Das ist es, was Judas’ Leben mit einem Schlag komplett umkrempelt.
Wer denkt sich schon groß etwas dabei, wenn man dem Prospect eines anderen Motorradclubs begegnet? Für Judas galt das Treffen mit King vom Hell Hounds MC Detroit als ein ganz normales Gespräch. Mit dem Unterschied, dass dieses kleine Treffen nicht vorhersehbare Ereignisse lostritt. Von einem Moment auf den anderen findet sich Judas in einem Krieg wieder, der nie der seine hätte sein sollen.
Er steht an vorderster Front und sieht sich einem Feind gegenüber, den er vorher lediglich als kleines Problem betrachtet hatte. Und was würde es ändern, wenn Judas annimmt, was er wirklich ist?
Die Weiterführung der Wandlersaga behandelt, wie "Herzdieb" und "Mitternachtsprinz" zuvor auch, homosexuelle Beziehungen! Wie auf dem Cover ersichtlich, handelt es sich hierbei um einen Roman der folgenden " Gaylove " und "Urbanfantasy".
Dieses Buch enthält Auslösereize, die die mentale Gesundheit einiger Leser beinträchtigen können. Dazu gehören vor Blut. Harscher Sprachgebrauch. Outlaw-Motorradclubs halten sich nicht an die geltenden Gesetze = Gesetzes- und Regelüberschreitungen. Gewalt. Mentale Zusammenbrüche und Flashbacks. Angst- und Panikattacken sowie Andeutungen von PTBS. Die Triggerwarnung wird sich in den folgenden Bänden erweitern.
Nebelwolf ist Teil drei der Wandlersaga von S. Trope. Das Cover bleibt dunkel, mit diesmal grüner Umrandung und goldenem Schriftzug. Nachdem es in Band eins und zwei um Arthur, Levi und den Clan von Waterville ging, landen wir nun in der Nähe von Miami, bei einem anderen Motorradclub. Diesmal geht es um Judas, der unser erwähnter Kontaktmann ist, mit dem Arthur sich zum Ende von Band zwei treffen wollte. Es entsteht eine neue Verbindung zwischen Clans, MCs und CCUs. Ein unübersichtliches Netzwerk aus "gut-bösen-Jungs" und "bösen-bösen-Jungs". Weiterhin geht es darum, Helpingrahm-Ricks auszulöschen, dessen Verbreitung so verzweigt ist, dass man kaum weiß, wo man ansetzen soll. Neben der Gewaltbereitschaft, den Traumata und anderen düsteren Entwicklungen, empfehle ich, das Buch nicht als lockere Lektüre zum Abschalten abends im Bett zu lesen, denn um zu verstehen, wer mit wem, in welchem Bezirk, vertrauen oder misstrauen und so weiter, braucht man schon fast eine Weiße Tafel, wie Milan sie besorgt hat. :) Und wieder einmal beweist ein Roman, dass man ihn nicht seinem Einband beurteilen sollte, denn die Geschichte bekommt man nur schwer auf ein Cover gefasst. Sie ist viel zu komplex, um sie in einem Cover widerzuspiegeln, was sich vermutlich auch der Autor gedacht hat. Es macht wirklich Spaß jedem Hinweis mit Judas nachzugehen und ich bin sehr gespannt wie es weiter geht.