Ein Jahr nach ihrer Hochzeit reisen Philip und Lena nach Ägypten. Ein Land voller Zauber und Gefahren. Denn in Alexandria hüten die Frauen aus Philips Familie ein jahrhundertealtes Sie kennen den Weg zu einer verborgenen Stadt in der Wüste, die das gesamte Wissen der alten Welt versammelt. Doch ein totgeglaubter Feind droht, diesen heiligen Ort zu entweihen ...
Melanie Metzenthin wurde 1969 in Hamburg geboren, wo sie auch heute noch lebt. Als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie hat sie einen ganz besonderen Einblick in die Psyche ihrer Patienten, zu denen sowohl Traumatisierte als auch Straftäter gehören.
Ich finde diesen Teil sogar noch besser als den ersten. Beide Bücher konnte ich kaum aus der Hand legen. Die ganze Zeit hindurch wird eine Spannung aufrecht erhalten und es kommt immer wieder zu Ereignissen mit denen man nicht gerechnet hat. Ein Geheimnis wird aufgedeckt und es gibt viele Gefahren, denen die Helden ausgesetzt sind.
Man erfährt viel über das Leben in Alexandria um 1230 zum Beispiel wie Muslime und Christen und Juden zusammen lebten.
Außerdem gibt es wieder spannende Charaktere sowohl bei den Protagonisten als auch bei den Antagonisten und man merkt, dass die Autorin sich gut mit deren psychischen Erkrankung auskennt. Wer einen "realistischen" historischen Roman sucht der wird hier wahrscheinlich nicht fündig, wer aber eine spannende Geschichte lesen möchte und nebenbei ein bisschen über Geschichte lernen will der hat hiermit die richtige Lektüre gefunden.