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Die Karte der Welt #1

Die Karte der Welt

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Ein junger Kartograph. Er zeichnet mit Blut und verändert die Welt.

Das Königreich Abrogan wird im Norden durch den Schleier begrenzt. Noch niemand, der ihn durchschritten hat, ist je zurückgekehrt. Als der junge Schweinehirte Wex wegen seines Zeichentalents aufgefordert wird, bei der Vermessung der Grenze zu helfen, freut er sich, sein ärmliches Dorf zu verlassen. Doch dann stellt sich heraus, dass er mit seinen Strichen auf der Landkarte den Schleier zurückdrängt. Dahinter wartet ein Land voller Abenteuer, neuer Gefährten – und ein alter, von Rachegedanken zerfressener Feind.

606 pages, Kindle Edition

First published July 15, 2013

21 people are currently reading
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About the author

Royce Buckingham

28 books60 followers
Royce Buckingham lives in Bellingham, Washington, with his wife and sons.

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Community Reviews

5 stars
47 (12%)
4 stars
105 (28%)
3 stars
128 (34%)
2 stars
71 (19%)
1 star
21 (5%)
Displaying 1 - 30 of 30 reviews
Profile Image for Jenny's Lesestoff.
96 reviews45 followers
April 30, 2022
Eine actionreiche Fantasygeschichte über den jungen Schweinebauer Wex, der eines Tages durch sein Hobby auf eine abenteuerliche Reise mitgenommen wird.
Leider fehlte es mir an Beschreibungen über das Wirken der Magie und Details über die einzelnen Völker.
Profile Image for Kaugummiqueen.
146 reviews21 followers
March 18, 2015
Hmm also es hat durchaus gute Ansätze, aber es hapert ganz schön an der Umsetzung. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass der Autor sich nicht entscheiden konnte, ob das Buch sich an jüngere (Jugendliche) oder an ältere Leser richtet... Einerseits total albern und naiv geschrieben, andererseits recht brutal.

EDIT: Doch noch auf zwei Sterne runter gesetzt.

Rezension:

Inhalt

Der junge Schweinehüter Wexford wird von Gesandten des Königs gebeten, die Karte der Welt Abrogan an den Grenzen weiter zu zeichnen. Denn seit ein schwarzer Schleier die Grenzen des Reiches von allem abschirmt, was dahinter liegt, ist die Karte ungenau. Zum Erstaunen aller Anwesenden zieht sich der Schleier zurück, als Wex zu zeichnen beginnt und keiner kann sich so genau erklären, wie das passieren konnte. Die Gruppe macht sich auf den Weg, den neuen Landschaftsabschnitt zu erkunden und gerät dabei in das Visier eines Feindes, der seit Jahren hinter dem Schleier auf den Moment gewartet hat, an dem er endlich zurückschlagen kann...

Meine Meinung

Ich hatte ziemlich hohe Erwartungen an das Buch, da es einen sehr vielversprechenden Klappentext aufwies und zudem nach sehr guter, klassischer High Fantasy klang. Wer meinen Blog schon länger liest, der wird wissen, dass ich für gut durchdachte und gut geschriebene High Fantasy immer zu haben bin. Dementsprechend war ich gespannt, wie der Autor seine Idee umsetzen würde.

Der Anfang gefiel mir wirklich gut. Der Protagonist Wex wird vorgestellt, der ein tristes Leben als der Sohn eines Schweinezüchters führt und der seine Zeit mit Zeichnen vertreibt, denn darin ist Wex sehr talentiert. Er schafft es, mit wenigen Pinselstrichen alles zu zeigen, was er auf dem Bild ausdrücken möchte. Ebenfalls vorgestellt wird Brynn, die im gleichen Ort wie Wex lebt, aber die Tochter eines verarmten Grafen ist und trotz der schlechten finanziellen Lage weit außerhalb von Wex' Reichweite liegt. Da er sich schon mit seinem Schicksal als Schweinezüchter abgefunden hat, staunt Wex nicht schlecht, als zwei Soldaten der Palastwache bei ihm zu Hause auftauchen und ihm anbieten, sie als Kartograph auf einer Expedition zu begleiten. Nach anfänglicher Skepsis stimmt Wex zu und begleitet die Hauptmänner Lothario und Fretter auf dieses Unterfangen.

Ich mochte die Schilderungen zu Beginn, doch schon schnell merkte ich, dass ich mit Brynn nichts anfangen konnte, da sie in meinen Augen eine verwöhnte und arrogante Zicke war und ich mich mehrmals wunderte, was Wex eigentlich von ihr wollte. Jedenfalls hat er bei ihr nie mit seinem Hirn gedacht, denn anders kann ich mir sein Interesse an ihr nicht erklären. Auch bei Wex merkt man schnell, dass man hier einen recht anstrengenden Protagonisten vor sich hat. Er ist sehr naiv und blauäugig und alles muss ihm auf einem Silbertablett serviert werden, damit er mal was kapiert. Es gab einige Szenen, da merkte man, dass sie stark konstruiert waren, um die Handlung in gewisse Richtungen zu lenken, was besonders mit Wex' Naivität und auch Dummheit zu tun hatte. Solche Szenen machten mich als Leser zwischendurch sogar wütend, weil viele unnötige Sachen hätten verhindert werden können, wenn Wex nicht so ein Spätzünder gewesen wäre. Mir fiel es jedenfalls schwer, ihn in mein Herz zu schließen, denn dafür stellte er sich viel zu oft viel zu dämlich an.

