur, denn die Schrift wurde hier erstmals zu einer Form entwickelt, welche die Gesamtheit der sumerischen Sprachen auszudrücken vermochte. Über Jahrtausende hinweg ahnte niemand von der Existenz dieses babylonischen Urtextes der Literatur. Erst im Jahre 1872 wurden einige Tontafeln des Gilgamesch-Epos unter Tausenden von Tonscherben der in London gelagerten Bibliothek des assyrischen Königs Assurbanipal entdeckt. Der halbmythische Gilgamesch verkörpert den Faust des Altertums". In seiner rastlosen Suche nach ewigem Leben verdichten sich menschliche Urängste und finden eine punktuelle Erlösung im diesseitsbezogenen Handeln, denn der sumerische Herrscher gelangt am Ende seiner langen Wanderschaft, die ihn vom göttlichen Zedernberg über das Wasser des Todes zu seinem menschlichen Ahnen führt, zu der Erkenntnis, dass allein sein Name durch den Bau der Stadtmauer von Uruk Unsterblichkeit erlangen kann. Hermann Ranke (1878-1953) gehörte zu den bedeutendsten Ägyptologen seiner Zeit. Nach dem Studium der Theologie, Ägyptologie und der Orientalischen Sprachen in Greifswald und München, der anschließenden Promotion und Habilitation wurde er Begründer des Ägyptologischen Instituts in Heidelberg. Er nahm an zahlreichen Ausgrabungen teil, darunter an der Aufsehen erregenden Expedition nach Tell el-Amarna, wo die Kopfbüste der Königin Nofretete gefunden wurde.

128 pages, Kindle Edition

First published January 1, 1201

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Hermann Ranke

49 books1 follower

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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Tomas Šečkus.
54 reviews11 followers
March 11, 2024
Šis tekstas, savo temomis yra artimas visiems laikams. Čia kalbama apie vyro brandos kelią, pasipriešinimą dievams ir likimui, draugystę, artimo praradimą, nenorą susitaikyti su mirtimi, ieškojimą amžinojo gyvenimo, o rastas atsakymas, ne toks svetimas ir šiems laikams - tai, kaip gyvenai šiame gyvenime, tokio atpildo susilauksi ir pomirtiniame.
Epas nėra pilnas, daugelis lentelių ant kurių buvo išraižyti Engidu ir Gilgamešo nuotykiai, liko sugadintos laiko tėkmės, tačiau iki šių dienų išliko neįtikėtinai aiškūs epo siužeto vingiai. Stebiuosi, kad niekas iki šiol (ar bent jau aš nežinau) nesistengė jo ekranizuoti ar kaip kitaip pateikti didžiuosiuose ekranuose.
Šis leidimas taip pat pateikia ir įžvalgių komentarų bei įdomių epo pasakojamosios kalbos palyginimų ir sąsajų su Senuoju Testamentu. Nustebino, kad Senojo Testamento autoriai ne tiek daug skyrėsi nuo Gilgamešo epo, ir jų pasaulėžiūra, stebėtina, bet turėjo panašumų. Taigi, ši knyga praturtina ir Biblijos suvokimą.
Visgi, kai kuriuose vietose gal jau ir per daug bandyta ieškoti bendrumo.
Profile Image for Петко Ристић.
171 reviews13 followers
August 24, 2025
Das recht kurze Epos über Gilgamesch, dessen Bekanntheitsgrad hoch genug ist um eine Verminderung meiner hier erläuternden Zeit zu erwirken, bereitete mir durchaus genug Kurzweil, während mich das antike Alter dieser Texte faszinierte. Bedenkt man den 5000 Jahre andauernden Zeitunterschied ist man als Leser ab den Kernthemen die hier behandelt werden und die seither tausendfach und mannigfaltig thematisiert wurden, nur umso verdutzter.

Es geht um Liebe, Neid, Mut und den Wert des Lebens an sich. Wie oft wurden diese Themen seither behandelt. Gilgamesch selbst durchwandert in seinem langem Leben als Halbgott und Halbmensch all die Erfahrungen, die jeder starke Mensch durchzumachen hat um letztlich die endgültige Erkenntnis zu erreichen. Man bemerkt auf anhieb, wie wenig originell die Menschheit doch eigentlich in all den Jahrtausenden ihrer Suche nach Antworten war und wie die Schriftsteller immer wieder auf Texte zurück greifen konnten, welche vor ihnen bereits jene Themen behandelt haben, deren Aufbearbeitung sich jene uns bekannten Schriftsteller rühmen konnten. All das was den Menschen seit jeher beschäftigt, hat er seit jeher millionenmale versucht künstlerisch zu bearbeiten, mal grandios, mal grottenschlecht.

In diesem Falle enthalte ich mich gleichwohl jedes Urteils. Die erhaltenen, antiken Texte rundum Gilgamesch die erst 1878 entdeckt wurden überraschen den Leser freilich durch ihre beredsame, etwas fremde Poesie, doch ob dies nun ein Meisterwerk oder eher Mittelmaß ist weiß ich bei allem Willen nicht einzuschätzen. Ich empfand den Inhalt mir selbst doch allzu gut bekannt, die Dichtkunst dahinter etwas befremdlich und doch ist die ungemeine, babylonische Sprachkunst spürbar, deren rascher Fluss bei aller Wohlgesetztheit der Worte von anregender Beredsamkeit ist.

Man fühlt förmlich, wie sehr der uns unbekannte Schriftsteller dieses Textes sich über all die Widrigkeiten des Lebens Aufklärung verschaffen wollte, indem er die Mythen seiner Zeit zu einem Epos rundum Gilgamesch aufbaute. Gilgamesch selbst verzweifelt ob dem Menschen und seiner Sterblichkeit in ihm und sucht sich zunächst davon zu befreien, bis auch er erkennen muss dass gerade in der Endlichkeit aller Lebewesen, zumindest in dieser Welt, etwas tröstliches liegt.

Ich musste indessen an Schopenhauers Worte denken: "Man bedenke, dass, wenn man alle Absurditäten, die der Mensch glaubt, ihm ausreden wollte, man Methusalems Alter erreichen könnte, ohne damit fertig zu werden."
Profile Image for zvyre.
91 reviews
February 4, 2024
Kokia smagybė, koks dainingas epas! Ir kiek garsų triukšmo skleidžia žemė, vandenys, dangus!

Labiausiai patiko ta vieta, kur Gilgamešas atsisako Ištarės išpažįstamos meilės ir ją roastina (ir slut-shameina???):

„Tu prilygsti išorinėms durims,
kurios audros nesulaiko,
rūmams, kurie didvyrius nužudo,
drambliui, kuris numeta savo balną,
dervai, kuri apsunkina savo nešėją,
vandenmaišiui, kuris trukdo savo nešėjui,
kalkakmeniui,
kuris nesutvirtina akmeninės sienos,
batui, kuris spaudžia jį avinčiam!
Kurį savo vyrų tu mylėjai pastoviai?
Kuris tavo piemenų galėjo tave sutramdyti?“

O be šio komiškesnio epizodo, Gilgamešo epas yra trapiai gražus pasakojimas apie draugystę, meilę ir baimę mirti. Džiaugiuosi, kad knyga pakliuvo į rankas ir leido praplėsti perspektyvą.
Profile Image for sivel.
97 reviews1 follower
August 10, 2023
Viele Lücken drin aber sehr interessant.
Displaying 1 - 5 of 5 reviews

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