Eine Handynachricht tippt sich schneller, als man denkt – und «zack» ist das, was gerade noch betrunkene Blubberblasen im Gehirn waren, versendet und damit harte Wirklichkeit. Von kryptischen Botschaften aus der Clubtoilette bis zu herzerweichenden Liebesschwüren versammeln sich hier erneut die unterhaltsamsten dieser nächtlichen Kommunikationsversuche. 20:10 Was soll ich anziehen? Hawaiiröckchen und Erdnussschalen auf den Brüsten? 20:11 Erdnussschalen?! Was hast du für Brüste?! 01:11 Scheiß Party. Die ganzen guten Girls gehen grad! Was is’n das? 01:13 Eine Alliteration. 01:14 Hä? 01:45 Soll ich sonst noch was mitbringen? 01:46 ’nen Kerl vielleicht ...?! :) 01:49 Ok, ich schau mal, was ich im Kühlschrank so finden kann ... Geht Gesichtswurst auch?! 09:11 Ey Leute, wer von euch hat gestern Nacht die zwei Sektgläser mit meinen Kontaktlinsen, die im Bad standen, leergetrunken?
Ich kann es nicht anders sagen: Eine Geldschneiderei, die ich absolut toleriere.
Bei Sachen wie:
a: Und wie ist der Film? b: Recht visuell. Ton ist auch mit dabei.
oder:
a: Ich hab das Unmögliche geschafft! b: Du hast Mathe verstanden?! a: Nein, ich hab unter der Dusche gegessen :D
fühle ich mich wirklich gut unterhalten.
Ja, man kann bezweifeln, dass ALLE diese SMSn wirklich echt sind, aber andersrum glaube ich auch, dass es tastächlich viele SIND, also von daher… Immer wieder gern.
Es ist verboten betrunken Auto zu fahren, aber nicht ein Handy zu benutzen. Und das ist auch gut so, denn sonst gäbe es weniger Stoff für ein weiteres Buch aus der Reihe „SMS von letzter Nacht“. Eigentlich hatte ich mir geschworen, nachdem Band 3 nicht annähernd mehr so lustig war, wie Band 1, ich würde tapfer sein und „Ich bin da, aber die Haustür nicht“ im Buchladen versauern lassen. Doch dann bekam ich es in einer Wühlkiste für reduzierte Bücher in die Finger und ehe ich mich versah, lag auch Band 4 bei mir zu Hause. Und das ist auch gut so, denn es hat sich gelohnt. Natürlich fand ich nur ungefähr die Hälfte der betrunkenen Verbrechen an der deutschen Sprache wirklich lustig, aber das war immerhin schon mehr als beim Vorgängerband. Von daher kann man für einen Bruchteil des Geldes eines ausgewachsenen Taschenbuchs, sich diese kleine Sonne im Alltag gönnen, aber der volle Preis ist mir zuviel. Vor allem wen man bedenkt, dass man auf der zugehöriger Webseite das Ganze auch für lau bekommen kann.
"Ich bin da, aber die Haustür nicht" ist ein weiteres Buch aus der "SMS von gestern Nacht" Reihe und ebenso wie die Vorgänger anspruchslos unterhaltsam :)
Glaube ich, dass die SMS'en alle echt sind? Nie im Leben. Wahrscheinlich ist nichtmal ein Bruchteil davon tatsächlich so von Handy zu Handy geschwirrt, aber was solls? Lustig sind sie trotzdem und irgend jemand hat sich Mühe dabei gegeben sich das alles auszudenken.
Ob sich ein Kauf lohnt, muss eindeutig jeder selbst entscheiden aber mich hat es amüsiert. Als leichte "Lektüre" zwischendurch durchaus geeignet.
Fast schon aus Gewohnheit habe ich mir auch dieses Buch zugelegt. Auch wenn der Titel mich dann doch schmunzeln ließ, muss ich sagen, dass ich spätestens seit diesem Buch der Meinung bin, dass bei dem Konzept allmählich die Luft raus ist. Setzen sich doch die Beiträge im Buch fast ausschließlich aus den fragwürdigen Kommunikationsversuchen von Studenten zusammen. Leider einfach inzwischen sehr eintönig, wie ich finde ...
My best friend bought me the book as a present and the SMS are still as funny as in the earlier books. Unfortunately, I did not write down the numbers of the pages where my favorite text messages are. One plus point because the book was a nice distraction from the tests I had/still have to write in school. And because my best friend bought it. <3 (June 2014)
Wieder einmal haben es die Herausgeber Anna Koch und Axel Lilienblum geschafft das beste von ihrer Homepage "smsvongesternnacht.de" in einem Buch zu vereinen.
Tolle Unterhaltung für zwischendurch und ein garantierter Lacher.