Auch mit den anderen Charakteren konnte ich nicht so richtig warm werden, denn alle wirkten gestelzt und kaum mal authentisch. Ich glaube, Fretter und Kraven, der Magier, der die Gruppe begleitet, waren in meinen Augen noch am echtesten, der Rest wurde vom Autor auf Teufel komm raus in Rollen gedrängt, die der Autor ihnen zugedacht hatte. Am sympathischsten fand ich die Freunde Mungo, Pinch und Arkh, doch auch sie wirkten teilweise steif in ihren Rollen und gerne hätte ich mehr über sie erfahren, doch irgendwie erfuhr man nichts Genaueres. Nur über Arkh am Ende, aber das wurde in die letzten fünf Seiten gequetscht und war unbefriedigend, auch wenn man schon weit vorher vermutete, was es mit ihm auf sich hatte. Auch der Antagonist, Vill, konnte mich nicht ganz überzeugen. Es wird zwar versucht, ihm ein Motiv zu geben, aber gleichzeitig wird gesagt, dass er nichts mehr empfindet. Aber wieso verspürt er dann den Wunsch nach Rache? Meiner Meinung nach wird er sehr stark von Gefühlen getrieben, auch wenn der Autor ständig etwas anderes behauptet. Andere Figuren verschwinden einfach mitten aus der Handlung sang- und klanglos, wie zum Beispiel Cirilla, was ich mehr als dürftig fand. Als die Neben- und Hauptfiguren endlich beginnen, sich zu entwickeln, ist es schon zu spät, da ist das Buch fast vorbei.

Nervig fand ich das Liebesdreieck. Diesmal sind es nicht zwei Kerle, die sich um ein Mädchen streiten (ja doch, das kommt auch vor, ist aber eher nebensächlich), sondern zwei Mädels, für die sich Wex nicht entscheiden kann. Einerseits will er Brynn und ist immer total eifersüchtig, wenn sie mit einem anderen Kerl spricht, andererseits will er Adara, die er im Verlauf der Handlung kennen lernt. Das konnte ich noch weniger verstehen als Wex' Interesse an Brynn, denn Adara war in meinen Augen mehr als blass. Sie springt einmal halbnackt zu ihm aufs Boot und schon ist es um ihn geschehen.

Die Story und die Idee an sich sind wirklich gut. Ich fand es sehr interessant, darüber zu lesen, wie Wex nach und nach den Schleier fortzeichnet und was dahinter zu Tage gefördert wird. Der Autor bewies meiner Meinung nach viel Einfallsreichtum und er konnte die Landschaft und die Wesen, denen Wex und die Gefährten begegneten, detailliert beschreiben, sodass man sich alles bildlich vorstellen konnte. Man möchte als Leser wissen, was hinter dem Schleier liegt und außerdem, was es mit Wex und seiner seltsamen Macht auf sich hat. Leider hatte ich zwischendurch jedoch Schwierigkeiten mit dem Stil des Autors. Einerseits ist der Schreibstil recht einfach gehalten und mutet teilweise sogar kindlich an, was besonders Wex geschuldet ist, da er manchmal so dämlich ist, dann gibt es andererseits Szenen, die sehr brutal und bis ins kleinste Detail in ihrer Grausamkeit geschrieben sind, dass ich dachte, das Buch richte sich vielleicht doch eher an ältere Leser. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass der Autor sich nicht einigen konnte. Zudem schreibt er auch nicht sonderlich fesselnd, denn die Figuren tappen einfach von einem Unheil ins nächste, fast die komplette Handlung war eine unstimmige Aneinanderreihung irgendwelcher gefährlicher Ereignisse, in die die Gruppe meistens durch Wex' Dummheit gerieten.

Ein weiteres Manko des Buches war die Länge. Ich bin mir sicher, dass man es etwa 100 bis 200 Seiten hätte kürzer fassen können. Denn der Autor verplempert zu Beginn und in der Mitte viele Seiten mit unwichtigen Begebenheiten, die er bis ins Unendliche ausschmückt, wofür er das eigentliche Ende dann binnen weniger Seiten abkanzelt, sodass man sich schließlich fragt, ob es wirklich das Ende sein sollte. So viele Fragen blieben ungelöst und ich war etwas enttäuscht. Alles wurde schnell runtergerattert, ganz nach dem Motto "dann passierte dies und danach das, ach ja, der ist auch noch gestorben, und dann kam noch diese Überraschung und HEEEY: ENDE!". Die Sache mit Vill hat mich dann noch mehr enttäuscht, das war unbefriedigend und hätte besser gelöst werden können.

Fazit

Leider konnte mich Die Karte der Welt von Royce Buckingham gar nicht begeistern, was ich wirklich schade finde. Die Idee war gut, die Umsetzung aber nicht. Der Autor schmückt die falschen Stellen aus und an den wichtigen Stellen fehlen die nötigen Details und Seiten. Auch die Charakterentwicklung war dürftig und sowieso habe ich mit keiner Figur wirklich mitfühlen können. Das sehr knappe Ende enttäuschte dann noch mehr. Ich vergebe abschließend 2 von 5 Sternen !
Profile Image for Keksisbaby.
961 reviews26 followers
June 25, 2019
Schon oft hat er die Berge gemalt und jedes Mal fragt sich Wexfort was sich wohl Jenseits des Schleiers befindet. Eigentlich ist er ganz glücklich als Schweinezüchter, aber als er ein Angebot aufgrund seiner Zeichenkünste bekommt, sich dem königlichen Expeditionsteam als Kartograph anzuschließen, sieht er seine Chance gekommen ein Abenteuer zu erleben. Nur hätte er vorher gewusst, dass er in der Lage ist den Schleier zurückzudrängen und sämtliche Gefahren, die Äonen zuvor darunter verborgen wurden, offenbart, hätte er glaube ich ein Mal mehr überlegt. Denn wie anders ist doch die Welt hinter dem Schleier. Voll von seltsamen Kreaturen, fleischfressenden Rindern, Drachen und Kleinwüchsigen. Und die wenigsten sind dem Erkundungstrupp wohl gesonnen. Zumal in dem Schleier ein furchtbarer Feind schlief, der nun erweckt auf Rache sinnt und sich eine eigene schlagkräftige Armee zusammenschustert.

