Der kauzige Kommissar Kluftinger ist zu einer festen Größe unter den Serienermittlern geworden; mit "Rauhnacht" liegt nun bereits der fünfte Roman über den Allgäuer Ermittler vor. Darin schicken Volker Klüpfel und Michael Kobr "Klufti" und seine Gattin Erika über Silvester in ein Berghotel, in dem das Paar an einem Livekriminalspiel teilnehmen soll. Auch das Ehepaar Langhammer ist, sehr zu Kluftingers Leidwesen, mit von der Partie. Doch aus dem Spiel wird Ernst, als einer der Gäste tatsächlich ermordet wird. Da das Hotel komplett eingeschneit ist, muss sich der Mörder unter den Anwesenden befinden ... Mit "Rauhnacht" legt das Autorenduo eine erstklassige Agatha-Christie-Hommage vor, wobei Kluftinger in die Rolle des Hercules Poirot schlüpft. Schritt für Schritt überprüft er jeden der anwesenden Gäste und puzzelt so, mit der zweifelhaften Hilfe Dr. Langhammers, den Tathergang zusammen. Die "Mord in eingeschneitem Haus"-Geschichte ist natürlich nicht neu. Doch Klüpfel und Kobr gelingt es dank ihres sympathischen, herrlich normalen Protagonisten und einem fantastisch entwickeltem Spannungsbogen, dem altbekannten Plot neue Facetten zu verleihen. Nur dass der Roman im Spätsommer erscheint, ist irgendwie "Rauhnacht" sollte man in einer eiskalten Winternacht lesen, dick eingemummelt vorm Kamin sitzend.
Distinguished Polish philosopher and historian of ideas. He is best known for his critical analysis of Marxist thought, especially his acclaimed three-volume history, Main Currents of Marxism. In his later work, Kolakowski increasingly focused on religious questions. In his 1986 Jefferson Lecture, he asserted that "We learn history not in order to know how to behave or how to succeed, but to know who we are.”
In Poland, Kołakowski is not only revered as a philosopher and historian of ideas, but also as an icon for opponents of communism. Adam Michnik has called Kołakowski "one of the most prominent creators of contemporary Polish culture".
Kołakowski died on 17 July 2009, aged 81, in Oxford, England. In his obituary, philosopher Roger Scruton said Kolakowski was a "thinker for our time" and that regarding Kolakowski's debates with intellectual opponents, "even if ... nothing remained of the subversive orthodoxies, nobody felt damaged in their ego or defeated in their life's project, by arguments which from any other source would have inspired the greatest indignation."