Ich konnte mich schon für Royce Buckingham in „Dämliche Dämonen“ und „Mürrische Monster“ begeistern. Doch „Die Karte der Welt“ ist noch einmal ein ganz anderes Kaliber. Eine vollgepackte Fantasygeschichte, über die Erkundung einer Welt, die seit Jahrhunderten im Dornröschenschlaf lag und die Wex mit seinen Zeichnungen zu neuem Leben erweckt. Mich habe die Fabelwesen, wie blutsaugende Echsen und fleischfressende Rinder noch beeindruckt. Es kommt aber wahrscheinlich daher, dass ich kein wirklicher Fantasy-Leser bin. Ich mochte die kleine Gruppe der Ausgestoßenen: Den Dieb, die Kleinwüchsige, den Riesen und das sanfte Monster. Die haben es für mich erst recht zum Abenteuer werden lassen. Jeder einzelne hatte eine Geschichte zu erzählen, während die Soldatenschar mit dem Zauberer etwas blass daher kamen. Nur die Geschichte um die Geliebte des Bogenschützen, war ein bisschen zu vorhersehbar, aber das tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch. Dazu hat mich viel zu sehr fasziniert wie es dem Bogenschützen gelang die Monster zu evolutioniert und sie zu einer furchtlosen Armee auszubilden, die ihn als Oberhaupt akzeptiert. Es prallen zwei Welten aufeinander, die alte mystische mit allerlei unglaublichem Getier und die moderne Welt der Eroberer und Entdecker. Bis man am Ende erkennt, das es die Vorfahren dieser Entdecker waren, die alles Mystische und Gefährliche in dem Schleier aus dem Weg räumten Ich für meinen Teil konnte mich einfach fallen lassen und in eine andere Welt abtauchen, in der es hinter jeder Ecke etwas Neues zu entdecken gab und nichts so war wie man vermutete.

Für alle nicht Fantasy-affinen Leser wie mich, ist es eine tolle, kurzweilige Geschichte, für richtige Fans magischer Welten, mag sie jedoch etwas flach daherkommen.
Profile Image for Nicole Gozdek.
Author 8 books55 followers
September 19, 2013
Es hat ein bisschen gedauert, bis ich mit den Figuren von "Die Karte der Welt" warm geworden bin, aber dann hat mich die Geschichte von Wex, dem Schweinehirten, der als Kartograf für die gefährliche Mission verpflichtet wurde, den magischen Schleier in den Zornbergen zu erfassen, wirklich gefesselt. Die Idee, dass ein einstiger Schweinehirte aus Geldmangel mit Schweineblut zeichnet und durch Mangel an Ressourcen sein eigenes Blut nimmt und damit eine verhängnisvolle Kettenreaktion in Gang setzt, ist gelungen und gut umgesetzt. Nach und nach deckt Wex mit seinen Zeichnungen mehr und mehr von der faszinierenden Landschaft hinter dem Schleier, wo die Zeit seit dessen Entstehung stehen geblieben ist, frei.

Die Mischung aus Heroischem Fantasy- und Abenteuerroman von Royce Buckingham zieht schnell jugendliche und erwachsene Leser in seinen Bann. Die Figuren sind trotz ihrer Schächen und gelegentlichen jugendlichen Naivität und Unbesonnenheit (besonders Wex und Brynn) sympathisch. Die verschiedenen Herausforderungen, Kreaturen und Monster, denen sie begegnen, machen den Roman unterhaltsam und kurzweilig. Insgesamt ein sehr spannender und gut gelungener Fantasyroman!
Profile Image for Kora Kaos.
630 reviews7 followers
March 30, 2020
Ein wirklich nettes Phantasy Epos (und ich habe mich sehr gefreut, dass es mal nicht auf eine Trilogie ausgerollt wurde, die Möglichkeit hätte es sehr wohl gegeben), liest sich gut und es gibt Drachen und Zwerge und mindestens eine Liebesgeschichte und Schlachten und viele Tote, aber auch viele von den Guten die dann doch wieder überleben und eine Forschungsexpedition und natürlich eine Karte (wie der Name schon sagt)... Alles dabei! Und natürlich die Entwicklung vom Kind zum Mann (und sehr guten Beobachter) des Protagonisten..
Profile Image for Jolly Matuszak.
33 reviews
February 13, 2014
Bravo! Royce Buckingham versteht sich in der Kunst fesselnde Geschichten zu schreiben. Von Anfang bis Ende ist man gefangen von den Abenteuern Wexfords und seinen Gefährten. Man stolpert von einem Hindernis zum nächsten...genial! Dieses Buch ist wirklich weiter zu empfehlen und nicht ohne Grund ein "Der Spiegel"-Bestseller!
Profile Image for Marie-Luise.
470 reviews1 follower
January 26, 2016
Nicht schlecht, nicht schlecht!
Der Roman hält viele Überraschungen und unerwartete Wendungen bereit. Da sterben auch schon mal Personen, die man für die Hauptakteure hält, nur um dann doch wieder vom Handlungsverlauf überrascht zu werden. Ist auf jeden Fall sehr gelungen.
Ich werde auf jeden Fall Buch 2 und 3 auch noch lesen.
6 reviews
August 11, 2013
Weakest Fantasybook i've read in the last three years. Cliche all over it, cardboard cutout characters, dull episodic mini-stories, ridiculous villain and a HUGE disappointment in terms of magic system. Skip the mid 500 pages and you won't actually miss a single thing - this alone speaks volumes.
Profile Image for Asmos.
22 reviews34 followers
February 24, 2014
Inhalt:
"Die Karte der Welt" erzählt die Geschichte des Schweinehirten Wax, der ein besonderes Talent für das Zeichnen hat. Er träumt von Abenteuern und der Welt, die sich hinter dem Schleier verbirgt, der das Land in dem er lebt begrenzt und jeden verschluckt, der ihm zu nahe kommt. Als eine Delegation des Königs sich auf den Weg zum Schleier macht, um die Grenzen des Königreichs zu vermessen und dabei einen Ersatz für ihren erkrankten Karthographen sucht, gerät der junge Schweinehirte unvermittelt in ihren Fokus und schon bald findet er sich auf einer Abenteuerreise wieder, denn mit jedem Strich auf der Karte verschiebt Wax den Schleier und gibt Dinge wieder frei, die vielleicht besser in der Dunkelheit verborgen geblieben wären.

Meinung:
Die Abenteuer von Wax und seinen Gefährten lassen mich zwiegespalten zurück, denn besonders zu Beginn ist es mir teilweise schwer gefallen, mit den Charakteren warm zu werden. Nicht etwa, weil diese unsympathisch gestaltet wären, ganz im Gegenteil. Aber es dauert recht lange, bis sich die Figuren durch mehr als nur Äußerlichkeiten voneinander unterscheiden lassen. Besonders emotional gesehen sind die Charaktere in den ersten Kapiteln blass gezeichnet, was sich besonders in Situationen zeigt, in denen jemand stirbt oder verletzt wird. Manchmal hatte es den Anschein, als wäre niemand aufrichtig erschrocken oder traurig, zumindest nicht in angemessenem Maße. Dadurch schien ich auch als Leser ähnlich teilnahmslos zu reagieren, selbst wenn der verstorbene Charakter durchaus sympathische gewesen ist.
Es hat sich dann im Laufe des Buches und mit sinkender Charakterzahl relativ zügig gebessert und ab einem gewissen Punkt war es dann nicht mehr schwer die Charaktere in sein Herz zu schließen, aber es hat eben seine Zeit gedauert.

Ähnlich verhielt es sich auch mit der Handlung selbst, die eine Weile benötigte, um wirklich in Schwung zu kommen, dann aber richtig los gelegt hat. So ist besonders der Mittelteil sehr rasant und actionreich, was sich dann bis zum Ende des Buches fortsetzt. Ein wenig hat Wax Reise an die der Gefährten aus „Der Herr der Ringe“ erinnert, wobei mir der kleine Schweinehirte deutlich sympathischer war, als Frodo ;)
Sobald der Schleier das erste Mal ein Stück Land zurückgibt, hat die Geschichte schnell an Fahrt aufgenommen und die Welt, in die die Charaktere daraufhin eingetaucht sind, war wirklich spannend und interessant gestaltet. Wax und seine Gefährten stoßen immer wieder auf lebensgefährliche Hindernisse, die die Charaktere im Laufe ihrer Reise immer mehr zusammen schweißen oder sie zumindest zur Zusammenarbeit zwingen. Sie fordern allerdings auch ihre Opfer und in diesem Punkt finde ich das Buch wirklich gelungen, denn der Autor geht mit seinen Figuren alles andere als Zimperlich um und wenn eine Situation ein Todesopfer erfordert, dann scheut er sich nicht, dieses dem Leser auch zu geben, selbst wenn es einem beim Lesen in der Seele weh tut.

Was mich ein wenig gestört hat war das Tempo, indem die Charaktere fremde Sprachen aufgenommen und gelernt haben. Wenn man in Betracht zieht, dass die Reise durch fremde Gefilde nur etwas über eine Woche dauert, finde ich es unglaubwürdig [ein passendes Wort für eine Welt, in der es blutsaugende Echsen gibt ^^], dass viele Charaktere eine völlig fremde Sprachen vielleicht nicht perfekt, aber immerhin soweit gelernt haben, dass sie ausführliche Gespräche führen konnten.
Selbst wenn man mich eine Woche lang in Frankreich aussetzen würde, würde ich danach bestenfalls mit Händen und Füßen nach Essen betteln oder nach dem Weg zum nächsten Klo fragen können.

Die Sprache des Buches ist in Ordnung, der Stil auch ganz angenehm, nur stellenweise recht Jugendbuchmäßig, was im krassen Gegensatz zu manchen Sterbe- und Kampfszenen steht, die wirklich blutig und ausführlich ausfallen [manche Hinrichtungsarten waren überaus einfallsreich und erschreckend bildhaft]. Es handelt sich also keinesfalls um ein Jugendbuch, deshalb hätte ich mir manchmal mehr sprachliche Ausgereiftheit und Finesse gewünscht, besonders zu Beginn [denn dort ist das Maß an Tod und Zerstörung noch nicht vorhersehbar und entsprechend dachte ich durchaus, ich würde ein Jugendbuch in Händen halten]. Eventuell wäre es in dieser Hinsicht besser, das Buch in der Originalsprache zu lesen.

Ich finde es schön, dass das Buch mit zahlreichen Karten versehen ist, die sich der Verschiebung des schwarzen Schleiers anpassen. Sobald der Schleier ein Stück der Welt dahinter frei gibt, gibt es eine neue Karte im Buch. Das hilft ungemein einen Überblick über den Weg der Truppe zu behalten. Sie rennen, flüchten und paddeln ja doch recht chaotisch durch die Gegend.
Da das Buch als Broschur 15 Euro kostet, finde ich es schön, dass in diesem Fall auch die Buchklappen genutzt worden sind.
Die Covergestaltung ist wunderschön und sie war es auch, die mich das Buch überhaupt erst in die Hand hat nehmen lassen. Alles ist in kräftigem Rot und hellem Braun gehalten, ganz im Stil einer alten Landkarte, was wunderbar den Inhalt des Buches wiedergibt.

Meine Bewertung klingt stellenweise negativer, als sie wirklich sein soll, denn das Buch war im Grunde genommen wirklich alles andere als schlecht und wenn man vom wackeligen Anfang einmal absieht, waren es danach lediglich Kleinigkeiten, die mich gestört haben, über die man allerdings aufgrund der rasanten Handlung nicht einmal wirklich stolpert. Auffallen tun sie einem eher, wenn man das Buch später noch einmal Revue passieren lässt.

Das Ende des Buches fand ich zufriedenstellend, auch wenn sich die Handlung zum Schluss hinaus hastig beeilt noch alle Handlungsstränge zu einem Ende zu führen. Ein klein wenig ging es mir dann zu schnell, aber an sich sind für mich keine Fragen offen geblieben, auf die ich unbedingt eine schriftliche Antwort benötigen würde. Die Geschichte wäre damit eigentlich abgeschlossen und das Buch wird auch als Stand-Alone bezeichnet, allerdings habe ich letztens irgendwo gelesen, dass ein weiterer Teil in Arbeit ist. Bestätigt gefunden habe ich das bisher nirgendwo, aber möglich wäre es durchaus, die Geschichte von Wax und seinen Freunden fortzusetzen.

Fazit: Eine packende Fantasygeschichte, mit ziemlich holprigem Start, aber einer rundum fesselnden Abenteuerreise.
Profile Image for Katharina.
510 reviews102 followers
Read
August 1, 2013
Honestly, I think Game of Thrones ruined me for standard fantasy. A gifted and humble pig farmer who is in love with the beautiful, headstrong daughter of the rich Lord bla bla bla give me a break. It's not even bad, the story could be cool but I just don't care.
So I'm stopping. Sorry Royce Buckingham, you may have had an interesting story to tell, I just wish you had chosen actual characters to tell it with instead of cardboard cut-outs.
Profile Image for Nikolas Georgiades.
19 reviews5 followers
October 13, 2013
Eine interessante Geschichte, gut erzählt und leicht zu verstehen. Richtig für die Leser die keine Angst vor detaillierten beschreibungen von Foltern oder ähnlichem haben!
Profile Image for Dominik.
2 reviews
June 27, 2014
Ein gut geschriebenes Fantasybuch. Einziger Kritikpunkt ist das etwas zu hastige Ende.

Positiv zu vermerken sind die vielen Karten, die einem die beschriebene Route wunderbar näher bringen.
Profile Image for Thomas.
123 reviews4 followers
May 27, 2024
Das Hörbuch war sehr lang, über 18 Stunden, das ist ein dickes Brett. Aber die Storyline gefiel mir gut und die Zeit verging doch schneller als erwartet.

Wex, Sohn eines Schweinehirten und ebenfalls zukünftiger Schweinehirt, hat eine besondere Begabung: Er kann gut zeichnen. Weil er und sein Vater arm sind, nutzt er statt teurer Tinte Schweineblut. Davon haben sie reichlich und es hat eine schöne Farbe. Eines Tages wird er wegen seiner Begabung fürs Zeichnen naher Berge beauftragt, die Gegend zu kartographieren – zusammen mit einigen Gesandten des Herrschers. Es zeigt sich, dass er mit einer besonderen Macht ausgestattet ist: Er kann die gefährliche Nebelwand, die das Land seit Urzeiten begrenzt, verschieben, und das in ihr Verborgene hervorholen.

Stellt sich raus: Das darin Verborgene wäre möglicherweise besser verborgen geblieben. Denn damit beginnt ein aufregendes Abenteuer. Die Gruppe trifft auf Böse, mehr Böse und noch bösere Böse, aber auch auf gute Menschen und Wesen. Es werden Schlachten gekämpft und ständig wird gestorben.

Was mir gut gefiel: Bei etwa 85 Prozent schien die Geschichte beendet zu sein, in einem Film wäre jetzt der Abspann gelaufen. Im Buch schwenkte die Handlung zurück zum Anfang und statt dass die Geschichte hier endet, baute sich ein neuer Spannungsbogen auf, der sich auch vor dem Ende noch ein zweites Mal entlud. Cool gemacht. Kleiner Wermutstropfen: Das Buch ist nur das erste einer Reihe, und so endet es nicht unbedingt mit einem Cliffhanger, aber komplett abgeschlossen ist die Geschichte dennoch nicht.

Ich habe das Hörbuch gerne gehört und greife bei Gelegenheit gerne beim nächsten Teil zu.
Profile Image for StopkaofBooks (Irina).
53 reviews
December 18, 2022
Ich liebe es zu reisen und neues zu entdecken, Kultur, Geschichte, Menschen.
So beginnt im Grunde auch die Geschichte „Die Karte der Welt“ von Royce Buckingham. Wex, der Protagonist, würde gern ferne Länder sehen, und als ihm, dem Schweinehirt, die Gelegenheit sich bittet als Kartograph eine Expedition zu begleiten, ergreift er sie.
Doch die Welt hinter dem Schleier ist alles andere als ungefährlich und so beginnt das Abenteuer.
Das wunderschöne Coverbild fand ich in gelegentlichen schönen malerischen Beschreibungen wieder. Auch die Idee an sich finde ich super.
Aber ansonsten trotz der blutigen Szenen (teilweise übertrieben blutig) und doch interessanten Entdeckungen hinter dem Schleier, wurde die Geschichte nicht richtig spannend für mich. Ich habe nur bis zur Hälfte gelesen und dann abgebrochen. Vielleicht wachsen und ändern sich die Charaktere in der zweiten Hälfte des Buches, aber der Autor hat mich leider auf dem Weg dorthin verloren.
Kann ich leider nicht empfehlen.
Profile Image for Laura Lora.
11 reviews
August 1, 2021
Habe das Buch einfach mal ins Blaue rein bestellt weil mir der Einband so gefiel.

Fantasy lieb ich auch, also dachte ich das alles passt.

Die Geschichte ist an sich gut und ich bin schnell reingekommen und konnte mir alles super vorstellen.

Manche Charaktere waren mir zu wenig beschrieben, viele könnten umfangreichere Lebensläufe vertragen.

Meine grösste Kritik gilt der teilweise zu unterschiedlichen Erzählweise. Einmal wird kindlich beschrieben um nach zwei Sätzen ins ordinäre und brutale umzuschwenken.

Ich hab damit nicht gerechnet und es entstand so oft keine rote Linie für mich.

Trotz allem konnte ich mich daran gewöhnen und darauf einstellen- dann gings!

Insgesamt 3/5 Sternen 🌟

Bin gespannt auf den 2. Teil. Der ist schon bestellt.



Profile Image for Andreas Kunz.
2 reviews
December 6, 2025
Im Großen und Ganzen mochte ich das Buch. Es hat sicherlich einige Schwächen und es schwankt tatsächlich zwischen einem naiven Jugendbuch und Erwachsenenliteratur. Das war aber kein vordergründiges Problem und ich habe die Geschichte mit Spannung zu Ende gelesen.
Profile Image for Laura.
16 reviews
April 25, 2021
Das Buch klang besser als es war. Die Story war irgendwie langweilig und hat sich total gezogen. Die Charaktere waren auch unsympatisch und langweilig...
Profile Image for Sarah Be W1ld Moon Ch1ld.
61 reviews
March 12, 2014
3,5/5

Das Königreich Abrogan wird im Norden durch den Schleier begrenzt. Noch niemand, der ihn durchschritten hat, ist je zurückgekehrt. Als der junge Schweinehirte Wex wegen seines Zeichentalents aufgefordert wird, bei der Vermessung der Grenze zu helfen, freut er sich, sein ärmliches Dorf zu verlassen. Doch dann stellt sich heraus, dass er mit seinen Strichen auf der Landkarte den Schleier zurückdrängt. Dahinter wartet ein Land voller Abenteuer, neuer Gefährten – und ein alter, von Rachegedanken zerfressener Feind.



Wexford Stoli, ein Schweinehüter, lebt in einem ärmlichen, kleinen Dorf im Königreich Abrogan. Schon seit Menschengedenken wird dieses von einem undurchdringbaren Schleier begrenzt. Wex hat es als Bauernjunge nicht gerade einfach, er wird ständig von den einfältigen Jungs im Dorf geschlagen, die Mädchen würdigen ihn keines zweiten Blickes und daher ist es kein Wunder, dass Wex von einem anderen Leben träumt. Eines, in dem er keine Schweine hüten muss und sich ganz seiner Leidenschaft dem Zeichnen widmen kann. Seine Motive sind meist die Berge, er zeichnet sie jeden Tag aufs Neue. Als Soldaten des Königs durch sein Dorf reiten, auf der Suche nach einem Kartographen, scheint sein Traum in greifbarer Nähe zu rücken. Der Auftrag lautet den Schleier zu zeichnen und somit beginnt eine Reise voller Gefahren aber auch vieler Abenteuer.

Von "Die Karte der Welt" habe ich mir eine tolle High Fantasy Story versprochen, der Inhalt klang nach viel Spannung und Action und ich wurde, trotz einiger Kritikpunkte, prima unterhalten.

Die Geschichte fängt ganz typisch an, wir lernen Wex und sein bisheriges Leben als Schweinehirte kennen. Man erfährt auch einiges über das Land und dessen Aufteilung, vom geheimnisvollen Schleier und der damit verbundenen Grenze.

Der Schreibstil ist einfach gehalten aber dadurch auch sehr flüssig zu lesen und somit verfliegen die 600 Seiten doch schneller als man glaubt. Stellenweise war es zwar etwas langatmig, besonders weil sich die Geschichte an sich nicht wirklich weiter entwickelt, aber wenn man sich erstmal damit abgefunden hat, hält das Buch was es verspricht.

Das Hauptaugenmerk liegt ganz klar an der Reise. Gefährliche Abenteuer bestehen, blutige Kämpfe austragen und stückchenweise das Geheimnis um den Schleier zu lüften. Es hat zwar einen Jugendbuch Touch aber man darf sich nicht täuschen lassen, es geht mitunter ganz schön dramatisch und sehr blutig zu.

Dennoch hat man ständig das Gefühl, dass irgendwas fehlt. Ich schiebe den schwarzen Peter auf die fehlende Charakter Entwicklung. Wex reist zwar in der Gruppe, doch man spürt hier keinen Zusammenhalt oder erfährt mehr über die einzelnen Protagonisten, es geht einfach keine Veränderung hervor. Vielschichtigkeit ist anders. Einige Charaktere haben auch schlichtweg genervt, gut es war nur eine, Brynn. Mit ihr wurde ich einfach nicht warm, sie ändert ständig ihre Meinung, ist hochnäsig und mir erschloss sich auch nicht der Sinn weshalb sie unbedingt mitreiten musste. Auch hätte ich mir mehr fantastische Figuren, einfach etwas außergewöhnliches noch gewünscht.

"Die Karte der Welt" hat mich aber trotz dessen überzeugt, es spricht ja auch für sich wenn ich ein dickes Buch relativ zügig zu Ende lese. Wenn man sich erstmal darüber im Klaren ist, dass die Handlung sich eben rein auf die Reise und das Talent von Wex beläuft, hat man mit den damit verbundenen Abenteuern erstmal genug Action. Klar kann man den Spannungsbogen nicht konstant aufrecht erhalten und somit entstehen auch mal langatmige Passagen, aber der Autor hat sich da immer wieder aus dem Wasser gezogen und durch die interessanten Wendungen gepunktet. Somit vergebe ich gute 3,5/5 Rawr's und werde sicherlich auch den Folgeband "Der Wille des Königs", welcher am 15. September dieses Jahres erscheint, bei mir einziehen lassen.






Ich bitte darum, meine Rezensionen nicht ohne meine Einwilligung anderweitig zu veröffentlichen.
© Sarah Rawrpunx
rawrpunx.blogspot.co.at
58 reviews6 followers
March 17, 2016
Der junge Schweinebauer Wexford Stoli kann nur eines im Leben gut: Zeichnen. Oft sitzt er da und zeichnet die fernen Berge mitsamt des undurchdringlichen, schwarzen Schleiers über ihnen, der scheinbar schon immer über dem Horizont lag.
Eines Tages ist Wex' Talent zum Zeichnen sein Glück: Eine kleine Gruppe Soldaten, augeschickt von Fürst Kryst, um die Gefilde Nahe des Schleiers zu Kartographieren, hat ihren Kartographen verloren und heuern nun Wex an, seine Stelle einzunehmen.
Der Schleier hat einen gefährlichen Ruf, und er ist weit weg von Wex' gewohntem Leben. Doch mit der Abenteuerlust in seinem Herzen und in Begleitung der schönen Adligen Brynn entscheidet Wex sich dafür, die Soldaten zu begleiten.

Meine Meinung:

Das Cover sieht fantastisch aus. Der Klappentext klang wunderbar. Aber der Inhalt hat so einiges zu wünschen übrig gelassen...
Ich wurde sehr enttäuscht von diesem Buch.

Das größte Minus bildet eindeutig die Schreibweise. Allgemein ist es schlicht geschrieben und eher wie ein Kinderbuch. Ein unglaublich unpassendes Paradoxon bilden dazu gelegentliche grausame, übertrieben (und sehr lächerliche) blutige Szenen, die so gar nicht da hineinpassen.

Außerdem dachte ich zuerst, dass der Autor seine Geschichte ein wenig lustig schreiben wollte. Aber dann ist mir aufgefallen, dass es wohl keine Absicht war, und so wirkte alles ziemlich... einfältig. Die Geschichte scheint "selbstbewusst" geschrieben worden zu sein, ist aber eigentlich gar nicht gelungen.

Nicht zu vergessen dass ich mir kaum etwas vorstellen konnte, was Landschaft und Weg der Truppe angeht. Oder Kampfhandlungen. Wenn es nicht so unwahrscheinlich wäre, würde ich vermuten, dass der Autor betrunken war, während er sie geschrieben hat, und deswegen selbst nicht richtig rüberbringen konnte, wie sich alles abspielte. Vielleicht auch nicht. Aber ich jedenfalls hatte über manchen Seiten quasi nur ein einziges großes Fragezeichen stehen anstatt von Buchstaben.

Auch die Charaktere sind so eine Sache. Sie sind nicht authentisch. Ihre Charakterzüge ändern sich je nach Situation, und sie reagieren völlig unlogisch. Außerdem sind auch sie "einfältig"... denn wenn Wexford (der eigentlich eher still ist) plötzlich den Obercoolen raushängen lässt, tut und sagt er ziemlich dumme Dinge, die aber anscheinend schlau sein sollten. Auch andere Charaktere sind mal selbstbewusst und dann mal wieder totale Looser. Falls es solche Menschen tatsächlich geben sollte, habe ich noch nie einen von ihnen kennengelernt, und ich darf wohl zu recht vermuten wie unwahrscheinlich es ist, dass sich zufällig ein ganzer Haufen von ihnen zusammenfindet.

Gelegentliche Stellen, die Idee des Buches an sich, und die kreativen Ideen über die Dinge, die unter dem Schleier zum Vorschein gekommen sind, waren sehr gut. Das muss ich der Fairness halber dazusagen. Aber ich glaube es ist offensichtlich, dass sie die negativen Aspekte meiner Meinung nach nicht aufwiegen.

Fazit:
Eine supergute Idee. Aber lasst euch von dem schönen Cover nicht einlullen... Wer eine spannende, einzigartige Fantasygeschichte erwartet, liegt mit diesem Buch falsch. Keine Empfehlung von mir! :(

http://funneswelt.blogspot.de/2016/02...
Profile Image for Meggies Fussnoten.
944 reviews12 followers
March 27, 2014
Ein dunkler Schleier liegt über den Bergen des Königreichs Abrogan. Jeder, der ihn erforschen wollte, ist nie wieder zurückgekehrt. Nun soll das Land neu vermessen und eine Karte angefertigt werden. Durch Zufall wird der junge Wexford auf die Expedition mitgenommen, da er ein großes Zeichentalent ist. Als er seine erste Zeichnung auf der Karte anfertigt, stößt er auf ein verborgenes Talent seinerseits. Seine Zeichnungen werden Wirklichkeit und der Schleier, der sich auf den Bergen befindet, wird zurückgedrängt. Sofort macht sich die Expedition auf, die neue Welt zu erkunden. Doch was sie hinter dem Schleier erwartet, ist mehr als nur ein großes Abenteuer.

Von dem Autor hatte ich schon das Buch „Dämliche Dämonen“ gelesen und war davon begeistert. Aufgrund dessen hatte ich auch großes Interesse an seinem neuen Buch „Die Karte der Welt“.
Doch muss ich letztendlich zugeben, dass es mich doch etwas enttäuscht hat.

Was vielversprechend anfing, hat sich nach etwa einem Drittel des Buches sehr in die Länge gezogen. Ich ertappte mich dabei, einzelne Passagen zu überfliegen oder gar zu überspringen. Erklärungen über Erklärungen fügten sich aneinander und die eigentliche Geschichte wurde dadurch etwas in den Hintergrund gedrängt.

Auch wenn mir einzelne Charaktere doch sehr gut gefallen haben, konnten diese das Buch auch nicht mehr richtig retten. Wexford, der mit seiner fast naiven Art und seinem Glauben an das Gute ständig versucht, das Richtige zu tun und sich so immer wieder in Gefahrensituationen bringt, aus denen er gerettet werden musste, war noch der sympathischste Charakter.

So tappen die Gefährten in eine Gefahr, können sich daraus mit einer Leichtigkeit herauswinden, nur um sich dann an der nächsten Flussbiegung einer Neuen gegenüber zu sehen. So war keine Abwechslung im Spiel und brachte deswegen auch ein bisschen Langeweile mit sich.

Die Beziehungsprobleme halfen dann auch nicht über die Längen hinweg.

Die Figuren blieben fast durchgehend blass und auch die Landschaft wurde nur ansatzweise angerissen. Am Besten konnte man sich diese noch auf der gezeichneten Karte im Buch vorstellen.
Die Geschichte an sich ist nicht tiefgründig und wirkt nicht gut durchdacht, einfach eine Aneinanderkettung einzelner Geschehnisse.

Das Buch ist in sich abgeschlossen, allerdings gibt es einen zweiten Teil mit Namen „Der Wille des Königs“, jedoch mit anderen Protagonisten.

Fazit:
Der Anfang klang vielversprechend, doch danach flaute die Geschichte zusehends ab.
Profile Image for Maurice.
873 reviews
July 2, 2025
Auch wenn das Buch nicht wirklich irgendetwas Neues in dem Genre gemacht hat, war es insgesamt doch recht unterhaltsam, vor allem da es schon eine Weile her ist, seit ich das letzte Mal diese Sorte Fantasy gelesen habe. Nur wie die Love Triangle, und allgemein die Gefühle des Protagonisten den Mädchen gegenüber geschrieben waren, fand ich ziemlich creepy.
Profile Image for Shanoe.
1,943 reviews17 followers
January 20, 2017
Leider konnte mich dieses Buch nicht wirklich überzeugen. Ich finde auch, dass der Erzählstil irgendwie ein wenig inkonsistent ist, auf der einen Seite recht flapsig, auf der anderen Seite sehr blutig und brutal. Manche Szenen werden sehr detailliert geschildert, während an anderen Stellen nur Andeutungen gesetzt werden. Viele Klischees finden sich hier und die Charaktere sind zum Großteil eher flach, ohne große Ecken und Kanten. Auch die Motive bleiben zum großen Teil im Dunkeln. Was mir gut gefallen hat - aber was leider erst sehr spät zum Tragen kommt - ist die Art und Weise, wie die Magie in dieser Welt funktioniert und auch prinzipiell die Idee rund um den Schleier, der die Welt "beschützt" und was sich daraus ergibt. Aber das Buch hat mich nicht genug überzeugt, um auch noch Band 2 zu lesen und deswegen gibt es nur 2 Sterne.
Profile Image for Jasmin.
54 reviews1 follower
December 28, 2013
Abgebrochen.
Ein Punkt für das nette Cover. Zumindest da hat jemand gut gearbeitet.
Und noch ein Punkt für die vielleicht gar nicht so schlechte Idee hinter der Geschichte.
Mehr ist aber nicht drin.
- Schreibstil: Nicht schlecht, aber wenig fesselnd.
- Umsetzung der Idee: Fade.
Man wartet die ganze Zeit beim Lesen darauf, dass es endlich richtig fesselnd wird, dass die Charaktere sich über ihr Stereotyp hinweg entwickeln, dass etwas geschieht, dass einen überrascht. Dass noch etwas kommt.
Aber irgendwie kommt da nichts.
Schade eigentlich.
Profile Image for Cornelia.
258 reviews1 follower
October 11, 2013
Buckingham uses the well known concept of the quest to discover literally a forgotten part of the world, although it's debatable if it is a rediscovering or a new creation. The characters are a bit cardboardlike as is the quest but the story in itself is a nice one. Nevertheless, there's a whole lot missing in the end. The end doesn't read as a stand alone novel but as the first book of more - too many questions remain unanswered.
Profile Image for Sabrina.
69 reviews11 followers
January 18, 2015
Erinnert mich vom Aufbau her ganz schön an "Game of Thrones" mit dem Schleier bzw. bei GoT dem Wall. Allerdings dann eben doch wieder nicht, denn es dreht sich alles um Wex und seine Fähigkeit, dem Schleier das Land darunter wieder zu entlocken und welche Gefahren sich dort verbergen. Liest sich ganz gut und Freunde von fantastischen Reisen kommen hier sicher auf ihre Kosten.
Profile Image for Imivai.
13 reviews6 followers
August 21, 2016
Die Charaktere sind schlecht aufgearbeitet und ich konnte mich mit den Hauptpersonen und deren Gedankengänge absolut nicht identifizieren. Der Handlungsstrang glich dem eines schlechten DSA Romans im Aufbau und die Spannungskurve war dem zufolge etwas unpassend. Sehr schade.
Trotzdem sind viele interessante Ideen in den Roman geflossen, die immerhin noch 2 Sterne verdienen.
Profile Image for dheny.
9 reviews
September 27, 2013
Interessantes Buch, das viele Elemente beinhaltet die mir zusagen.
Displaying 1 - 30 of 30 reviews

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